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Elternzusammenarbeit. Historische Entwicklung, Begründungsmuster und Konfliktfelder

Titel: Elternzusammenarbeit. Historische Entwicklung, Begründungsmuster und Konfliktfelder

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert die Elternzusammenarbeit. Zunächst geht es um die Frage, wie sich die Kooperation zwischen Familie und Schule mit Beginn der Unterrichts- und Schulpflicht entwickelt hat und wie sie sich in Abhängigkeit von gesellschaftlichen und bildungspolitischen Prozessen im Laufe der Zeit verändert hat. Die gesetzlichen Regelungen der heutigen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Eltern und Lehrkräften stehen anschließend im Fokus. Darüber hinaus wird eine weitere Begründung für die Elternzusammenarbeit aufgezeigt: die positiven Auswirkungen auf die Lernleistung des Kindes. Kapitel 4 widmet sich den Konfliktfeldern der Kooperation aus Sicht der Eltern und der Lehrkräfte und richtet zugleich einen Blick auf die Defizite der Lehrausbildung. Abschließend enthält das Fazit die zusammenfassenden Ergebnisse dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung

3. Begründungsmuster

a. Gemeinsame Erziehungs- und Bildungsverantwortung

b. Positive Effekte auf die Lernleistung der Schülerinnen und Schüler

4. Konfliktfelder und Hindernisse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die Begründungsmuster sowie die bestehenden Konfliktfelder der Elternzusammenarbeit im deutschen Bildungssystem, um aufzuzeigen, warum eine vertrauensvolle Kooperation zwischen Schule und Elternhaus für den Lernerfolg der Kinder essenziell ist.

  • Historische Genese der Trennung von Elternhaus und Schule
  • Rechtliche Grundlagen der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft
  • Einfluss elterlicher Beteiligung auf die Lernleistung
  • Analyse von Konfliktursachen und Vorurteilen zwischen Lehrkräften und Eltern
  • Defizite in der aktuellen Lehramtsausbildung im Bereich Elternarbeit

Auszug aus dem Buch

2. Historische Entwicklung

Das heutige deutsche Bildungssystem kann als Ergebnis einer Entwicklung betrachtet werden, die sich im deutschsprachigen Raum in den letzten 300 Jahren vollzogen hat. Die Einführung der Unterrichts- und Schulpflicht stellt hierbei eine besondere Wegmarke dar. Sacher beschreibt die Situation vor deren Implementierung wie folgt: „In allen frühen Kulturen erwarb die junge Generation die lebensnotwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die identitätsstiftenden Wertmuster größtenteils im freien Erfahrungserwerb, d. h. durch Mitaufwachsen, Beobachtungen und gelegentlichen Belehrungen im Sippen- und Stammesverband.“ (2008, S. 13) Dies änderte sich 1794 mit der gesetzlichen Verankerung der Unterrichtspflicht im Allgemeinen Preußischen Landrecht (vgl. van Ackeren et al. 2015, S. 43). Auch wenn der Besuch einer Schule damit nicht verpflichtend war, sondern lediglich die Teilhabe an Unterricht, konkretisierte das Staatswesen Preußens im selben Zug die Zuständigkeitsbereiche zwischen Elternhaus und Schule: „Die Schule des Staates galt als verantwortlich für Unterricht, das Elternhaus für Erziehung!“ (Keck 1996, S. 514) Damit erfolgte am Ende des 18. Jahrhunderts erstmals eine klare Zusprechung der Kompetenzbereiche.

Die Einführung der deutschen Schulpflicht, also die Teilhabe an Unterricht in spezialisierten Institutionen, im Jahre 1871 stellte einen erheblichen Eingriff in das Autonomieverständnis der Familien dar, denn die Erziehung der Kinder war bisher eine domänenspezifische Angelegenheit der Eltern (vgl. Aich 2011, S. 17). Die Verpflichtung zum Schulbesuch gestaltete sich insbesondere für Kinder aus Arbeiter- und Bauernfamilien problematisch, da sie infolgedessen als Arbeitskräfte fehlten. Dies ist für Sacher (2008, S. 13) ein Grund für die bis heute andauernde negative Haltung der Eltern der Unterschicht gegenüber Schule, weil damit ein späterer Eintritt ins Berufsleben und dem Einkommensbezug einhergeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin erläutert ihre persönliche Motivation für die Themenwahl und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit von der historischen Analyse bis hin zu aktuellen Konfliktfeldern.

2. Historische Entwicklung: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von der Einführung der Schulpflicht im 18. Jahrhundert bis zur modernen Bildungs- und Erziehungspartnerschaft nach, wobei die Verschiebung der Kompetenzbereiche zwischen Staat und Elternhaus beleuchtet wird.

3. Begründungsmuster: Es werden die gesetzlichen Grundlagen der gemeinsamen Verantwortung von Eltern und Schule sowie der positive Einfluss der Elternmitwirkung auf die schulische Lernleistung dargelegt.

4. Konfliktfelder und Hindernisse: Das Kapitel analysiert bestehende Vorbehalte, wie mangelndes Interesse oder gegenseitige Abgrenzung, und thematisiert die unzureichende Vorbereitung angehender Lehrkräfte auf die Elternarbeit im Studium.

5. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengeführt und betonen, dass trotz der zeitintensiven Herausforderungen eine konstruktive Elternzusammenarbeit eine notwendige Voraussetzung für die optimale Förderung des Kindes darstellt.

Schlüsselwörter

Elternzusammenarbeit, Bildungspartnerschaft, Schulpflicht, Erziehungsauftrag, Lernleistung, Schule, Elternhaus, Konfliktfelder, Lehramtsstudium, Partizipation, Bildungsverantwortung, Elternmitwirkung, Kooperation, Schulentwicklung, Elternbeirat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kooperation zwischen Eltern und Schule im deutschen Bildungssystem, betrachtet deren historische Entwicklung sowie die heutigen rechtlichen und praktischen Begründungsmuster.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der Zuständigkeitsbereiche über die Jahrhunderte, der Bedeutung einer Erziehungspartnerschaft für den Lernerfolg sowie der Identifikation von Hindernissen, die einer effektiven Zusammenarbeit entgegenstehen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Notwendigkeit und die Chancen einer gelungenen Elternzusammenarbeit darzustellen und kritisch aufzuzeigen, wie aktuelle Defizite – insbesondere in der Ausbildung – überwunden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die historische Quellen, aktuelle Bildungsstudien sowie gesetzliche Rahmenbedingungen heranzieht, um die Thematik theoretisch zu fundieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese, die rechtliche Verankerung der Bildungsverantwortung, den positiven Effekt auf die Lernleistung der Schüler sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Konfliktfeldern und Ausbildungsdefiziten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Elternzusammenarbeit, Bildungspartnerschaft, Erziehungsauftrag, Kooperation und Schulentwicklung.

Warum ist das "Modell der überlappenden Sphären" für die Arbeit relevant?

Es visualisiert die Gleichwertigkeit von Lehrkraft und Eltern und verdeutlicht, dass die gemeinsame Verantwortung für das Kind eine Schnittmenge erfordert, deren Gestaltung jedoch flexibel bleibt.

Was bemängelt die Autorin an ihrer eigenen Ausbildung?

Sie kritisiert, dass das Lehramtsstudium kaum auf die praktische Elternarbeit vorbereitet, was durch empirische Ergebnisse gestützt wird, wonach sich die Mehrheit der Studierenden in diesem Bereich unzureichend ausgebildet fühlt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Elternzusammenarbeit. Historische Entwicklung, Begründungsmuster und Konfliktfelder
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1127140
ISBN (eBook)
9783346490285
ISBN (Buch)
9783346490292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elternarbeit Elternzusammenarbeit Konfliktfelder Historische Entwicklung Begründungsmuster Grundschule Lehramt Primarstufe Eltern Didaktik Pädagogik Erziehungsverantwortung Bildungsverantwortung Lernleistung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Elternzusammenarbeit. Historische Entwicklung, Begründungsmuster und Konfliktfelder, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1127140
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Leseprobe aus  16  Seiten
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