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Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument in Unternehmen

Titel: Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument in Unternehmen

Hausarbeit , 2021 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christoph Kammermeier (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, auf die Probleme der heutigen Finanzierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen einzugehen und eine optionale Möglichkeit zum klassischen Kontokorrentkredit aufzuzeigen. Die Finanzierungsform „Factoring“ nimmt hierbei bei den meisten Interessenten für alternative Unternehmensfinanzierung einen großen Stellenwert ein und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zudem werden Funktionen und Arten der Finanzierungsform erläutert, um die Komplexität und entstehende Trends besser verstehen zu können. Auch die damit verbundenen Chancen und Risiken werden näher erläutert.

Eines der obersten finanzwirtschaftlichen Ziele eines jeden Unternehmens ist das Ziel der Zahlungsfähigkeit. Jedoch ist es für kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend schwierig, schnell auf Kapital zugreifen zu können und den wachsenden Liquiditätsbedarf fortwährend zu decken. Sie müssen sich regelmäßig mit dem Gedanken auseinandersetzen, wie das Unternehmen mit dem notwendigen Kapital versorgt werden kann.

Dabei rückt die Möglichkeit des Factorings immer mehr in die Blickwinkel der Unternehmen. Schaut man in die Statistik der Factoring-Kunden in Deutschland, so wird deutlich, dass die Anzahl der Factoring-Kunden von 2009 mit 8840 Kunden, bis Ende 2019 mit 90.300 Kunden, um mehr als das zehnfache gestiegen ist. Die Statistik zeigt, dass das Factoring jährlich von immer mehr Kunden in Anspruch genommen wird. Aber nicht nur auf der Kundenseite wird das Factoring zunehmend beliebter, sondern auch auf der Anbieterseite.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemdarstellung

1.2 Ziel der Arbeit

2 Begriffsdefinition „Mittelstand / kleine und mittlere Unternehmen“

3 Factoring

3.1 Funktionen des Factorings

3.1.1 Finanzierungsfunktion

3.1.2 Delkrederefunktion / Versicherungsfunktion

3.1.3 Dienstleistungsfunktion

3.2 Formen des Factorings

3.2.1 Echtes Factoring / unechtes Factoring

3.2.2 Full-Service-Factoring und Inhouse-Factoring

3.2.3 Fälligkeitsfactoring

3.2.4 Offenes Factoring, stilles Factoring

4 Trend des Factorings

5 Chancen und Risiken des Factorings aus Sicht des Mittelstandes

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Factoring als ein alternatives, flexibles Finanzierungsinstrument für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um die Abhängigkeit von klassischen Bankkrediten zu verringern und die Liquidität zu sichern. Dabei wird analysiert, wie Factoring durch seine Finanzierungs-, Versicherungs- und Dienstleistungsfunktionen den spezifischen Herausforderungen mittelständischer Unternehmen begegnet.

  • Grundlagen der KMU-Definition und Abgrenzung
  • Die drei Kernfunktionen des Factorings (Finanzierung, Versicherung, Dienstleistung)
  • Differenzierung verschiedener Factoring-Varianten
  • Markttrends und Akzeptanz des Instruments im Mittelstand
  • Nutzen-Risiko-Abwägung für mittelständische Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Funktionen des Factorings

Aus dem Ablauf des Factoring-Geschäftes wird deutlich, dass das Factoring eine Kombination aus Finanzierung, Versicherung und Dienstleistung ist. Diese Leistungen umfassen das übliche Factoring-Geschäft, das als Full-Service- oder Komfortfactoring bezeichnet wird. Nicht immer ist der Factoring-Kunde daran interessiert, die volle Leistungspalette zu nutzen. Grundsätzlich müssen jedoch mindestens zwei der drei Funktionen eingesetzt werden, da sonst das bestehende Vertragsverhältnis zwischen Forderungsverkäufer und Forderungserwerber nicht als Factoring bezeichnet werden kann.

3.1.1 Finanzierungsfunktion

In der Regel bietet das Factoring eine sofortige Finanzierung an. Nach dem Aufkauf der Forderungen überweist der Factor 80 % - 90 % des Forderungsbetrages an den Klienten, wodurch dieser dann ohne Einsatz von Eigen- oder Fremdkapital sofort Liquidität erhält und sich finanzielle Unabhängigkeit gegenüber externer Geldgeber sichert. Den nicht ausbezahlten Differenzbetrag behält der Factor als Sicherheitsleistung im Falle eines Forderungsausfalles seitens des Debitors, eventuellen Mängelrügen die geltend gemacht werden oder Skonti, die vom Debitor in Anspruch genommen werden. Dieser Finanzierungseffekt bedeutet für den Factoring-Nehmer zum einen, dass er mit Zustellung der Rechnung seine Liquidität erhöht und zum anderen wird die Dauer der Kapitalbindung verkürzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Schwierigkeit für KMU, sich über klassische Bankkredite zu finanzieren, und führt Factoring als stetig wachsendes, alternatives Instrument ein.

2 Begriffsdefinition „Mittelstand / kleine und mittlere Unternehmen“: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen quantitativen Definitionen für KMU, insbesondere nach Kriterien der EU-Kommission und des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn.

3 Factoring: Der Hauptteil definiert Factoring rechtlich als Forderungsverkauf und erläutert detailliert die drei Funktionen sowie die verschiedenen am Markt etablierten Formen des Instruments.

4 Trend des Factorings: Es wird der historische Rückblick sowie die positive Marktentwicklung des Factoring-Volumens und der Kundenzahlen in Deutschland aufgezeigt.

5 Chancen und Risiken des Factorings aus Sicht des Mittelstandes: Dieses Kapitel diskutiert die Vorteile wie Liquiditätsverbesserung und Ausfallschutz sowie potenzielle Nachteile wie Kosten und mögliche Imageprobleme bei Kunden.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Factorings als Baustein der Unternehmensfinanzierung zusammen und prognostiziert eine weitere Etablierung des Marktes.

Schlüsselwörter

Factoring, Mittelstand, KMU, Liquidität, Finanzierung, Delkredererisiko, Debitorenmanagement, Forderungsverkauf, Unternehmensfinanzierung, Zahlungsfähigkeit, Innenfinanzierung, Factoring-Institut, Kapitalfreisetzung, Bankkredit, Ausfallschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Factoring als einem alternativen Instrument der Unternehmensfinanzierung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von KMU, die drei Kernfunktionen des Factorings (Finanzierung, Versicherung, Dienstleistung), die verschiedenen Ausprägungsformen und die Chancen sowie Risiken des Instruments.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Möglichkeiten des Factorings aufzuzeigen, um die Probleme der klassischen Finanzierung über Kontokorrentkredite im Mittelstand zu adressieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie der Auswertung von Statistiken des Deutschen Factoring Verbandes e.V. und relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Funktionen, die Systematisierung verschiedener Factoring-Varianten und eine kritische Auseinandersetzung mit der Marktbedeutung und den betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Factoring, Mittelstand, Liquidität, Delkredererisiko und Forderungsverkauf.

Was unterscheidet das „echte“ vom „unechten“ Factoring?

Beim echten Factoring übernimmt der Factor das volle Ausfallrisiko (Delkredereschutz), während beim unechten Factoring der Forderungsausfall beim Kunden verbleibt und der Vertrag rechtlich eher einem Darlehen ähnelt.

Warum ist Factoring besonders für wachsende Unternehmen attraktiv?

Für wachsende Unternehmen ist Factoring attraktiv, da es durch den schnellen Rückfluss von Finanzmitteln aus verkauften Forderungen zeitnah Liquidität generiert, die für weiteres Wachstum benötigt wird.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument in Unternehmen
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
2,0
Autor
Christoph Kammermeier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1152666
ISBN (eBook)
9783346552389
ISBN (Buch)
9783346552396
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Factoring KMU mittlere Unternehmen Unternehmen Finanzierungsinstrument
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Kammermeier (Autor:in), 2021, Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1152666
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Leseprobe aus  19  Seiten
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