Inhalt der Arbeit ist die Erstellung eines Trainingsplanes für einen 40-jährigen Probanden. Das Trainingsziel ist dabei die Erhaltung der Selbstständigkeit im hohen Alter.
Dies gleicht sich mit dem Trainingsmotiv der Testperson, welche im hohen Alter über selbstständiges Handeln verfügen will. Als Grundlage für das weitere Training, sollten die koordinativen Fähigkeiten der Testperson verstärkt trainiert werden, um das Trainingsziel zu erreichen.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein individuell zugeschnittenes Trainingsprogramm für die Bereiche Beweglichkeit und Koordination zu erstellen, um die Selbstständigkeit der Testperson im Alter zu fördern und zu erhalten. Dabei steht die systematische Analyse der motorischen Voraussetzungen sowie die Auswahl geeigneter Trainingsmethoden im Vordergrund.
- Erfassung biometrischer Daten und Erstellung eines Anforderungsprofils
- Durchführung einer manuellen Beweglichkeitstestung zur Identifikation muskulärer Defizite
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms für den gesamten Körper mit Fokus auf die unteren Extremitäten
- Entwicklung eines gezielten Koordinationstrainings unter variierenden Umweltbedingungen
- Wissenschaftliche Fundierung der gewählten Trainingsmethoden durch aktuelle Studienlage
Auszug aus dem Buch
2 Beweglichkeitstestung
Die manuelle Beweglichkeitstestung wird in einem Raum mit Liege durchgeführt. Bei allen Testausübungen liegt die Testperson in Rückenlage auf der Liege. Sie findet im nicht aufgewärmten Zustand der Testperson statt um die gegebenen Rahmenbedingungen der Testperson nicht zu verändern. Die nachfolgende Tabelle (Tab. 2: Manueller Beweglichkeitstest) beschreibt die Testübung, deren korrekte Ausführung, die Bewertung des Tests nach den Normwerten und die Ergebnisse der Testperson.
Den Testergebnissen zu entnehmen sind keine hochgradigen (Stufe 2) Beweglichkeitsdefizite bei der Testperson vorhanden. Während der Oberkörper der Testperson beweglich ist, lassen sich leichte Beweglichkeitseinschränkungen bei der Testung des dreiköpfigen Wadenmuskels, des zweiköpfigen Oberschenkelmuskels und des geraden Oberschenkelmuskels entdecken. Diese leichten Beweglichkeitsdefizite sind sowohl rechts als auch links auffindbar und sind dem damaligen Fußballamateursport verschuldet bei welchem die unteren Extremitäten höheren Belastungen ausgesetzt waren, ohne das dementsprechende Dehnprogramm miteinzubeziehen. Somit wird das Hauptaugenmerk in der Trainingsplanung des Dehnprogramms in Aufgabe 3 vorwiegend auf die unteren Extremitäten fallen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: Erfassung der biometrischen Daten sowie der sportlichen Historie der Testperson zur Ableitung individueller Trainingsziele.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Tests zur Bestimmung des Beweglichkeitsstatus verschiedener Muskelgruppen und Identifikation von Defiziten.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Definition des Belastungsgefüges und Auswahl spezifischer Dehnübungen basierend auf den Testergebnissen.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Ausarbeitung eines Trainingsplans zur Verbesserung der Gleichgewichts- und Reaktionsfähigkeit unter variierenden Bedingungen.
5 LITERATURRECHERCHE: Gegenüberstellung und Analyse wissenschaftlicher Studien hinsichtlich der Auswirkungen von Dehnprogrammen auf die sportliche Leistungsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Dehnmethoden, Gleichgewichtsfähigkeit, Trainingsplanung, Prävention, Selbstständigkeit im Alter, manuelle Beweglichkeitstestung, Sportmotorik, Muskelfunktion, Stretching, Reaktionsfähigkeit, Biometrie, Sportökonomie, Beweglichkeitsdefizite.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Planung eines Beweglichkeits- und Koordinationstrainings für einen 40-jährigen Wiedereinsteiger, um die körperliche Selbstständigkeit im Alter vorsorglich zu erhalten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der motorischen Statusanalyse mittels manueller Tests, der praktischen Trainingsplanung sowie der wissenschaftlichen Fundierung von Dehn- und Koordinationsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans, der spezifische muskuläre Defizite aus der Vergangenheit korrigiert und durch koordinative Anforderungen die Bewegungsökonomie verbessert.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es kommen standardisierte manuelle Beweglichkeitstests zur Anwendung, ergänzt durch eine literaturbasierte Analyse zur Effektivität unterschiedlicher Dehnmethoden auf die Leistungsfähigkeit.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme der Testperson, die detaillierte Testdurchführung, die methodische Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination sowie die theoretische Aufarbeitung durch Studienvergleiche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewichtsfähigkeit und präventives Training definiert.
Warum wird beim Koordinationstraining der Pezziball eingesetzt?
Der Pezziball dient als instabiler Untergrund, um die Gleichgewichtsfähigkeit sowie die Reaktionsfähigkeit der Testperson durch gezielte Zusatzanforderungen effektiv zu trainieren.
Welche Rolle spielt die sportliche Vergangenheit der Testperson bei der Planung?
Die sportliche Historie als Amateurfußballer erklärt die spezifischen Beweglichkeitsdefizite in den unteren Extremitäten, was die Priorisierung dieser Körperregionen im Trainingsplan begründet.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Trainingslehre. Beweglichkeits- und Koordinationstraining eines 40-jährigen Probanden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1126829