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Internationale Aspekte des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik

Die Themenfelder Schutz vor Passivrauchen, schwerwiegende grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren und grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung der EU

Titel: Internationale Aspekte des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: erfolgreich bestanden

Autor:in: Anja Luther (Autor:in)

Gesundheit - Public Health

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit gliedert sich in zwei Teile. Sie konzentriert sich insbesondere auf gesundheitspolitische Fragen innerhalb der EU und der damit einhergehenden multiliberalen Zusammenarbeit aller EU-Mitgliedsstaaten. Teil A setzt sich mit der europäischen Gesundheitspolitik mit ihrer Geschichte, der gegenwärtigen Situation und ihren zukünftigen Perspektiven auseinander. Teil B zeigt drei verschiedene Themenfelder zu internationalen Aspekten des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik auf. Die Themenfelder umfassen: (1) Schutz vor Passivrauchen, (2) Überwachung und Kontrolle von schwerwiegenden Gesundheitsgefahren und die (3) grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung innerhalb der EU.

Das Kapitel 3 behandelt hierbei das Themenfeld 1. Es widmet sich dem Tabakrahmenübereinkommen / Tabak-Rahmenkonvention (TRÜ) und bezieht sich dabei auf die Leitlinien zum Schutz vor Passivrauchen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im Anschluss daran werden die daraus resultierenden Maßnahmen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene abgebildet. Zu den hieraus entstandenen Konsequenzen für die Gesellschaft auf nationaler Ebene - welche bis heute noch greifen - wird zudem zu einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2008 Bezug genommen.

Kapitel 4 befasst sich mit dem Themenfeld 2. Es beschreibt die Zusammenarbeit im Falle eines Ausbruchsgeschehens auf europäischer Ebene. Dabei wird auf folgende Institutionen näher eingegangen: das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und das Robert Koch-Institut (RKI) auf nationaler Ebene. Die Zusammenarbeit dieser Institutionen wird zudem mit Rechtsgrundlagen untermauert.

Das Kapitel 5 erläutert das Themenfeld 3, die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in der EU. Es beschreibt u. a. die Kostenerstattung bzw. Leistungsinanspruchnahme bei Aufenthalt in einem Gastland bei gezielter und ungeplanter ambulanter sowie stationärer Inanspruchnahme und geht im Anschluss auf die Patientenmobilitätsrichtlinie etwas näher ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

TEIL A EUROPÄISCHE GESUNDHEITSPOLITIK: GESCHICHTE, GEGENWÄRTIGE SITUATION, ZUKÜNFTIGE PERSPEKTIVEN

2. Europäische Union im Bereich Public Health

2.1 Die Europäische Union

2.2 Kompetenzen

2.3 Prioritäten

2.4 Instrumente

2.5 Grundsätze

2.6 Risiken

TEIL B INTERNATIONALE ASPEKTE DES GESUNDHEITSWESENS UND DER GESUNDHEITSPOLITIK

3. Themenfeld 1: Schutz vor Passivrauchen

3.1 Tabak-Rahmenkonvention

3.2 Leitlinien der WHO zum Schutz vor Passivrauchen (2007)

3.3 Maßnahmen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene

3.4 Gesetzgebung auf EU-Ebene: Empfehlung 2009/C 296/02

3.5 Gesetzgebung auf nationaler Ebene und hieraus entstehende Folgen

4. Themenfeld 2: Schwerwiegende grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren

4.1 Robert Koch-Institut (RKI) – Zuständigkeit und Zusammenarbeit

4.2 Zusammenarbeit im Falle eines Ausbruchsgeschehens auf europäischer und internationaler Ebene

4.3 Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC)

4.4 Verordnung (VO) Nr. 851/2004

4.5 Güterschutz und Verhältnismäßigkeit bei der Rechtsgüterabwägung

4.6 Internationale Gesundheitsvorschriften (IGV) / International Health Regultions (IHR)

5. Themenfeld 3: Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in der EU

5.1 Art. 168 (7) des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV)

5.2 Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) C-120/95

5.3 Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) C-358/99

5.4 Verordnung (VO) (EG) Nr. 883/04 – ungeplante med. Leistungsinanspruchnahme

5.5 Verordnung (VO) (EG) Nr. 883/04 – gezielte med. Leistungsinanspruchnahme

5.6 Richtlinie (RL) 2011/24/EU – Patientenmobilitätsrichtlinie – erweiterte Regelung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit analysiert die Entwicklung und aktuelle Ausrichtung der europäischen Gesundheitspolitik sowie deren praktische Anwendung in drei zentralen Themenfeldern, um das Zusammenspiel zwischen EU-Vorgaben und nationaler Umsetzung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen der europäischen Gesundheitspolitik und EU-Kompetenzen
  • Internationale Strategien zum Schutz vor Passivrauchen
  • Krisenmanagement bei grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung
  • Interaktion zwischen europäischen Verordnungen und nationalem Recht

Auszug aus dem Buch

3.1 Tabak-Rahmenkonvention

Neben ansteckenden Krankheiten stellen nicht ansteckende Krankheiten zunehmend eine weltweite Bedrohung dar, welche maßgeblich mit dem Prozess der Globalisierung in Verbindung gebracht wird. Die weltweite Handelsliberalisierung fördert dabei auch den globalen Austausch von Genussmitteln. Nach Angabe der WHO sind der Tabakkonsum heute ursächlich ungefähr fünf Millionen Todesfälle jedes Jahr. Bei der Behandlung völkerrechtlicher Aktivitäten der WHO, darf ein Bereich nicht ausgeblendet bleiben: das Tabakrahmenübereinkommen / Tabak-Rahmenkonvention (TRÜ), engl. Framework Convention on Tobacco Control (FCTC).

Die TRÜ ist das erste und bislang einzige, völkerrechtlich verbindliche Gesundheitsabkommen weltweit. Dieses verfolgt das Ziel, heutige und zukünftige Generationen vor den negativen gesundheitlichen, gesellschaftlichen, umweltrelevanten und wirtschaftlichen Folgen des Tabakkonsums sowie des Passivrauchens zu schützen. Die TRÜ wurde am 23.05.2003 von der WHA - der Weltgesundheitsversammlung, als oberstes Organ der WHO - einstimmig verabschiedet und trat am 27.02.2005 in Kraft. Damit stützte sich die WHO erstmalig auf ihre satzungsmäßige Kompetenz zur Rechtschaffung im Gesundheitsbereich nach Art. 19f WHO.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der zwei Arbeitsteile, die sich mit der europäischen Gesundheitspolitik allgemein sowie spezifischen internationalen Themenfeldern befassen.

2. Europäische Union im Bereich Public Health: Analyse der historischen Entwicklung, Zuständigkeiten, Prioritäten und Instrumente der EU-Gesundheitspolitik.

3. Themenfeld 1: Schutz vor Passivrauchen: Untersuchung der Tabak-Rahmenkonvention und der daraus resultierenden nationalen sowie europäischen Umsetzungsmaßnahmen.

4. Themenfeld 2: Schwerwiegende grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren: Darstellung der Institutionen und Mechanismen zur Überwachung und Kontrolle bei grenzüberschreitenden Gesundheitsbedrohungen.

5. Themenfeld 3: Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung in der EU: Erörterung rechtlicher Grundlagen zur Kostenerstattung bei medizinischen Behandlungen in anderen Mitgliedsstaaten.

Schlüsselwörter

Europäische Gesundheitspolitik, Public Health, Tabak-Rahmenkonvention, Passivrauchen, Gesundheitsgefahren, RKI, ECDC, Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, Patientenmobilitätsrichtlinie, AEUV, Kostenerstattung, Gesundheitsschutz, WHO, Gesundheitsförderung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die europäische Gesundheitspolitik und deren Einfluss auf internationale und nationale Aspekte des Gesundheitswesens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Schutz vor Passivrauchen, dem Management grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren und der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Es wird analysiert, wie europäische Vorgaben und Abkommen die Gesundheitspolitik der Mitgliedsstaaten formen und welche praktischen Konsequenzen daraus resultieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse politischer Dokumente, EU-Verträge, WHO-Konventionen und relevanter Gerichtsurteile.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von EU-Kompetenzen und drei spezifische Themenfelder inklusive rechtlicher Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Europäische Gesundheitspolitik, Public Health, Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung und Patientenmobilitätsrichtlinie.

Welche Rolle spielt das Robert Koch-Institut in der Arbeit?

Das RKI wird als zentrale deutsche Institution für Krankheitsüberwachung im Kontext internationaler Kooperationen bei Pandemien beleuchtet.

Wie bewertet die Autorin die Patientenmobilitätsrichtlinie?

Sie thematisiert die Richtlinie als Mittel zur Ausübung von Patientenrechten, weist aber auf die Problematik der Finanzierung und Kostenerstattung zwischen den Sozialsystemen hin.

Warum ist das Thema Passivrauchen relevant für die EU-Politik?

Es dient als Beispiel für völkerrechtlich bindende Abkommen (TRÜ), die nationale Gesetzgebungen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit maßgeblich beeinflusst haben.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Internationale Aspekte des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik
Untertitel
Die Themenfelder Schutz vor Passivrauchen, schwerwiegende grenzüberschreitende Gesundheitsgefahren und grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung der EU
Veranstaltung
„Angewandte Gesundheitswissenschaften (B. Sc.)“ und „Management im Gesundheitswesen (M.A)“
Note
erfolgreich bestanden
Autor
Anja Luther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V1141650
ISBN (eBook)
9783346518323
ISBN (Buch)
9783346518330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
internationale aspekte gesundheitswesens gesundheitspolitik themenfelder schutz passivrauchen gesundheitsgefahren gesundheitsversorgung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Luther (Autor:in), 2016, Internationale Aspekte des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1141650
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Leseprobe aus  22  Seiten
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