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Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU und SPD

Ein destabilisierender Faktor für die Demokratie?

Title: Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU und SPD

Term Paper , 2018 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dr. Ulrich Karl Koepsel (Author)

Politics - Basics and General

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Summary Excerpt Details

Stellt der Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU sowie SPD einen destabilisierenden Faktor für die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland dar? In der Arbeit wird in Form einer Literaturrecherche zunächst die Bedeutung von Parteien für die Demokratie beleuchtet werden. Insbesondere wird hierbei auf Parteien als legitime politische Organisationen sowie die Parteiendemokratie eingegangen. Anschließend wird die politische Partizipation der Zivilgesellschaft in verschiedenen Formen dargestellt und die Mitgliederentwicklung der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in verschiedenen Perioden der Vergangenheit und der Gegenwart betrachtet. Es wird versucht, Ursachen für den bestehenden Mitgliederschwund in den großen Volksparteien zu erörtern und die Folgen für die Demokratie zu analysieren.

Können die großen Volksparteien ihrem verfassungsmäßigen Auftrag der Mitwirkung an der politischen Willensbildung noch gerecht werden? Es findet eine Abkehr von den großen Volksparteien statt, die Mitgliederzahlen sinken, das Durchschnittsalter der Parteimitglieder steigt, die Parteien überaltern, das Sozialprofil bildet keinen Querschnitt durch dies Gesellschaft mehr, das breite politische Engagement der Bürger lässt nach. Aufgrund dieser Entwicklung stellt sich die Frage, inwiefern die von den Parteien erarbeiteten politischen Ziele auch die politischen Ziele des breiten Volkes widerspiegeln. Vieles spricht dafür, dass aufgrund des Mitgliederschwundes die Parteien ihren Anspruch verlieren, noch für die Bevölkerung sprechen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Parteien und politische Partizipation

2.1 Parteien als legitime politische Organisationen

2.2 Parteiendemokratie

2.3 Politische Partizipation der Zivilgesellschaft

2.3.1 Partizipation in politischen Parteien

2.3.2 Innerparteiliche Partizipation

2.3.3 Partizipation außerhalb politischer Parteien

2.4 Mitgliederentwicklung in den großen Volksparteien

3 Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien als destabilisierender Faktor für die Demokratie

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob der anhaltende Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU und SPD einen destabilisierenden Faktor für das demokratische System der Bundesrepublik Deutschland darstellt, indem die Bedeutung der Parteien für die politische Willensbildung und gesellschaftliche Partizipation analysiert wird.

  • Bedeutung politischer Parteien als intermediäre Organisationen
  • Entwicklung und Ursachen des Mitgliederschwunds in den Volksparteien
  • Einfluss der Parteien auf die politische Willensbildung
  • Wandel von der Mitgliederpartei zur medienorientierten Elitendemokratie

Auszug aus dem Buch

3 Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien als destabilisierender Faktor für die Demokratie

In der Bundesrepublik Deutschland als Parteiendemokratie wirken die Parteien an der politische Willensbildung des Volkes entscheidend mit. Um diese Funktion tatsächlich ausfüllen zu können ist eine breite Mitgliederbasis notwendig. Nur über eine breite Mitgliederbasis mit einem breiten Sozialprofil kann eine Partei den Anspruch erheben, breit in der Bevölkerung verankert zu sein und als Sprachrohr für die Gesellschaft zu wirken. In der Idealvorstellung haben sich in den Parteien gleich gesinnte Aktivbürger zusammengefunden, um Politikvorstellung zu gestalten, in Parteiprogrammen niederzuschreiben und letztendlich durch Parteivertreter in der Regierung umzusetzen (Wiesendahl 2006). Wright beschreibt ein Parteienmodell mit den Mitgliedern als Hauptbegünstigte als "party democracy model" (Wright 1971, S. 35). Wiesendahl bezeichnet dieses Model als "Idealmodell der programmorientierten Mitgliederpartei", weil den Mitgliedern hierin "eine Schlüsselrolle, wenn nicht sogar das Sagen über die politische Ausrichtung der Partei eingeräumt wird" (Wiesendahl 2006, S.96). Ein starker Mitgliederverlust wirkt sich bei Betrachtung dieser Sichtweise destabilisierend für die Demokratie aus, da eine enge Verbindung mit der Gesellschaft als Funktionsvoraussetzungen für eine Parteiendemokratie, verloren geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die verfassungsrechtliche Rolle der Parteien ein und skizziert das Problem des Mitgliederschwundes und der damit verbundenen Herausforderungen für die demokratische Legitimation.

2 Parteien und politische Partizipation: Dieses Kapitel untersucht die theoretischen Grundlagen der Parteiendemokratie, verschiedene Formen der politischen Partizipation und analysiert die historische Mitgliederentwicklung der CDU und SPD.

3 Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien als destabilisierender Faktor für die Demokratie: Der Hauptteil analysiert, ob sinkende Mitgliederzahlen tatsächlich die Stabilität der Demokratie gefährden, unter Einbeziehung eines aktuellen Fallbeispiels zum SPD-Mitgliedervotum.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass andere Faktoren wie sinkende Wahlbeteiligung und die Entwicklung zur Elitendemokratie als destabilisierender einzustufen sind als der Mitgliederschwund selbst.

Schlüsselwörter

Parteien, Mitgliederschwund, Parteiendemokratie, politische Partizipation, Volksparteien, Demokratie, Willensbildung, Sozialstruktur, Elitendemokratie, Wahlbeteiligung, CDU, SPD, Parteienstaat, politisches Engagement, Legitimation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, ob der Mitgliederschwund bei CDU und SPD die Stabilität der demokratischen Grundordnung in Deutschland gefährdet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Funktionen von Parteien, der Wandel der Parteiendemokratie und die Auswirkungen sinkender Mitgliederzahlen auf die politische Partizipation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob der Mitgliederschwund als destabilisierender Faktor für die deutsche Demokratie zu bewerten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer Analyse statistischer Daten zur Mitgliederentwicklung der Parteien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Rolle der Parteien, der Analyse der Mitgliederdaten und der kritischen Bewertung des Einflusses aktiver Mitglieder auf Entscheidungsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Parteiendemokratie, Mitgliederschwund, politische Partizipation und die Rolle der Volksparteien.

Welches aktuelle Beispiel wird zur Veranschaulichung herangezogen?

Es wird das SPD-Mitgliedervotum aus dem Jahr 2018 zur Großen Koalition analysiert, um den Einfluss von Neueintritten auf parteiinterne Abstimmungen zu beleuchten.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Destabilisierung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Mitgliederschwund als destabilisierender Faktor weniger schwer wiegt als andere Entwicklungen, wie etwa die sinkende Wahlbeteiligung und die medienorientierte Elitendemokratie.

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Details

Title
Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU und SPD
Subtitle
Ein destabilisierender Faktor für die Demokratie?
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
1,7
Author
Dr. Ulrich Karl Koepsel (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V1127255
ISBN (eBook)
9783346490483
ISBN (Book)
9783346490490
Language
German
Tags
Politik Verwaltung Demokratie Mitgliederschwund Volkspartei Public Administration Parteiendemokratie Zivilgesellschaft Politische Partizipation Innerparteiliche Partizipation Destabilisierung der Demokratie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Ulrich Karl Koepsel (Author), 2018, Mitgliederschwund bei den großen Volksparteien CDU und SPD, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1127255
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