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Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Erarbeitung eines Konzeptes für die Prävention von Tilidin-Missbrauch bei Jugendlichen

Title: Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Academic Paper , 2020 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Madeleine Hartleff (Author)

Psychology - Developmental Psychology

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Summary Excerpt Details

Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Störungen im Kindes- und Jugendalter“ möchte das Bundesministerium für Gesundheit eine Strategie zur Prävention von Tilidin-Missbrauch durch Jugendliche erarbeiten. Mithilfe dieser Arbeit soll ein erstes Konzept entstehen.

Bevor das Konzept vorgestellt wird, erfolgt im nächsten Kapitel eine Übersicht der gängigsten Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen. Dieses Kapitel ist in die Unterabschnitte Störungen im Säuglings- und Kleinkindalter, Störungen im Kindesalter und Störungen im Jugendalter aufgeteilt. Anschließend erfolgt eine kurze Übersicht, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten sich bei Störungen im Kindes- und Jugendalter und dem Erwachsenenalter ergeben. Im vierten Kapitel erfolgt die Vorstellung des Konzeptes. Hierfür wird kurz darauf eingegangen, was Tilidin ist und für welchen Einsatz das Medikament genommen wird. Anschließend wird ein möglicher Umgang mit Substanzgebrauchsstörungen erörtert. Im dritten Unterkapitel erfolgt dann die eigentliche Vorstellung des Konzeptes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter

2.1 Störungen mit überwiegendem Beginn im Säuglings- und Kleinkindalter

2.1.1 Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter

2.1.2 Bindungsstörungen

2.1.3 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen

2.1.4 Enuresis und Enkopresis

2.2 Störungen mit überwiegendem Beginn im Kindesalter

2.2.1 Angststörungen

2.2.2 Zwangsstörungen

2.2.3 Tic-Störungen

2.2.4 Hyperkinetische Störungen

2.2.5 Störungen des Sozialverhaltens

2.2.6 Umschriebene Entwicklungsstörungen

2.3 Störungen mit überwiegendem Beginn im Jugendalter

2.3.1 Depression

2.3.2 Essstörungen

2.3.3 Substanzmissbrauch und -abhängigkeit (Substanzgebrauchsstörung)

3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Störungen im Erwachsenenalter

4 Konzept zum Umgang mit Tilidin-Missbrauch

4.1 Hauptursachen für Drogenkonsum

4.2 Ziel des Konzepts

4.3 Maßnahmenplan

4.3.1 Universelle Präventionsmaßnahmen

4.3.2 Selektive Präventionsmaßnahmen

4.3.3 Indizierte Präventionsmaßnahmen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Erarbeitung eines Präventionskonzepts für den Missbrauch des Schmerzmedikaments Tilidin bei Jugendlichen, um der zunehmenden Verbreitung dieser Droge entgegenzuwirken.

  • Theoretische Grundlagen zu Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter
  • Analyse von Ursachen für Drogenkonsum bei Jugendlichen
  • Vergleich von Störungsbildern zwischen Kindes- und Erwachsenenalter
  • Entwicklung eines dreistufigen Maßnahmenplans (universell, selektiv, indiziert)

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Universelle Präventionsmaßnahmen

Im ersten Schritt sollen Kinder und Jugendliche über eine massenmediale Kampagne über die Folgen eines Missbrauchs von Tilidin aufgeklärt werden (Ihle, 2015, S. 215). Für diese Kampagne wird von Barth und Bengel (1998) empfohlen, Furchtappelle einzusetzen. Durch diese können erste Einstellungsänderungen ausgelöst werden, die wiederum kognitive, affektive und verhaltensbezogene Verhaltensweisen prägen (Barth & Bengel, 1998, S. 122). Dazu wird empfohlen Plakate an durch Jugendliche stark frequentierten Plätzen zu platzieren.

Weiterhin wird empfohlen, kleine Videofrequenzen zu drehen, die über die sozialen Medien, wie Instagram, Snapchat, Tik-Tok etc., verbreitet werden. Auf den Plakaten und den Videoclips werden die typischen Tilidin-Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen, Nervosität oder Halluzinationen, dargestellt („Tilidin: Schmerzfrei auf Rezept“, 2020; „Tilidin: Schmerzlinderung mit Suchtgefahr“, 2018). Um dies zu verwirklichen, kann sich an dem Elaboration-Likelihood-Modell (ELM) oder dem Heuristisch-Systematischen Modell der Persuasion orientiert werden. Beide Modelle beschäftigen sich mit der Änderung von Einstellung (Kroeber-Riel & Gröppel-Klein, 2019, S. 240–242). Um diesen Effekt zu verstärken, wird empfohlen Personen, die den Tilidin-Missbrauch in ihrer Musik thematisieren, für diese Kampagne zu gewinnen (Gerrig, 2016, S. 667). Die Darstellung der Nebenwirkungen in Videoclips hat außerdem zur Folge, dass eine kognitive Dissonanz nach der Theorie von Festinger bei den Jugendlichen entstehen kann (Fischer, Asal & Krueger, 2013, S. 16). Das Ziel hiervon ist, dass Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Schlafstörungen und Halluzinationen nicht den Erwartungen der Jugend an ihren eigenen Körper entsprechen und im Gegensatz zur berauschenden Wirkung von Tilidin stehen. In den Jugendlichen entsteht somit ein innerer Konflikt, welcher eine Dissonanzreduktion zur Folge hat (Aronson, Wilson & Akert, 2008, S. 164).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Verbreitung von Tilidin als Modedroge unter Jugendlichen und begründet die Notwendigkeit eines Präventionskonzepts.

2 Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel gibt einen systematischen Überblick über verschiedene psychische Störungen, unterteilt in das Säuglings-, Kindes- und Jugendalter.

3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Störungen im Erwachsenenalter: Hier werden ausgewählte Störungsbilder und deren Symptomatik bei Kindern mit denen bei Erwachsenen verglichen.

4 Konzept zum Umgang mit Tilidin-Missbrauch: In diesem Kapitel wird ein konkreter Maßnahmenplan entwickelt, der auf universellen, selektiven und indizierten Präventionsstrategien basiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, weist auf Defizite im Monitoring hin und unterstreicht die Notwendigkeit einer empirischen Überprüfung des Konzepts.

Schlüsselwörter

Tilidin, Drogenmissbrauch, Jugendalter, Prävention, Entwicklungsstörungen, Sucht, Maßnahmenplan, Opioide, psychische Gesundheit, Jugendkultur, Substanzabhängigkeit, Intervention, Aufklärung, Adoleszenz, Risikofaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Problematik des Tilidin-Missbrauchs bei Jugendlichen und der Erarbeitung eines konzeptionellen Präventionsansatzes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Entwicklungsstörungen, Substanzgebrauchsstörungen bei Heranwachsenden sowie Strategien zur Suchtprävention auf verschiedenen Ebenen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Entwicklung eines ersten Konzepts für das Bundesministerium für Gesundheit, um den Missbrauch von Tilidin durch Jugendliche präventiv zu bekämpfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung sozialpsychologischer Modelle zur Verhaltensänderung und Prävention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine Übersicht der Entwicklungsstörungen, einen Vergleich dieser mit Störungen im Erwachsenenalter sowie die detaillierte Vorstellung der Präventionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Tilidin, Drogenmissbrauch, Suchtprävention, Jugendalter und Entwicklungspsychologie.

Warum wird Tilidin besonders hervorgehoben?

Tilidin ist aufgrund seiner Rolle als „Modedroge“ und des durch die Rap-Szene geprägten Status-Symbols, das zu einem massiven Anstieg des Missbrauchs unter Jugendlichen geführt hat, der Fokus dieser Arbeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Präventionsmaßnahmen?

Das Konzept orientiert sich am Mental Health Classification System und unterscheidet zwischen universellen (gesamte Bevölkerung), selektiven (Risikogruppen) und indizierten (bereits gefährdete Personen) Maßnahmen.

Welche Rolle spielt die Schule im Präventionskonzept?

Die Schule dient als Hauptsetting, da sie eine gezielte Ansprache der Zielgruppe ermöglicht und Präventionsprogramme direkt in die Curricula integrieren kann.

Was sind die Grenzen des erarbeiteten Konzepts?

Die Autorin weist darauf hin, dass das Konzept ein fehlendes Monitoring bei der Verbreitung von Tilidin sowie die Verbindung zu anderen Suchtmitteln wie Alkohol und Tabak berücksichtigen müsste und eine empirische Validierung erfordert.

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Details

Title
Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter
Subtitle
Erarbeitung eines Konzeptes für die Prävention von Tilidin-Missbrauch bei Jugendlichen
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
Madeleine Hartleff (Author)
Publication Year
2020
Pages
41
Catalog Number
V1142538
ISBN (eBook)
9783346520005
ISBN (Book)
9783346520012
Language
German
Tags
Entwicklungspsychologie Entwicklungsstörungen Präventionskonzept Tilidin-Missbrauch Medikamentenmissbrauch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madeleine Hartleff (Author), 2020, Entwicklungsstörungen im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1142538
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