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Fotografische Interventionen innerhalb der Kunsttherapie und Kunstpädagogik

Titel: Fotografische Interventionen innerhalb der Kunsttherapie und Kunstpädagogik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nadine Balke (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Interventionen und Wirkfaktoren bietet die Arbeit mit fotografischen Mitteln innerhalb der Kunsttherapie und -pädagogik?

Bildhaftes begegnet uns überall. Wir denken und fühlen in Bildern und sind auch durch äußerliche Gegebenheiten stetig mit ihnen in Kontakt: Unsere Zeit ist geprägt von einem starken Medienkonsum und einer damit einhergehenden Bild- und Informationsflut. Bildhafte Inhalte in Fernsehen, Internet und unseren Handys wie auch auf Werbeprospekten und Plakaten umgeben und beeinflussen uns, wirken stetig und rasant auf vielen sichtbaren und unbewussten Ebenen auf uns ein.
Immer mehr Menschen sind den immensen Eindrücken dieser Inhalte und Gegebenheiten ausgesetzt. Die Beeinflussung, Irritation und Manipulation durch Werbung und Bilder gehören, wie die oft erwähnte Reizüberflutung, mittlerweile unmittelbar zu unserem Alltag. Und auch in Zeiten einer globalen Pandemie sind Menschen durch die Arbeit im Homeoffice vielen Bildern täglich ausgesetzt; müssen sich immer mehr an viele Inhalte und Reize innerhalb der Bildschirmarbeit gewöhnen.
Das Empfangen und Aufnehmen von Reizen gehört, ebenso wie das Erstellen von Bildern, zu unserer Zeit: Auch wenn die Fotografie noch ein sehr junges Medium ist, ist sie ein fester Bestandteil im Leben der meisten Menschen: Wir halten Momente und Erinnerungen fest, bloggen oder posten sie auf Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, Tiktok und Snapchat. Mit dem Smartphone werden gemeinsame Erlebnisse mit Freund:innen und das Mittagessen, ebenso wie Sonnenuntergänge und andere Dinge, festgehalten. Diese Inhalte fungieren anschließend in sozialen Netzwerken als Mittel zur Inszenierung, Positionierung und nonverbalen Kommunikation.
Aufgrund des aktuellen Zeitgeschehens wie auch aller anderen genannten Aufzählungen sehe ich den Gebrauch von neuen Medien als notwendig und unabdingbar in künstlerischen Therapien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hintergründe und Intention, Ziel der Arbeit

1.2 Methode

1.3 Inhalt und Aufbau

2. Was ist Kunsttherapie

2.1 Definition und inhaltliche Bestimmung des Begriffs ,,Kunsttherapie’’

2.2 Medien

2.3 Ansätze

2.4 Indikationen für die Kunsttherapie

3. Was ist Fototherapie

3.1 Begriffsdefinitionen

3.2 Geschichte zur Fotografie

3.3 Entstehung der Fototherapie

3.4 Merkmale und Vorgehensweisen innerhalb der Fototherapie und -pädagogik

3.4.1 Der pädagogische Ansatz

3.4.2 Fototherapie

3.4.2.1 Arbeit mit Familienalben

3.4.2.2 Fototherapie nach den Erkenntnissen von C. G. Jung

3.4.2.3 Fotografische Selbstinszenierungen mit jugendlichen Straftäter:innen

3.4.2.4 Fototherapie innerhalb der Kunsttherapie

3.4.3 Fototherapie in Kombination mit anderen Verfahren

3.4.3.1 Collagenarbeit

3.4.3.2 Biografiearbeit

4. Positive Wirkfaktoren und Indikationen innerhalb der Fototherapie und -pädagogik

4.1 Fotografie - ein bekanntes und vielfältig anwendbares Medium

4.2 Möglichkeit zum Experimentieren und Spielen

4.3 Eine andere Art von Kommunikation und Zugang

4.4 Kontrolle erlangen

4.5 Selbstwirksamkeit und Selbstbewusstsein stärken, Identität fördern

4.6 Sozialverhalten und in Kontakt treten

4.7 Selbstwahrnehmung anregen

4.8 Fotografien als Nachweis, Erinnerungsstütze und Möglichkeit zur Reflexion

4.9 Das Aktivieren und Leben von Ressourcen

4.10 Reflexion und Veränderung - neue Blickwinkel erlangen

5. Kontraindikationen innerhalb der Fototherapie und -pädagogik

6. Fazit

7. Bildanhang

7.1 Indikationen für die Kunsttherapie mit fotografischen Mitteln

7.2 Kontraindikationen für die Kunsttherapie mit fotografischen Mitteln

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Anwendung fotografischer Interventionen im Kontext der Kunsttherapie und -pädagogik. Ziel ist es, die spezifischen Wirkfaktoren zu beleuchten, die durch den Einsatz von Fotografie in therapeutischen und pädagogischen Settings entstehen, um neue Blickwinkel und therapeutische Zugänge zu erschließen.

  • Bedeutung der Fotografie als Medium in der therapeutischen Praxis
  • Differenzierung zwischen Fotopädagogik und Fototherapie
  • Positive Wirkfaktoren wie Kontrolle, Selbstwirksamkeit und Ressourcenaktivierung
  • Methodische Ansätze wie Biografiearbeit und Arbeit mit Familienalben
  • Indikationen und Kontraindikationen im therapeutischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4.4 Kontrolle erlangen

Durch bestimmte Übungen und den Umgang mit der Kamera erhielten die Patient:innen das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Dies erfolge durch das Anleiten und Ausführen des fotografischen Prozesses: Die Teilnehmenden könnten über Inhalt und alle Gestaltungsvorgänge, beispielsweise die Wahl des Motivs, des Themas, der Belichtung und des Ausschnitts innerhalb der Fotografien selbst entscheiden; darunter auch, welche Bilder sie kommentieren oder aussortieren wollten. Nach Craig stärke dieser Gewinn an Kontrolle die Entscheidungskompetenz und damit auch das Gefühl der Selbstwirksamkeit, welches sich mit der Zeit auch auf andere Lebensbereiche übertragen könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Fotografie im digitalen Zeitalter ein und formuliert die zentrale Fragestellung bezüglich der Interventionen und Wirkfaktoren in der Kunsttherapie.

2. Was ist Kunsttherapie: Das Kapitel definiert den kunsttherapeutischen Ansatz als sozial-künstlerische Form, die Emotionen und Unbewusstes durch diverse Medien zugänglich macht.

3. Was ist Fototherapie: Es wird die Geschichte und Entstehung der Fototherapie skizziert sowie der methodische Rahmen der Fotografie als therapeutisches und pädagogisches Instrument beschrieben.

4. Positive Wirkfaktoren und Indikationen innerhalb der Fototherapie und -pädagogik: Dieses zentrale Kapitel analysiert die psychologischen und sozialen Vorteile der Fotografie, darunter Selbstwirksamkeitserfahrung, Ressourcenaktivierung und Reflexionsmöglichkeiten.

5. Kontraindikationen innerhalb der Fototherapie und -pädagogik: Hier werden spezifische Risiken und Ausschlusskriterien für den Einsatz fotografischer Verfahren benannt.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über das transformative Potenzial fotografischer Arbeit und gibt einen Ausblick auf die praktische Anwendung.

7. Bildanhang: Dieser Teil enthält übersichtliche Tabellen zu den Indikationen und Kontraindikationen der Kunsttherapie mit fotografischen Mitteln.

Schlüsselwörter

Fototherapie, Kunsttherapie, Fotopädagogik, Selbstwirksamkeit, Identitätsförderung, Ressourcenaktivierung, Biografiearbeit, visuelle Kommunikation, therapeutische Intervention, Reflexion, Selbstinszenierung, Medienkompetenz, Bildgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Medium Fotografie innerhalb von kunsttherapeutischen und -pädagogischen Prozessen genutzt werden kann, um therapeutische Ziele zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Fototherapie und Fotopädagogik, der Analyse ihrer Wirkfaktoren sowie der praktischen Anwendung in verschiedenen therapeutischen Settings.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab, zu beantworten, welche spezifischen Interventionen und Wirkfaktoren das Arbeiten mit fotografischen Mitteln für Patient:innen und Klient:innen bietet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, ergänzt durch eigene Erfahrungen aus dem Studium, um den aktuellen Kenntnisstand über fotografische Verfahren zusammenzufassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den theoretischen Grundlagen der Kunsttherapie und Fototherapie, den methodischen Ansätzen (wie z.B. Biografiearbeit) sowie einer detaillierten Auflistung positiver Wirkfaktoren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Fototherapie, Kunsttherapie, Selbstwirksamkeit, Ressourcenaktivierung und Reflexion.

Wie unterscheidet sich die Fotopädagogik von der Fototherapie laut der Arbeit?

Die Fotopädagogik fokussiert stärker auf allgemeine Lernerfahrungen und Identitätsentwicklung, während die Fototherapie spezifischere therapeutische Ziele verfolgt, wie die Arbeit an traumatischen Inhalten oder psychischen Erkrankungen.

Warum ist das Thema "Kontrolle erlangen" für die Fototherapie so wesentlich?

Der Prozess des Fotografierens – von der Wahl des Ausschnitts bis zur Auswahl der Bilder – stärkt die Entscheidungskompetenz und das Gefühl der Selbstwirksamkeit der Klient:innen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fotografische Interventionen innerhalb der Kunsttherapie und Kunstpädagogik
Hochschule
Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg
Veranstaltung
Kunsttherapie
Note
1,3
Autor
Nadine Balke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
29
Katalognummer
V1154713
ISBN (eBook)
9783346548580
ISBN (Buch)
9783346548597
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fototherapie Fotopädagogik Kunsttherapie Kunstpädagogik Fotografie Therapie mit neuen Medien Medien Arbeit mit Bildern Interventionen Wirkfaktoren Arbeit mit fotografischen Mitteln Fotoprojekt Phototherapie Selbstportrait Arbeit am Selbstbild Selbstinszenierung Kunst Arbeit mit Postkarten Bildmaterial ressourcenorientiert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Balke (Autor:in), 2021, Fotografische Interventionen innerhalb der Kunsttherapie und Kunstpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1154713
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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