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Foucaults Theorie und ihre Anwendbarkeit auf den Überwachungskapitalismus

Title: Foucaults Theorie und ihre Anwendbarkeit auf den Überwachungskapitalismus

Term Paper , 2020 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Foucaults Theorie bezüglich Macht, Disziplin und Überwachung, basierend auf seinem Werk „Überwachen und Strafen“(1977) auf die Mechanismen und Funktionsweisen des Überwachungskapitalismus.

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird Foucaults Theorie, gegliedert in Macht, Disziplin und Überwachung dargestellt. Im zweiten Teil werden die Mechanismen und Wirkungsweisen des Überwachungskapitalismus, mit Bezug auf Shoshana ZuboffsWerk „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ (2018), erläutert. Im dritten Teil werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Theorien herausgearbeitet, die Anwendbarkeit von Foucaults Theorie auf den Überwachungskapitalismus geprüft und ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Foucaults Theorie von Macht, Disziplin und Überwachen

1.1 Macht

1.2 Disziplin

1.3 Überwachung

2. Mechanismen und Wirkungsweisen des Überwachungskapitalismus

3. Anwendbarkeit von Foucaults Theorie auf die Mechanismen und Wirkungsweisen des Überwachungskapitalismus

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Michel Foucaults machttheoretischen Konzepten, insbesondere aus seinem Werk "Überwachen und Strafen", auf die heutigen Mechanismen des Überwachungskapitalismus nach Shoshana Zuboff. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Funktionsweise von Macht, Disziplinierung und Überwachung zu identifizieren und zu prüfen, inwieweit das panoptische Modell auf die digitale Überwachung der Gegenwart übertragen werden kann.

  • Michel Foucaults Machttheorie (Mikrophysik der Macht, Disziplin, Panoptismus)
  • Mechanismendes Überwachungskapitalismus (Verhaltensüberschuss, Vorhersageprodukte)
  • Techniken der Verhaltensmodifikation und -manipulation
  • Analyse der Vergleichbarkeit: Panoptische Sichtbarkeit vs. digitale Unsichtbarkeit
  • Der Verlust individueller Kontrolle und das Phänomen der Alternativlosigkeit

Auszug aus dem Buch

1.1 Macht

Macht ist in Foucaults Theorie kein Besitz, Eigentum oder Gut, sondern kann als Strategie verstanden werden. Sie „ist nicht so sehr etwas was jemand Besitzt, sondern vielmehr etwas, was sich entfaltet“. Dementsprechend handelt es sich bei der Macht um Wirkmechanismen, die sich in Beziehungen und Machtverhältnissen manifestieren. Die Macht ist folglich nie stabil, sondern kann eher als „immerwährende Schlacht“ aufgefasst werden, der jeder Zeit ein potentielles Umstoßen der Machtverhältnisse, oder zumindest permanente Änderungsprozesse, drohen.

Zudem erstrecken sich in Foucaults Theorie die Machtverhältnisse nicht nur geradlinig von oben nach unten, vom Staat auf die Bürger, sondern breiten sich netzartig in der ganzen Gesellschaft aus und sind weitaus komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Die Gesellschaft ist nicht etwas Machtfreies, der Machtverhältnisse auferlegt werden. Vielmehr entstehen die Gesellschaft und die Individuen erst durch diese.

So sind auch die, welche machtlos scheinen, Teil des Systems und Machtverhältnisses. Die Gesellschaft entsteht demnach aus dem Wirken der Machtverhältnisse. Foucault bezeichnet dieses neue Prinzip als Mikrophysik der Macht und skizziert hierdurch den Wandel, die Abkehr vom feudal-absolutistischen Machttyp, welcher auf den Körper zielte und sich als willkürliche Übermacht des Souveräns äußerte, mit sich brachte. Hier wurde die Macht noch als eine Art Besitz angesehen, durch den sich der Souverän definierte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Anwendbarkeit von Foucaults Machtkonzepten auf den modernen Überwachungskapitalismus sowie Skizzierung des methodischen Vorgehens.

1. Foucaults Theorie von Macht, Disziplin und Überwachen: Darstellung der zentralen Foucaultschen Begriffe wie Mikrophysik der Macht, Disziplinartechnik und das Panopticon als Modell für permanente Überwachung.

2. Mechanismen und Wirkungsweisen des Überwachungskapitalismus: Analyse moderner Datenextraktion, des "Verhaltensüberschusses" und der daraus resultierenden Verhaltensmanipulation durch Big-Data-Algorithmen.

3. Anwendbarkeit von Foucaults Theorie auf die Mechanismen und Wirkungsweisen des Überwachungskapitalismus: Synthese und Vergleich beider Theorien, wobei insbesondere die Unterschiede zwischen der physischen Überwachung bei Foucault und der unsichtbaren, digitalen Datennutzung herausgearbeitet werden.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass klassische Disziplinierungsmethoden im digitalen Kontext nur bedingt greifen, da moderne Überwachung auf Unsichtbarkeit statt auf Disziplinierung durch Sichtbarkeit basiert.

Schlüsselwörter

Foucault, Überwachen und Strafen, Überwachungskapitalismus, Machttheorie, Panopticon, Mikrophysik der Macht, Verhaltensüberschuss, Disziplinargesellschaft, Big Data, Verhaltensmodifikation, digitale Überwachung, Datenextraktion, Selbstdisziplinierung, Algorithmen, Manipulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Konzepte von Michel Foucault zu Macht und Überwachung und setzt diese in Bezug zu den gegenwärtigen Mechanismen des Überwachungskapitalismus.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Foucaultsche Machttheorie, das Modell des Panopticons, die Funktionsweise des Überwachungskapitalismus (nach Shoshana Zuboff) sowie Mechanismen der Verhaltenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der Anwendbarkeit von Foucaults Disziplinierungskonzepten auf die digitale Welt, insbesondere die Frage, ob heutige Nutzer ähnlich wie Häftlinge im Panopticon diszipliniert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die Foucaults Primärwerk mit aktuellen theoretischen Ansätzen zum Überwachungskapitalismus vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorie von Foucault, die Analyse des Überwachungskapitalismus und eine komparative Untersuchung beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mikrophysik der Macht, Überwachungskapitalismus, Panopticon, Verhaltensüberschuss und Verhaltensmodifikation.

Wie unterscheidet sich die Überwachung nach Foucault von der modernen digitalen Überwachung?

Foucaults Überwachung zielt auf die Schaffung eines "bewussten und permanenten Sichtbarkeitszustandes" ab, während der Überwachungskapitalismus durch die Unsichtbarkeit der Datenerhebung und algorithmische Manipulation agiert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin hinsichtlich der "Freiwilligkeit"?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die vermeintliche Freiwilligkeit der Datennutzung in der digitalen Welt durch Alternativlosigkeit und einen hohen sozialen Druck zur Nutzung von Internetdiensten untergraben wird.

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Details

Title
Foucaults Theorie und ihre Anwendbarkeit auf den Überwachungskapitalismus
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
19
Catalog Number
V1137966
ISBN (eBook)
9783346512604
ISBN (Book)
9783346512611
Language
German
Tags
Foucault Überwachungskapitalismus Überwachen Strafen Panoptikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Foucaults Theorie und ihre Anwendbarkeit auf den Überwachungskapitalismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1137966
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