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Gesellschaftsverträge nach Jean-Jacques Rousseau und John Stuart Mill. Vertragsgedanken und die Grundlagen der Gesellschaft

Titel: Gesellschaftsverträge nach Jean-Jacques Rousseau und John Stuart Mill. Vertragsgedanken und die Grundlagen der Gesellschaft

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anna Drößler (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das konstruierte Gesellschaftsmodell von Jean-Jacques Rousseau in seinem Werk "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechtes" gilt es in der folgenden Abhandlung zunächst zu erläutern und anschließend aus der Perspektive von John Stuart Mills Vorstellungen aus seinem Werk "Über die Freiheit" bezüglich dessen Möglichkeit zu der fortschrittlichen Entwicklung einer Gesellschaft zu beurteilen.

Mit dem Eingehen von dauerhaften Beziehungen und Eigentumsverhältnissen unter den Menschen löst sich der friedliebende Naturzustand auf und geht in ein kriegerisches, von Leidenschaften und Egoismus geprägtes Treiben über. Um den Kriegszustand zu überwinden müssen die Menschen in ein neues Verhältnis übergehen. Da die Rückkehr in den Naturzustand aufgrund der bereits bestehenden Kultivierung nicht mehr möglich ist, sind die Menschen angehalten ihre Kräfte zur Sicherung des Fortbestandes der Menschheit zu einen.

Dieser Zusammenschluss zu einer geeinten Gesellschaft fordert auf zu beantworten, ob es einen allgemeingültigen Grundsatz für das menschliche Handeln und Zusammenleben geben kann, welcher als Voraussetzung für das Formulieren und Ausführen von rechtmäßigen Gesetzen dient und ob dieses Konzept einer Gesellschaft auch dauerhaft zu einer fortschrittlichen Entwicklung verhilft.

Da sich nach Rousseau der Mensch aufgrund der vorher beschriebenen Entwicklung nur durch ein Bündnis zu einer Gemeinschaft gemäß seines Wesens als Mensch verwirklichen kann, formuliert er das Folgende als Grundlage für eine gesellschaftliche Übereinkunft: ,"Finde eine Form des Zusammenschlusses, die mit ihrer ganzen gemeinsamen Kraft die Person und das Vermögen jedes Einzelnen Mitglieds verteidigt und schützt und durch die doch jeder, indem er sich mit allen vereinigt, nur sich selbst gehorcht und genauso frei bleibt wie zuvor."

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Vertragsgedanke bei Rousseau

2.1 Freiheit und Gleichheit als grundlegende Wesenhaftigkeit des Zusammenschlusses

2.2 Die Bestimmungen des Vertrages und der Gemeinwille

2.3 Vom Wesen der Gesellschaft

3. Das Aufblühen und Untergehen einer Gesellschaft nach Rousseau, kommentiert und geprüft durch die Vorstellungen nach Mill

3.1 Die Grundlage einer Gesellschaft

3.2 Sonderinteressen und der Gemeinwille

3.3 Die Gefahr für die Gesellschaft

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie John Stuart Mill das von Jean-Jacques Rousseau konstruierte Gesellschaftsmodell aus dessen Werk "Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts" im Hinblick auf die Möglichkeiten einer fortschrittlichen gesellschaftlichen Entwicklung beurteilen würde.

  • Vergleich der philosophischen Ansätze von Rousseau und Mill
  • Analyse des Vertragsgedankens und des Gemeinwillens
  • Bedeutung von Individualität gegenüber kollektiver Gleichheit
  • Risiken von Tyrannei und gesellschaftlichem Stillstand
  • Wahrheitsfindung durch Diskurs versus Einstimmigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Grundlage einer Gesellschaft

Um ein Volk vor Tyrannei und Willkürherrschaft zu schützen, gilt es auch bei John Stuart Mill nach einem Grundsatz zu fragen, welcher das Verhältnis von den Einzelpersonen zu der Gesellschaft regelt.26

Für Rousseau ist dieser Grundsatz ein Vertrag, welcher alle Vertragspartner dauerhaft an sich bindet. Einhergehend mit der Entäußerung von individuellen Interessen verliert der Mensch einen Teil seiner Freiheiten. Dieser Verlust wird zwar durch das Vereinen der Kräfte zu einer starken, im Einklang mit sich selbst bestehenden Gemeinschaft ausgeglichen, fordert jedoch gleichzeitig das gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis von dem Einzelnen und der Gesamtheit dauerhaft zu erhalten.

Somit garantiert der Vertrag den Schutz aller Beteiligten, da ein Zuwiderhandeln von Einzelpersonen den gesamten Komplex betrifft, schafft jedoch gleichzeitig ein Instrument sozialer Kontrolle. Mills Kritik an der von Rousseau geschaffenen Grundlage fußt an Rousseaus Sichtweise der Ausgangslage.

Rousseau schreibt dem Menschen vor, dass dieser nicht in der Lage ist, neue Perspektiven zu schaffen und somit auf den Zusammenschluss seiner Kräfte mit denen der übrige Menschen angewiesen ist.27 Andererseits stellt Mill die Frage: ,,[Wenn] es nichts Neues zu schaffen gäbe, würde dann der menschliche Intellekt nicht unnötig werden?”28

Mit diesem Gedanken verwirft Mill nicht die Idee des Zusammenschlusses, sondern Rousseaus Begründung, dass der Mensch aufgrund mangelnder Entwicklungsfähigkeiten auf andere Menschen angewiesen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Übergangs vom Naturzustand in den staatlichen Zusammenschluss ein und definiert die Forschungsfrage des Vergleichs zwischen Rousseau und Mill.

2. Der Vertragsgedanke bei Rousseau: Dieses Kapitel erläutert Rousseaus Konzept der vertragsgebundenen Gesellschaft, in der Freiheit und Gleichheit durch die Entäußerung individueller Rechte zugunsten des Gemeinwillens erreicht werden.

3. Das Aufblühen und Untergehen einer Gesellschaft nach Rousseau, kommentiert und geprüft durch die Vorstellungen nach Mill: Dieser Hauptteil analysiert die Stärken und Schwächen des Rousseau’schen Modells aus der kritischen Perspektive von John Stuart Mill, wobei insbesondere die Spannung zwischen kollektivem Willen und individueller Freiheit beleuchtet wird.

4. Resümee: Das Resümee kontrastiert die beiden Philosophen und kommt zu dem Schluss, dass Rousseaus Modell zwar für den Erhalt, aber nicht für die fortschrittliche Entwicklung einer Gesellschaft geeignet ist.

Schlüsselwörter

John Stuart Mill, Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Gemeinwille, Individualität, Freiheit, Gleichheit, Fortschritt, Staat, Souverän, Bürger, Untertan, politische Philosophie, Gerechtigkeit, Gesellschaftsmodell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die politischen Gesellschaftskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und John Stuart Mill hinsichtlich ihrer Fähigkeit, eine fortschrittliche gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Gesellschaftsvertrag, die Bedeutung des Gemeinwillens, die Rolle der individuellen Freiheit und die Gefahr von Mehrheitsdiktaturen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, wie John Stuart Mill Rousseaus Modell des Gesellschaftsvertrags im Hinblick auf dessen Potential für eine fortschrittliche gesellschaftliche Entwicklung bewerten würde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende philosophische Textanalyse, die zentrale Werke beider Autoren einander gegenüberstellt und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil prüft die Rousseau’schen Grundlagen wie den Gemeinwillen und die soziale Kontrolle gegen Mills liberale Forderungen nach Meinungsfreiheit und Diversität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gemeinwille, Individualität, Freiheit, Gleichheit, Gesellschaftsvertrag und Fortschritt.

Warum betrachtet Mill den Gemeinwillen kritisch?

Mill befürchtet, dass die Fokussierung auf einen allgemeinen Willen die Entfaltung von Individualität hemmt, die er jedoch als notwendige Quelle für gesellschaftlichen Fortschritt ansieht.

Wie definiert Rousseau den Fortschritt im Vergleich zu Mill?

Für Rousseau liegt der Fokus auf der Stabilität und dem Schutz des Ganzen durch den Gemeinwillen, während für Mill Fortschritt nur durch den Wettstreit vielfältiger Meinungen und individueller Ideen entsteht.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaftsverträge nach Jean-Jacques Rousseau und John Stuart Mill. Vertragsgedanken und die Grundlagen der Gesellschaft
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Autor
Anna Drößler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1151916
ISBN (eBook)
9783346544346
ISBN (Buch)
9783346544353
Sprache
Deutsch
Schlagworte
John Stuart Mill Über die Freiheit Jean Jacques Rousseau Gesellschaftsvertrag Gesellschaft Tyrannei der Mehrheit Meinungsfreiheit Handlungsfreiheit Zusammenleben Individualität Fortschritt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Drößler (Autor:in), 2021, Gesellschaftsverträge nach Jean-Jacques Rousseau und John Stuart Mill. Vertragsgedanken und die Grundlagen der Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1151916
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Leseprobe aus  14  Seiten
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