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Zur Shop-Startseite › Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Mediennutzung im Deutschunterricht

(der Sekundarstufe 1)

Titel: Mediennutzung im Deutschunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Peter Kapinus (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es gibt in den deutschen Schulen kein Fach, welches sich ausdrücklich mit Medien und deren Nutzung beschäftigt und das sich als Ziel setzt, den Schülern das Erlangen einer umfassenden Medienkompetenz zu ermöglichen. Die „Lasten“ dieser Aufgabe liegen demnach auf den Schultern mehrerer Schulfächer, wie Kunst, Musik oder Informatik, aber eben auch auf denen des Faches Deutsch. Medienkompetenz stellt sich in diesem Sinne als fächerübergreifendes allgemeines Lernziel dar.
Über Jahrhunderte waren fast ausschließlich Text- bzw. Printmedien (v.a. das Buch) und mit Einschränkungen das Medium Bild die Medien, die in Gesellschaft und Schule eine Rolle spielten. Im Laufe des letzten Jahrhunderts kamen jedoch - im Vergleich zu den vorhergehenden Jahrhunderten - durch den technischen Fortschritt mit rasantem Tempo neue (auditive, visuelle, audiovisuelle und digitale) Medien hinzu, welche die Gesellschaft und somit auch die Schule und den Unterricht veränderten. In den 1920er Jahren waren dies zunächst das Radio und das Kino, nach dem 2. Weltkrieg kam das Fernsehen hinzu, das bis heute das dominante Medium in der Lebenswelt der meisten Menschen ist, und seit dem Ende des 20. Jahrhunderts spielen die durch PC & Internet entstandenen elektronischen bzw. digitalen (multimedialen) Medien eine bedeutende Rolle. Im Alltag der Menschen hat somit eine enorme Erweiterung des genutzten Medienensembles stattgefunden und infolge dessen ist der Medienkonsum der Menschen
erheblich gestiegen. Deshalb wird häufig von einer „Mediengesellschaft“, in der
Menschen heutzutage leben, und von der „Medienrevolution“ durch die neuen Medien
gesprochen. Dabei „gehört es zu den Aufgaben der Schule, dabei mitzuwirken, die
Kinder und Jugendlichen auf die Anforderungen der Mediengesellschaft vorzubereiten.“
Inwieweit der Deutschunterricht dazu beitragen kann bzw. muss und ob dies mit den klassischen Aufgaben des Faches kollidiert oder sich vereinbaren lässt, soll in dieser Arbeit erörtert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundbegriffe – Definitionen und Erläuterungen

2.1 Medien, Unterrichtsmedien, Massenmedien und Neue Medien

2.1.1 Medien

2.1.2 Unterrichtsmedien

2.1.3 Massenmedien

2.1.4 Neue Medien

2.2 Medienpädagogik, Mediendidaktik und Medienerziehung

2.2.1 Medienpädagogik

2.2.2 Mediendidaktik

2.2.3 Medienerziehung

2.3 Medienkompetenz

3. Mediennutzung von Jugendlichen – Die JIM-Studie 2006

4. Analyse der hessischen Lehrpläne für die Sekundarstufe I in Bezug auf Medienumgang und Mediennutzung im Unterricht

4.1 Lehrplan Deutsch Hauptschule

4.2 Lehrplan Deutsch Realschule

4.3 Lehrplan Deutsch Gymnasium

4.4 Fazit der Lehrplananlyse

5. Forderungen aus der Deutsch- und Mediendidaktik an Mediennutzung im Deutschunterricht

6. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der Mediennutzung im Deutschunterricht der Sekundarstufe I unter Berücksichtigung aktueller medienpädagogischer Standards, der Lebenswelt von Jugendlichen sowie der Vorgaben in hessischen Lehrplänen.

  • Grundlagendefinitionen zu Medienbegriffen, Medienpädagogik und Medienkompetenz
  • Analyse des Medienumgangs Jugendlicher basierend auf der JIM-Studie 2006
  • Vergleichende Untersuchung der Einbindung von Medien in hessischen Lehrplänen für Hauptschule, Realschule und Gymnasium
  • Diskussion didaktischer Forderungen an eine integrierte Mediennutzung im Deutschunterricht

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Unterrichtsmedien

Im pädagogischen Sprachgebrauch werden Medien nach Hüther (1997) als „die Gesamtheit der technischen Hilfsmittel bezeichnet, die didaktisch geplant zur Verbesserung von Lehr- und Lernsituationen dienen.“ Nach dieser Definition fallen ebenso Tafel und Kreide, wie auch Sprachlabore, Computerprogramme, interaktive Lernsysteme etc. unter den Medienbegriff. Dieser eigentlich weit gefasste Medienbegriff schließt jedoch nicht mit ein, dass Medien im Unterricht selbst im Zentrum des Lehrens und Lernens stehen können und es Ziel eines Unterrichts sein kann, sich primär mit den Funktionen und Eigenschaften der Medien zu beschäftigen sowie den Umgang mit Medien als eine Unterrichtsmethode zu fordern.

Diese Unterscheidung zur grundsätzlichen didaktischen Funktion von Medien im Unterricht führt zu einer Differenzierung und Zweiteilung des Begriffs. So treten Medien im Unterricht zum einen direkt als Lernobjekte auf, zum andern dienen sie als Hilfsmittel, um Lernprozesse unterstützend zu begleiten, zu ermöglichen oder zu fördern.

Medien als Hilfsmittel im Unterricht: Hierunter fallen Gerätschaften, die sekundär zum Einsatz kommen, um den Umgang mit anderen primären Lernobjekten zu ermöglichen, zu erleichtern oder zu fördern. Steht also nicht das verwendete Medium selbst im Vordergrund des Unterrichts, sind die Lernziele und das, was erreicht werden soll, nicht darauf ausgerichtet, dass sich SchülerInnen primär mit dem eingesetzten Medium auseinander setzen und somit nicht die Beschäftigung mit dem Medium selbst zum Unterricht wird, ist von Medien als Hilfsmittel, die im Unterricht dienen, zu sprechen.

Medien als Lernobjekte im Unterricht: Stellen Medien selbst die primären Lernobjekte eines Unterrichts dar, ist eine Unterscheidung zwischen „originalen“ und „informationellen“ Lernobjekten zu machen. Während ein Original der Lerngegenstand selbst ist und eine „unvermittelte sinnliche Erfahrung“ ermöglicht (z.B. natürliche Gegenstände oder Artefakte), spiegeln Medien als „informationelle Objekte“ den Lerngegenstand in analoger oder symbolischer Darstellung (z.B. Texte, Modelle, Abbildungen etc.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Fehlen eines eigenständigen Schulfachs für Medien und die resultierende fächerübergreifende Aufgabe des Deutschunterrichts, Medienkompetenz zu vermitteln.

2. Grundbegriffe – Definitionen und Erläuterungen: In diesem Kapitel werden zentrale medienpädagogische Fachbegriffe definiert und in Bezug zum Deutschunterricht gesetzt.

3. Mediennutzung von Jugendlichen – Die JIM-Studie 2006: Dieser Abschnitt analysiert das Medienverhalten Jugendlicher auf Basis statistischer Daten, um Anknüpfungspunkte für den Unterricht zu finden.

4. Analyse der hessischen Lehrpläne für die Sekundarstufe I in Bezug auf Medienumgang und Mediennutzung im Unterricht: Hier werden die Lehrpläne der verschiedenen Schulformen exemplarisch auf ihre Vorgaben zur Medienintegration untersucht.

5. Forderungen aus der Deutsch- und Mediendidaktik an Mediennutzung im Deutschunterricht: Das Kapitel diskutiert, wie der Medieneinsatz im Fach Deutsch begründet und fachdidaktisch sinnvoll gestaltet werden kann.

6. Resümee: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass Medienintegration unverzichtbar ist, aber eng an fachliche Kompetenzziele gekoppelt bleiben muss.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Medienerziehung, Mediendidaktik, JIM-Studie, Lehrplananalyse, Sekundarstufe I, Neue Medien, Medienpädagogik, Unterrichtsmedien, Mediensozialisation, Informationsbeschaffung, Medienintegration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Medien in den Deutschunterricht der Sekundarstufe I und wie diese didaktisch begründet und umgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Medien, die Mediennutzung Jugendlicher (JIM-Studie), die Analyse hessischer Lehrpläne sowie didaktische Forderungen an den Medieneinsatz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Richtlinien und Möglichkeiten für einen kompetenten und fachlich begründeten Umgang mit Medien im Deutschunterricht herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zur Begriffsbestimmung, deskriptiver Auswertung der JIM-Studie 2006 und einer vergleichenden Lehrplananalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine empirische Situationsbeschreibung der Jugendlichen und eine Untersuchung der institutionellen Vorgaben in hessischen Lehrplänen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Medienkompetenz, Mediendidaktik, Mediennutzung, Deutschunterricht und JIM-Studie.

Wie unterscheidet der Autor Medien im Unterricht?

Er unterscheidet zwischen Medien als bloßem Hilfsmittel zur Unterstützung von Lernprozessen und Medien als eigenständige Lernobjekte, die aktiv und kritisch reflektiert werden müssen.

Welches Fazit zieht der Autor zur Medienintegration?

Der Autor plädiert für einen medienintegrativen Deutschunterricht, warnt jedoch vor einer unreflektierten Einführung neuer Medien und betont die Notwendigkeit der Kopplung an traditionelle Aufgabenfelder wie die Lesekompetenz.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediennutzung im Deutschunterricht
Untertitel
(der Sekundarstufe 1)
Hochschule
Universität Kassel  (Germanistik)
Veranstaltung
(Neue) Medien im Deutschunterricht
Note
2,0
Autor
Peter Kapinus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V113333
ISBN (eBook)
9783640140824
ISBN (Buch)
9783640140879
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediennutzung Deutschunterricht Medien Deutschunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Kapinus (Autor:in), 2007, Mediennutzung im Deutschunterricht , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/113333
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Leseprobe aus  30  Seiten
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