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Papst Franziskus und das Judentum

Neue Akzente im jüdisch-christlichen Dialog?

Titel: Papst Franziskus und das Judentum

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lea Wicker (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie setzt Papst Franziskus die Philosophie des interreligiösen Dialogs seines Namenspatrons Franz von Assisi in der heutigen Zeit um? Seit Nostra Aetate ist der jüdisch-christliche Dialog weit vorangeschritten. Wie Papst Franziskus im jüdisch-christlichen Dialog agiert, wird in der folgenden Hausarbeit untersucht. Dazu gehe ich zunächst auf die Person Jorge Mario Bergoglio, sein persönliches Verhältnis zum Judentum und wie er als neuer Papst aus Sicht der Juden betrachtet wird, ein. Im Anschluss daran werden einige Äußerungen des Papstes zum Judentum genauer untersucht.

Wie steht Papst Franziskus zum jüdisch-christlichen Dialog? Wie äußert er sich zur Piusbruderschaft? Gibt er eine klare Meinung dazu ab? Was sagt er im apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium über das Judentum? Papst Franziskus unternahm einige inneritalienische Besuche mit Bezug zum jüdisch-christlichen Verhältnis, darunter mehrere Besuche in Assisi und der Besuch der römischen Synagoge. Ebenfalls unternahm er außeritalienische Reisen, darunter eine Reise ins Heilige Land und der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Wie begegnet er Juden bei diesen Audienzen, Treffen und Reisen? Folgt er den Spuren seiner Vorgänger im jüdisch-christlichen Dialog? Setzt er mit der interreligiösen Philosophie des Heiligen Franz von Assisi eigene neue Akzente im Dialog?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Papst Franziskus

2.1 Kurzbiographie

2.2 Persönliches Verhältnis zum Judentum

3 Jüdische Stimmen zu Papst Franziskus

4 Äußerungen des Papstes zum Dialog

4.1 Papst Franziskus allgemein über den jüdisch-christlichen Dialog

4.2 Piusbruderschaft

4.3 Evangelii Gaudium Artikel 247-249

5 Begegnungen

6 Besuche im Sinne des christlich-jüdischen Dialogs

6.1 Assisi

6.2 Israelreise

6.2.1 Besuch der Klagemauer, Yad Vashem und Herzl-Berg

6.2.2 Höflichkeitsbesuch bei den Großrabbinern Israels

6.2.3 Höflichkeitsbesuch beim israelischen Präsidenten Shimon Peres

6.3 Besuch in der römischen Synagoge

6.4 Auschwitz

7 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wirken von Papst Franziskus im Kontext des jüdisch-christlichen Dialogs. Dabei wird analysiert, wie der Papst die Philosophie seines Namenspatrons, des Heiligen Franz von Assisi, in heutige interreligiöse Begegnungen integriert und welche Akzente er durch seine persönlichen Kontakte sowie offiziellen Besuche setzt.

  • Biographischer Hintergrund und persönliches Verhältnis von Jorge Mario Bergoglio zum Judentum
  • Analyse offizieller Äußerungen des Papstes zum Dialog und zu relevanten Dokumenten wie Evangelii Gaudium
  • Untersuchung der Bedeutung von Begegnungen und Auslandsreisen (u.a. Israel, Assisi, Auschwitz)
  • Reflektion der Rolle des Papstes als Brückenbauer im Vergleich zu seinen Vorgängern

Auszug aus dem Buch

6.4 Auschwitz

Häufig erinnert Papst Franziskus an die Zeit der Shoah. Er fordert alle Menschen dazu auf die Erinnerung an das Verbrechen lebendig zu halten, um daraus für die Zukunft zu lernen. Während seiner Polenreise, anlässlich des Weltjugendtags 2016, besuchte Papst Franziskus das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Damit ist er, nach Papst Johannes Paul II., im Jahr 1979, und Papst Benedikt XVI., im Jahr 2006, bereits der dritte Papst in Folge, der diesen Ort besucht und der Opfer gedenkt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hielt Papst Franziskus während seines Aufenthalts keine Ansprachen und kein Gebet. Die einzigen Worte, die er öffentlich äußerte, schrieb er in ein Besucherbuch „Herr, erbarme dich deines Volkes! Herr, vergib so viel Grausamkeit!“

Persönliche Worte wechselte er jedoch mit der polnischen Premierministerin Beata Szydlo und 12 Überlebenden aus dem Konzentrationslager. Papst Franziskus war es bewusst, dass diese 12 Menschen zu den letzten lebenden Zeugen der Shoah gehörten und dementsprechend ein lebendiges Zeugnis symbolisierten. Die, am Mahnmal im Lager Birkenau, wartenden Gäste wurden lediglich von der Premierministerin begrüßt, nicht aber von Papst Franziskus. Dieser verharrte vor den Gedenktafeln und gedachte der Getöteten im Stillen. Zuvor verbrachte er bereits im Stammlager Auschwitz und in der Todeszelle von Maximilian Kolbe Minuten des Schweigens und Alleinseins. Auch an der Schwarzen Wand verharrte Papst Franziskus und gedachte der dort Ermordeten. Er entzündete vor der Wand eine Kerze, die er zuvor von den 12 Überlebenden überreicht bekommen hatte. Das Schweigen des Papstes im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau setzt einen deutlichen Akzent in der Haltung des Papstes zur Shoah.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Umsetzung der interreligiösen Philosophie des Heiligen Franz von Assisi durch Papst Franziskus im jüdisch-christlichen Dialog vor.

2 Papst Franziskus: Dieses Kapitel liefert eine Kurzbiographie von Jorge Mario Bergoglio und beleuchtet sein prägendes persönliches Verhältnis zum Judentum in seiner argentinischen Heimat.

3 Jüdische Stimmen zu Papst Franziskus: Hier werden die positiven Reaktionen jüdischer Gemeinden und Organisationen auf die Papstwahl sowie die damit verbundenen Hoffnungen auf eine Vertiefung des Dialogs thematisiert.

4 Äußerungen des Papstes zum Dialog: Das Kapitel untersucht die Haltung des Papstes zu Nostra Aetate, zur Piusbruderschaft sowie die zentralen Aussagen des Apostolischen Schreibens Evangelii Gaudium über das Judentum.

5 Begegnungen: Hier steht die Praxis des interreligiösen Austauschs im Fokus, insbesondere durch offizielle Treffen mit jüdischen Delegationen und die Bedeutung der Freundschaft als Geschenk.

6 Besuche im Sinne des christlich-jüdischen Dialogs: Dieses Hauptkapitel analysiert konkrete Reisen und Besuche wie Assisi, die Israelreise, die Synagoge in Rom sowie Auschwitz als Ausdruck des Dialogs und des Gedenkens.

7 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, in der die Kontinuität der Bemühungen sowie die durch Handlungen gesetzten neuen Akzente des Papstes hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Papst Franziskus, Judentum, Christentum, jüdisch-christlicher Dialog, Nostra Aetate, Shoah, interreligiöser Dialog, Israelreise, Auschwitz, Friedensmission, Evangelii Gaudium, Antisemitismus, Begegnung, Heiliger Franz von Assisi.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Engagement von Papst Franziskus für den jüdisch-christlichen Dialog und untersucht, wie er diesen durch persönliche Akzente und konkrete Handlungen weiterentwickelt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die biographischen Wurzeln des Papstes, seine theologischen Äußerungen zum Judentum in Dokumenten sowie seine praktischen Begegnungen und Besuche an bedeutenden jüdischen Gedenkstätten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Papst Franziskus die interreligiöse Friedensphilosophie seines Namenspatrons Franz von Assisi in der heutigen Zeit praktisch umsetzt und als Brückenbauer im jüdisch-christlichen Verhältnis agiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor führt eine qualitative Inhaltsanalyse durch, bei der Ansprachen, offizielle Schreiben (z.B. Evangelii Gaudium), Berichterstattungen über Besuche und literarische Quellen zum jüdisch-christlichen Verhältnis ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Äußerungen des Papstes und einen ausführlichen empirischen Teil, der diverse Begegnungen, Friedensbesuche und Gedenkstättenbesuche analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Papst Franziskus, jüdisch-christlicher Dialog, Nostra Aetate, Shoah, interreligiöser Dialog, Friedensmission und christlich-jüdische Verbundenheit.

Wie unterscheidet sich der Papst bei Gedenkstättenbesuchen von seinen Vorgängern?

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern setzt Papst Franziskus bei sensiblen Besuchen, wie etwa in Auschwitz, häufiger auf nonverbale Kommunikation, Stille und bewusste Gesten statt auf lange Ansprachen.

Welche Bedeutung misst der Papst der sogenannten Judenmission bei?

Papst Franziskus betont in seinen Schriften (insbesondere Evangelii Gaudium), dass das jüdische Volk nicht bekehrt werden muss, da der Bund Gottes mit dem jüdischen Volk weiterhin besteht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Papst Franziskus und das Judentum
Untertitel
Neue Akzente im jüdisch-christlichen Dialog?
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Kirchengeschichte: Christentum und Judentum - Geschichte einer belasteten Beziehung
Note
1,3
Autor
Lea Wicker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1138353
ISBN (eBook)
9783346510013
ISBN (Buch)
9783346510020
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Papst Franziskus Judentum Christentum Kirchengeschichte jüdisch-christlicher Dialog
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lea Wicker (Autor:in), 2021, Papst Franziskus und das Judentum, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1138353
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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