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Über Fritz Kleins Autobiographie "Drinnen und Draußen, ein Historiker in der DDR"

Titel: Über Fritz Kleins Autobiographie "Drinnen und Draußen, ein Historiker in der DDR"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Isabelle Schleich (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses autobiographische Werk von dem deutschen Historiker Fritz Klein beschreibt nicht nur das Leben und Werk dieses Mannes, sondern es ist zugleich ein Zeugnis deutscher Geschichte. Von der Zwischenkriegszeit über das Naziregime zur DDR und der Wende sind hier fast alle wichtigen Daten der deutschen Geschichte bezeugt. Fritz Klein berichtet über seine Kindheit in den Goldenen Zwanzigern, zur Zeit des Börsencrashs und der Weimarer Republik, vom Jugendalter in der Nazizeit, aus dem Leben eines Wehrmachtssoldaten, der eigentlich gegen den Krieg ist und vom Leben eines politisch interessierten Historikers in der DDR.
Diese Arbeit soll aber nicht nur den Werdegang des DDR-Historikers Fritz Klein behandeln, sondern auch die Funktionalisierung des Ersten Weltkrieges in der DDR anhand eines Artikels von Fritz Klein in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft aus dem Jahr 1994.
Nach einer Biographie des genannten Historikers folgt ein kurzer historischer Überblick über die politischen Ereignisse im Leben von Fritz Klein, welche sein Schaffen beeinflusst haben. Anschließend wird der Erste Weltkrieg behandelt, da Fritz Klein sich als politisch interessierter Historiker sehr für diese Zeit interessiert hat und seine Arbeiten auf diesem Gebiet noch heute als Referenz eine große Bedeutung haben. Außerdem wurde gerade der Erste Weltkrieg von der DDR oft zu politischen Zwecken herangezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1. Biographie von Fritz Klein und seine Einstellung zum Sozialismus in der DDR

2. Historisch – politischer Hintergrund

a. Die Weimarer Republik

b. Der Zweite Weltkrieg

c. Nachkriegszeit, DDR und Wende

3. Der Erste Weltkrieg

a. Geschichte des Ersten Weltkrieges

b. Der Erste Weltkrieg in der Geschichtswissenschaft der DDR und dem Westen

III. Schlussfolgerung

IV. Quellenangaben

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Lebensweg des DDR-Historikers Fritz Klein und analysiert dabei kritisch die Funktionalisierung der Geschichtsschreibung zum Ersten Weltkrieg innerhalb der DDR. Im Zentrum steht die Frage, wie ein politisch interessierter Historiker in einem diktatorischen System agierte und welchen Einfluss die ideologischen Rahmenbedingungen sowie die "Fischer-Kontroverse" auf seine wissenschaftliche Arbeit und seine Rezeption im internationalen Kontext hatten.

  • Biographische Analyse des Werdegangs von Fritz Klein
  • Historisch-politischer Kontext der DDR-Geschichte
  • Rolle des Ersten Weltkriegs in der marxistisch-leninistischen Geschichtsschreibung
  • Bedeutung der Fischer-Kontroverse für die DDR-Historiker
  • Spannungsfeld zwischen politischer Indienstnahme und wissenschaftlichem Anspruch

Auszug aus dem Buch

Die marxistische Geschichtsforschung wird verstanden als Teil des ideologischen Kampfes für den Aufbau einer neuen Gesellschaft.

Allerdings behandeln nicht nur Marxisten den Ersten Weltkrieg unter politischen Vorzeichen, sondern auch der Westen. Als Beispiel für die BRD nennt Fritz Klein hier den ehemaligen Major Alfred von Wegerer, der ein eifriger Propagandist von Deutschlands Unschuld am Krieg war. Die Idee, dass Deutschland den Krieg nicht gewollt hatte, sondern dass der Krieg allein durch die Missgunst übermächtiger Gegner hervorgerufen und unausweichlich geworden wäre und dass Deutschland nur durch Verrat verloren hätte, herrschte lange Zeit vor. Dies war geradezu eine Herausforderung für die Weltkriegshistoriker der DDR, der traditionellen Geschichtsschreibung politisch zu begegnen.

Die 40ger und 50ger Jahre markierten den Beginn einer marxistischen Geschichtsschreibung in der sowjetischen Besatzungszone. Dabei standen die Fragen der Geschichte der Arbeiterbewegung im Vordergrund. Die politische Idee, die dahinter steckte, war ganz einfach. Man wollte den Führungsanspruch der Kommunisten historisch untermauern. Aus diesem Grund wurde der radikale Flügel der Arbeiterbewegung dargestellt als die entscheidende Kraft im Kampf gegen Reaktion, Imperialismus und Krieg. Der Erste Weltkrieg ist hierfür ein Paradebeispiel. Die Führer des Spartakusbundes Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wurden zu positiven Identifikationsfiguren des Ersten Weltkrieges stilisiert, während die Kriegspolitik der herrschenden Klassen stark kritisiert wurde. Eine erste größere Arbeit zu dem Thema schrieb Walter Bartel 1958: Die Linken in der deutschen Sozialdemokratie im Kampf gegen Militarismus und Krieg.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Fritz Kleins Autobiographie als Zeitzeugnis dar und skizziert das Forschungsziel, den Werdegang des Historikers mit der Instrumentalisierung des Ersten Weltkriegs in der DDR zu verknüpfen.

II. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet detailliert Kleins Biographie von der Kindheit über die Wehrmachtszeit bis zum Wirken in der DDR und analysiert den historisch-politischen Rahmen sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg.

1. Biographie von Fritz Klein und seine Einstellung zum Sozialismus in der DDR: Dieses Kapitel beschreibt Kleins familiäre Prägung, seinen Dienst in der Wehrmacht und seinen bewussten Entschluss, am Aufbau des sozialistischen Staates mitzuwirken, trotz kritischer Distanz zur SED.

2. Historisch – politischer Hintergrund: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen historischen Epochen, von der Weimarer Republik über den Zweiten Weltkrieg bis hin zu den politischen Entwicklungen in der DDR und der Wende.

3. Der Erste Weltkrieg: Dieses Kapitel behandelt die historischen Fakten des Krieges und analysiert vor allem die ideologische Deutung des Ersten Weltkriegs innerhalb der marxistischen Geschichtswissenschaft im Vergleich zu westlichen Perspektiven.

III. Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung fasst zusammen, dass Klein zwar ein engagierter Sozialist war, jedoch stets versuchte, durch Quellenarbeit wissenschaftliche Standards zu wahren, wobei er sich insbesondere am Ersten Weltkrieg abarbeitete.

IV. Quellenangaben: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie Internetressourcen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Fritz Klein, DDR, Geschichtswissenschaft, Erster Weltkrieg, Sozialismus, Marxismus-Leninismus, Fischer-Kontroverse, SED, Zeitgeschichte, Imperialismus, Nationalsozialismus, Wehrmacht, DDR-Historiker, deutsche Geschichte, Erinnerungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des DDR-Historikers Fritz Klein und untersucht, wie er als Wissenschaftler innerhalb der politisch kontrollierten Geschichtsschreibung der DDR agierte.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Biographie Fritz Kleins, die politischen Umbrüche in Deutschland im 20. Jahrhundert und die ideologische Verarbeitung des Ersten Weltkriegs in der DDR.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Werdegang Kleins aufzuzeigen und zu analysieren, wie er einerseits den Sozialismus bejahte, andererseits aber kritisch versuchte, die Geschichtswissenschaft von dogmatischen Fesseln zu befreien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine biographische und historische Analyse, die auf der Auswertung von Kleins Erinnerungen sowie auf Fachartikeln und zeitgenössischen Diskursen basiert.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biographische Darstellung, einen historischen Abriss der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eine tiefgehende Analyse zur Rolle des Ersten Weltkriegs in der Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Fritz Klein, DDR-Geschichtsschreibung, Erster Weltkrieg, Fischer-Kontroverse, Marxismus-Leninismus und Sozialismus.

Wie stand Fritz Klein zum Mauerbau von 1961?

Fritz Klein betrachtete den Bau der Berliner Mauer als ein "kleineres Übel" für die Aufrechterhaltung des sozialistischen Gesellschaftsversuchs, den er legitimieren wollte.

Warum war die Fischer-Kontroverse für DDR-Historiker wie Klein so wichtig?

Die Fischer-Kontroverse ermöglichte es DDR-Historikern erstmals, in einem wissenschaftlichen Punkt mit einem renommierten westlichen Historiker übereinzustimmen, was ihre internationale Anerkennung stärkte.

Hatte Fritz Klein eine kritische Haltung gegenüber der SED?

Ja, obwohl er überzeugt vom sozialistischen Weg war, war er kein unkritischer Anhänger der Partei und wurde sogar zeitweise aufgrund regimekritischer Kontakte aus seiner Position in der Fachzeitschrift ZfG gedrängt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über Fritz Kleins Autobiographie "Drinnen und Draußen, ein Historiker in der DDR"
Hochschule
Université du Luxembourg
Note
2,0
Autor
Isabelle Schleich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V112344
ISBN (eBook)
9783640136469
ISBN (Buch)
9783640136926
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fritz Kleins Autobigraphie Drinnen Draußen Historiker
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabelle Schleich (Autor:in), 2008, Über Fritz Kleins Autobiographie "Drinnen und Draußen, ein Historiker in der DDR", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/112344
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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