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Sind FOCJ effizienter als herkömmliche Gemeindestrukturen?

Eine empirische Analyse

Titel: Sind FOCJ effizienter als herkömmliche Gemeindestrukturen?

Bachelorarbeit , 2005 , 62 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: David Stadelmann (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sind FOCJ – so genannte "Functional, Overlapping and Competing Jurisdictions" – effizienter als die herkömmlichen Strukturen des auf geographisch disjunkten Einheiten beruhenden Föderalismus?
Die ökonomische Theorie des Föderalismus sieht dessen Vorteil in der Stärkung des politischen Wettbewerbs. Politischer Wettbewerb, fiskalische Äquivalenz und direkte Demokratie setzen den Politikern Anreize zu besserer Realisierung der Präferenzen der Bürger und zu sparsamerer Mittelverwendung. Auf der anderen Seite können durch Zentralisierung Skalenvorteile ausgenutzt werden und erwünschte Umverteilung wird erleichtert.

Es wird im Rahmen dieser Arbeit gezeigt, dass Gemeinden mit FOCJ-Struktur eine niedrigere Steuerbelastung pro Einwohner und tendenziell höhere Liegenschaftspreise aufweisen. Die Ergebnisse stellen einen ersten Hinweis auf die höhere Effizienz von FOCJ-Gemeinden dar und sind damit auch eine erste empirische Verifikation der Theorie von FREY und EICHENBERGER (1999).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturübersicht

2.1. Das Konzept der FOCJ

2.2. Schulbildung und Föderalismus – Anwendungen von FOCJ

3. Gemeindestrukturen im Kanton Zürich

3.1. Einteilung der politischen und der Schulgemeinden

3.2. Organisationsform und politische Rechte

3.3. Historische und aktuelle Entwicklungen

3.4. Kritik der Schulgemeinden und andere Meinungen

4. Operationalisierung des FOCJ-Konzepts

4.1. Entschärfung der Kritikpunkte der Schulgemeinden

4.2. Mögliche Wirkungen von FOCJ-Strukturen auf Gemeinden

4.3. Identifikation von FOCJ-Strukturen

4.4. Probleme der Identifikation

5. Empirische Überprüfung der Effizienz

5.1. Bestimmung der abhängigen Variablen

5.1.1. Abhängige Variable: Steuerbelastung

5.1.2. Abhängige Variable: Liegenschaftspreise

5.2. Bestimmung der unabhängigen Variablen

5.2.1. Unabhängige Variablen zur Steuerbelastung

5.2.2. Unabhängige Variablen zu den Liegenschaftspreisen

5.3. Schätzung der Steuerbelastung pro Einwohner

5.3.1. Robustheitstests zur Schätzung der Steuerbelastung

5.3.2. Einwände zu den Schätzungen der Steuerbelastung

5.4. Schätzung der Liegenschaftspreise

5.4.1. Robustheitstests zu den Schätzungen der Liegenschaftspreise

5.4.2. Einwände zu den Schätzungen der Liegenschaftspreise

6. Diskussion und Ausblick

6.1. Zusammenfassung der Ergebnisse

6.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht empirisch, ob Gemeinden mit FOCJ-Strukturen (Functional, Overlapping and Competing Jurisdictions) – hier anhand der Schulgemeinden im Kanton Zürich – effizienter arbeiten als herkömmliche Einheitsgemeinden. Dabei wird analysiert, ob diese funktionalen Einheiten durch Wettbewerb und direkte demokratische Kontrolle zu einer niedrigeren Steuerbelastung und positiven Effekten auf Liegenschaftspreise führen.

  • Empirische Analyse des funktionalen Föderalismus
  • Strukturbeschreibung der Zürcher Schulgemeinden
  • Vergleich von Steuerbelastungen (Taxna/Taxto)
  • Analyse der Einflüsse auf Liegenschaftspreise
  • Beurteilung von Skaleneffekten und Wettbewerbseffekten

Auszug aus dem Buch

2.1. Das Konzept der FOCJ

In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur wurde dem Thema des funktionalen Föderalismus bis jetzt eher geringe Aufmerksamkeit gewidmet. Die führenden Lehrbücher der Finanzwissenschaft befassen sich zwar im Regelfall mit dem Thema des Föderalismus im Allgemeinen, jedoch sind die neueren Konzepte des funktionalen Föderalismus und der FOCJ noch nicht in der Standardliteratur mitverarbeitet. Dies erklärt sich unter anderem auch durch die Neuheit des Konzepts und dem Fehlen von empirischen Beiträgen zu dessen Überprüfung. Im Rahmen von mehreren Artikeln und einem Buch mit dem Titel „The New Democratic Federalism for Europe“ stellen BRUNO S. FREY und REINER EICHENBERGER (1999) ihre Theorie der FOCJ der Öffentlichkeit vor. Dabei steht die Abkürzung FOCJ für Functional, Overlapping and Competing Juristdictions. Bei den FOCJ handelt es sich um ein System, das sich von den herkömmlichen Grundaspekten und Analyseeinheiten der Theorie des Föderalismus unterscheidet. Die traditionelle Theorie des Föderalismus untersucht die in einem geographischen Gebiet gegebenen politischen Einheiten auf den verschiedenen Regierungsebenen. Dagegen wird beim Konzept der FOCJ davon ausgegangen, dass diese Einheiten erst als Antwort auf verschiedene Probleme gebildet werden.

Dabei ist es bedeutend, dass die FOCJ eine oder eine kleine Zahl von Funktionen (functional) innerhalb einer geographischen Zone erfüllen (zum Beispiel Schulbildung, Polizeischutz, Gesundheitswesen, Wasserversorgung und soziale Sicherheit). Die Ausdehnung der Tätigkeitszone der FOCJ ist durch deren Aufgabe beziehungsweise Funktion bestimmt. Da verschiedene Funktionen verschiedene optimale Größen von Gebietskörperschaften erfordern, scheinen spezialisierte funktionale Einheiten eine mögliche Lösung des Problems der Skalenerträge und zur Realisierung von Synergieeffekten. Die Größe wird endogen durch die von der FOCJ-Einheit auszuführende Funktion bestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage, ob FOCJ effizienter als herkömmliche Gemeindestrukturen sind, und erläutert den methodischen Ansatz mittels Gemeinde-Panel-Daten im Kanton Zürich.

2. Literaturübersicht: Es werden die theoretischen Grundlagen des funktionalen Föderalismus (FOCJ) sowie die Literatur zu amerikanischen Special Districts als Vergleichsbasis aufgearbeitet.

3. Gemeindestrukturen im Kanton Zürich: Dieses Kapitel beschreibt die rechtliche und organisatorische Situation der politischen Gemeinden und der Schulgemeinden im Kanton Zürich.

4. Operationalisierung des FOCJ-Konzepts: Es wird diskutiert, wie die Theorie der FOCJ auf die Zürcher Schulgemeinden angewendet werden kann und welche Identifikationsprobleme dabei auftreten.

5. Empirische Überprüfung der Effizienz: Das Kernkapitel enthält die ökonometrische Schätzung der Auswirkungen von FOCJ-Strukturen auf die Steuerbelastung und Liegenschaftspreise.

6. Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen zur praktischen Anwendung und Struktur der FOCJ ergänzt.

Schlüsselwörter

FOCJ, funktionaler Föderalismus, Schulgemeinden, Kanton Zürich, Effizienz, Steuerbelastung, Liegenschaftspreise, Wettbewerb, politische Konkurrenz, öffentliche Güter, Spezialisierung, fiskalische Äquivalenz, direkte Demokratie, empirische Analyse, Gemeindeorganisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Effizienz von funktionalen, überlappenden und konkurrierenden Jurisdiktionen (FOCJ) im Vergleich zu herkömmlichen politischen Einheitsgemeinden am Beispiel des Zürcher Schulwesens.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die zentralen Themen sind der funktionale Föderalismus, die öffentliche Finanzwirtschaft, die Organisation von Schulgemeinden sowie die Messung von Effizienz durch steuerliche Belastung und Immobilienpreise.

Was ist das primäre Ziel der empirischen Untersuchung?

Ziel ist es, empirisch zu verifizieren, ob die durch das FOCJ-Konzept postulierte höhere Effizienz durch Schulgemeinden in der Praxis messbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor verwendet eine statistische Analyse mittels linearer Mehrfachregression (Ordinary Least Squares, OLS) basierend auf Panel-Daten des Kantons Zürich.

Welche Inhalte bilden den Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Literaturaufarbeitung, die Beschreibung der Zürcher Gemeindestrukturen, die Operationalisierung der Theorie und die statistische Auswertung zur Effizienzmessung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind FOCJ, funktionaler Föderalismus, Fiskalwettbewerb, Steuerbelastung pro Einwohner und die Differenzierung zwischen Schul- und politischen Gemeinden.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen Studien zum Föderalismus?

Die Arbeit gilt als eine der ersten in Europa, die sich direkt mit der empirischen Überprüfung des funktionalen Föderalismus auseinandersetzt, während bisherige Forschung vor allem auf US-amerikanische Special Districts fokussierte.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Zusammenlegung von Gemeinden?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Fusionen von Schulgemeinden und politischen Gemeinden zu Einheitsgemeinden keine signifikanten Effizienzgewinne bringen und oft mit Nachteilen verbunden sind.

Was beeinflusst laut Studie die Liegenschaftspreise maßgeblich?

Neben der Schulgemeinde-Struktur sind insbesondere die Lage zur Stadt Zürich, die Seesicht, kulturelle Angebote und der Steuerfuß entscheidende Einflussfaktoren auf das Preisniveau.

Warum ist das "Endogenitätsproblem" für diese Analyse nicht relevant?

Da die historisch gewachsenen Organisationsformen der Schulgemeinden über 100 Jahre alt und strukturell sehr stabil sind, können sie als exogen betrachtet werden.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sind FOCJ effizienter als herkömmliche Gemeindestrukturen?
Untertitel
Eine empirische Analyse
Hochschule
Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz)
Note
1,0
Autor
David Stadelmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
62
Katalognummer
V113575
ISBN (eBook)
9783640132577
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FOCJ Gemeindefusion Gemeindestruktur effiziente Gemeinden Kapitalisierung Schulgemeinden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Stadelmann (Autor:in), 2005, Sind FOCJ effizienter als herkömmliche Gemeindestrukturen? , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/113575
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  62  Seiten
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