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Auswirkungen des Emissionshandels auf die Struktur der deutschen Energieversorgung

Title: Auswirkungen des Emissionshandels auf die Struktur der deutschen Energieversorgung

Term Paper , 2007 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jens Fischbock (Author)

Environmental Sciences

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Summary Excerpt Details

Die meisten Treibhausgase in Deutschland entstehen im Energiesektor, besonders
dort wegen den zahlreichen veralteten Kohlekraftwerken. Deshalb wird hier für
Deutschland das größte Potenzial zur Minderung der Treibhausgasemissionen
gesehen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Emissionshandelssystem,
seiner Umsetzung in Deutschland und den Auswirkungen auf die Struktur der
Energieversorgung. Im Kapitel zwei dieser Arbeit wird zunächst auf die
Europäische Emissionshandelsrichtlinie 2003/87/EG, ihre Ziele und
Funktionsweise eingegangen. Anschließend wird die Umsetzung der Richtlinie in
nationales Recht durch das TEHG und ZuG-2007 erläutert sowie auf die
einzelnen Regelungen des nationalen Allokationsplanes zur Verteilung der
Emissionsrechte eingegangen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der
Zusammensetzung der deutschen Energieversorgungsstruktur und ihren
zukünftigen Herausforderungen. Das vierte Kapitel setzt sich mit den
Auswirkungen des Emissionshandels auf die Energieversorgungsstruktur
auseinander. Es wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten zur
Emissionsreduzierung es für die Energiewirtschaft gibt und inwieweit die
Funktionsweise des Emissionshandels zu strukturellen Veränderungen innerhalb
der Energieversorgung beiträgt. Dazu werden die im nationalen Allokationsplan
getroffenen Regelungen untersucht. Welche Anreizwirkungen von ihnen
ausgehen, um die Energiewirtschaft zu Investitionen in Neuanlagen oder zur
Modernisierung des Kraftwerksparks, mit dem Ziel des Aufbaus einer
emissionsarmen Energieversorgungsstruktur, zu motivieren. Mit einem kurzen
Blick auf die Zwischenstandsergebnisse aus der ersten Handelsperiode wird die Soll-Wirkungsweise des Systems kurz überprüft. Nach einer Zusammenfassung
schließt die Arbeit mit einem kurzen Resümee ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Emissionshandels

2.1 Klimaschutz durch Emissionshandel (Kyoto-Protokoll)

2.2 Die EU-Emissionshandelsrichtlinie 2003/87/EG

2.2.1 Grundlagen/Ziele der EU-Emissionshandelsrichtlinie

2.2.2 Funktionsweise der EU-Emissionshandelsrichtlinie

2.3 Ausgestaltung des Emissionshandels in Deutschland

2.3.1 Treibhausgasemissionshandelsgesetz/Zuteilungsgesetz 2007

2.3.2 Allokationsregelungen des Zuteilungsgesetzes 2007

3 Eckdaten der deutschen Energieversorgung

4 Auswirkungen des Emissionshandels auf die Energieversorgungsstruktur

4.1 Auswirkungen auf den Kraftwerkseinsatz

4.2 Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen

4.3 Zwischenstand 2006 – Auswirkungen der ersten Handelsperiode

5 Schlusskapitel

5.1 Zusammenfassung

5.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Emissionshandelssystem, seine rechtliche Umsetzung in Deutschland und analysiert dessen Auswirkungen auf die Struktur der Energieversorgung sowie die Investitionsanreize für den Kraftwerkspark.

  • Analyse der EU-Emissionshandelsrichtlinie und deren Umsetzung in nationales Recht (TEHG, ZuG-2007).
  • Darstellung der deutschen Energieversorgungsstruktur und ihrer Herausforderungen.
  • Untersuchung der Anreizwirkungen auf den Kraftwerkseinsatz und Investitionsentscheidungen.
  • Evaluation der Auswirkungen der ersten Handelsperiode anhand von Daten aus dem Zwischenstand 2006.
  • Bewertung der langfristigen Effektivität des Emissionshandels als klimapolitisches Instrument.

Auszug aus dem Buch

4.1 Auswirkungen auf den Kraftwerkseinsatz

Die Einflüsse des Emissionshandels werden im Hinblick auf die Entscheidungen über den wirtschaftlichen Einsatz von bestehenden Kraftwerken behandelt. Durch die Ausgestaltung des NAP erhalten Kraftwerksbetreiber nur noch einen Teil der eigentlich zur Deckung der Emissionen notwendigen Emissionsrechte. Dadurch zwingt sie das System entweder die Wirkungsgrade der Stromerzeugung zu erhöhen oder die fehlenden Emissionsberechtigungen am Markt hinzu zu kaufen. Der Zukauf führt allerdings zu weiteren Kostenbelastungen für die Stromerzeugung. Die jeweilige Höhe dieser zusätzlichen Kosten ist dabei abhängig vom spezifischen CO2-Gehalt des jeweils eingesetzten Energieträgers und dem Wirkungsgrad. der bei der Energieumwandlung erreicht wird. Aus der Höhe der Kosten ergeben sich Investitionsentscheidungen. die sich für oder gegen eine bestimmte Art der Energieerzeugung aussprechen.

Von den im Wettbewerb zueinander stehenden Energieträgern besitzen Braunkohlekraftwerke die höchsten spezifischen CO2-Emissionen mit relativ geringen variablen Kosten, aber mit dem geringsten Wirkungsgrad.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problematik des Klimawandels, der Rolle des Emissionshandels und der Zielsetzung der Arbeit.

2 Grundlagen des Emissionshandels: Erläuterung der internationalen und europäischen Rahmenbedingungen sowie der spezifischen Umsetzung durch das Treibhausgasemissionshandelsgesetz und Zuteilungsgesetz in Deutschland.

3 Eckdaten der deutschen Energieversorgung: Analyse der aktuellen Zusammensetzung des deutschen Kraftwerksparks und der Herausforderungen bezüglich der zukünftigen Stromerzeugung.

4 Auswirkungen des Emissionshandels auf die Energieversorgungsstruktur: Detaillierte Untersuchung, wie der Emissionshandel den Einsatz von Kraftwerken beeinflusst, welche Investitionsanreize gesetzt werden und welche Ergebnisse die erste Handelsperiode lieferte.

5 Schlusskapitel: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und abschließende Bewertung der Wirksamkeit des Emissionshandels für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

Schlüsselwörter

Emissionshandel, Energieversorgung, Klimaschutz, CO2-Zertifikate, Energiewirtschaft, Kraftwerkseinsatz, Investitionsanreize, Kyoto-Protokoll, Zuteilungsgesetz, Treibhausgasemissionen, Merit Order, Allokation, Kraftwerksmodernisierung, Wirkungsgrad, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Emissionshandelssystem als Klimaschutzinstrument und dessen Auswirkungen auf die Struktur und Investitionsentscheidungen der deutschen Energiewirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die europäischen und nationalen Rechtsgrundlagen des Emissionshandels, die deutsche Energieversorgungsstruktur, die Funktionsweise der Merit Order sowie die Auswirkungen auf Investitionen in Kraftwerksneubauten und Modernisierungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, inwieweit der Emissionshandel Anreize für eine emissionsarme Umstrukturierung der deutschen Energieversorgung bietet und wie erfolgreich die erste Handelsperiode diesbezüglich war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine Auswertung von Modellen und Daten zur Veränderung des Kraftwerkseinsatzes und der CO2-Emissionen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Allokationsregeln, deren ökonomische Anreizwirkung auf den Kraftwerksbetrieb und die empirische Überprüfung der Auswirkungen anhand von Daten aus der ersten Handelsperiode (2005-2007).

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Emissionshandel, deutsche Energiewirtschaft, CO2-Reduzierung, Zuteilungsgesetz und Investitionsanreize beschreiben.

Welchen Einfluss haben die Allokationsregeln auf die Betreiber?

Die Allokationsregeln (insbesondere Benchmark- und Übertragungsregel) schaffen durch die Verknappung von Zertifikaten und kostenlose Zuteilung spezifische Anreize zur Effizienzsteigerung und zur Modernisierung veralteter Kraftwerksanlagen.

Warum konnte in der ersten Handelsperiode keine deutliche CO2-Reduktion festgestellt werden?

Die Arbeit führt dies primär auf eine Überallokation von Zertifikaten zurück, die den Preis für Emissionsrechte stark fallen ließ, wodurch die Anreizwirkung des Systems während der ersten Handelsperiode vermindert wurde.

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Details

Title
Auswirkungen des Emissionshandels auf die Struktur der deutschen Energieversorgung
College
Berlin School of Economics
Course
Wirtschaft und Umwelt
Grade
1,3
Author
Jens Fischbock (Author)
Publication Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V113692
ISBN (eBook)
9783640142644
Language
German
Tags
Auswirkungen Emissionshandels Struktur Energieversorgung Wirtschaft Umwelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Fischbock (Author), 2007, Auswirkungen des Emissionshandels auf die Struktur der deutschen Energieversorgung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/113692
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