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Schule und Jugendhilfe: Zwei systemdifferenzierte Institutionen auf dem Wege einer gelingenden Kooperation

Title: Schule und Jugendhilfe: Zwei systemdifferenzierte Institutionen auf dem Wege einer gelingenden Kooperation

Seminar Paper , 2002 , 39 Pages , Grade: 1

Autor:in: Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Karin Buse (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule hat eine lange Tradition und geht bis in die 70er Jahre zurück. Gleichwohl hat dieses Thema mit Beginn der 90er Jahre eine Hochkonjunktur erfahren, die sich in zahlreichen Kooperationsprojekten, Erlassen und Tagungen ausdrückt.

Diese Arbeit soll einen Überblick zu folgenden Fragestellungen geben:

- Wie hat sich Schule seit Einführung der allgemeinen Schulpflicht gewandelt?

- Wie hat sich Erziehung und Bildung im Zeitalter der Globalisierung gewandelt?

- Wie hat sich Jugendhilfe seit Bestehen des KJHG entwickelt?

- Welche gesellschaftlichen Funktionen übernehmen Schule und Jugendhilfe?

- Unter welchen Voraussetzungen und strukturellen Rahmenbedingungen können Schule und Jugendhilfe erfolgreich kooperieren?


Die Arbeit ist in insgesamt vier Teilen gegliedert:

Im Teil I. der Arbeit beschäftige ich mich mit der Entwicklung der Organisation Schule hin zur sozialpädagogischen Einrichtung. Es werden die gesellschaftliche Funktion und die Problemdimensionen von Schule betrachtet.

Im Teil II. dieser Arbeit wird zunächst der Begriff und die Dimension der Globalisierung diskutiert. Im Anschluss wird die Auswirkung der Globalisierung auf Bildung und Erziehung thematisiert.

Im Teil III. wird das Thema Jugendhilfe im allgemeinen und Schulsozialarbeit im besonderen aufgegriffen.


Der Teil IV. schließt diese Arbeit mit einer kurzen Schlussbetrachtung.

Der im Vergleich zu den ersten beiden Teilen sehr knappe III. Teil ist dadurch zu erklären, dass das Thema Jugendhilfe/Schulsozialarbeit ein derart umfangreiches ist, dass es im Rahmen dieser Hausarbeit gar nicht möglich gewesen wäre, eine detaillierte, wissenschaftlich fundierte Ausarbeitung zu liefern. Somit liegt das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf die allgemeine Entwicklung von Schule und die Entwicklung hin zur Notwendigkeit der Sozialen Arbeit in der Sozialisationsinstanz Schule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Rechtliche Verortung und grundlegende Aspekte der Institution Schule

1. Die Volksschule als sozialpädagogische Einrichtung und die Entwicklung der Sozialisationsinstanz Schule mit dem Beginn der allgemeinen Schulpflicht

2. Rechtliche Verortung

3. Aufgaben und Funktionsbestimmung von Schule

4. Problemdimension der Sozialisationsinstanz Schule aus der Lebensweltorientierten Sichtweise

II. Erziehung und Bildung im Zeitalter der Globalisierung

1. Begriff und Dimensionen der Globalisierung

2. Globalisierung und der Wandel in den Bedingungen des Aufwachsens und der Erziehung und Bildung

2.1 Die Folgen des Modernisierungsprozesses

2.2 Kontexte des Erwachsenwerdens

2.2.1 Familie

2.2.2 Freizeit

2.2.3 Ausbildung und Arbeit

3. Konsequenzen und Perspektiven im Hinblick auf die Aufgaben erziehungswissenschaftlicher Reflexion

III. Grundlegende Aspekte zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule

1. Jugendhilfe im Kontext der gesetzlichen Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG)

2. Aufgaben und Funktionsbestimmung von Jugendhilfe

3. Schule und Jugendhilfe: Von einer Annäherung zur Kooperation

3.1 Die 70er Jahre: Die Annäherung

3.2 Die 80er Jahre: Veränderte bildungspolitische Rahmenbedingungen: Differenzierung vor Integration

3.3 Die 90er Jahre: Veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen verpflichten Schule und Jugendhilfe zur Kooperation

4. Strukturelle, organisatorische und kooperative Einbindung der Schulsozialarbeit

4.1 Trägerformen

4.2 Organisationsmodelle zur Umsetzung der Schulsozialarbeit

5. Konkrete, inhaltlich-methodische Aspekte der Schulsozialarbeit

5.1 Generelle Ziele der Schulsozialarbeit

5.2 Aufgaben und Tätigkeitsfelder

5.3 Zielgruppen

5.4 Methoden

IV. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die gesellschaftliche Funktion sowie die Notwendigkeit der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe. Dabei wird analysiert, wie sich unter den Bedingungen von Globalisierung und sozialem Wandel die Anforderungen an das Bildungssystem verändert haben und durch welche strukturellen Ansätze eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen ermöglicht werden kann.

  • Historische Genese der Schule als sozialpädagogische Einrichtung
  • Einfluss der Globalisierung auf Erziehung, Bildung und Identitätsfindung
  • Entwicklung der Jugendhilfe im Kontext gesetzlicher Rahmenbedingungen (KJHG)
  • Analyse von Kooperationsformen und Organisationsmodellen der Schulsozialarbeit
  • Methoden und Ziele der Schulsozialarbeit in der Praxis

Auszug aus dem Buch

Die Volksschule als sozialpädagogische Einrichtung und die Entwicklung der Sozialisationsinstanz Schule mit dem Beginn der allgemeinen Schulpflicht

Erste Schulen entstanden bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien („Haus der Täfelchen“).

Im Hinblick auf das Thema dieser Hausarbeit erscheint es jedoch sinnvoll, die Darstellung der Entwicklung der Institution Schule mit dem Beginn der allgemeinen Schulpflicht vorzunehmen, da mit ihr die Notwendigkeit sozialpädagogischer Einrichtungen einherging.

Die allgemeine Schulpflicht, wie sie 1717 in Preußen eingeführt wurde, blieb wegen der weit verbreiteten Kinderarbeit ein Privileg der Reichen. Erst mit dem Einsetzen der Industrialisierung Ende des 18./Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland sog. Industrieschulen, die explizit für die Kinder der „niederen Stände“ eingerichtet wurden – jedoch mit der fragwürdigen Aufgabe, diese Kinder „zur Unterordnung unter die Zwänge der kapitalistischen Produktionsweise, zur Eingliederung in den arbeitsteiligen Produktionsprozess“ zu erziehen.

Mit der sich fortsetzenden und expandierenden Industrialisierung ging ein wachsender Bedarf an qualifizierten Fachkräften einher, der durch den gezielten staatlichen Ausbau der Volksschule aber auch durch den Ausbau der weiterführenden Schulen, gedeckt werden sollte.

Der offenkundige Doppelcharakter der Volksschule, einerseits Verwahrlosung zu verhindern, andererseits Qualifikation zu ermöglichen, ist Ausdruck des integrativen Ansatzes der Volksschule. Geschichtlich gesehen, gelten somit Arbeitsschule, Industrieschule, Fabrikschule und Armenschule (Volksschule) als Vorläufer schulischer, wie auch sozialpädagogischer Einrichtungen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Rechtliche Verortung und grundlegende Aspekte der Institution Schule: Dieses Kapitel behandelt die historische Entstehung der Schulpflicht und definiert die zentralen Reproduktionsfunktionen von Schule im modernen Gesellschaftssystem.

II. Erziehung und Bildung im Zeitalter der Globalisierung: Hier wird der Einfluss globaler Transformationsprozesse auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie auf die daraus resultierenden neuen Anforderungen an das Bildungswesen diskutiert.

III. Grundlegende Aspekte zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule: Dieser Abschnitt erörtert die gesetzliche Basis des KJHG, die historische Annäherung der beiden Systeme und stellt verschiedene Modelle der praktischen Schulsozialarbeit vor.

IV. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Diskrepanz zwischen den systemischen Anforderungen von Schule und dem sozialpädagogischen Ansatz der Jugendhilfe zusammen und plädiert für eine gleichberechtigte Kooperation.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schule, Sozialisation, Globalisierung, Kooperation, Lebensweltorientierung, Bildungsreform, KJHG, Identitätsfindung, Selektion, Integration, Schulpflicht, Qualifikation, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis von Schule und Jugendhilfe als zwei gesellschaftliche Institutionen und untersucht, wie eine gelingende Kooperation zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die historische Entwicklung der Schule, der Einfluss von Globalisierungsprozessen auf die Bildungsbiografien sowie die strukturelle Einbindung und methodische Arbeit der Schulsozialarbeit.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen Schule und Jugendhilfe ihre unterschiedlichen Funktionen verbinden können, um Kindern und Jugendlichen eine bessere individuelle Entwicklung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der pädagogischen Fachliteratur und einschlägiger gesetzlicher Bestimmungen wie des KJHG, um die Kooperation der Systeme zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Schule als Sozialisationsinstanz, die Auswirkungen gesellschaftlichen Wandels auf das Erwachsenwerden und eine detaillierte Darstellung von Organisationsmodellen und Tätigkeitsfeldern der Schulsozialarbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Lebensweltorientierung, gesellschaftliche Reproduktion, Schulentwicklung und systemdifferenzierte Kooperation definiert.

Welche Bedeutung hat das KJHG für die Kooperation?

Das KJHG bildet die gesetzliche Grundlage, die explizit die Zusammenarbeit der öffentlichen Träger der Jugendhilfe mit Schulen vorsieht und damit den institutionellen Rahmen für die Schulsozialarbeit schafft.

Warum wird Schule in der Arbeit kritisch beleuchtet?

Die Autorin verdeutlicht, dass Schule durch ihren Selektionsauftrag und die Fixierung auf Leistung oft pathogene Stressfaktoren erzeugt, die allein durch schulische Mittel nicht bewältigt werden können und somit sozialpädagogisches Handeln erfordern.

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Details

Title
Schule und Jugendhilfe: Zwei systemdifferenzierte Institutionen auf dem Wege einer gelingenden Kooperation
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Course
Projektseminar: Schulsozialarbeit
Grade
1
Author
Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Karin Buse (Author)
Publication Year
2002
Pages
39
Catalog Number
V113520
ISBN (eBook)
9783640144174
ISBN (Book)
9783640145645
Language
German
Tags
Schule Jugendhilfe Zwei Institutionen Wege Kooperation Projektseminar Schulsozialarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.Sozialpädagogin/-arbeiterin Karin Buse (Author), 2002, Schule und Jugendhilfe: Zwei systemdifferenzierte Institutionen auf dem Wege einer gelingenden Kooperation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/113520
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