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Das Phänomen Krieg im Zeitalter der ökologischen Krise

Title: Das Phänomen Krieg im Zeitalter der ökologischen Krise

Term Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marko Ferst (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll thematisiert werden, wie eine sozial-ökologische Destabilisierung
von menschlichen Lebensräumen und Ressourcenknappheit Kriege bzw. bewaffnete
Konflikte verschärfen aber auch auslösen können. Dafür ist es notwendig, sich die Beschaffenheit
ökologischer Gefahren detaillierter anzusehen und Aspekte der Konfliktforschung
und ökologischer Grundlagenforschung enger aufeinander zu beziehen. In
einem ersten Schritt soll aufgezeigt werden, wie die heutige Situation von Umweltzerstörung
und konfliktauslösenden Faktoren sich gestaltet. Dies geschieht auch unter
dem Gesichtspunkt, welche Schlußfolgerungen sich daraus für zukünftige Entwicklungen
ergeben könnten, soweit das heute schon ersichtlich ist. Genauer betrachtet
werden sollen danach die Konfliktsituationen um die Ressourcen Wasser und Erdöl,
weil sich an diesen Bespielen prägnant Potentiale für mögliche zukünftige Ressourcenkriege
zeigen lassen.
Im zweiten Schritt wird problematisiert, welche Konsequenzen das Zusammenwirken
von zerstörerischen Klimaveränderungen, Bevölkerungswachstum, knapperen Ressourcen
und anderen Faktoren hervorrufen könnte und welche Destruktivpotentiale
daraus für kriegerische Handlungsoptionen erwachsen. Hier sind selbstverständlich
nur Grundzüge aufzeigbar, die sich aus einer Zuspitzung der ökologischen Krise im
globalen Maßstab ergeben würden. Eine weiterreichende Vorhersage wird kaum möglich
sein, da die anthropologisch verursachten Zerstörungsprozesse, die eintreten können,
zwar gut beschrieben werden können, aber mit großen Unwägbarkeiten behaftet
sind, was den Zeitpunkt ihres Eintretens und die komplexen Folgewirkungen betrifft.
Es könnte durchaus sein, daß ein bislang nicht beachteter „Nebenfaktor“, zum entscheidenden
Problem bei der globalen Destabilisierung der Biosphäre wird. So manche
nichtlineare Entwicklung kann überhaupt nicht abgeschätzt werden.
Wenn wir von der Gefahr einer ökologischen Weltkrise sprechen, dann ist dabei nach
wie vor die Gefahr eines Atomkrieges mit katastrophalen Folgen immer mitzubedenken.
Die Möglichkeit einer vollständigen selbstverschuldeten Selbstzerstörung der Zivilisation
durch einen Atomkrieg sei in einem kurzen einleitenden Exkurs noch mal
vergegenwärtigt, hat doch diese Gefahr jahrzehntelang die internationale Ordnung
mitgeprägt. Es geht hier darum alle Faktoren, die auf eine Auslöschung der Menschheit hinlaufen können mit im Blick zu haben. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einstieg

2. Die atomare Selbstzerstörung

3. Umweltzerstörung und kriegerische Gewalt in der Gegenwart

4. Kriegsursache Wasser

5. Der Kampf um die letzten Barrel Öl

6. Das Zeitalter der ökologischen Krise

7. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sozial-ökologischer Destabilisierung, Ressourcenknappheit und der Verschärfung oder Auslösung bewaffneter Konflikte. Ziel ist es, die ökologischen Gefahrenpotenziale zu analysieren und aufzuzeigen, wie das Zusammenwirken von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcenverbrauch kriegerische Szenarien begünstigen kann.

  • Sozial-ökologische Destabilisierung als Konfliktbeschleuniger
  • Konfliktpotenziale durch Ressourcenknappheit (Wasser und Erdöl)
  • Atomare Gefahren im Kontext globaler ökologischer Krisen
  • Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migrationsbewegungen
  • Notwendigkeit eines radikalen ökologischen Umbaus der Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

4. Kriegsursache Wasser

Schon heute gibt es eine Reihe von Staaten, die von akutem Wassermangel betroffen sind bzw. darauf zugehen. Betroffen sind besonders Afrika, der Nahe und Mittlere Osten und Indien. In über 80 Ländern der Erde leben rund 1,7 Millionen Menschen, die nicht genügend Wasser zur Verfügung haben bzw. einen enormen Aufwand zur Beschaffung von Wasser betreiben müssen. Die Vereinten Nationen berechneten: Bis 2025 werden zwei Drittel der Menschheit unter Wasserknappheit oder gar unter Wassermangel leiden.

Dies legt nahe, auf Grund von nicht ausreichenden Wasserreserven könnten künftig Kriege geführt werden. Wenn wir hinzunehmen, die Erwärmung der Erdatmosphäre kann ungehindert fortschreiten, weil wir jeden Tag erneut ca. 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen, das dann etwa 100 Jahre aktiv bleibt, dann muß man damit rechnen, eine globale Wasserkrise wird zu extremen Engpässen bei der Versorgung führen. In einem solchen Falle kann man überhaupt nicht ausschließen, daß fehlendes oder ungerecht verteiltes Wasser auch zu einem Kriegsgrund an sich wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einstieg: Einführung in die Thematik der sozial-ökologischen Destabilisierung als potenzielle Ursache für kriegerische Konflikte.

2. Die atomare Selbstzerstörung: Diskussion der fortdauernden Gefahr durch Atomwaffen und deren zerstörerisches Potenzial für die Ökosphäre.

3. Umweltzerstörung und kriegerische Gewalt in der Gegenwart: Analyse der Rolle von Umweltzerstörung und Ressourcenknappheit in modernen Konflikten.

4. Kriegsursache Wasser: Untersuchung der Wasserknappheit als potenzieller Konfliktherd und der Schwierigkeiten einer friedlichen Ressourcenverteilung.

5. Der Kampf um die letzten Barrel Öl: Analyse der geostrategischen Bedeutung von Erdöl und der Gefahr von Konflikten um die verbleibenden Ressourcen.

6. Das Zeitalter der ökologischen Krise: Zusammenfassung der globalen ökologischen Destabilisierung und der drohenden Katastrophenszenarien.

7. Schlußbetrachtung: Fazit zur Notwendigkeit einer Abkehr von industrialistischen Wachstumsmodellen zur Vermeidung globaler Krisen.

Schlüsselwörter

Ökologische Krise, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Krieg, Umweltzerstörung, Wasserknappheit, Erdöl, Atomkrieg, sozial-ökologische Destabilisierung, Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt, Weltwirtschaft, Umweltschutz, Konfliktpotenzial, Biosphäre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen ökologischen Krisen, Ressourcenknappheit und der Zunahme bewaffneter Konflikte weltweit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen Wasserknappheit, die Abhängigkeit von Erdöl, die Gefahr atomarer Selbstzerstörung sowie die Folgen der Klimaveränderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gefahr einer durch ökologische Destabilisierung hervorgerufenen globalen Krise aufzuzeigen und die Notwendigkeit eines radikalen gesellschaftlichen Umbaus zu untermauern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Studien, Prognosen und Fachbeiträgen aus den Bereichen Konfliktforschung und ökologische Grundlagenforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Konfliktsituationen um Wasser und Öl sowie die Folgen der globalen Erwärmung und der damit verbundenen Zerstörung der Lebensgrundlagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ökologische Krise, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Umweltzerstörung und Konfliktpotenzial.

Welche Rolle spielen die Wasserressourcen laut des Autors?

Wasser wird als kritisches Gut identifiziert, wobei der Autor feststellt, dass Wasserkonflikte bisher eher zur Zusammenarbeit führen, aber bei zunehmender Knappheit das Potenzial für kriegerische Auseinandersetzungen steigt.

Warum wird die Hoffnung auf das Kioto-Protokoll als unrealistisch bezeichnet?

Der Autor argumentiert, dass die vorgesehenen Reduktionsschritte bei weitem nicht ausreichen, um die Klimakatastrophe zu verhindern, und somit lediglich ein „Selbstbetrug“ seien.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Das Phänomen Krieg im Zeitalter der ökologischen Krise
College
Free University of Berlin  (OSI)
Course
Kriegsursachenforschung
Grade
1,7
Author
Marko Ferst (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V11358
ISBN (eBook)
9783638175388
Language
German
Tags
Krieg Umwelt Wasser Öl Sicherheit Klimaschutz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marko Ferst (Author), 2002, Das Phänomen Krieg im Zeitalter der ökologischen Krise, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/11358
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