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Die französische Sprache in der Werbung

Titel: Die französische Sprache in der Werbung

Seminararbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ksenia Turkina (Autor:in)

Französische Philologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was versteht man überhaupt unter dem Begriff „Werbesprache“ ? Welche Charakteristika weist die französische Werbung auf? Wie sind Werbeanzeigen aufgebaut?

Die folgende Arbeit gliedert sich in vier Kapitel. Zunächst wird es darum gehen, zu erklären, was man unter dem Begriff „Werbesprache“ versteht. Anschließend werden einige besonderen Merkmale der französischen Werbesprache erwähnt. Es wird vor allem näher auf die Wortbildung und die verwendeten Wortarten, die in der Werbesprache am häufigsten verwendeten rhetorischen Mittel sowie auf den Satzbau und die fremdsprachlichen Elemente eingegangen. Im Anschluss daran wird der Aufbau von Werbeanzeigen näher in den Blick genommen. Von diesem Hintergrund aus wird eine Analyse von zwei französischen Werbeanzeigen erfolgen. Abschließend wird ein kurzes Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was versteht man unter Werbesprache?

3. Charakteristika der französischen Werbesprache

3.1 Wortbildung und Wortwahl

3.2 Rhetorische Mittel und Satzbau

3.3 Der fremdsprachliche Einfluss

4. Der Aufbau von Werbeanzeigen

4.1 Die Headline

4.2 Der Fließtext

4.3 Der Slogan

4.4 Der Produktname

5. Analyse von französischen Werbeanzeigen

5.1 Werbeanzeige 1: Peugeot 308 CC

5.2 Werbeanzeige 2: Nivea

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Besonderheiten der französischen Werbesprache sowie deren strukturellen Aufbau in Print-Werbeanzeigen, um die sprachlichen Mechanismen zu identifizieren, mit denen Unternehmen das Kaufverhalten ihrer Rezipienten beeinflussen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie durch Wortwahl, rhetorische Mittel und den Einsatz fremdsprachlicher Elemente eine spezifische Werbewirkung erzielt wird.

  • Charakteristika und Funktionen der französischen Werbesprache
  • Einsatz rhetorischer Mittel zur Beeinflussung der Rezipienten
  • Die Rolle von Anglizismen und fremdsprachlichen Elementen
  • Strukturbausteine von Werbeanzeigen (Headline, Fließtext, Slogan, Produktname)

Auszug aus dem Buch

3.2 Rhetorische Mittel und Satzbau

Um dem Hauptziel bzw. dem Hauptzweck der Werbung entgegenzukommen, d.h. die Menschen „zu einem Kauf zu veranlassen“ bzw. sie zu einem Kauf einer bestimmten Ware oder eines bestimmten Produktes zu überreden, bedient sich die Werbung bestimmter rhetorischer Mittel. (Römer 1980: 173) Zu den am häufigsten gebrauchten rhetorischen Mitteln gehört zunächst die Wiederholung. So sieht beispielsweise der Psychologe Gustave Le Bon in der Wiederholung ein „ausgezeichnetes Mittel zur Führung von Massen.“ (Römer 1980: 174) Diesen Gedanken formuliert Le Bon wie folgt:

„Man versteht den Einfluss der Wiederholung auf die Massen gut, wenn man sieht, welche Macht sie über die aufgeklärtesten Köpfe hat. Das Widerholte setzt sich schließlich in den tiefen Bereichen des Unbewusstseins fest, in denen die Ursachen unserer Handlungen verarbeitet werden [...] Daher die erstaunliche Wirkung der Anzeige.“ (Le Bon 1961, zitiert nach Römer 1980: 174)

Außerdem wird bei der Wiederholung oft die Anapher verwendet. (Römer 1980: 176) Dies lässt sich beispielsweise an der folgenden Automobilwerbung erkennen:

„La Cinquecento consomme très peu. Donc vous faites des économies. Donc vous avez de l’argent. Donc vous pouvez le jouer. Donc vous pouvez le perdre. Donc vous êtes malheureux au jeu. Donc heureux en amour. Fiat Cinquecento. La voiture qu’il vous faut, Donc.“ (Adam; Bonhomme 2012: 145)

Ein weiteres, oft benutztes rhetorisches Mittel ist die Behauptung. (Römer 1980: 176) Le Bon sieht in einer einfachen Behauptung, die ohne jegliche Begründung zum Vorschein kommt „ein sicheres Mittel, um der Massenseele eine Idee einzuflößen.“ (Le Bon 1961, zitiert nach Römer 1980: 174)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Omnipräsenz von Werbung in der modernen Gesellschaft dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Charakteristika und den Aufbau französischer Werbesprache zu untersuchen.

2. Was versteht man unter Werbesprache?: Hier werden wissenschaftliche Definitionen der Werbesprache erörtert und ihre Abgrenzung zu anderen Sprachvarietäten sowie ihre spezifischen Merkmale erläutert.

3. Charakteristika der französischen Werbesprache: Dieses Kapitel behandelt linguistische Besonderheiten, wie Wortbildungsprozesse, semantische Aufwertung, rhetorische Mittel, Satzbaustrukturen und den Einfluss fremdsprachlicher Elemente.

4. Der Aufbau von Werbeanzeigen: Hier werden die zentralen Textelemente einer Werbeanzeige – Headline, Fließtext, Slogan und Produktname – hinsichtlich ihrer Funktion und Wirkung detailliert beschrieben.

5. Analyse von französischen Werbeanzeigen: Dieses Kapitel bietet eine praktische Analyse zweier konkreter Werbeanzeigen aus der Automobil- und der Kosmetikbranche unter Einbeziehung der theoretischen Grundlagen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zur französischen Werbesprache und der Analyse der Werbeelemente abschließend zusammen.

Schlüsselwörter

Werbesprache, französische Werbung, Rhetorik, Werbeanzeigen, Markenführung, Wortbildung, Anglizismen, Semantische Aufwertung, Headline, Slogan, Konsumentenansprache, Werbetexte, Produktname, Kaufverhalten, Printwerbung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die französische Werbesprache, ihre spezifischen Charakteristika sowie den systematischen Aufbau von Print-Werbeanzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind sprachliche Mittel in der Werbung, Wortbildungsstrategien, rhetorische Figuren sowie der Einfluss des Englischen auf die französische Werbesprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Mechanismen und Bausteine der Werbesprache zu identifizieren, die darauf abzielen, das Kaufverhalten der Zielgruppe positiv zu beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Methode verwendet, die auf der linguistischen Untersuchung von Werbetexten und der praktischen Analyse ausgewählter Anzeigebeispiele basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Werbesprache, die Analyse von Wortbildung und Rhetorik sowie eine detaillierte Betrachtung der Elemente von Werbeanzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Werbesprache, semantische Aufwertung, Rhetorik, Headline, Slogan und Konsumentenbeeinflussung.

Wie unterscheidet sich die Headline von anderen Textelementen?

Die Headline fungiert als zentraler Blickfang, der die Aufmerksamkeit des Lesers erregen soll, während der Fließtext eher informativ das Produkt beschreibt.

Welche Bedeutung hat die „semantische Aufwertung“?

Sie dient dazu, beworbene Produkte durch bestimmte sprachliche Strategien (z.B. Hochwertwörter oder Superlative) in der Wahrnehmung des Rezipienten aufzuwerten.

Welche Rolle spielen Anglizismen in der französischen Werbung?

Anglizismen werden häufig genutzt, um Internationalität, Weltoffenheit und Jugendlichkeit zu vermitteln und der Werbung einen wissenschaftlichen oder exklusiven Anstrich zu geben.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die französische Sprache in der Werbung
Hochschule
Universität Trier
Veranstaltung
Seminar: Geschichte der französischen Sprache
Note
1,7
Autor
Ksenia Turkina (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V1149690
ISBN (eBook)
9783346532633
ISBN (Buch)
9783346532640
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprache werbung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ksenia Turkina (Autor:in), 2015, Die französische Sprache in der Werbung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1149690
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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