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Das Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition

Title: Das Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition

Submitted Assignment , 2019 , 30 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lea Schlindwein (Author)

Psychology - General

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit aus dem Studiengang Psychologie befasst sich mit dem Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition. Im ersten Teil werden allgemeine Begriffe, Einflussfaktoren sowie Auswirkungen von Glück beschrieben. Der zweite Teil umfasst Unterscheidungen, Methoden der Emotionsmessung sowie eine Diskussion von Forschungsmethoden in der Emotionspsychologie. Der dritte Teil analysiert die Bedeutung des Willens bei Erreichung von Zielsetzungen. Dabei werden das Rubikon-Modell, die Unterscheidung zwischen Motivation und Volition sowie die Handlungskontrolltheorie erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Glück

1.1 Allgemein

1.2 Einflussfaktoren

1.3 Auswirkungen

2. Forschungsmethoden Emotionspsychologie

2.1 Unterscheidung

2.2 Methoden Emotionsmessung

2.3 Diskussion

3. Die Bedeutung des Willens bei Erreichung von Zielsetzungen

3.1 Rubikon-Modell

3.2 Unterscheidung zwischen Motivation und Volition

3.3 Handlungskontrolltheorie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition. Ziel ist es, die psychologischen Grundlagen von Glück, verschiedene Methoden der Emotionsmessung sowie die Mechanismen der Willensbildung bei der Zielerreichung theoretisch fundiert darzulegen und kritisch zu diskutieren.

  • Definition und Abgrenzung des Glücksbegriffs sowie dessen Einflussfaktoren.
  • Methoden der Emotionsmessung und deren Vor- und Nachteile in der psychologischen Forschung.
  • Struktur der Handlungsphasen im Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer.
  • Unterscheidung von motivationalen und volitionalen Prozessen.
  • Analyse von Handlungskontrollstrategien zur erfolgreichen Zielumsetzung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Rubikon-Modell

Das Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer wurde nach dem von Cäsar im Jahr 49 v. Chr. erklärten Bürgerkrieg bezeichnet. Dabei überquerte der römische Diktator den italienischen Fluss Rubikon, der die Grenze zwischen dem italienischen Kernland und der römischen Provinz Gallia Cisalpina bildete. Durch das bewaffnete Passieren des Flusses sendete Cäsar eine unwiderrufliche Kriegserklärung an seinen Widersacher Pompeius.

Die Entscheidung der Grenzüberschreitung war das Ergebnis eines langen Vergleichsprozesses von Vor- und Nachteilen tangierender Möglichkeiten und stellt einen der drei notwendigen Entwicklungsschritte zur Realisierung des gewünschten Sollzustands dar. Neben der Zielsetzung sind die Zielinitiierung und der Zielabschluss bedeutende Abschnitte von Intentionsumsetzungen. In Abhängigkeit von dem nächstfolgenden Entwicklungsschritt muss der Mensch verschiedene Aufgaben bewältigen, um sein angestrebtes Ziel zu erreichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Glück: Dieses Kapitel definiert Glück als Synonym für Wohlbefinden, unterscheidet zwischen hedonistischer und eudämonischer Perspektive und analysiert biologische, soziale sowie demografische Einflussfaktoren auf das Lebensglück.

1.1 Allgemein: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung des Glücksbegriffs und eine Abgrenzung von tangierenden Begriffen wie Belastungsfreiheit, Freude und Zufriedenheit.

1.2 Einflussfaktoren: In diesem Abschnitt werden genetische Merkmale, soziodemografische Aspekte, soziale Integration und der Einfluss von Glauben auf das subjektive Wohlbefinden beleuchtet.

1.3 Auswirkungen: Dieses Kapitel zeigt auf, dass glückliche Menschen von Vorteilen wie besseren kognitiven Leistungen, stabileren sozialen Kontakten, beruflichem Erfolg und besserer Gesundheit profitieren.

2. Forschungsmethoden Emotionspsychologie: Dieser Teil widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung von Emotionen als abhängige Variable und erläutert die Anforderungen an deren Messung.

2.1 Unterscheidung: Hier wird erläutert, wie Emotionen in der Forschung entweder als abhängige oder unabhängige Variable konzipiert und entsprechend untersucht werden können.

2.2 Methoden Emotionsmessung: Dieses Kapitel stellt verschiedene Instrumente vor, unterteilt in die Komponenten subjektives Erleben, Verhalten und physiologische Reaktionen.

2.3 Diskussion: Hier findet eine kritische Abwägung der verschiedenen Messmethoden hinsichtlich ihrer Validität, Reliabilität und der Störgrößenanfälligkeit statt.

3. Die Bedeutung des Willens bei Erreichung von Zielsetzungen: Dieses Kapitel fokussiert auf die psychologische Steuerung von Zielsetzungsprozessen und die Umsetzung von Vorsätzen in Handlungen.

3.1 Rubikon-Modell: Es wird das Modell von Heckhausen und Gollwitzer erklärt, das den Prozess der Zielerreichung in prädezisionale, postdezisionale, aktionale und postaktionale Phasen unterteilt.

3.2 Unterscheidung zwischen Motivation und Volition: Dieser Abschnitt differenziert zwischen der motivationalen Intentionswahl und der volitionalen Intentionsrealisierung.

3.3 Handlungskontrolltheorie: Hier wird die Theorie von Kuhl vorgestellt, die erklärt, wie Menschen trotz widerstreitender Tendenzen durch spezifische Kontrollstrategien an ihren Zielen festhalten.

Schlüsselwörter

Glück, Wohlbefinden, Motivation, Volition, Rubikon-Modell, Handlungskontrolltheorie, Emotionsmessung, Psychologie, Selbstbericht, Physiologische Reaktionen, Zielumsetzung, Persönlichkeitsmerkmale, Handlungsphasen, Affektivität, Kontrollstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Mechanismen, die unser Wohlbefinden beeinflussen und wie wir unsere Ziele durch emotionale und willentliche Prozesse erreichen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Psychologie des Glücks, die wissenschaftlichen Methoden zur Emotionsmessung sowie die Theorien der Handlungssteuerung (Rubikon-Modell und Handlungskontrolltheorie).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung des Zusammenspiels von Emotion, Motivation und Volition, um zu verstehen, wie menschliches Handeln und Wohlbefinden reguliert werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und theoretischen Auswertung psychologischer Modelle und empirischer Studien zur Emotions- und Motivationspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Glücksfaktoren, die Evaluierung von Messmethoden für Emotionen sowie die Erläuterung von Phasenmodellen der Handlungssteuerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Glück, Motivation, Volition, Handlungsphasen, Handlungskontrolle und die verschiedenen Methoden zur Messung von Emotionen.

Wie unterscheidet sich die Motivation von der Volition im Rubikon-Modell?

Motivation bezieht sich auf die Phase der Intentionswahl, in der wir uns für ein Ziel entscheiden, während Volition die Phase der Realisierung beschreibt, in der wir das gewählte Ziel umsetzen.

Was ist der Zweck der Handlungskontrollstrategien?

Sie dienen dazu, bei der Zielverfolgung trotz widerstreitender Tendenzen oder negativer Emotionen die Konzentration auf das gewählte Vorhaben aufrechtzuerhalten.

Welche Rolle spielt der Schreckreflex bei der Emotionsmessung?

Der Schreckreflex dient als physiologisches Instrument, um die Valenz einer Gefühlsregung zu bestimmen, da er bei negativen Reizen durch das Vermeidungssystem beeinflusst wird.

Excerpt out of 30 pages  - scroll top

Details

Title
Das Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
1,0
Author
Lea Schlindwein (Author)
Publication Year
2019
Pages
30
Catalog Number
V1151974
ISBN (eBook)
9783346539656
ISBN (Book)
9783346539663
Language
German
Tags
zusammenspiel emotion motivation volition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Schlindwein (Author), 2019, Das Zusammenspiel von Emotion, Motivation und Volition, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1151974
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