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Die Auswirkungen des Internets auf den politischen Prozess

Titel: Die Auswirkungen des Internets auf den politischen Prozess

Seminararbeit , 2002 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.A. Stefan Waldheim (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Nutzung neuer Kommunikationstechnologien, insbesondere des Internets mit seinen bedeutungsvollen kulturellen, ökonomischen und politischen Auswirkungen, kennzeichnet die Informationsgesellschaft. Die Medien insgesamt spielen in rein politischer Hinsicht im Bereich der Politikvermittlung, also der Interaktion und Konsensfindung zwischen den Entscheidungsträgern und den Bürgern, eine zentrale Rolle. Ebenso treten sie als meinungsbildender Indikator auf und beeinflussen damit wiederum direkt politische Entscheidungen. Das World Wide Web hat, wie es seine Bezeichnung ausdrückt, eine weltweite, globalisierende Wirkung. Es begrenzt sich nicht auf staatliche Territorien oder einzelne Gebiete, sondern besteht als internationales Kommunikations- und Informationsmedium.

Durch die politischen Eventualitäten, die durch die Etablierung des Internets in fast allen gesellschaftlichen Bereichen entstanden sind, stellt sich die Frage nach seinen demokratiepolitischen Möglichkeiten ebenso, wie nach seinen Gefahren. Bilden Internet und Demokratie eine Symbiose, beispielsweise in Form einer digitalen Demokratie, oder wird es zum Sargnagel traditioneller demokratischer Gesellschaftsformen? Die Frage nach seinen möglichen politischen Auswirkungen bezieht sich damit nicht ausschließlich auf die es nutzenden Bürger und die ihnen damit offenliegenden Chancen zur Teilnahme an den Medien und die Durchbrechung der Einbahnkommunikation von Presse, Rundfunk und Fernsehen. Vielmehr geht es auch darum, zu untersuchen, wie das Internet den politischen Prozess verändert und wie politische Institutionen auf dieses neue Medium reagieren. Zugleich erhalten auch die politischen Parteien neue Möglichkeiten zur Präsentation beziehungsweise Information und Kommunikation.

Im folgenden werden diese Fragen erörtert, wobei jedoch zunächst eine Betrachtung der Geschichte und der Grundstruktur des World Wide Web unumgänglich ist, um dieses Medium in das Spektrum der gesamten Medienlandschaft einzuordnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Historie und die grundlegenden Strukturen des Internets

3. Die politische Information und Kommunikation über das Internet

4. Die Auswirkungen auf Parlamente und Behörden

5. Das Internet als Medium für Wahlen und Abstimmungen

6. Die Auswirkungen des Internets auf die Parteien

6.1 Wahlkämpfe über das Internet

6.2 Die Homepages der Parteien

6.3 Ein Internetauftritt am Beispiel der CDU

6.4 Virtuelle Parteitage

6.5 Der Virtuelle Ortsverband der SPD (VOV)

7. Die neuen Herausforderungen für den Staat

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss des Internets auf den politischen Prozess und beleuchtet dabei, wie sich die Kommunikation zwischen Bürgern, Parteien und staatlichen Institutionen durch das neue Medium verändert. Ein zentrales Ziel ist die Analyse, ob das Internet die repräsentative Demokratie sinnvoll ergänzt oder vor neue, bisher ungeklärte Herausforderungen stellt.

  • Veränderung politischer Kommunikationsstrukturen
  • Auswirkungen auf staatliche Behörden und Parlamente
  • Das Internet als Instrument für Wahlen und politische Abstimmungen
  • Transformation der Parteiarbeit in der Mediendemokratie
  • Herausforderungen für den Staat hinsichtlich Regulierung und Schutzfunktionen

Auszug aus dem Buch

6.4 Virtuelle Parteitage

Die innerparteilichen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse wurde durch das Internet neu dimensioniert. Die baden-württembergischen Grünen haben beispielsweise von Ende November bis Anfang Dezember des Jahres 2000 einen virtuellen Parteitag durchgeführt, der ausschließlich – darin besteht dessen Neuartigkeit – im Netz veranstaltet wurde. Jedem Bürger, solange dieser über einen Internetanschluss verfügte, wurde die Möglichkeit einer passiven Teilnahme gegeben. Lediglich die Parteimitglieder konnten nach vorheriger Anmeldung in der Landesgeschäftsstelle aktiv an den Debatten über die Leitanträge teilnehmen. Auch die Anträge selbst konnten online gestellt werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurde jedem Delegierten zuvor Sicherheitssoftware bereitgestellt. Die Vorteile des Parteitags in virtueller Form sind offensichtlich. Zunächst entfiel das Problem der Redezeitbegrenzung, da derartige zeitliche Beschränkungen in diesem Format nicht existierten. Ebenso bestand die Möglichkeit, in den zehn Tagen, die der Parteitag in Anspruch nahm, mehrere Themen gleichzeitig zu behandeln. Dementsprechend hinfällig wurde auch das Losverfahren zur Auswahl der Redebeiträge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Internets als Informationsmedium und dessen Einfluss auf die politische Kommunikation sowie die demokratische Willensbildung ein.

2. Die Historie und die grundlegenden Strukturen des Internets: Das Kapitel zeichnet die historische Entwicklung vom militärischen zum wissenschaftlichen Netzwerk nach und beschreibt die nicht-hierarchische Struktur des World Wide Web.

3. Die politische Information und Kommunikation über das Internet: Hier wird analysiert, wie staatliche Institutionen das Netz zur Erhöhung der Transparenz und zur Vermittlung politischer Informationen gegenüber dem Bürger nutzen.

4. Die Auswirkungen auf Parlamente und Behörden: Dieses Kapitel erörtert die Modernisierung der Verwaltung durch digitale Kommunikation und die internen Effizienzsteigerungen innerhalb staatlicher Institutionen.

5. Das Internet als Medium für Wahlen und Abstimmungen: Es werden die technischen Herausforderungen sowie die gesellschaftliche Akzeptanz von Internetwahlen und die damit verbundenen Risiken für Wahlgrundsätze untersucht.

6. Die Auswirkungen des Internets auf die Parteien: Dieser Abschnitt analysiert die tiefgreifenden Veränderungen der Parteiarbeit, von Online-Wahlkämpfen bis hin zu virtuellen parteiinternen Beteiligungsformaten.

7. Die neuen Herausforderungen für den Staat: Das Kapitel thematisiert die Schwierigkeiten der staatlichen Regulierung bei grenzüberschreitenden digitalen Inhalten und die Notwendigkeit, eine digitale Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.

8. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass das Internet den politischen Prozess modernisiert, die repräsentative Demokratie jedoch nicht durch eine direkte "e-Demokratie" ersetzt.

Schlüsselwörter

Internet, Politik, Mediendemokratie, Information, Kommunikation, Online-Wahl, Parteien, Partizipation, e-Demokratie, Transformation, staatliche Institutionen, digitale Welt, politische Willensbildung, Netzaktivitäten, Verwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das Internet den politischen Prozess verändert, indem es neue Wege der Interaktion zwischen Bürgern, staatlichen Institutionen und politischen Parteien eröffnet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Rolle des Internets in der Politikvermittlung, die Digitalisierung von Behördenabläufen, Online-Wahlmodelle sowie die Transformation der Parteiarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob das Internet als Medium den politischen Prozess sinnvoll erweitert oder ob es neue Risiken für traditionelle demokratische Gesellschaftsformen birgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Berichte zur Medienpolitik sowie der Auswertung konkreter Beispiele aus der politischen Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Historie des Internets, der Informationsfunktion staatlicher Stellen, den Auswirkungen auf Wahlen und den spezifischen Veränderungen in der Parteienlandschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mediendemokratie, politische Partizipation, e-Demokratie, Internetwahlen und digitale Transformation.

Wie unterscheidet sich der Virtuelle Ortsverein (VOV) von herkömmlichen Ortsverbänden?

Die Gemeinsamkeit der Mitglieder im VOV der SPD ist nicht durch räumliche Wohnnähe definiert, sondern basiert ausschließlich auf einem gemeinsamen Interessenschwerpunkt im Bereich "Internet und Politik".

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der "e-Demokratie"?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die direkte "e-Demokratie" derzeit keine überzeugende Alternative darstellt, da das Internet die repräsentative Demokratie zwar modernisiert, aber nicht durch eine rein digitale Abstimmungsform ersetzen kann.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen des Internets auf den politischen Prozess
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Proseminar: Strukturen und Akteure der Medienpolitik- zwischen Regulierung und Chaos
Note
2,0
Autor
M.A. Stefan Waldheim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
21
Katalognummer
V11161
ISBN (eBook)
9783638173940
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet und Politik; Neue Medien; E-Vote
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Stefan Waldheim (Autor:in), 2002, Die Auswirkungen des Internets auf den politischen Prozess, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/11161
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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