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Lassen sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten in Peter Hoegs „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen?

Titel: Lassen sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten in Peter Hoegs „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen?

Essay , 2008 , 5 Seiten

Autor:in: Nadine Richters (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Peter Hoegs Roman „Von der Abschaffung des Dunkels“ lernt man den Ich-Erzähler Peter, Katharina und August kennen, die in Biehls Privatschule zwar auf Grund des Unterrichts mit anderen Jugendlichen zusammenkommen, jedoch explizit dazu gezwungen werden, keinerlei soziale Kontakte mit anderen einzugehen. Die drei Jugendlichen freunden sich allerdings trotzdem heimlich an, stützen sich gegenseitig, Katharina und Peter schreiben sich heimlich Briefe, und sprechen unbemerkt sogar miteinander. Zum Teil müssen die Protagonisten sehr vorsichtig sein, damit die Pädagogen ihnen nicht auf die Schliche kommen. Selbst wenn die Schüler ihre Hausaufgaben erledigen, werden sie von einem Lehrer beaufsichtigt, somit bestände in den seltensten Fällen überhaupt die Möglichkeit, untereinander Kontakte zu knüpfen bzw. überhaupt ein Gespräch zu beginnen.

Emile Durkheim betrachtet die Erziehung als gesellschaftliches Phänomen [vgl. „Zu Durkheim“, Seite 31], d.h. dass die Erziehung das Individuum mit der Gesellschaft verbindet. Aus Durkheims Text lässt sich ableiten, dass die Gesellschaftsmitglieder die Erziehung für die Sozialisation brauche, und wiederum die Sozialisation für den intrasozialen Zusammenhalt und gleichermaßen für die Reproduktion.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Von der Abschaffung des Dunkels
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Essay untersucht, ob sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten Peter, Katharina und August in Peter Hoegs Roman „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen lassen. Der Fokus liegt auf der Analyse der Erziehungshaltung in Biehls Privatschule, die soziale Kontakte zwischen den Schülern strikt verbietet, und der Frage, ob und wie sich trotz dieser Einschränkungen Sozialisationsprozesse vollziehen können.

  • Emile Durkheims Sozialisationstheorie
  • Die Rolle der Erziehung in der Gesellschaft
  • Sozialisation in Biehls Privatschule
  • Die Bedeutung von Regeln und Gesetzen für den sozialen Zusammenhalt
  • Die Auswirkungen von Kontaktverboten auf die Sozialisation

Zusammenfassung der Kapitel

Der Essay beginnt mit einer Einführung in die Thematik und stellt die drei Protagonisten Peter, Katharina und August sowie die besondere Erziehungshaltung in Biehls Privatschule vor. Anschließend wird Durkheims Sozialisationstheorie vorgestellt, die die Erziehung als gesellschaftliches Phänomen betrachtet und die Bedeutung von Sozialisation für den intrasozialen Zusammenhalt und die Reproduktion der Gesellschaft betont. Der Essay analysiert dann, inwiefern sich Durkheims Theorien auf die Situation in Biehls Schule übertragen lassen, wo soziale Kontakte strikt verboten sind. Es wird untersucht, ob und wie sich trotz dieser Einschränkungen Sozialisationsprozesse vollziehen können. Der Essay zeigt, dass die Schüler trotz des Verbots soziale Beziehungen aufbauen und ihre mitmenschlichen Fähigkeiten entwickeln. Es wird argumentiert, dass die strikte Ablehnung von Sozialität in Biehls Schule paradoxerweise zu einem verstärkten Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten führt. Abschließend wird die Frage diskutiert, ob die Erziehung in Biehls Privatschule, die von negativen Sanktionen geprägt ist, dennoch zu einer Form der Sozialisation beitragen kann.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Sozialisationstheorie von Emile Durkheim, die Erziehung in Biehls Privatschule, die Rolle von Regeln und Gesetzen für den sozialen Zusammenhalt, die Auswirkungen von Kontaktverboten auf die Sozialisation und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen für die Entwicklung des Individuums. Der Essay analysiert, ob und wie sich trotz der strikten Verbote in Biehls Schule Sozialisationsprozesse vollziehen können und welche Auswirkungen die Erziehungshaltung auf die drei Protagonisten Peter, Katharina und August hat.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt Emile Durkheims Sozialisationstheorie?

Durkheim betrachtet Erziehung als gesellschaftliches Phänomen, das das Individuum mit der Gesellschaft verbindet. Sozialisation dient dem intrasozialen Zusammenhalt und der Reproduktion gesellschaftlicher Werte.

Wie wird Erziehung in Biehls Privatschule im Roman dargestellt?

Die Erziehung ist extrem restriktiv: Soziale Kontakte zwischen Schülern sind strikt verboten und werden durch ständige Überwachung und negative Sanktionen unterbunden.

Können sich die Protagonisten trotz Kontaktverbot sozialisieren?

Ja, paradoxerweise führt das Verbot zu einem verstärkten Bedürfnis nach Nähe. Peter, Katharina und August bauen heimlich tiefe Bindungen auf und entwickeln so ihre mitmenschlichen Fähigkeiten.

Warum ist Durkheims Fokus auf Regeln hier relevant?

Durkheim betont die Bedeutung von Regeln für den sozialen Zusammenhalt. Im Roman wird untersucht, ob Regeln, die Sozialität verhindern sollen, überhaupt eine stabilisierende Sozialisation ermöglichen können.

Welche Auswirkungen hat die Erziehungshaltung auf die Jugendlichen?

Sie zwingt die Jugendlichen in eine ständige Vorsicht und Heimlichkeit, fördert aber gleichzeitig eine Form von solidarischem Widerstand, der eine eigene soziale Dynamik erzeugt.

Ist Biehls Schule ein Beispiel für misslungene Sozialisation?

Aus Durkheims Sicht könnte man argumentieren, dass die Schule versagt, da sie die Individuen nicht organisch in eine Gemeinschaft integriert, sondern sie isoliert, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lassen sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten in Peter Hoegs „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen?
Hochschule
Universität Hamburg  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Vorlesung in die Allgemeine Erziehungswissenschaft
Autor
Nadine Richters (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
5
Katalognummer
V113328
ISBN (eBook)
9783640140800
ISBN (Buch)
9783656821601
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lassen Sozialisationstheorien Emile Durkheim Protagonisten Peter Katharina August Peter Hoegs Roman Plan Abschaffung Dunkels“ Vorlesung Allgemeine Erziehungswissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Richters (Autor:in), 2008, Lassen sich die Sozialisationstheorien von Emile Durkheim auf die drei Protagonisten in Peter Hoegs „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ übertragen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/113328
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Leseprobe aus  5  Seiten
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