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Die kubanische Außenpolitik in Angola im Spannungsfeld des Kalten Krieges 1975 bis 1991

Title: Die kubanische Außenpolitik in Angola im Spannungsfeld des Kalten Krieges 1975 bis 1991

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Krönert (Author)

World History - Modern History

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Die Arbeit versucht die kubanische Unterstützung in Angola zu untersuchen, um Fidel Castros Außenpolitik in der sogenannten Dritten Welt anhand des afrikanischen Beispiels nachvollziehen zu können. Zudem wird diese Analyse auf das Spannungsfeld sowie auf die Facetten der Entspannungspolitik zwischen den beiden Supermächten eingehen. Welche Interessen verfolgten die Sowjetunion und die USA und was kennzeichnete ihre Außenpolitik in Angola? Wie wirkte sich für Kuba die Kooperation mit Angola auf die Beziehung zu den beiden Supermächten aus?

Einleitend wird der regionale Rahmen des angolanischen Bürgerkriegs bzw. des benachbarten Konflikts in Namibia gesetzt. Es folgt die Vorstellung der kubanischen Militär- und Zivilhilfe. Danach setzt sich die Arbeit mit den Außenpolitiken der beiden Supermächte auseinander und bezieht sie auf den Konfliktverlauf. Abschließend wird der Erkenntnisgewinn im letzten Kapitel festgehalten und ein Fazit formuliert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Hauptteil

1.1 Der Konfliktverlauf

1.2 Die kubanische Unterstützung

1.3 Kuba und die Supermächte

1.3.1 Außenpolitik der Sowjetunion

1.3.2 Außenpolitik der USA

2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kubanische Außenpolitik und militärische Unterstützung in Angola im Kontext des Kalten Krieges zwischen 1975 und 1991. Dabei wird analysiert, inwieweit Fidel Castro eigenständige Interessen verfolgte, wie das Spannungsfeld zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion das kubanische Engagement beeinflusste und welche Auswirkungen diese Kooperation auf die angolanische Staatsbildung hatte.

  • Historische Analyse des Angolanischen Bürgerkriegs und der kubanischen Intervention
  • Ideologische Grundlagen des kubanischen Internationalismus unter Fidel Castro
  • Strategische Dynamiken zwischen Kuba, der Sowjetunion und den USA
  • Rolle von Regional- und Stellvertreterkonflikten im globalen Kalten Krieg
  • Bedeutung von Entwicklungshilfe und Bildungsarbeit als Instrumente der Außenpolitik

Auszug aus dem Buch

1.2 Die kubanische Unterstützung

Es stellt sich die Frage, warum Kuba überhaupt ein unterentwickeltes Land wie Angola auf der anderen Seite des Pazifik jahrelang tatkräftig unterstützte. Um sie zu beantworten, müssen Fidel Castros ideologische Überzeugungen erläutert werden.

Als linker Berufsrevolutionär bedeutete der Sozialismus, Marxismus-Leninismus und Internationalismus für Castro die Zukunft. Angetrieben durch den unerbittlichen Klassenkampf würden sich die unterdrückten Menschen durch nationale Revolutionen vom Kapitalismus und Imperialismus befreien und letztlich die ersehnte internationale Weltrevolution herbeiführen. Militärausgaben betrachtete er als Mittel zum Zweck, obwohl er grundsätzlich pazifistisch eingestellt war und die finanziellen Mittel lieber in zivile Zwecke investiert hätte. Auch sonst mutet jene Ideologie humanistisch und selbstlos an: „Internationalist zu sein bedeutet, unsere Schuld gegenüber der Menschheit zu begleichen“ oder „Es gibt viele Länder, die ärmer sind als unseres. … Wir erinnern unser Volk ständig daran, … daß anderen Ländern geholfen werden muß, als ein Prinzip.“ Mit gleichem Tenor sprach er von der Bereitschaft Kubas, bei hinreichenden Kapazitäten an technischen Arbeitern und Ärzten denjenigen Ländern zu helfen, welche dabei sind sich von den Unterdrückern zu befreien und Hilfe benötigen. Den Wert von Bildung bzw. ausgebildeten Fachkräften in einer Gesellschaft hält Castro besonders hoch, denn ohne sie komme kein Sozialismus aus.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung verortet den Angola-Konflikt im globalen Spannungsfeld des Kalten Krieges und definiert die Forschungsfrage bezüglich der kubanischen Außenpolitik und ihres Verhältnisses zu den Supermächten.

1 Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Konfliktverlaufs, die Analyse der kubanischen Motivationslage und Hilfeleistungen sowie die Untersuchung der außenpolitischen Abhängigkeiten und Ambitionen Kubas gegenüber der Sowjetunion und den USA.

2 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kuba durch seine eigenständige und prinzipientreue Außenpolitik trotz seiner Rolle als kleinerer Akteur einen signifikanten Handlungsspielraum im Spannungsfeld des Kalten Krieges nutzen konnte.

Schlüsselwörter

Kalter Krieg, Angola, Kuba, Fidel Castro, MPLA, Sowjetunion, USA, Internationalismus, Bürgerkrieg, Süd-Süd-Kooperation, Stellvertreterkrieg, Außenpolitik, Dekolonisierung, Namibia, Apartheid.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Rolle Kubas im angolanischen Bürgerkrieg zwischen 1975 und 1991 sowie die damit verbundenen außenpolitischen Ambitionen Fidel Castros im Kontext der bipolaren Weltordnung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die kubanische Militär- und Zivilhilfe, die ideologischen Hintergründe des kubanischen Internationalismus und das komplizierte Beziehungsgeflecht zwischen Kuba, der UdSSR und den USA.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den Beweggründen für das kubanische Engagement, der strategischen Ausrichtung Castros und den Auswirkungen dieser Politik auf die Beziehungen zu den beiden Supermächten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geschichtswissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung von Primärquellen (Reden, Interviews) und wissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Genese des Bürgerkriegs, der strukturellen und militärischen Unterstützung durch Kuba sowie den divergierenden Interessenlagen der beteiligten Supermächte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Internationalismus, Stellvertreterkrieg, Blockfreiheit, Staatssouveränität und die systemische Rivalität zwischen Sozialismus und Kapitalismus charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Beziehung zwischen Kuba und der Sowjetunion?

Die Arbeit zeigt auf, dass Kuba trotz wirtschaftlicher Abhängigkeit von der UdSSR eine bemerkenswerte außenpolitische Eigenständigkeit bewahrte und die Sowjetunion bei wichtigen Entscheidungen oft dem kubanischen Willen folgte.

Was war die Bedeutung der Schlacht bei Cuito Cuanavale für den Verlauf des Konflikts?

Cuito Cuanavale wird als psychologischer Wendepunkt beschrieben, der trotz militärischer Zuspitzung nicht in eine totale Eskalation mündete, sondern den Weg für diplomatische Bemühungen und den späteren Friedensvertrag ebnete.

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Details

Title
Die kubanische Außenpolitik in Angola im Spannungsfeld des Kalten Krieges 1975 bis 1991
College
University of Siegen
Grade
1,3
Author
Florian Krönert (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1143533
ISBN (eBook)
9783346521125
ISBN (Book)
9783346521132
Language
German
Tags
Kuba Angola Kalter Krieg Fidel Castro UdSSR
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Krönert (Author), 2021, Die kubanische Außenpolitik in Angola im Spannungsfeld des Kalten Krieges 1975 bis 1991, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1143533
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