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Altersheterogenität der Lernenden in der Pflegeausbildung und mögliche Auswirkungen auf den Unterricht

Titel: Altersheterogenität der Lernenden in der Pflegeausbildung und mögliche Auswirkungen auf den Unterricht

Hausarbeit , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: A. Stockrahm (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema Heterogenität besitzt eine hohe Aktualität, obwohl der Umgang hiermit im Sektor der schulischen und beruflichen Bildung die Normalität darstellt. Insbesondere bei Auszubildenden und damit auch in Kursen bzw. Klassen des tertiären Bildungssektors ist in den letzten Jahren eine zunehmende Heterogenität feststellbar, welche sich auf demographische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie auf eine Flexibilisierung der Bildungswege und des Bildungsmarktes zurückführen lässt.

Differenzierter betrachtet nimmt die Heterogenität in der Kategorie Lebensalter immer weiter zu: Altersgemischte Kurse bzw. Klassen werden immer häufiger vorzufinden sein, denn das Einmünden mit einem höheren Alter in die berufliche Erstausbildung ist - neben den oben angeführten Entwicklungen - häufig auch aufgrund der längeren Verweildauer im Übergangssystem gegeben.

Aufgrund dieser Entwicklungen lässt sich für die theoretische (Alten-)Pflegeausbildung die Hypothese ableiten, dass Lehrkräfte an Fachseminaren für Altenpflege bzw. Pflegeschulen aufgrund von Altersheterogenität der Auszubildenden Herausforderungen im täglichen Unterrichtsgeschehen erleben. Zur Gewinnung detaillierter Informationen bezüglich der erlebten Herausforderungen wurden Expert*inneninterviews an verschiedenen Fachseminaren für Altenpflege bzw. Pflegeschulen geführt: Im ersten Schritt wurden erlebte Herausforderungen der Lehrkräfte erhoben und in einem zweiten Schritt ging es um mögliche Unterschiede im Lernverhalten und in der Motivation innerhalb der altersheterogenen Kurse bzw. Klassen.

Im Folgenden wird daher zum thematischen Einstieg der Begriff Heterogenität grundlegend beleuchtet (Punkt 2).
Zur weiteren Vertiefung befasst sich der Gliederungspunkt 2.1 dann mit der Heterogenität im Unterrichtsgeschehen – wobei die Heterogenität von Lernenden bzw. Auszubildenden (2.1.1) näher betrachtet wird. Im Anschluss wird der Begriff der Altersheterogenität im Allgemeinen (Punkt 2.1.2) und in der Altenpflegeausbildung im Speziellen (Punkt 2.1.3) dargestellt. Der Gliederungspunkt 2.2 stellt anschließend die Relevanz für die Lehrkräfte in der beruflichen Bildung dar und in diesem Kontext wird ausführlich die Forschungsfrage dieser Arbeit abgeleitet. Im Weiteren werden in Gliederungspunkt 3 Auszüge aus der durchgeführten Expert*innenbefragung präsentiert, in Punkt 4 diskutiert und abschließend wird ein Fazit zu den Ergebnissen gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heterogenität

2.1 Heterogenität im Unterrichtsgeschehen

2.1.1 Heterogenität der Lernenden

2.1.2 Altersheterogenität

2.1.3 Altersheterogenität in der Pflegeausbildung

2.2 Lehren mit Heterogenität

3. Ergebnisse der Expert*innenbefragung

4. Diskussion der Ergebnisse

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, die sich für Lehrkräfte in der Altenpflegeausbildung aufgrund der zunehmenden Altersheterogenität in den Lerngruppen ergeben, sowie die damit verbundenen Unterschiede im Lernverhalten und der Motivation der Auszubildenden.

  • Grundlagen der Heterogenität in der beruflichen Bildung
  • Altersheterogenität als spezifisches Heterogenitätskriterium
  • Didaktische Herausforderungen durch altersgemischte Klassen
  • Empirische Erhebung von Lehrerfahrungen in der Altenpflege
  • Analyse von Lernmotivation und Leistungsbereitschaft

Auszug aus dem Buch

3. Ergebnisse der Expert*innenbefragung

Im Rahmen einer schriftlichen Expert*innenbefragung konnten elf Lehrkräfte, welche an drei Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen tätig sind, gewonnen werden. Diese Pflegeschulen waren vor 2020 als Fachseminare für Altenpflege tätig. Durch das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe findet mit dem neuen generalistischen Ansatz in der Ausbildung zur*zum Pflegefachfrau*mann eine Zusammenführung mehrerer Berufe zu einem gemeinsamen Berufsprofil statt. So wurden Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einem neuen Berufsbild integriert. Die Umfrageergebnisse beziehen sich daher auf Erfahrungen innerhalb der Altenpflegeausbildung sowie erste Erkenntnisse der generalistischen Pflegeausbildung. Im Folgenden werden Ausschnitte der schriftlichen Umfrage dargestellt, wobei zunächst wesentlichen Merkmale der befragten Lehrkräfte erörtert werden.

Die o.g. Lehrkräfte waren zum Zeitpunkt der Befragung im Durchschnitt 49,64 Jahre alt – die jüngste Lehrkraft war 34 Jahre und die älteste Lehrkraft 71 Jahre alt. Die durchschnittliche Berufserfahrung der Lehrkräfte lag bei 6,5 Jahren – wobei hier die Varianz sehr groß war, da die Lehrkraft mit der geringsten Berufserfahrung bei 3 Monaten lag und die Lehrkraft mit der höchsten Berufserfahrung 30 Jahre vorweisen konnte.

Die Umfrage erfolgte online (per E-Mail) mittels einer offenen Fragestellung und wurde im Zeitraum von Dezember 2020 bis Januar 2021 durchgeführt. Im Fokus der Befragung standen im ersten Schritt die erlebten Herausforderungen aufgrund von Altersheterogenität der Auszubildenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Heterogenität im tertiären Bildungssektor und leitet daraus die Forschungsfrage für die Arbeit ab.

2. Heterogenität: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Heterogenität, insbesondere mit Fokus auf das Lebensalter und dessen Relevanz für die Altenpflegeausbildung.

2.1 Heterogenität im Unterrichtsgeschehen: Hier werden die Grundlagen zur Heterogenität in Lehr-Lern-Prozessen und die spezifische Bedeutung der Lernendenheterogenität erläutert.

2.1.1 Heterogenität der Lernenden: Das Kapitel betrachtet die verschiedenen Merkmale, anhand derer sich Lernende in Gruppen unterscheiden können.

2.1.2 Altersheterogenität: Es wird dargelegt, warum das Lebensalter als soziales Differenzierungsmerkmal zeitlich begrenzt ist und mit welchen anderen Lebensumständen es korreliert.

2.1.3 Altersheterogenität in der Pflegeausbildung: Eine Analyse von Datenberichten verdeutlicht den Anstieg altersgemischter Klassen in der aktuellen Pflegeausbildung.

2.2 Lehren mit Heterogenität: Dieses Kapitel befasst sich mit den Anforderungen an Lehrkräfte, um in heterogenen Gruppen lernförderlich zu agieren.

3. Ergebnisse der Expert*innenbefragung: Hier werden die Erfahrungen von Lehrkräften bezüglich der Herausforderungen und Motivationsunterschiede in altersheterogenen Klassen präsentiert.

4. Diskussion der Ergebnisse: Die Befunde werden interpretiert und in den Kontext bestehender pädagogischer Literatur sowie der Relevanz für das Unterrichtsgeschehen gesetzt.

5. Ausblick: Es wird der Bedarf an systematischer Fortbildung und kollegialem Austausch zur Bewältigung von Heterogenität in der Pflegepädagogik aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Altersheterogenität, Pflegeausbildung, berufliche Bildung, Lehrkräfte, Unterrichtsgeschehen, Expertenbefragung, Lernmotivation, Lernverhalten, Didaktik, Lebensalter, Altersgemischte Klassen, Berufspädagogik, Herausforderungen, Berufserfahrung, Pädagogische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Altersheterogenität von Auszubildenden auf den Unterricht in der Altenpflege sowie den damit verbundenen Herausforderungen für Lehrkräfte.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die zentralen Themen sind Heterogenität als pädagogischer Begriff, die Altersstruktur in der Pflegeausbildung, die didaktische Gestaltung des Unterrichts sowie die Erhebung von Lehrerfahrungen durch Experteninterviews.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, welche Herausforderungen Lehrkräfte im Kontext der Altersheterogenität erleben und welche Unterschiede im Lernverhalten sowie in der Motivation zwischen jüngeren und älteren Auszubildenden bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Begriffs Heterogenität sowie eine empirische Untersuchung in Form einer schriftlichen Expert*innenbefragung von elf Lehrkräften an Pflegeschulen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Lehren mit Heterogenität und die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus der befragten Expertengruppe.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Altersheterogenität, Pflegeausbildung, didaktische Herausforderungen, Lernmotivation und berufliche Qualifizierung.

Welche Rolle spielt das Alter der Auszubildenden laut den Befragten für die Unterrichtsstörung?

Die Lehrkräfte berichten, dass ältere Teilnehmer tendenziell disziplinierter sind und teilweise sogar intervenierend auf störende jüngere Mitschüler einwirken, was zu einer besseren Lernatmosphäre beitragen kann.

Wie bewerten die befragten Dozenten das Lernverhalten von älteren im Vergleich zu jüngeren Auszubildenden?

Die Mehrheit der Lehrkräfte nimmt ältere Auszubildende als motivierter, konzentrierter und nachhaltiger lernend wahr, während bei jüngeren Schülern oft eine extrinsische Motivation dominiert.

Gibt es laut der Studie universelle Regeln für das Lernverhalten basierend auf dem Alter?

Nein, die befragten Lehrkräfte betonen ausdrücklich, dass es in beiden Altersgruppen Ausnahmen gibt und individuelle Faktoren wie Biografie, Vorbildung und Einstellung eine wesentliche Rolle spielen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Altersheterogenität der Lernenden in der Pflegeausbildung und mögliche Auswirkungen auf den Unterricht
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Gesundheit & Pflege)
Veranstaltung
Masterstudiengang Berufspädagogik (M.A.)
Note
1,3
Autor
A. Stockrahm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1146618
ISBN (eBook)
9783346524515
ISBN (Buch)
9783346524522
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Altersheterogenität in der Pflege Altersheterogenität im Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. Stockrahm (Autor:in), 2021, Altersheterogenität der Lernenden in der Pflegeausbildung und mögliche Auswirkungen auf den Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1146618
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Leseprobe aus  26  Seiten
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