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Fusion von Mensch und Maschine. Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext

Herausforderungen bei der Implementierung

Titel: Fusion von Mensch und Maschine. Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext

Hausarbeit , 2020 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit setzt sich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt auseinander, insbesondere steht die Nutzung von körpergetragenen Assistenzsystemen und deren Anforderungen an Betriebe sowie deren Auswirkungen auf die Nutzer im Fokus.

Das Ziel dieser Hausarbeit ist darzustellen, welche Problematiken es bei der Integrierung von Exoskeletten zu beachten gibt. Darüber hinaus wird kritisch auf die Anforderungen und Herausforderungen bei der Umsetzung, die diese noch pionierartige Innovation für die Arbeitswelt mit sich bringt, eingegangen.

Viele beruflichen Tätigkeiten werden in persistierender oder rezidivierender Zwangshaltung ausgeübt, etwa kniend oder überkopf. Diese Arten von Überlastung können sich negativ auf Muskeln, Knochen und Gelenke auswirken, daher resultierten rund 22,5 % aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland aus Muskel-Skelett-Erkrankungen. Diese Zahl steigt bei den Über-55-Jährigen sogar auf mehr als 35 %. Dem wollen die Entwickler und Hersteller sog. Exoskelette durch Ihre Produkte entgegenwirken. Im Bereich der Rehabilitation werden solche Systeme bereits erfolgreich eingesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Exoskelett

3 Stand der Forschung

4 Implementierungsfaktoren

4.1 Einwirkung auf den Körper

4.2 Gefährdungsfaktoren

4.3 Kategorisierung

4.4 Finanzieller Aspekt

4.5 Akzeptanz des Anwenders

5 Fazit und Zukunftsprognose

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Implementierung von körpergetragenen Exoskeletten in der modernen Arbeitswelt. Ziel ist es, kritisch zu beleuchten, welche sozio-technischen und gesundheitlichen Aspekte bei der Einführung dieser Innovation beachtet werden müssen, um Mensch und Maschine sinnvoll zu verbinden.

  • Grundlagen und Funktionsweisen von Exoskeletten
  • Aktueller Stand der Forschung und Pilotprojekte
  • Physiologische Auswirkungen und ergonomische Anforderungen
  • Sicherheitsrelevante Gefährdungsfaktoren
  • Kategorisierungsfragen und Akzeptanz bei Anwendern

Auszug aus dem Buch

4.1 Einwirkung auf den Körper

Die Exoskelette sind im gewerblichen Bereich in erster Linie dazu da, um die physische Belastung des Menschen zu reduzieren, die durch Hebe- oder Tragetätigkeiten oder in Zwangshaltung auf sie einwirken. Aber auch bei einseitigen Belastungen wie bei langem Stehen oder Rotationsbewegungen im Beckenbereich sollen sie mechanisch unterstützen, um gesundheitlichen Beschwerden entgegenzuwirken. In einer Studie wurde gemessen, dass während der Arbeitsaufgabe eine signifikante Reduktion der Herzfrequenz um 7 % und bei der Sauerstoffaufnahme um 11 % vor lag. Diese Werte sprechen für eine hohe Arbeitsentlastung. Darüber hinaus können diese Assistenzsysteme den Körper über Ihrem Maße hinaus zu Tätigkeiten befähigen, die ohne physisch-technische Assistenz nicht ausführbar wären. Diese neue Überbelastung könnte zu anderen gesundheitlichen Problemen führen, da der Körper zwar mehr leisten kann, aber nicht dafür ausgelegt ist mehr Kräfte zu mobilisieren.

Passive Exoskelette funktionieren, indem sie Kräfte umverteilen das heißt beispielsweise von den Oberarmen in das Becken oder vom Rücken in die Oberschenkel. In den o.g. Studien wird davon berichtet, dass eine Entlastung der vorhandenen Körperregionen stattgefunden hat, doch genau so werden andere Körperregionen dadurch indirekt mehr beansprucht oder sogar überbelastet. Darüber hinaus kommt es zu einer Verminderung der muskulären Beanspruchung in den durch das Assistenzsystem unterstützen Körperregionen. Es wurden zwar aktuell viele Studien durchgeführt, jedoch kann man in dieser Pionierphase noch keine Angaben zu Langzeit Einwirkungen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Körper machen. Es ist wichtig, dass das gesamte Spektrum des Einsatzes an verschiedenen Arbeitsplätzen getestet wird, um bei der Implementierung keine Problematiken mehr zu haben, an die zuvor nicht gedacht wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der körperlichen Belastung am Arbeitsplatz ein und stellt das Exoskelett als potenzielle technologische Lösung vor.

2 Das Exoskelett: Das Kapitel definiert den Begriff der technischen Exoskelette und unterscheidet zwischen aktiven und passiven Antriebsmechanismen für den industriellen Einsatz.

3 Stand der Forschung: Hier werden aktuelle Pilotprojekte wie der Chairless Chair oder das Paexo-System vorgestellt, um den Fortschritt der Integration in die industrielle Produktion aufzuzeigen.

4 Implementierungsfaktoren: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen Herausforderungen, von der körperlichen Einwirkung über Sicherheitsgefährdungen und Kategorisierung bis hin zu Kosten und Nutzerakzeptanz.

5 Fazit und Zukunftsprognose: Das Fazit bewertet Exoskelette als zukunftsweisende Innovation und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung zur Ergonomie und Arbeitssicherheit für einen erfolgreichen Regeleinsatz.

Schlüsselwörter

Exoskelett, Digitalisierung, Arbeitswelt, Arbeitssicherheit, Ergonomie, Assistenzsysteme, Mensch-Maschine-Fusion, Industrielle Produktion, Prävention, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Implementierung, Nutzerakzeptanz, Biomechanik, Arbeitsschutz, Innovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Exoskeletten in der Arbeitswelt und den damit verbundenen Herausforderungen bei deren Einführung in Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise der Systeme, dem aktuellen Stand der Forschung, ergonomischen sowie sicherheitstechnischen Aspekten und der Frage der Nutzerakzeptanz.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Problematiken bei der Integration von Exoskeletten kritisch darzustellen und die Anforderungen zu benennen, die bei einer Umsetzung in der Praxis beachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Es wurde eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema auf Basis von Literaturanalysen, Fallbeispielen aus der Industrie und aktuellen Forschungsprojekten durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine technologische Einordnung der Systeme sowie eine detaillierte Diskussion über Implementierungsfaktoren wie Körperbelastung, Gefährdung, Kategorisierung, Kosten und Akzeptanz.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Exoskelett, Prävention, Arbeitsentlastung, Arbeitssicherheit, Digitalisierung und Innovation geprägt.

Wie unterscheiden sich aktive und passive Exoskelette in ihrem Nutzen?

Aktive Systeme nutzen motorische Unterstützung zur Kraftsteigerung, während passive Systeme rein mechanisch durch Umverteilung von Lasten wirken, etwa um den Rücken oder die Arme zu entlasten.

Welche soziale Problematik wird in Bezug auf die Nutzung erwähnt?

Einige Anwender berichten, dass das Tragen von Exoskeletten die Beweglichkeit einschränken kann und die soziale Interaktion sowie die Zusammenarbeit mit Kollegen erschwert wird.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fusion von Mensch und Maschine. Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext
Untertitel
Herausforderungen bei der Implementierung
Hochschule
Hochschule der gesetzlichen Unfallversicherungen
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V1132931
ISBN (eBook)
9783346504210
ISBN (Buch)
9783346504227
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exoskelett Arbeitswelt Unfallversicherung Maschine Beruf Digitalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Fusion von Mensch und Maschine. Einsatz von Exoskeletten im beruflichen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1132931
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Leseprobe aus  12  Seiten
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