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Die Lehrperson als Löwe. Brüllen, um als Lehrperson Störungen in einer Schulklasse zu unterbinden

Titel: Die Lehrperson als Löwe. Brüllen, um als Lehrperson Störungen in einer Schulklasse zu unterbinden

Studienarbeit , 2019 , 7 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Benjamin Lizinger (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Beitrag soll einen kleinen Einblick in die Nutzung des Brüllens als Lehrperson und dessen Wirkung bei Störungen, geben. Anhand von Literatur, Ratschlägen von erfahrenen Lehrpersonen und schliesslich auch mithilfe meiner eigenen Erfahrungen im ersten Praktikum, wird dieses Thema näher beleuchtet und dabei der Versuch gewagt eine Schlussfolgerung mit einer Konsequenz für die Zukunft zu ziehen. Dabei wurde zunächst das Brüllen an sich untersucht und anschliessend die Wirkung auf die Störung und insbesondere auf den Schüler oder die Schülerin. Um diese Analysen abzurunden wurde folgende Fragestellung gewählt: Ist das Brüllen ein effektives und angemessenes pädagogisches Mittel, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen und Störungen zu unterbinden? Was ist jedoch hierbei zu beachten und wie können z.B. Studierende dies in ihren Praktika nutzen, um sich in einer «wilden» Klasse durchzusetzen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Vorwort

1.2. Fragestellung

2. Was die Literatur zum Brüllen sagt

2.1. Brüllen ist nicht gleich Brüllen!

2.2. Brüllen im Unterricht?

3. Beobachtungen aus dem ersten Praktikum

4. Conclusio / Fazit

5. Bibliografie

5.1. Monografien

5.2 Veröffentlichte Artikel

5.3 Öffentliche Webseiten

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit und pädagogische Angemessenheit des Brüllens als Mittel zur Unterbindung von Störungen im Unterricht. Dabei wird analysiert, unter welchen Voraussetzungen eine laute Stimme als Führungsinstrument eingesetzt werden kann, ohne die Grenze zur seelischen Verletzung zu überschreiten.

  • Differenzierung zwischen taktischem Schreien und emotionaler Expression
  • Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen der Klassenführung
  • Analyse von Praktikumserfahrungen in der schulischen Praxis
  • Kombination von Lautstärke mit konsequenten Sanktionen
  • Strategien für Studierende zur Durchsetzung in einer neuen Klasse

Auszug aus dem Buch

2.1. Brüllen ist nicht gleich Brüllen!

Bevor wir zur Frage kommen, ob Brüllen in der Erziehung und insbesondere im Unterricht legitim und nützlich ist, muss zunächst einmal geklärt werden, was Brüllen eigentlich ist und welche Unterschiede dabei existieren. Der Duden differenziert beim Brüllen zunächst erst einmal unter dem animalischen- , dem menschlichen Brüllen und dem sich heiser brüllen, als Zustand („Duden | brüllen | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft“, o. D.). In diesem Beitrag gehe ich jedoch nur auf die zweite Komponente ein, bei der die Handlung des Schreiens von Menschen gemeint ist.

Dieses Brüllen oder Schreien kann auch noch weiter untergliedert werden, in ein Mittel zur Kommunikation und in ein Mittel zur Expression. Ersteres wird auch als «taktisches Schreien» bezeichnet und hat die Intention der Person gegenüber das Fehlverhalten aufzuzeigen und somit eine Änderung zu bewirken. Das Ziel dabei ist, wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Letzteres Mittel hingegen, hat viel mehr die schreiende Person selbst im Fokus und wird somit zum therapeutischen Zweck. Dabei steht nicht die Bewältigung des Problems im Vordergrund, sondern einfach nur das Ausdrücken von Wut, Ärger und Frustration. Man spricht in diesem Fall des Brüllens auch von «Beherrschung verlieren».

Diese Unterschied zu kennen, ist für das nachfolgende Kapitel enorm wichtig, da es die Grundlage bietet, um eine ausgewogene Antwort auf die Fragestellung zu finden („Schüler/innen anschreien—Ein pädagogisch sinnvolles Mittel?“, 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Vorwort beleuchtet die Herausforderung der Klassenführung, während die Fragestellung den Fokus auf die Wirksamkeit und Anwendung des Brüllens als pädagogisches Instrument richtet.

2. Was die Literatur zum Brüllen sagt: Dieses Kapitel differenziert begrifflich zwischen funktionalem, taktischem Schreien und emotionalem Kontrollverlust und erörtert die kontroversen Debatten zur Legitimität im Unterricht.

3. Beobachtungen aus dem ersten Praktikum: Der Autor schildert eigene Erfahrungen, bei denen lautstarke Anweisungen in Kombination mit strenger Präsenz kurzfristig zur Störungsunterbindung führten.

4. Conclusio / Fazit: Das Fazit bewertet das Brüllen als bedingt legitimes Mittel, sofern es zielgerichtet eingesetzt und konsequent mit weiteren Sanktionen verbunden wird, um körperliche oder seelische Schäden auszuschließen.

5. Bibliografie: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Monografien, Artikel und Webseiten auf, die als Grundlage für die theoretische Fundierung der Arbeit dienten.

Schlüsselwörter

Klassenführung, Störungen, Brüllen, taktisches Schreien, pädagogische Mittel, Durchsetzungsstärke, Schulkultur, Disziplinierung, Lehrerpersönlichkeit, emotionale Regulation, Sanktionen, pädagogische Legitimität, Unterrichtsstörungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Beitrag primär?

Der Beitrag befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung über den Einsatz der eigenen Stimme – speziell das Brüllen – als Mittel zur Unterbindung von Unterrichtsstörungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von funktionalem Schreien zu emotionalem Frustabbau, rechtliche Grenzen der Lehrperson und die praktische Umsetzung effektiver Klassenführung.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob Brüllen ein effektives und pädagogisch angemessenes Mittel darstellt, um Aufmerksamkeit zu erzwingen und Störungen dauerhaft zu unterbinden.

Welche Methodik wendet der Autor an?

Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse, der Aufarbeitung von Ratschlägen erfahrener Lehrkräfte sowie der Reflexion eigener Beobachtungen aus dem ersten Praktikum.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der verschiedenen Arten des Schreiens sowie in eine praktische Analyse, wie Lehrpersonen in konkreten Störungssituationen agieren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Klassenführung, Durchsetzungsstärke, pädagogische Legitimität und Verhaltensänderung der Schülerschaft.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „taktischem Schreien“ und „Expression“ wichtig?

Sie ist essenziell, da nur das taktische Schreien als professionelles Führungsinstrument dienen kann, während das expressionelle Schreien lediglich einen persönlichen Kontrollverlust darstellt, der pädagogisch kontraproduktiv ist.

Welchen Rat gibt der Autor Studierenden nach Abschluss seiner Analyse?

Der Autor empfiehlt, das Erheben der Stimme nur gezielt einzusetzen und immer mit klar definierten Konsequenzen oder Sanktionen zu koppeln, um Authentizität und Wirksamkeit zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Lehrperson als Löwe. Brüllen, um als Lehrperson Störungen in einer Schulklasse zu unterbinden
Hochschule
Pädagogische Hochschule St. Gallen
Note
2,0
Autor
Benjamin Lizinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V1131122
ISBN (eBook)
9783346498045
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brüllen Schreien Sanktionen BSK Lehrperson
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Lizinger (Autor:in), 2019, Die Lehrperson als Löwe. Brüllen, um als Lehrperson Störungen in einer Schulklasse zu unterbinden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1131122
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Leseprobe aus  7  Seiten
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