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Medienethik und Pressefreiheit

Der Journalist zwischen Konkurrenzdruck und schlechtem Gewissen und wie sich der Mediennutzer gegen diese Fehlfunktionen schützen kann

Title: Medienethik und Pressefreiheit

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Anna Sliwa (Author)

German Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

[...] Unser Leben wird schon seit Jahren von Massenmedien dominiert und so lassen wir uns voller Vertrauen von diesen beeinflussen. Massenmedien führen automatisch zur Massenkommunikation und da diese in unserem Zeitalter ort- und zeitunabhängig ist, haben die Macher eine enorme Verantwortung gegenüber der Menschheit. Doch wer gibt uns die Garantie, dass wir nicht von etwas geblendet werden, dass wir uns auf das, was wir lesen, hören und sehen verlassen können? Woher können wir wissen, dass journalistische Arbeite vorurteilsfrei und objektiv verrichtet wird? Schließlich sind Medien auch erfolgsstrategisch orientierte Unternehmen, die sich auf einem expandierenden und zukunftsorientierten Markt behaupten müssen. Der Druck immer Erster sein zu wollen und die Einschaltquoten dominieren den Medienmarkt. Und genau hier stellt sich die Frage welche Macht die Massenmedien haben und wie viel Freiheit sie besitzen. Denn vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund muss es eine Kontrollinstanz geben und somit ist gerade in unserer Zeit eine Ethik der Medien dringend geboten. Das heißt jedoch nicht dass nur die Medienunternehmen die Tätigkeit ihrer Mitarbeiter kontrollieren, sondern dass diese selbst ein richtiges Maß an Moral und Verantwortung besitzen. Heutzutage geht es nämlich nicht mehr um die Bereitstellung von Informationen, da diese in unserer Gesellschaft im Überfluss vorhanden sind. Viel wichtiger ist jedoch die Qualität der Informationen, die als wichtig erachtet und an den Menschen gebracht werden.

In der nachfolgenden Hausarbeit möchte ich mich damit auseinander setzen unter welchen Umständen und wie verlässlich Journalisten arbeiten. Welche Probleme in der Medienbranche entstehen und wie sich der Mediennutzer gegen Fehlfunktionen im Journalismus schützen kann.
Um sich diese Fragen zu stellen muss man sich mit den unterschiedlichen Perspektiven der Medien auseinander setzen, denn im Mediensystem agieren verschiedene Gruppen – die Akteure (zum Beispiel Journalisten), die Medienprodukte (Presse, Rundfunk, Fernsehen) und die Rezipienten (das Publikum,
Menschen, die diese Medienprodukte nutzen).
Ich möchte jedoch speziell auf die Gruppe der Journalisten eingehen und ihren Status in den Massenmedien erläutern. Welchen Einflüssen, Bedingungen und Zwängen sie ausgesetzt sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Medienethik und Pressefreiheit

2.1. Medienethik

2.2 Pressefreiheit

3. Wie viel Freiheit verträgt der Journalist

3.1 Freiheit durch Regeln bestimmt

3.2 Verantwortung übernehmen und Freiheit ausnutzen

3.2.1 Die Medienschaffenden

3.2.2 Die Betreiber der Massenmedien

3.2.3 Die Mediennutzer

3.2.4 Die Kontrollinstanzen

3.3 Medien als „Vierte Gewalt“ und der Pressekodex

3.4 Nichts hören, nichts sehen und doch alles sagen

3.4.1 Korrumpierbarkeit:

3.4.2 Sensationshascherei:

3.4.3 Aktualitätszwang und Omnipräsenz:

3.5 Tugendhaft mit der Freiheit umgehen

3.5.1 Tugend der Unterlassung

3.5.2 Tugend der Verzögerung

3.5.3 Tugend der Berichtigung

4. Das Problem der Objektivität

5. Journalistischen Ethik und Freiheit als Leitwert dieser

6. Medienpädagogik als Konzept zum Schutz der Mediennutzer

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen journalistischer Freiheit, ökonomischem Konkurrenzdruck und medienethischer Verantwortung. Dabei wird untersucht, wie Journalisten unter diesen Bedingungen arbeiten, welche Fehlfunktionen entstehen und inwieweit Medienpädagogik als Schutzkonzept für Mediennutzer dienen kann.

  • Medienethik und ihre Relevanz für den Journalismus
  • Pressefreiheit und deren Missbrauchspotenzial
  • Einfluss von Konkurrenzdruck und Rendite auf die Nachrichtenqualität
  • Die Rolle der Tugendlehre für eine verantwortungsvolle Berichterstattung
  • Medienkompetenz als notwendiges Schutzinstrument für Rezipienten

Auszug aus dem Buch

3.4 Nichts sehen, nichts hören und doch alles sagen

Es ist falsch anzunehmen, dass Journalisten gegenüber ethischen Fragen blind sind. Viel mehr führt die Unterlegenheit gegenüber medialen Unternehmen dazu, dass sie die Konsequenzen für ihr Handeln übersehen. Kommt dies zur Ansprache, und es werden nur die groben Fehler, wie die Jagd der Paparazzi oder die Behinderung von Polizei-Strategien, thematisiert, wird von Seiten der Journalisten mit dem Begriff der Pressefreiheit verteidigt. Von den kleinen Dingen, die unser alltägliches Leben bestimmen, wie fehlende Richtigstellungen, mangelhafte Recherche oder Unterschlagung von Informationen, wird kaum gesprochen.

Die Journalisten können aber sehr gut moralisieren, wenn es nicht um sie selbst geht. Sie verstehen sich selbst als Beschützer der Demokratie und der Benachteiligten, als Enthüller der Informationen und Bewahrer der öffentlichen Meinung, die dem Menschen dazu verhelfen soll seine Situation in der Welt zu verstehen. Und dennoch sind sie nicht so frei wie sie sich darstellen. Die Zwänge, der Druck sowie Selbstzensur aufgrund des Profils des Unternehmens führen zur enormen Einschränkung journalistischer Arbeit. Ein weiterer Punkt ist die immer mehr aufkommende Wettbewerbsfähigkeit und der damit verbundene Sensationsjournalismus, dass selbst als seriös geltende Medien häufig von ihrem Weg abkommen und dazu neigen schnell nachzugeben. Man soll den Mediennutzer nicht langweilen, sondern immer Neues bieten. Schnell gerät man hier in Konflikt. Im Folgenden soll auf einige der Konfliktfelder sowohl mit Wirkung auf den Journalisten wie auch auf den Rezipienten etwas näher eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Medienethik in einer durch Massenmedien dominierten Gesellschaft und stellt die Forschungsfrage nach der Verantwortung der Journalisten.

2. Definition Medienethik und Pressefreiheit: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Medienethik und Pressefreiheit geklärt und ihr konkurrierendes sowie ergänzendes Verhältnis zueinander dargelegt.

3. Wie viel Freiheit verträgt der Journalist: Das Hauptkapitel untersucht die Bedingungen journalistischen Handelns, die Grenzen der Pressefreiheit sowie die Notwendigkeit von ethischen Tugenden im redaktionellen Alltag.

4. Das Problem der Objektivität: Es wird die Schwierigkeit der objektiven Berichterstattung in einem Mediensystem thematisiert, in dem kommerzielle Interessen und individuelle Perspektiven die Neutralität beeinflussen können.

5. Journalistischen Ethik und Freiheit als Leitwert dieser: Hier wird diskutiert, wie ein einheitliches Verständnis journalistischer Ethik unter Berücksichtigung unterschiedlicher Tätigkeitsfelder und der notwendigen Selbstverpflichtung der Akteure entwickelt werden kann.

6. Medienpädagogik als Konzept zum Schutz der Mediennutzer: Das Kapitel plädiert für die Implementierung medienpädagogischer Ansätze, um die Medienkompetenz der Rezipienten zu stärken und sie vor Manipulation zu schützen.

7. Schluss: Der Schluss appelliert an die Eigenverantwortung der Mediennutzer und fasst die Notwendigkeit ethischer Normen trotz wirtschaftlicher Zwänge zusammen.

Schlüsselwörter

Medienethik, Pressefreiheit, Journalismus, Massenmedien, Verantwortung, Objektivität, Medienkompetenz, Medienpädagogik, Sensationsjournalismus, Pressekodex, Selbstverpflichtung, Mediennutzer, Vierte Gewalt, Ethik, Information

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld, in dem sich Journalisten heute bewegen, insbesondere das Konfliktpotenzial zwischen der Freiheit der Presse und der ethischen Verantwortung, die sie gegenüber der Gesellschaft tragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Medienethik, der Einfluss von ökonomischem Druck auf die journalistische Sorgfalt sowie die Bedeutung von Medienpädagogik für ein kritisches Medienverständnis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen verlässlicher Journalismus möglich ist und wie sowohl Medienmacher als auch Nutzer zur Wahrung ethischer Standards beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur Medienethik sowie der Untersuchung von Prinzipien wie dem Pressekodex.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Konfliktfelder wie Korrumpierbarkeit, Sensationshascherei und den Aktualitätszwang und schlägt "Tugenden" zur Verbesserung der journalistischen Qualität vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Medienethik, Pressefreiheit, Verantwortung, Objektivität und Medienkompetenz geprägt.

Welche Rolle spielt der Pressekodex in der Argumentation?

Der Pressekodex wird als notwendiges, aber in der Praxis oft unzureichendes Instrument dargestellt, da seine Einhaltung primär auf freiwilliger Selbstverpflichtung beruht, die unter wirtschaftlichem Druck häufig erodiert.

Warum wird Medienpädagogik als notwendiges Konzept hervorgehoben?

Medienpädagogik wird als Schutzkonzept für den Mediennutzer gesehen, damit dieser die Fähigkeit erlernt, Informationen kritisch zu hinterfragen, anstatt sich blind von einer von Quoten dominierten Medienlandschaft beeinflussen zu lassen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Mediennutzers?

Die Autorin betont, dass dem Mediennutzer eine aktive Rolle zukommt; er darf die Verantwortung nicht allein auf die Medien abwälzen, sondern muss durch kritisches Urteilsvermögen selbst zur Qualitätssicherung beitragen.

Inwiefern ist die "Tugend der Verzögerung" ein Lösungsansatz?

Sie wird als Gegenentwurf zur schnellen Sensationsberichterstattung eingeführt, um Journalisten dazu zu bewegen, Nachrichten vor der Veröffentlichung gründlich zu prüfen, statt dem reinen Aktualitätsdruck nachzugeben.

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Details

Title
Medienethik und Pressefreiheit
Subtitle
Der Journalist zwischen Konkurrenzdruck und schlechtem Gewissen und wie sich der Mediennutzer gegen diese Fehlfunktionen schützen kann
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Literaturwissenschaft / NDL)
Course
Wissenstransfer und kultureller Austausch durch neue Medien II (=Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte des Deutschen im europäischen Kontext)
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Anna Sliwa (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V115254
ISBN (eBook)
9783640168149
ISBN (Book)
9783640168255
Language
German
Tags
Medienethik Pressefreiheit Wissenstransfer Austausch Medien Kommunikations- Mediengeschichte Deutschen Kontext)
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Anna Sliwa (Author), 2007, Medienethik und Pressefreiheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/115254
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