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Sprache im Kontext Sport. Metaphern in der gesprochenen und geschriebenen Sportberichterstattung der Leichtathletik

Title: Sprache im Kontext Sport. Metaphern in der gesprochenen und geschriebenen Sportberichterstattung der Leichtathletik

Term Paper , 2020 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Speech Science / Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die folgende Abfassung wird sich auf die Sportberichterstattung in Fernsehen und Zeitschriften/ Zeitung beschränken, da es gilt die gesprochene und geschriebene Sprache zu unterscheiden. Das Fernsehen als Repräsentant der gesprochenen Sprache und die Zeitung als Repräsentant der geschriebenen Sprache.

Der Sportberichterstattung wird in den Medien ein immer größerer Stellenwert beigemessen. Immer mehr Sendezeit für den Sport, immer mehr und immer ausführlichere Live-Übertragungen, immer mehr Sportsendungen in immer mehr Sendern. Mit der Ausgestaltung der privaten Rundfunkanstalten ist zugleich ein vielfältiges Sportangebot in Aussicht gestellt worden. Neue Techniken der Bildgestaltung versprechen zudem eine noch qualitativ hochwertigere Darstellung sportlicher Ereignisse. Dem gegenüberzustellen ist die Sportberichterstattung in geschriebener Form. Printmedien, vorwiegend Zeitungen, berichten sowohl über noch anstehende als auch über noch ausstehende Sportveranstaltungen in Textform. Die technische Entwicklung der fortgeschrittenen, modernen Zeit ermöglicht der Sportberichterstattung differenzierter und nahbarer zu berichten. Oben genannte Möglichkeiten gilt es zu unterscheiden und zu differenzieren. Mit dem Wandel der Medien geht der Wandel der Sportberichterstattung einher. Mittlerweile besteht die Möglichkeit 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche Sportergebnisse und Sportereignisse im Fernsehen zu verfolgen. Doch dies war nicht immer so. Nicht nur die Medien rund um den Sport haben sich verändert, auch der Sport als Sache selbst hat sich in seiner grundlegenden Funktion verändert und dient heute mehr der Unterhaltung als dem Betreiben des Sportes an sich.

Parallel ist der Wandel der Gesellschaft zu beobachten. Neue Möglichkeiten schaffen neue Interessen. Während der Sport zunächst eine in der Gesellschaft untergeordnete Rolle einnimmt und als Beschäftigung des Proletariats gilt, nehmen die Medien bereits im 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle ein. Erste Zeitungen richteten Sportteile ein. Seit Verbreitung des Fernsehens, in den 40er Jahren, besteht die Möglichkeit in bewegten Bildern von Sportereignissen zu berichten.
Heute, im Jahre 2020, besteht die Möglichkeit, der Sportberichterstattung, sowohl in Fernsehen, Radio und Zeitung, Aufmerksamkeit zu schenken. Es gilt die Unterschiede sowie die damit verbundenen Vor- und Nachteile zu untersuchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Metaphern

2.1 Traditionelle Auffassung von Metaphern: Substitutionstheorie

2.2 Lackoff und Johnsons kognitiv-konzeptuelle Metapherntheorie

3. Definition von Sportsprache

3.1 Fachsprache

3.2 Jargon

4. Sport als mediales Massenphänomen

5. Metaphern in der Sprache der Sportberichterstattung

6. Analyse: Funktion und Klassifikation der Metaphern in der Sportberichterstattung

7. Vergleich: gesprochene und geschriebene Berichterstattung

8. Analyse einer Sportberichterstattung in Videoform

9. Fazit

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung und Funktion von Metaphern innerhalb der deutschen Sportberichterstattung. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern metaphorische Sprachbilder dazu beitragen, komplexe Sportereignisse für ein breites Publikum verständlicher und emotionaler zu gestalten, und wie sich die Sprachverwendung zwischen geschriebenen Zeitungsartikeln und gesprochenen Fernsehkommentaren unterscheidet.

  • Rolle und Theorie von Metaphern in der Sprache
  • Differenzierung von Fachsprache und Jargon im Sport
  • Der Einfluss der Medien auf die Sportberichterstattung
  • Funktionsweise und Klassifikation metaphorischer Ausdrücke
  • Vergleichende Analyse von Printmedien und Video-Kommentaren

Auszug aus dem Buch

2.1 Traditionelle Auffassung von Metaphern: Substitutionstheorie

Der allgemeine Begriff der Metapher oder auch „metaphora“ (Übertragung) lässt sich bis in die Antike zurückführen. So stellte schon Aristoteles fest, dass alle Menschen Metaphern gebrauchen (vgl. Kohl 2007: 5). Allerdings geht Aristoteles zu jener Zeit noch davon aus, dass Metaphern lediglich ein Phänomen innerhalb der Poetik und Rhetorik zu sein scheinen. Aristoteles definiert Metaphern zur Zeit der Antike als Form von „Prädikationsmetaphern“ (vgl. Frieling 1996: 13), welche des weiteren auch unter dem Namen der „zweistelligen Metapher“ bekannt sind. Er definiert Metaphern als einen Vergleich, der dadurch stattfindet, dass ein bestimmtes Wort durch ein anderes Wort ergänzt wird. Meist handelt es sich in der Satzstruktur dann um ein nichtmetaphorisches Subjekt und ein metaphorisches Prädikat.

„Übertragen wird also ein Nomen oder Verbum von der Stelle, wo seine eigentliche Bedeutung liegt, auf die, wo eine eigentliche Bedeutung fehlt oder die übertragene besser ist als die eigentliche“ (Kohl 2007, zit. n. Quintilian VIIII Bd. 2: 219).

Es gilt demnach die Formel: „A ist B.“ (Bsp: Ihre Augen sind Perlen.) und nicht die Formel „A ist wie B.“ (Bsp: Ihre Augen sind wie Perlen.). Bei Sätzen, die der Struktur „A ist B“ folgen, handelt es sich um „metaphorische Elementarsätze“(vgl. Frieling 1996: 13). Der Vergleichspartikel „wie“ wird bei der Metapher nicht verwendet. Jene Substitution von Wörtern kann folgendermaßen zustande kommen, da die Wörter auf einer gewissen Ähnlichkeit beruhen. Festzustellen ist dennoch, dass die Metapher keine konsistente syntaktische Erscheinungsform hat. Sie lässt sich in vielerlei syntaktischen Darstellungsweisen realisieren. Viele Metaphern, welche nach einer anderen Struktur aufgebaut sind lassen sich allerdings in ihre prädikative Grundstruktur zerlegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel und die steigende Bedeutung der Sportberichterstattung durch moderne Medientechniken.

2. Metaphern: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Metapher, von der antiken Substitutionstheorie bis zum modernen kognitiv-konzeptuellen Verständnis.

3. Definition von Sportsprache: Definiert die Sportsprache als Zusammenspiel von Fachsprache, die für präzise Regeln sorgt, und dem emotionalen Jargon.

4. Sport als mediales Massenphänomen: Analysiert, wie Medien den Sport als Massenphänomen etabliert haben und welche wechselseitige Abhängigkeit zwischen Konsumenten und Berichterstattern besteht.

5. Metaphern in der Sprache der Sportberichterstattung: Untersucht die Rolle von Metaphern als Instrument zur Vermittlung von Spannung und Emotion in der Sportberichterstattung.

6. Analyse: Funktion und Klassifikation der Metaphern in der Sportberichterstattung: Klassifiziert Metaphern in der Presse in dynamische, konkretisierende, personifizierende und sensorische Typen.

7. Vergleich: gesprochene und geschriebene Berichterstattung: Diskutiert die theoretischen Unterschiede zwischen produktiven und rezeptiven Sprechakten in der Sportberichterstattung.

8. Analyse einer Sportberichterstattung in Videoform: Vergleicht anhand eines Transkripts den Metapherngebrauch in einem TV-Kommentar gegenüber einem schriftlichen Bericht.

9. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Rolle von Metaphern für das Zuschauererlebnis.

10. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Sportberichterstattung, Metaphern, kognitive Metapherntheorie, Sportsprache, Fachsprache, Jargon, Medien, Massenphänomen, Substitutionstheorie, Sportjournalismus, Emotionen, Kommunikation, Leichtathletik, Berichterstattung, Sprachanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Metaphern in der deutschen Sportberichterstattung und deren Funktion bei der Vermittlung von sportlichen Ereignissen in verschiedenen Medien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Metapherntheorie, der Definition von Sportsprache, dem Einfluss der Massenmedien auf den Sport sowie der praktischen Anwendung von Sprachbildern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, wie durch den gezielten Einsatz von Metaphern eine lebhaftere und verständlichere Berichterstattung gewährleistet werden kann, um Zuschauer und Leser besser zu erreichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden linguistische Theorien zur Metaphernanalyse (von Aristoteles bis Lakoff & Johnson) sowie eine vergleichende Analyse zwischen geschriebenen Artikeln und Video-Transkripten angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Metaphern, die Definition der Sportsprache, die Analyse der medialen Aufbereitung des Sports und eine konkrete Untersuchung der Metaphernarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sportberichterstattung, Metaphern, Sportsprache, Fachsprache, Jargon und Medienkommunikation.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "geschriebener" und "gesprochener" Berichterstattung eine Rolle?

Der Autor argumentiert, dass geschriebene Texte stärker auf Metaphern angewiesen sind, um Spannung zu erzeugen, während in Videoübertragungen zusätzliche auditive und visuelle Reize (Gestik, Mimik) zur Verfügung stehen.

Welche konkreten Metaphern-Kategorien werden für die Sportpresse identifiziert?

Die Arbeit unterscheidet zwischen dynamischen, konkretisierenden, personifizierenden und sensorischen Metaphern, die jeweils unterschiedliche Funktionen bei der Darstellung von Sportgeschehen erfüllen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Zukunft der Sportberichterstattung?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass der Wortschatz der Sportsprache durch neue Metaphern stetig wachsen wird, da der Einfallsreichtum der Journalisten essenziell bleibt, um sportliche Leistungen greifbar zu machen.

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Details

Title
Sprache im Kontext Sport. Metaphern in der gesprochenen und geschriebenen Sportberichterstattung der Leichtathletik
College
University of Paderborn
Course
Sprache und Sport
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
29
Catalog Number
V1132651
ISBN (eBook)
9783346504791
Language
German
Tags
sprache kontext sport metaphern sportberichterstattung leichtathletik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Sprache im Kontext Sport. Metaphern in der gesprochenen und geschriebenen Sportberichterstattung der Leichtathletik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1132651
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