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Familienstrukturen und soziale Ungleichheit. Inwieweit sind Kinder von Alleinerziehenden sozial benachteiligt?

Titel: Familienstrukturen und soziale Ungleichheit. Inwieweit sind Kinder von Alleinerziehenden sozial benachteiligt?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 16 Seiten , Note: 1

Autor:in: Edith Steinitz (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit soll herausgearbeitet werden, inwiefern genau diese Familienform „Alleinerziehend“ benachteiligt sind. Wie wirkt sich das auf die Lebenschancen und Bildungschancen der beteiligten Kinder aus? Demzufolge wird ebenso der Zusammenhang auf die Chancengleichheit im Bildungswesen eingegangen, um darzustellen, dass ebenso Kinder aus sozial benachteiligten Schichten besonders stark davon betroffen sind und soziale Herkunft durchaus den Bildungsweg beeinflussen kann.

Hierfür werden Begriffe wie Familie, alleinerziehend und ebenso soziale Ungleichheit definiert und erläutert. Ebenso soll sich im Rahmen dieser Arbeit mit verschiedenen Erscheinungsformen von sozialer Ungleichheit beschäftigt werden, welche hier kurz definiert und erläutert werden sollen. Im weiteren Verlauf soll die Bildungsungleichheit im Kontext der sozialen Herkunft in Deutschland mit einbezogen werden, um im Zuge der Bildungsexpansion zu verdeutlichen, dass Bildungszugänge noch immer von der sozialen Herkunft beeinflusst werden.

Denn durch die Bildungsreformen sollte Chancengleichheit für jeden erzielt werden, ungeachtet von der Sprache, sozialen Herkunft, Konfession und seines Geschlechts. Dies entspricht nicht der Realität, auch wenn in den 1950er-Jahren die Bildungsexpansion zu verbesserten Bildungschancen führte, nahm gleichzeitig die Bildungsbenachteiligung verschiedener Schichten zu. Vor allem waren sozial benachteiligte wie Frauen und Kinder davon betroffen. Aus diesem Anlass soll die Arbeit ebenfalls einen allgemeinen Überblick über die Ursachen der Chancengleichheit im Bildungswesen sowie welche Folgen dies für Kinder aus sozial benachteiligten Schichten hat. Um das Vorgehen theoretisch fundieren zu können, soll auf die Theorie von Boudon zurückgegriffen werden, um abschließend die Frage beantworten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Familie

3 Alleinerziehend oder Einelternfamilie

4 Soziale Ungleichheit Definition

4.1 Entstehung von Bildungsungleichheit und ihre Ursachen

4.2 Theoretische Grundlage - der Ansatz von Boudon

4.3 Allgemeine Auswirkungen auf Lebens- und Bildungschancen

4.4 Soziale Herkunft Auslöser für Bildungsungleichheit

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Benachteiligung von Kindern in alleinerziehenden Familien und analysiert den Zusammenhang zwischen dieser Familienstruktur, sozialer Herkunft und ungleichen Bildungschancen in Deutschland.

  • Definition und verschiedene Erscheinungsformen von Familie
  • Analyse der finanziellen Lebenslage von Alleinerziehenden im Vergleich zur Kernfamilie
  • Theoretische Fundierung sozialer Ungleichheit und Bildungsbenachteiligung
  • Untersuchung des Einflusses der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg von Kindern

Auszug aus dem Buch

4.2 Theoretische Grundlage - der Ansatz von Boudon

Der französische Soziologe Boudon stellt 1974 eine Theorie zur sozialen Ungleichheit von Bildungschancen auf, welche er in seinem Werk „Education, Opportunity, and social Inequality“ beschreibt. In seinem Werk liefert Boudon eine überzeugende Erklärung, welche den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungsungleichheit verdeutlicht. Laut Boudon ist es sinnvoll, den Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule zu betrachten, „der sozial selektive Übergang auf die weiterführenden Schullaufbahnen“ (Becker/Lauterbach 2010: S.162) ist und daraus könnten Eltern über spätere Karrierechancen des Kindes entscheiden. Für ihn ist der Übergang im Kontext von sozialer Herkunft und Bildungsungleichheit ein zentrales Merkmal, da „dieser stärker als andere Bildungsentscheidungen vom Willen der Eltern“ (ebd., S.163) ebenso von der Motivation der schulischen Leistung des Kindes abhängt. So entstehen aufgrund von unterschiedlichen Bildungszielen und sozialen Herkünfte unterschiedliche Bildungsergebnisse, welche auf individuelle schulische Leistungen zurückzuführen ist.

Dennoch ist die Wahl der weiterführenden Schulen für Jugendliche von Bedeutung, welche sich positiv oder negativ auf die Lebenschancen ebenso auf die Statuschancen auswirkt. Hierbei kommt es auf die Entscheidung und die Wahl der Eltern an, welche schulische Laufbahn für sie von Vorteilhaft ist. An dieser Stelle fügt Boudon an, das die Wahl für eine weiterführende Schule, erst „nach der Abwägung von Vor - und Nachteilen höherer Bildung im Sinne einer quasi- ökonomischen Investitionsentscheidung“ (ebd.) von den Eltern getroffen wird. Konkret bedeutet dies, dass Eltern die schulische Laufbahn ihrer Kinder nach dem effizientesten und sinnvollsten nach ihren Bedürfnissen entscheiden und nicht nach den schulischen Leistungen ihrer Kinder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Brisanz des Themas Alleinerziehende in der Familien- und Bildungspolitik dar und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich deren sozialer und bildungsbezogener Benachteiligung.

2 Definition Familie: Dieses Kapitel beleuchtet die Schwierigkeit einer einheitlichen Familien-Definition und stellt verschiedene Ansätze vor, die von sozio-biologischen Einheiten bis hin zu Lebensgemeinschaften reichen.

3 Alleinerziehend oder Einelternfamilie: Es wird die Historie und statistische Definition des Begriffs „Alleinerziehend“ dargelegt sowie die problematische finanzielle Lage im Vergleich zur Kernfamilie erörtert.

4 Soziale Ungleichheit Definition: Das Kapitel definiert den Begriff der sozialen Ungleichheit soziologisch und führt relevante Dimensionen sowie Ursachen für deren Entstehung ein.

4.1 Entstehung von Bildungsungleichheit und ihre Ursachen: Hier werden Konzepte erläutert, wie soziale Herkunft und familiäre Kontexte den individuellen Bildungserfolg und den Zugang zu Bildung beeinflussen.

4.2 Theoretische Grundlage - der Ansatz von Boudon: Dieses Kapitel präsentiert die Theorie von Boudon über Bildungsentscheidungen als Investition und unterscheidet zwischen primären und sekundären Herkunftseffekten.

4.3 Allgemeine Auswirkungen auf Lebens- und Bildungschancen: Der Text analysiert, wie soziale Ungleichheit und verfügbares Kapital die gesamten Lebenschancen einer Person sowie deren Bildungsbiografie prägen.

4.4 Soziale Herkunft Auslöser für Bildungsungleichheit: Es wird untersucht, wie das soziale Umfeld und kulturelles Kapital bereits im Grundschulalter zu Kompetenzunterschieden und ungleichen Empfehlungen für den weiteren Bildungsweg führen.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Alleinerziehende und ihre Kinder in allen Lebensbereichen benachteiligt sind und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiterhin eine zentrale Herausforderung darstellt.

Schlüsselwörter

Alleinerziehende, soziale Ungleichheit, Bildungsungleichheit, soziale Herkunft, Bildungsreformen, Chancengleichheit, Familienstrukturen, Armutsrisiko, Bildungsexpansion, Boudon, primärer Herkunftseffekt, sekundärer Herkunftseffekt, Lebenschancen, Bildungsbenachteiligung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen Benachteiligung von Alleinerziehenden und deren Kindern, insbesondere im Hinblick auf ihre Teilhabe an Bildungschancen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Familienbegriff, der finanziellen Situation von Alleinerziehenden, der soziologischen Definition sozialer Ungleichheit und deren Auswirkungen auf das Bildungssystem.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, herauszuarbeiten, inwiefern die Familienform „Alleinerziehend“ zu einer sozialen Benachteiligung führt und wie sich dies konkret auf die Bildungs- und Lebenschancen der betroffenen Kinder auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Theorieanalyse, unter anderem gestützt auf die Theorie von Boudon, um Bildungsentscheidungen und den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Familie und Alleinerziehendem-Status, die theoretische Analyse sozialer Ungleichheit, die Entstehung von Bildungsungleichheit sowie die Auswirkungen der sozialen Herkunft auf den Bildungsweg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Soziale Ungleichheit, Alleinerziehende, Bildungsbenachteiligung, Chancengleichheit und soziale Herkunft charakterisiert.

Warum spielt die soziale Herkunft bei der Schullaufbahnempfehlung eine Rolle?

Basierend auf Boudons Ansatz zeigt die Arbeit, dass soziale Herkunft durch kulturelles Kapital und elterliche Investitionsentscheidungen die Wahl der weiterführenden Schule stärker beeinflusst als die rein kognitive Leistung des Kindes.

Was bedeutet der Begriff „sekundärer Herkunftseffekt“ in diesem Kontext?

Der sekundäre Herkunftseffekt beschreibt die kurzfristige und direkte Auswirkung der elterlichen Entscheidung über die schulische Laufbahn, welche an der sozialen Position der Familie ausgerichtet ist, um den Status zu sichern oder zu verbessern.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Situation von Alleinerziehenden?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass diese Familienform stark armutsgefährdet ist und die Betroffenen in vielen Lebensbereichen benachteiligt sind, wobei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oft an mangelnder Flexibilität in der Arbeitswelt scheitert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Familienstrukturen und soziale Ungleichheit. Inwieweit sind Kinder von Alleinerziehenden sozial benachteiligt?
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Bildungsforschung und soziale Ungleichheit
Note
1
Autor
Edith Steinitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1127128
ISBN (eBook)
9783346490261
ISBN (Buch)
9783346490278
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familienstrukturen Benachteiligung Soziale Ungleicheit Bildungsforschung Alleinerziehend vs Kernfamilie Strukturen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Edith Steinitz (Autor:in), 2020, Familienstrukturen und soziale Ungleichheit. Inwieweit sind Kinder von Alleinerziehenden sozial benachteiligt?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1127128
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Leseprobe aus  16  Seiten
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