Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Jenseits des Lustprinzips von Sigmund Freud

Versuch einer Analyse der Argumentationslinie zur Einführung des Todestriebes

Title: Jenseits des Lustprinzips von Sigmund Freud

Seminar Paper , 2003 , 23 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Mag. Andrea Schikowitz (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ich möchte mich in der vorliegenden Arbeit auf Freuds Herleitung eines Todestriebes und dessen Gegenüberstellung zu den Lebenstrieben beschränken. Die zweifellos hochinteressanten Abschnitte über die Natur des Todes und die Herkunft der Sexualität werde ich daher nicht behandeln.
Mein Ziel besteht darin, Freuds Argumentationslinie nachvollziehbar zu machen und gleichzeitig die darin enthaltenen Brüche sichtbar zu machen. Ich gehe davon aus, dass Freud bestimmte Annahmen a priori voraussetzt ohne sie zu belegen. Ohne diese Vorannahmen würde Freud am Ende wahrscheinlich nicht zu seinem Ergebnis kommen.
Ich möchte mir jedoch auf keinen Fall anmaßen, ein Urteil über den Todestrieb zu fällen, die vorliegende Arbeit versteht sich lediglich als Versuch einer Analyse von Freuds Argumentationslinie.

Meine Ausgangsfrage lautet also: An welchen Stellen sind Brüche in der Argumentationslinie zur Herleitung eines Todestriebes vorhanden und welche Vorannahmen werden an diesen Stellen getroffen?

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. ERKENNTNISINTERESSE

1.2. FRAGESTELLUNG UND HERANGEHENSWEISE

1.3. ÜBER DEN AUTOR

2. JENSEITS DES LUSTPRINZIPS

2.1. DIE KULTURSTUDIEN

2.2. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

2.2.1. Metapsychologie

2.2.2. Freud und der Tod

2.2.3. Der Dualismus in Freuds Denken

2.3. GRUNDBEGRIFFE

2.3.1. Das Lustprinzip

2.3.2. Die Triebe

2.4. INHALTLICHE ZUSAMMENFASSUNG

2.4.1. Lust und Unlust

2.4.2. Der Umgang mit Reizen

2.4.3. Der Todestrieb

2.4.4. Die Lebenstriebe oder Sexualtriebe

2.5. BRÜCHE UND VORANNAHMEN IN DER ARGUMENTATIONSLINIE

2.5.1. Die Ursprünglichkeit der Wiederholung

2.5.2. Biologistische Argumente – eine Verwechslung von Analogie und Beweis

2.5.3. Die konservative Natur der Triebe

2.5.4. Der Beginn des Lebens

2.5.5. Die Selbsterhaltungstriebe

3. SCHLUSSBEMERKUNGEN

4. LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, Sigmund Freuds Argumentationslinie zur Herleitung des Todestriebes nachvollziehbar zu machen und dabei die zugrunde liegenden, oft ungeprüften Vorannahmen sowie logische Brüche aufzuzeigen.

  • Analyse von Freuds Herleitung des Todestriebes und dessen Gegenüberstellung zu den Lebenstrieben.
  • Untersuchung der Entstehungsgeschichte und metapsychologischer Grundlagen des Konzepts.
  • Kritische Reflexion über die Verwendung von biologischen Analogien als Beweisführung.
  • Reflexion des historischen und persönlichen Kontexts Freuds, einschließlich des Einflusses des Ersten Weltkriegs.

Auszug aus dem Buch

2.5.2. Biologistische Argumente – eine Verwechslung von Analogie und Beweis

Es ist zu beobachten, dass Freud an Stellen, an denen ihm logische Folgerungen fehlen, um seine Schlüsse zu argumentieren, all zu wörtliche Analogien, vor allem aus der Biologie, verwendet. Er verwechselt an diesen Stellen (absichtlich oder unabsichtlich?) Analogien oder symbolische Darstellungen mit zwingenden Argumenten und Beweisen. Nun denkt Freud natürlich oft biologisch, schon aufgrund seines Werdeganges. An „kritischen“ Stellen deute ich jedoch die Verwendung solcher Argumentationsmuster als Zeichen seiner Unsicherheit. Denn zum einen findet sich in der Natur für fast alles ein Vergleich, und somit ein scheinbarer Beweis, zum anderen neigt Freud wohl dazu, eigene Zweifel oder Lücken in seiner Argumentation durch „harte“ biologische Fakten zu verschleiern.

Beispiele für diese „Taktik“ finden sich im Folgenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin legt ihr Erkenntnisinteresse an Freuds Schriften dar und formuliert die Fragestellung, an welchen Stellen Brüche in der Argumentation zum Todestrieb vorliegen.

2. JENSEITS DES LUSTPRINZIPS: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung, die Grundbegriffe und die inhaltliche Argumentation Freuds hinsichtlich des Todestriebs und der Lebenstriebe, wobei kritisch auf methodische Schwächen eingegangen wird.

3. SCHLUSSBEMERKUNGEN: Die Autorin fasst zusammen, dass die Argumentation des Todestriebs auf unhinterfragten Annahmen beruht und plädiert dafür, das Werk eher als philosophische denn als rein psychologische Abhandlung zu lesen.

4. LITERATUR: Auflistung der verwendeten Sekundär- und Primärquellen zur Untersuchung der Freudschen Metapsychologie.

Schlüsselwörter

Sigmund Freud, Jenseits des Lustprinzips, Todestrieb, Lebenstriebe, Psychoanalyse, Metapsychologie, Wiederholungszwang, Biologismus, Argumentationsanalyse, Kulturstudien, Eros, Thanatos, Triebtheorie, Realitätsprinzip, Selbsterhaltungstriebe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Sigmund Freuds Werk „Jenseits des Lustprinzips“ mit dem Fokus darauf, wie er den Todestrieb herleitet und wo logische Brüche in seiner Argumentationslinie entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die psychoanalytische Triebtheorie, den Konflikt zwischen Lebens- und Todestrieben sowie die kritische Hinterfragung von Freuds wissenschaftlicher Methodik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, an welchen Stellen Brüche in der Argumentationslinie zur Herleitung eines Todestriebes vorhanden sind und welche Vorannahmen Freud an diesen Stellen trifft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine ideengeschichtliche und textkritische Analyse, die Freuds Argumente auf ihre logische Konsistenz prüft und den historischen sowie persönlichen Kontext mit einbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Entstehungsgeschichte, die Grundbegriffe wie das Lustprinzip und die Triebe, die inhaltliche Argumentation zum Todestrieb sowie die kritische Untersuchung biologischer Argumentationsmuster behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Todestrieb, Psychoanalyse, Argumentationsanalyse, Wiederholungszwang und Metapsychologie.

Warum hinterfragt die Autorin Freuds biologische Analogien?

Die Autorin argumentiert, dass Freud biologische Analogien oft dort verwendet, wo ihm logische Beweise fehlen, um so seine Unsicherheit oder Lücken in der Argumentation zu verschleiern.

Welche Bedeutung misst die Autorin dem Werk abschließend bei?

Sie kommt zu dem Schluss, dass der Wert des Werkes weniger im wissenschaftlichen Beweis des Todestriebes liegt, sondern in seiner symbolischen und philosophischen Bedeutung.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Jenseits des Lustprinzips von Sigmund Freud
Subtitle
Versuch einer Analyse der Argumentationslinie zur Einführung des Todestriebes
College
University of Vienna  (Institut für Politikwissenschaft)
Course
Psychoanalyse als Methode der Ideengeschichte
Grade
1,00
Author
Mag. Andrea Schikowitz (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V115067
ISBN (eBook)
9783640163335
Language
German
Tags
Jenseits Lustprinzips Sigmund Freud Psychoanalyse Methode Ideengeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Andrea Schikowitz (Author), 2003, Jenseits des Lustprinzips von Sigmund Freud, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/115067
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint