Durch das Internet of Things (IoT), können Massen an Informationen auf schnellsten Wegen verarbeitet werden. Besonders Unternehmen können vom Internet of Things, sowie der gesamten Digitalisierung, per se profitieren, da sich ihnen scheinbar endlos neue Möglichkeiten bieten. Doch wo lassen sich die dazugehörenden Grenzen ziehen? Ist es Unternehmen immer möglich ihr Geschäftsmodell zu digitalisieren und bietet ihnen dies auch den entscheidenden Vorteil? Wo sind die technischen Grenzen? Wie reagierten die Politik und die Gesetzgebung auf jene Änderungen? In dieser Hausarbeit sollen diese Fragen, innerhalb verschiedener Modulbereiche, beantwortet werden.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 DIGITAL BUSINESS MODELS
2.1 DIE VERÄNDERUNG BESTEHENDER GESCHÄFTSMODELLE DURCH DIGITALISIERUNG
2.2 EUROPÄISCHE UNTERNEHMEN IM INTERNATIONALEN UMFELD DER DIGITALISIERUNG
3 TECHNICAL ONLINE MARKETING BASICS
3.1 AKTUELLE TRENDS DES DIGITALEN/ONLINE-ABSATZES BEI STROMVERTRÄGEN
3.2 KONZEPTION DER MOBILEN APPLIKATION
3.3 PLANUNG UND ENTWICKLUNG DER MOBILEN APPLIKATION
4 TRADEMARK AND UNFAIR COMPETITION LAW
4.1 MARKENVERLETZUNG
4.2 SLOGAN
4.3 INFLUENCERWERBUNG
5 FAZIT
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle, beleuchtet technische Grundlagen im Online-Marketing am Beispiel der Energiewirtschaft und analysiert rechtliche Rahmenbedingungen im Marken- und Wettbewerbsrecht.
- Veränderung von Geschäftsmodellen durch digitale Transformation.
- Status quo europäischer Unternehmen im globalen Vergleich.
- Trends und Kundenverhalten im digitalen Vertrieb von Stromverträgen.
- Methodische Vorgehensweisen bei der Konzeption und Entwicklung mobiler Applikationen.
- Rechtliche Bewertung von Markenverletzungen und Slogan-Nutzung.
- Wettbewerbsrechtliche Aspekte bei Influencer-Marketing.
Auszug aus dem Buch
3.3 Planung und Entwicklung der mobilen Applikation
Um die Planung und Entwicklung des oben beschriebenen Konzeptes anzugehen, muss zunächst eine Entwicklungsmethode ausgewählt werden. Generell wird zwischen den klassischen/traditionellen und agilen Entwicklungsmethoden unterschieden. Während sich die traditionellen Entwicklungsmethoden auf eine frühestmögliche Erreichung der Entwicklungsziele fokussieren, versuchen die agilen Entwicklungsmethoden möglichst schnell verfügbare Entwicklungsergebnisse sicherzustellen. Beide Methoden unterscheiden sich zudem in ihrem Entwicklungsprozess. Dieser soll bei den traditionellen Methoden ständig durch Verfeinerungen angetrieben und dadurch jederzeit nachvollziehbar sein. Bei den agilen Methoden ist der gesamte Entwicklungsprozess jedoch auf eine schnelle Markteinführung ausgelegt (vgl. Ruf / Fittkau 2008: 34). Generell lassen sich bevorzugt agile Methoden bei Web-Projekten anwenden. Zudem lassen sich diese anwenden, wenn das Konzept der App noch nicht vollständig ausgearbeitet ist. Für die oben beschriebene App ist der grobe Plan bereits ausgearbeitet, dennoch bietet es sich an, die Möglichkeit zur flexiblen Anpassung auf geänderten Bedarf beizubehalten.
Seit vielen Jahren bereits sind agile Methoden eine hocherfolgreiche Art der Softwareentwicklung. Eine der erfolgreichsten unter ihnen ist die SCRUM Methode. Scrum vertritt sämtliche Werte der agilen Methodik und legt somit den Menschen beziehungsweise den Kunden als Fokus der App-Entwicklung fest. Es wird davon ausgegangen, dass keine Softwareentwicklung ohne Kommunikation oder Kooperation mit Menschen möglich ist. Ebenso unterstützt Scrum die Zusammenarbeit der Mitglieder untereinander und vermeidet den reinen Fokus auf die Technologie. Teil der agilen Methode ist somit die Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Generell tendiert Scrum zu einer Zielerreichung durch ständige Anpassung des Entwicklungsprozesses. Zudem werden alle Aktivitäten innerhalb Scrum in weniger Wochen ausgeführt, dadurch wird ein Projektfortschritt schnell sichtbar (vgl. Pichler, 2009: 1 ff.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung thematisiert die Allgegenwärtigkeit der Digitalisierung und stellt die zentrale Problemstellung sowie die Zielsetzung der Hausarbeit vor.
2 DIGITAL BUSINESS MODELS: Dieses Kapitel analysiert die Veränderung von Geschäftsmodellen durch die Digitalisierung und bewertet die Position europäischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb.
3 TECHNICAL ONLINE MARKETING BASICS: Hier werden aktuelle Trends im digitalen Stromabsatz diskutiert und die konzeptionelle sowie methodische Entwicklung einer mobilen Applikation beschrieben.
4 TRADEMARK AND UNFAIR COMPETITION LAW: Dieses Kapitel widmet sich der juristischen Analyse von Markenverletzungen, der Nutzung von Slogans und der rechtlichen Zulässigkeit von Influencerwerbung.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Notwendigkeit der digitalen Transformation für Unternehmen zusammen und betont die Relevanz der Überwindung von technischen sowie rechtlichen Hindernissen.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Digitale Transformation, Geschäftsmodelle, Online-Marketing, Energiewirtschaft, App-Entwicklung, Scrum, Markenrecht, Markenverletzung, Lauterkeitsrecht, Slogan, Influencerwerbung, Wettbewerb, Internet of Things, Big Data
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Chancen, die durch die Digitalisierung für Geschäftsmodelle entstehen, insbesondere im Kontext der Energiewirtschaft und unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Publikation ab?
Die Schwerpunkte liegen auf der digitalen Transformation von Geschäftsmodellen, technischen Grundlagen des Online-Marketings sowie der Anwendung des Marken- und Wettbewerbsrechts.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den digitalen Wandel strategisch steuern können, welche technischen Lösungen (wie Apps) sinnvoll sind und welche rechtlichen Risiken dabei beachtet werden müssen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Fachliteratur, Studien (z.B. von IBM, PWC) und rechtlichen Grundlagen (MarkenG, UWG) basiert.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die ökonomische Analyse von Geschäftsmodellen, technische Ansätze zur Kundengewinnung im Strommarkt sowie eine detaillierte Prüfung von Markenstreitigkeiten und wettbewerbsrechtlichen Fragestellungen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Digitale Transformation, Geschäftsmodell-Innovation, Agile Entwicklung, Markenrecht und Wettbewerbsschutz beschreiben.
Wie bewertet die Arbeit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen?
Die Analyse zeigt, dass europäische Unternehmen im internationalen Vergleich in bestimmten Innovationsbereichen gut positioniert sind, jedoch teilweise durch regulatorische Hürden und Infrastrukturdefizite in der Digitalisierung gebremst werden.
Welche Rolle spielt die SCRUM-Methode im Kontext der App-Entwicklung?
SCRUM wird als agile Entwicklungsmethode empfohlen, um bei der Erstellung von Apps flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und eine schnelle, marktorientierte Produktentwicklung zu ermöglichen.
Wie erfolgt die rechtliche Einordnung von Slogans in der Arbeit?
Die Arbeit analysiert Slogans anhand des Markengesetzes und des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), um zu klären, unter welchen Umständen eine Nachahmung unzulässig ist.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2019, Digitale Businessmodelle durch das Internet of Things. Technische und rechtliche Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1127951