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Cholera im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts. Im Kontext von Städteentwicklung, Modernisierung und Kontroversen

Title: Cholera im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts. Im Kontext von Städteentwicklung, Modernisierung und Kontroversen

Term Paper , 2020 , 34 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

World History - Modern History

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Summary Excerpt Details

Vor dem Hintergrund des Schwerpunkts der Arbeit soll zunächst ein Überblick über die Cholera im Rahmen ihrer Entstehung, Ausbreitung, Symptomatik und dergleichen dargestellt werden. Weiterhin sollen einige wenige Grundprobleme im Kontext der Wasserversorgung, Kanalisation, sowie Städtehygiene angesprochen werden, um diese anschließend auf die allgemeine, sowie spezifische Entwicklung in verschiedenen Städten – darunter Hamburg, München, Berlin, Ulm, sowie London und Paris – zu projizieren. Des Weiteren sollen die Beiträge Robert Kochs und Max von Pettenkofers, sowie die Kontroverse um ihre Theorien genauere Betrachtung erfahren, um diese schließlich in Zusammenhang mit der Thematik zu bringen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse werden sogleich in einer Synthese gebündelt dargestellt und durch ein Fazit schließlich abgerundet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Vorbemerkungen

2.1 Die Cholera Asiatica – Ein Überblick

2.2 Von Wasserversorgung, Kanalisation und Städtehygiene

3. Zur Entwicklung in verschiedenen Städten

3.1 Allgemeine Entwicklungen

3.2 Hamburg

3.3 München, Berlin und Ulm

3.3.1 München

3.3.2 Berlin

3.3.3 Ulm

3.4 London und Paris

3.4.1 London

3.4.2 Paris

4. Zur Kontroverse um Miasmen- und Trinkwassertheorie

4.1 Max von Pettenkofer

4.2 Robert Koch

5. Synthese und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ausbrüche der Cholera im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts und deren maßgeblichen Einfluss auf die städtebauliche Modernisierung, insbesondere im Bereich der Wasserversorgung und Kanalisation, sowie die wissenschaftlichen Kontroversen der damaligen Zeit.

  • Historische Analyse von Cholera-Epidemien als Auslöser für städtische Infrastrukturreformen.
  • Vergleichende Untersuchung der Sanierungsmaßnahmen in Städten wie Hamburg, Berlin, München und Ulm.
  • Darstellung der Auseinandersetzung zwischen der Miasmentheorie und der Trinkwassertheorie.
  • Betrachtung der Rolle von Ingenieuren und wissenschaftlichen Erkenntnissen im Modernisierungsprozess.
  • Diskussion soziopolitischer Faktoren und des Widerstands gegen kostspielige städtebauliche Projekte.

Auszug aus dem Buch

3.2 Hamburg

Vergleicht man die Kanalisationsanlagen Hamburgs vor 1842 mit denen anderer Großstädte, so kann diese durchaus als konkurrenzfähig bezeichnet werden, wobei die Anlagen insgesamt als rückständig gegolten haben. Die „‚Gunst‘ des großen Brandes [Anfang Mai] 1842“ nahm man schließlich zum Anlass, die zerstörten Anlagen nicht nur zu rekonstruieren, sondern vor allem mithilfe des britischen Ingenieurs William Lindley gleichermaßen auch zu modernisieren, sodass „unter [dessen] Federführung (…) die damals wohl modernste Kanalisation in Deutschland entstanden“ war. Hauptargument für die Sanierung war jedoch nicht, dass die alte Kanalisation bei dem Brand beschädigt worden war und erneuert werden musste, sondern vielmehr sah man die Anlage als unzureichend für die Brandbekämpfung an. Aus einer späteren Aufstellung öffentlichen Wassergebrauchs geht allerdings hervor, dass das Löschwasser eine marginale, sogar zu vernachlässigende Menge darstellte.

Im Zusammenhang mit den Ausbrüchen der Cholera von 1892 stand ebenfalls die immer wieder thematisierte Frage der Wohnungssanierung im Raum: Die „Wohnungskrankheit“, von der „die ärmeren Bevölkerungsklassen (…) weitaus stärker ergriffen worden waren als besser gestellte Schichten“ stellte die Hygienefrage im privaten Raum in den Fokus einer umfassenden Ursachenanalyse, welche allerdings erst 1893 ergeben hatte, „dass den choleraverseuchten Stadtvierteln auf Hamburger Seite cholerafreie Bezirke auf Altonaer Seite gegenüberstanden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Kontext von Seuchen als Katalysator für gesellschaftliche und technische Innovationen her und erläutert den Fokus auf die Cholera-Ausbrüche im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts.

2. Allgemeine Vorbemerkungen: Dieses Kapitel definiert die Cholera Asiatica, ihre Symptomatik und Verbreitung sowie die grundlegenden Probleme der damaligen städtischen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

3. Zur Entwicklung in verschiedenen Städten: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der städtebaulichen Reaktionen und Modernisierungsprozesse in verschiedenen deutschen Metropolen sowie kurz in London und Paris.

4. Zur Kontroverse um Miasmen- und Trinkwassertheorie: Das Kapitel beleuchtet den wissenschaftlichen Streit zwischen Max von Pettenkofer und Robert Koch und dessen Auswirkungen auf das Verständnis und die Bekämpfung der Krankheit.

5. Synthese und Fazit: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht Parallelen zwischen den historischen Ereignissen und aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Pandemien.

Schlüsselwörter

Cholera, Städteentwicklung, Kanalisation, Wasserversorgung, Städtehygiene, Miasmentheorie, Trinkwassertheorie, Max von Pettenkofer, Robert Koch, Hamburg, Infrastruktur, Modernisierung, Pandemie, Medizingeschichte, Siedlungshygiene

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung der sanitären Infrastruktur in deutschen Städten während des 19. Jahrhunderts im direkten Zusammenhang mit Cholera-Epidemien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Städtebau, Technikgeschichte, Medizingeschichte und die soziale Dimension der Hygienebewegung im 19. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie katastrophale Seuchenausbrüche als „Motor“ für notwendige, aber oft umstrittene städtische Sanierungsmaßnahmen fungierten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse unter Einbeziehung zeitgenössischer Berichte, Sekundärliteratur und technischer Dokumentationen der Stadtentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Zustände und Sanierungsprojekte in verschiedenen Städten (insbesondere Hamburg, Berlin, München, Ulm) sowie die wissenschaftliche Debatte zwischen den Theorien von Koch und Pettenkofer detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Cholera, Kanalisation, Städtehygiene, Wasserversorgung, Miasmentheorie und Robert Koch.

Warum war der Bau der Hamburger Kanalisation so stark umstritten?

Der Bau war aufgrund hoher Kosten, technischer Bedenken und der konkurrierenden Interessen zwischen Stadtverwaltung, Investoren und der Bevölkerung, die zum Teil an Miasmentheorien festhielt, umstritten.

Welche Rolle spielte Max von Pettenkofer in der Debatte?

Pettenkofer vertrat die Miasmentheorie, die die Entstehung der Cholera an Bodenfaktoren und Ausdünstungen festmachte, und war ein prominenter, wenn auch letztlich widerlegter Gegner der wasserbasierten Ansteckungstheorie.

Warum wird die Corona-Pandemie im Text erwähnt?

Der Autor nutzt die aktuelle Corona-Krise als zeitgenössisches Beispiel, um typische Verhaltensmuster bei Pandemien – wie z. B. Panik, Desinformation oder verzögerte behördliche Reaktionen – mit historischen Ereignissen zu spiegeln.

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Details

Title
Cholera im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts. Im Kontext von Städteentwicklung, Modernisierung und Kontroversen
College
University of Tubingen
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
34
Catalog Number
V1150871
ISBN (eBook)
9783346540966
ISBN (Book)
9783346540973
Language
German
Tags
cholera Max von Pettenkofer Pettenkofer Robert Koch Koch Hygiene Städtische Hygiene Kanalisation Epidemien in Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Cholera im Deutschland des späten 19. Jahrhunderts. Im Kontext von Städteentwicklung, Modernisierung und Kontroversen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1150871
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