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Die Sturmstillung. Exegese von Markus 4,35-41

Titel: Die Sturmstillung. Exegese von Markus 4,35-41

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lena Formella (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Exegese beschäftigt sich mit der synoptischen Wundererzählung über die Sturmstillung in Markus 4,35-41. Hierfür sollen Fragen an den Text gestellt werden, die die Bedeutung der Sturmsymbolik herausarbeiten und beantworten, welche Aussage der Autor des Markusevangeliums zu treffen versuchte, insbesondere bezogen auf die Darstellung der Person Jesu und seinen Anspruch auf Vollmacht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übersetzung

3. Textkritik

4. Sprachlich-Sachliche Analyse

4.1. Sozialgeschichtliche und Historische Fragen

4.2. Abgrenzung der Perikope und Textlinguistische Fragestellungen

5. Aussageabsicht des Autors

5.1. Formkritik

5.2. Textpragmatische Analyse

6. Kontextuelle Analyse/ Das innovative Potential

6.1. Traditionsgeschichte und Religionsgeschichtlicher Vergleich

6.2. Synoptischer Vergleich

7. Der Text als Teil eines theologischen Gesamtkonzepts

7.1. Kompositionskritische Analyse

7.2. Redaktionskritik

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die synoptische Wundererzählung von der Sturmstillung im Markusevangelium (Mk 4,35-41) im Rahmen einer wissenschaftlichen Exegese. Das primäre Ziel ist es, die theologische Aussageabsicht des Autors zu erarbeiten, die historische Einbettung zu prüfen und die Bedeutung der Sturm- und Wassersymbolik für das Verständnis der Person Jesu und seiner Vollmacht zu entschlüsseln.

  • Exegetische Analyse der Wundererzählung Mk 4,35-41
  • Textkritische Untersuchung der Varianten in den Versen 38 und 40
  • Traditionsgeschichtliche Einordnung und synoptischer Vergleich
  • Analyse der narrativen Funktion und des theologischen Gesamtkonzepts
  • Reflexion über die Bedeutung der Identität Jesu für die Leserschaft

Auszug aus dem Buch

3. Textkritik

Die textkritische Analyse soll sich im Folgenden mit zwei Beispielen exemplarisch beschäftigen. Es erfolgt eine genauere Betrachtung der Stelle, an der die Jünger Jesus aufwecken in Vers 38 (ἐγείρουσιν αὐτόν καὶ) und der Frage Jesu an die Jünger, warum diese furchtsam seien in Vers 40 (δειλοί ἐστε; οὔπω).

Für die Variante in Vers 38, die Nestle und Aland als am wahrscheinlich ursprünglichste festgestellt haben, gibt es zwei weitere Lesarten, die betrachtet werden müssen.

Die erste Lesart lautet: „διεγειραντες αυτον“, die bezeugt ist durch die Majuskeln D (Codex Bezae Cantabrigiensis, 5./6. Jh., Kategorie IV), W (Codex Freerianus, 5. Jh., Kategorie III), Θ (Codex Coridethianus, 9. Jh., Kategorie II), die Minuskelfamilie ƒ¹³ (Die Ferrar-Gruppe, Kategorie III), wobei diese leicht abweicht, da sie statt διεγειραντες, εγειραντες liest, die Minuskeln 28 (11. Jh., Kategorie III), 565 (9.Jh., Kategorie III) und 700 (11. Jh., Kategorie III) und von der Mehrheit der altlateinischen Zeugen.

Die zweite Lesart „διεγειρουσιν αυτον και“ ist bezeugt durch die Majuskeln A (Codex Alexandrinus, 5. Jh., Kategorie III), die erste Korrektorengruppe von B (Codex Vaticanus, 4. Jh., Kategorie I), die etwa zeitgleich zu dem Original entstand, die zweite Korrektorengruppe von C (Codex Ephraemi, 5. Jh., Kategorie III), die im sechsten Jahrhundert entstand, K (Codex Cyprius, 9. Jh, Kategorie V) und L (Regius, 8. Jh., Kategorie II), 0167 (7. Jh., Kategorie III), hier ist die Lesart nicht vollständig gesichert, aber wahrscheinlich. Auch findet sich diese Variante in der Minuskelfamilie ƒ¹ (K.Lake, Kategorie III), in den Minuskeln 33 (9. Jh.), 579 (13. Jh.), 892 (9. Jh.), 1241 (12. Jh.), 1424 (9./10. Jh.) und 2542 (13. Jh.), in dem byzantinischen Mehrheitstext und dem Lektionar l2211 (995/996).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung der Exegese zur Sturmstillung im Markusevangelium dar und erläutert die persönliche Motivation hinter der Untersuchung.

2. Übersetzung: In diesem Kapitel wird der griechische Urtext des Perikopenabschnitts Mk 4,35-41 in das Deutsche übersetzt.

3. Textkritik: Die textkritische Untersuchung widmet sich den Varianten in den Versen 38 und 40, um die ursprünglichste Lesart unter Berücksichtigung äußerer und innerer Kriterien zu bestimmen.

4. Sprachlich-Sachliche Analyse: Dieser Abschnitt behandelt die sozialgeschichtliche Situation der Perikope und die Abgrenzung sowie textlinguistische Besonderheiten der Erzählung.

5. Aussageabsicht des Autors: Hier erfolgt eine formkritische und textpragmatische Untersuchung, um das Lernziel und die rhetorische Absicht des Autors hinter der Sturmstillung zu klären.

6. Kontextuelle Analyse/ Das innovative Potential: Dieses Kapitel vergleicht die Sturm- und Wassersymbolik mit alttestamentlichen Texten und anderen Synoptikern, um die theologische Eigenart des Markus-Textes hervorzuheben.

7. Der Text als Teil eines theologischen Gesamtkonzepts: Die Analyse ordnet die Sturmstillung in den makrotheologischen Rahmen des Markusevangeliums ein und diskutiert redaktionskritische Aspekte.

8. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert die Bedeutung der Erzählung als grenzüberschreitende Heilsbotschaft.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Sturmstillung, Exegese, Wundererzählung, Christologie, Textkritik, Formkritik, Jesus Christus, Vollmacht, Symbolik, Identität Jesu, Redaktionskritik, Wunder, Jünger, neutestamentliche Wissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse der neutestamentlichen Erzählung von der Sturmstillung (Markus 4,35-41) mit Fokus auf die Intention des Autors.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der sprachlichen und textkritischen Untersuchung stehen die religionsgeschichtliche Einordnung, die Bedeutung der Jüngerschaft und die Christologie im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theologische Aussageabsicht des Markusevangeliums hinsichtlich der Person Jesu und seiner Vollmacht über die Naturgewalten herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden klassische exegetische Methoden wie Textkritik, Formkritik, Redaktionskritik sowie kompositionskritische und textpragmatische Analysen angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der sprachlichen Gegebenheiten, die Bestimmung der Aussageabsicht, kontextuelle Vergleiche mit dem Alten Testament sowie den synoptischen Vergleich.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Christologie, Wundererzählung, Textkritik, das Wirken Jesu, Jüngerverhalten und die Deutung der Sturmstillung als Symbolexegetik.

Wie unterscheidet sich die Darstellung Jesu bei Markus im Vergleich zu den anderen Evangelisten?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Markus besonders die Vollmacht Jesu betont und die Erzählung als Lernprozess für die Jünger und die Leserschaft gestaltet.

Welche Bedeutung kommt der symbolischen Darstellung des "Bootes" zu?

Das Boot dient als Ort des Lernens und als symbolischer Raum für die Überwindung gesellschaftlicher und ethnischer Grenzen durch das Handeln Jesu.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Sturmstillung. Exegese von Markus 4,35-41
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Lena Formella (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1127164
ISBN (eBook)
9783346490346
ISBN (Buch)
9783346490353
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese Markusevangelium sturmstillung Neues Testament Bibel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Formella (Autor:in), 2021, Die Sturmstillung. Exegese von Markus 4,35-41, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1127164
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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