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Gemeinschaftsgärten in Großstädten. Ein Vergleich zwischen den Städten Köln und Wien

Title: Gemeinschaftsgärten in Großstädten. Ein Vergleich zwischen den Städten Köln und Wien

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dominik Ginal (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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In dieser Hausarbeit wird ein Blick auf Gemeinschaftsgärten in Großstädten geworfen, wobei die beiden Großstädte Wien und Köln verglichen werden. Erste Formen von gemeinschaftlichen urbanen Gärten kamen bereits in den 70er und 80er-Jahren in den USA, Australien, Kuba und Großbritannien vor. Den Rest Europas eroberten die Urban-Gardening-Projekte erst deutlich später. Erst seit dem Jahr 2009 und der Einführung des deutschen Vorreiters, bezogen auf das Thema Gemeinschaftsgärten („Prinzessinnengarten“ in Berlin) wurde der Tätigkeitsbereich des Urban Gardenings immer bekannter und die Quantität an Literatur zu diesem Themengebiet stieg stetig an.

„Ein Gespenst geht um in Europa, ein fröhlich buntes Gespenst mit Dreck unter den Fingernägeln: der Neue Gärtner. Aufgetaucht aus dem Nichts, hat er in kürzester Zeit die Städte erobert“. Anfänglich war das im Zitat genannte „Gespenst“ beschränkt auf Metropolen, wie zum Beispiel Berlin oder New York. Mittlerweile werden immer mehr Gemeinschaftsgartenprojekte in Großstädten, mittelgroßen Städten und kleinen Städten auf der ganzen Welt initiiert und durchgeführt und es kommen täglich neue Initiativen dazu. Verwaltungen in Städten ernennen Beauftragte, welche sich explizit mit Urban-Gardening-Projekten beschäftigen und der Einzelhandel verkauft Gartenzubehör, welches spezifisch für das gemeinschaftliche städtische Gärtnern hergestellt worden ist. Weiterhin sind nach dem (Spiegel 2014) Gemeinschaftsgärten zukunftsweisend für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Bezug auf den Klimawandel. Viele Stimmen sehen Gemeinschaftsgärten als die Zukunft der modernen Stadtentwicklung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Urban Gardening

2.2 Definition Gemeinschaftsgarten

3. Wirkung

3.1 Partizipative Aspekte

3.2 Soziale Aspekte

3.3 Bildungsrelevante Aspekte

3.4 Gesundheitliche Aspekte

3.5 Ökologische Aspekte

4. Kritik an Gemeinschaftsgärten

5. Vergleich zwischen Wien und Köln

5.1 Geschichte

5.1.1 Geschichte der städtischen Gärten in Wien

5.1.2 Geschichte der städtischen Gärten in Köln

5.2 Anzahl und Verteilung der Gemeinschaftsgärten

6. Fallbeispiele der Exkursion

6.1 Meine Ernte

6.2 Mauser Garten

6.3 Grüner Leo

6.4 Gemeinschaftsgarten im Pantaleonspark

6.5 NeuLand Köln

6.6 Urban Ubuntu

7. Schlussfolgerungen/Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der urbanen Gemeinschaftsgärten in Großstädten und nimmt dabei einen vergleichenden Blick auf Wien und Köln vor. Zentrales Ziel ist es, neben der theoretischen Einordnung und Wirkungsanalyse, die historische Entwicklung sowie die aktuelle räumliche Verteilung der Gärten in beiden Städten gegenüberzustellen und anhand von Fallbeispielen zu reflektieren.

  • Grundlagen von Urban Gardening und Definition von Gemeinschaftsgärten
  • Positive Wirkungen auf partizipativer, sozialer, bildungsrelevanter, gesundheitlicher und ökologischer Ebene
  • Kritische Auseinandersetzung mit Kommerzialisierung, Schadstoffbelastung und Vandalismus
  • Historischer Vergleich der kleingärtnerischen Entwicklung in Wien und Köln
  • GIS-gestützte Analyse der Standortverteilung in den jeweiligen Stadtbezirken

Auszug aus dem Buch

3.1 Partizipative Aspekte

Zunächst fördern Gemeinschaftsgärten den partizipativen Aspekt bezogen auf die Stadtentwicklung, welcher mit der Zeit immer essenzieller wird. Somit können Grün- und Erholungsflächen durch das Mitwirken der Einwohner gestaltet werden (BMUB 2015:3). Dies wird im nachfolgenden Zitat verdeutlicht. „Mit ‚Urban Gardening‘, Gemeinschaftsgärten, bepflanzten Baumscheiben und Aktionstagen zur Parkpflege bringen sich die Anwohnerinnen und Anwohner aktiv in die Gestaltung und Pflege ihrer Umgebung ein“ (BMUB 2015:5). Weiterhin wächst die Zahl der Gemeinschaftsgartenprojekte, was zeigt, dass ein Trend zu mehr Partizipation, Vernetzung und sozialem Engagement entsteht (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 2007:22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung urbaner Gärten ein, beschreibt deren zunehmende Bedeutung für die moderne Stadtentwicklung und legt das methodische Vorgehen für den Vergleich zwischen Wien und Köln sowie die Untersuchung von Kölner Fallbeispielen fest.

2. Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden die Begriffe Urban Gardening und Gemeinschaftsgarten definiert und in den stadtplanerischen sowie gesellschaftspolitischen Kontext eingebettet.

3. Wirkung: Dieses Kapitel erläutert das multifunktionale Potenzial von Gemeinschaftsgärten, indem es die positiven Effekte in den Bereichen Partizipation, soziales Miteinander, Bildung, Gesundheit und Ökologie detailliert darlegt.

4. Kritik an Gemeinschaftsgärten: Hier werden kritische Stimmen zum Thema beleuchtet, die unter anderem die potenzielle Kommerzialisierung, mögliche Schadstoffbelastungen in den Anbauflächen sowie Risiken wie Vandalismus problematisieren.

5. Vergleich zwischen Wien und Köln: Dieses Kapitel vergleicht die historische Entwicklung der städtischen Gärten in beiden Metropolen und analysiert anhand von GIS-gestützten Karten die aktuelle räumliche Verteilung der Gemeinschaftsgärten.

6. Fallbeispiele der Exkursion: Dieser Teil dokumentiert sechs spezifische Kölner Gemeinschaftsgarten-Projekte, reflektiert deren Struktur und Wirkungsweise basierend auf einer praktischen Standortbegehung mit 360-Grad-Aufnahmen.

7. Schlussfolgerungen/Zusammenfassung: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die künftige Stadtplanung, insbesondere für eine gezieltere kommunale Förderung in Köln nach Wiener Vorbild.

Schlüsselwörter

Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten, Stadtentwicklung, Wien, Köln, Partizipation, soziale Inklusion, urbane Grünflächen, Nachhaltigkeit, Kleingärten, Standortanalyse, Stadtplanung, Bürgerengagement, Umweltbewusstsein, Projektvergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Gemeinschaftsgärten im städtischen Kontext und führt einen vergleichenden Analyseansatz zwischen den Städten Wien und Köln durch.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernpunkten gehören die theoretische Herleitung des Urban Gardenings, die vielfältigen Wirkungsweisen der Gärten auf die Gesellschaft und Umwelt sowie eine historische und räumliche Analyse der Gartenprojekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die Entwicklung und Situation von Gemeinschaftsgärten in Wien und Köln zu vergleichen und die Rolle kommunaler Förderung für den Erfolg solcher Initiativen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie eine empirische Bestandsaufnahme mittels GIS-Karten und eine qualitative Fallstudien-Reflexion durch Standortbegehungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Wirkungsanalysen, eine Auseinandersetzung mit Kritikpunkten, den historischen Vergleich der Städte und die detaillierte Vorstellung von sechs ausgewählten Kölner Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Urban Gardening, Gemeinschaftsgärten, Stadtentwicklung, Wien, Köln, soziale Inklusion und kommunale Stadtplanung.

Wie unterscheidet sich die Situation der Gemeinschaftsgärten in Wien von jener in Köln?

Wien zeigt eine deutlich fortgeschrittenere Entwicklung, was maßgeblich auf eine konsequente kommunale Förderung und finanzielle Unterstützung zurückgeführt wird, während Projekte in Köln häufiger durch private Initiativen oder Vereine entstehen.

Welche Rolle spielen die Fallbeispiele in der Arbeit?

Die Fallbeispiele dienen als praktische Reflexion der theoretischen Aspekte; sie zeigen anhand von realen Projekten wie "NeuLand Köln" oder dem "Mauser Garten", wie unterschiedlich Struktur, Organisation und Bildungsansätze in der Praxis ausgeprägt sein können.

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Details

Title
Gemeinschaftsgärten in Großstädten. Ein Vergleich zwischen den Städten Köln und Wien
College
RWTH Aachen University  (Geographisches Institut)
Grade
2,0
Author
Dominik Ginal (Author)
Publication Year
2020
Pages
28
Catalog Number
V1130366
ISBN (eBook)
9783346490841
ISBN (Book)
9783346490858
Language
German
Tags
Gemeinschaftsgärten Stadtgeographie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Ginal (Author), 2020, Gemeinschaftsgärten in Großstädten. Ein Vergleich zwischen den Städten Köln und Wien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1130366
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