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Unheimliche Orte. Eine Topografie-Analyse von "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann

Titel: Unheimliche Orte. Eine Topografie-Analyse von "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Wolters (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Atmosphäre der Unsicherheit, der Schwebezustände und des daraus resultierenden Unheimlichen ist dem „Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann nicht abzusprechen. Ist es möglich, den Auslöser dieser Atmosphäre auch durch einen anderen Zugang als den psychoanalytischen zu finden?

In dieser Arbeit sollen dafür die Topografien des Werkes untersucht und auf ihren 'Beitrag zur Unheimlichkeit' hin geprüft werden. Das Ziel ist dann keineswegs die Infragestellung und Herabwürdigung der anderen Herangehensweise, sondern vielmehr aufzuzeigen, wie komplex und vielschichtig Hoffmann den Sandmann gestaltet hat. Dabei müssen psychoanalytische und topografische Erkenntnisgewinne nicht nebeneinanderstehen, sondern sie beeinflussen und ergänzen sich wechselseitig zu einer differenzierteren Sicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyse

2.1 Bedrohliches Elternhaus

2.2 Fensterblick

2.3 Topografie-Spiegelungen / -Wiederholungen

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“ unter einer topografischen Perspektive, um zu analysieren, wie die Gestaltung von Räumen und Orten zur Atmosphäre des Unheimlichen beiträgt und die psychische Verfassung des Protagonisten Nathanael widerspiegelt.

  • Die Funktion des Elternhauses als ambivalenter Schutzraum
  • Die Rolle des Fensterblicks als Projektionsfläche innerer Konflikte
  • Die Analyse von topografischen Spiegelungen und Wiederholungen
  • Die Verknüpfung psychoanalytischer Ansätze mit phänomenologischen Raumkonzepten
  • Die Relevanz zeitgenössischer Wohndiskurse im Kontext der schwarzen Romantik

Auszug aus dem Buch

2.1 Bedrohliches Elternhaus

„Denn das Haus ist unser Winkel der Welt. Es ist – man hat es oft gesagt – unser erstes All.“10 In der „Poetik des Raumes“ zeichnet Bachelard das Elternhaus als den Ort der ursprünglichen Erfahrung von Schutz, Geborgenheit und Sicherheit, dessen Qualitäten sich für immer in uns einprägen. Es zieht sichere Grenzlinien zwischen der feindlichen Welt und der familiären Wärme. Das Elternhaus vermittelt uns ein Gefühl und eine Vorstellung davon, was zu unserer Idee, zu unserem Traum vom Haus dazugehört und was lieber draußen bleiben soll.

Dabei ist ein Haus in sich kein homogener Ort, sondern setzt sich aus verschiedenen Räumen und Gegenständen mit je unterschiedlichen Funktionen und Aussagen für das Wohnen und Leben zusammen.11 Allerdings wiederholt sich bis in das kleinste Kästchen und bis in den letzten Winkel hinein das Verlangen nach Intimität, die Möglichkeit des Verbergens vor einer Außenwelt: „jeder Winkel in einem Haus […] wo man sich gern verkriecht, sich in sich selbst zusammenzieht, ist für die Einbildungskraft eine Einsamkeit, der Keim eines Zimmers, der Keim eines Hauses.“ 12 Das Haus der Kindheit, als erster Zufluchtsort, erlaubt dem Kind die Freiheit der Träumerei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die psychoanalytischen und topografischen Fragestellungen der Arbeit ein und verortet das Werk im Kontext der schwarzen Romantik.

2 Analyse: Der Hauptteil untersucht die Bedeutung des Elternhauses, des Fensterblicks sowie struktureller topografischer Spiegelungen als Spiegel für Nathanaels psychische Instabilität.

3 Fazit: Die abschließenden Ergebnisse verdeutlichen, dass die Verbindung topografischer und psychoanalytischer Analysen die Komplexität der Erzählung signifikant erhellt.

Schlüsselwörter

Der Sandmann, E.T.A. Hoffmann, Schwarze Romantik, Topografie, Unheimliches, Psychoanalyse, Gaston Bachelard, Elternhaus, Fensterblick, Spiegelung, Wiederholung, Nathanael, Raum, Imagination, Wohndiskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die räumliche Gestaltung in E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“ und deren Einfluss auf die Konstruktion von Unheimlichkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen das Konzept des Wohnens, die Phänomenologie des Raumes nach Bachelard sowie die psychoanalytische Deutung von Kindheitserfahrungen und Doppelgängerfiguren.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie komplexe räumliche Strukturen in der Erzählung mit der psychischen Verfassung des Protagonisten korrespondieren und diese verstärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit verknüpft eine topografisch-phänomenologische Analyse (nach Bachelard) mit psychoanalytischen Analyseperspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Elternhauses, des Motivs des Fensterblicks sowie der strukturellen topografischen Wiederholungen und Spiegelungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlagworten zählen das Unheimliche, Topografie, schwarze Romantik, Imagination und Raumkonzepte.

Inwiefern spielt der „Fensterblick“ eine Rolle für Nathanaels Identität?

Der Fensterblick fungiert als Distanzmedium, das Nathanaels Realitätsverlust fördert und ihn zur vollkommenen Hingabe an seine eigene Imagination zwingt.

Warum wird das Elternhaus als unheimlich beschrieben?

Obwohl es als Schutzraum gedacht ist, wird es durch das Eindringen von Coppelius und die Auflösung bürgerlicher Grenzen zu einem Ort der Angst und der familiären Desintegration.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unheimliche Orte. Eine Topografie-Analyse von "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,3
Autor
Anna Wolters (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V1152269
ISBN (eBook)
9783346540447
ISBN (Buch)
9783346540454
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Literatur der schwarzen Romantik E.T.A. Hoffmann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Wolters (Autor:in), 2016, Unheimliche Orte. Eine Topografie-Analyse von "Der Sandmann" von E. T. A. Hoffmann, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1152269
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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