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Wissensmanagement - Einblicke in eine neue Suggestion

Titel: Wissensmanagement  -  Einblicke in eine neue Suggestion

Studienarbeit , 2006 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marie-Christine Pfaff (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wissensmanagement hat seit einigen Jahren kontinuierlich Konjunktur. Ob in klei-nen, mittelständischen oder großen Unternehmen, alle befinden sich im Bann des Wissensmanagements. Mit Hilfe dieses Managementkonzeptes, erwarten sich viele Unternehmen eine Erhöhung der Qualität ihrer Produkte, eine Verbesserung der Kundennähe als auch verbesserte Innovationsfähigkeit.1 Zur Zeit der zunehmenden Globalisierung, in der die Anzahl an Innovationen rasant ansteigt und somit das Fachwissen schneller veraltet, befassen sich hierzulande Unternehmen stärker mit der unausweichlichen Notwendigkeit des Wettbewerbsfaktors Wissen.2 Fach- und Führungskräfte sind der Ansicht, dass das Wissen im Unternehmen nur unzurei-chend genutzt wird. Dieses Defizit soll in der Unternehmenspraxis mit Hilfe des Wis-sensmanagements ausgeglichen werden. Über das Thema Wissensmanagement und dessen Umsetzung in die Praxis, sind schon viele Bücher verfasst worden. Jedes dieser Bücher preist ihre eigene Patent-lösung an, wie Wissensmanagement am besten im Unternehmen eingeführt und umgesetzt werden kann. Doch gibt es wirklich nur eine einzige richtige Vorgehens-weise, damit das Wissensmanagement im Unternehmen erfolgreich sein kann? Wenn ja, welche Vorgehensweise unter diesen vielen unterschiedlichen Patentlö-sungen ist dann die richtige? In dieser Studienarbeit wird zuerst erörtert, was man unter den Begriffen Wissen und Wissensmanagement versteht. Des Weiteren werden die wichtigsten Schlüssel-begriffe zum Thema Wissensmanagement vorgestellt und die unterschiedlichen E-benen des Wissensmanagements kurz erklärt. Der Schwerpunkt in dieser Arbeit liegt in der Darstellung der unterschiedlichen Erfahrungen, die unterschiedliche Unter-nehmen mit Wissensmanagement gemacht haben. Mit den Trends in der Wissens-management-Praxis wird diese Studienarbeit abgerundet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG

2.1 Wissen

2.1.1 Explizites und implizites Wissen

2.1.2 Schlüsselbegriffe im Wissensmanagement

2.1.3 Verschiedene Ebenen des Wissensmanagements

2.2 Wissensmanagement

2.2.1 Notwendigkeit des Wissensmanagement

2.2.2 Ziele des Wissensmanagements

3 WISSENSMANAGEMENT MODELLE

4 BEISPIELE AUS DER PRAXIS

4.1 Beispiel 1: Ähnliche Probleme aber unterschiedliche Lösungen

4.2 Beispiel 2: Wissensmanagement als Unternehmenskultur

4.3 Beispiel 3: IT-Einsatz im Wissensmanagement

4.4 Reaktionen der Mitarbeiter

5 BARRIEREN IN DER PRAXIS

5.1 Was beim Wissensmanagement falsch gemacht wird/wurde

5.2 Begriffe und Modelle – Harmonisierung der Grundlagen

6 TRENDS IN DER WISSENSMANAGEMENT-PRAXIS

6.1 Realisierung von Geschäftsmöglichkeiten

6.2 Schaffung externer Wissensnetzwerke

6.3 Nachhaltige Nutzung des Wissens

7 ERFOLGSFAKTOREN FÜR WISSENSMANAGEMENT

8 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit setzt sich zum Ziel, das Managementkonzept des Wissensmanagements zu durchleuchten, die zugrundeliegenden Begrifflichkeiten zu klären und die praktischen Herausforderungen sowie Erfolgsfaktoren bei dessen Implementierung in Unternehmen zu untersuchen.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Definition von Wissen
  • Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen
  • Praxisbeispiele für die Implementierung von Wissensmanagement-Strategien
  • Analyse von Barrieren und typischen Fehlern bei der Einführung
  • Aktuelle Trends und kritische Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Umsetzung

Auszug aus dem Buch

4.1 Beispiel 1: Ähnliche Probleme aber unterschiedliche Lösungen

Zwei Software Unternehmen standen vor der Herausforderung, die jeweils individuellen Kundenprojekte effizienter zu gestalten. Hierfür sollte der projektübergreifende Wissens- und Erfahrungsaustausch der eigenen Mitarbeiter optimiert werden. Die ‚usd.de“ AG in Langen bei Frankfurt, ein Systemhaus mit rund 40 Mitarbeitern, hat eine Akademie zum Leben erweckt. „Jeder, der im Unternehmen projektrelevante Erfahrungen gesammelt oder sich Fachwissen angeeignet hat, kann und soll sein Wissen im Rahmen der Akademie in Vorträgen, Leitfäden und Checklisten aufbereiten und anderen zugänglich machen.“

Ein anderes Unternehmen, die ‚incowia’ GmbH, hatte eine vergleichbare Aufgabenstellung. Ihre Projektarbeit sollte ebenfalls effizienter werden. Allerdings ist dieses Unternehmen mit 40 Mitarbeitern anders fortgefahren. Sie haben die erfahrensten Mitarbeiter in sechs Gruppen aufgeteilt, Projektleitung, Projektsupport, Konzeption, Realisierung, Qualitätssicherung und Infrastruktur. In diesen Teams wurden Standards für die Abwicklung von Projekten erarbeitet. Sie haben eine Übersicht der verschiedenen Dienstleistungen und der Abhängigkeiten zwischen diesen geschaffen, indem sie die einzelnen Projektphasen und die Arbeitsschritte visualisiert haben. Seither werden Projekte nicht mehr von Anfang bis Ende von einem Projektteam betreut, „sondern die Mitarbeiter arbeiten als Spezialisten immer nur in einer Projektphase mit, lediglich der Projektleiter begleitet das Projekt von A bis Z.“ Gemeinsam gepflegte Ad-hoc-Datenbanken, wie zum Beispiel Projekt-Wikis, sorgen dafür, dass der Überblick nicht verloren geht.

Wie man hier sehen kann, haben zwei unterschiedliche Unternehmen dasselbe Problem, aber zwei verschiedene Lösung. Deshalb gibt es für ein erfolgreiches Wissensmanagement im Mittelstand keine allgemein gültigen Patentrezepte. Es gilt, dass erfolgreich ist, was der jeweiligen Situation angemessen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Wissensmanagement als Wettbewerbsfaktor in Zeiten zunehmender Globalisierung und stellt die Leitfrage nach der richtigen Vorgehensweise bei dessen Implementierung.

2 BEGRIFFSBESTIMMUNG: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, unterscheidet zwischen explizitem und implizitem Wissen und erläutert die verschiedenen Ebenen, auf denen Wissensmanagement in einer Organisation wirkt.

3 WISSENSMANAGEMENT MODELLE: Hier werden unterschiedliche ganzheitliche Konzepte vorgestellt, wobei ein besonderer Fokus auf das 'Knowledge Creation Model' von Nonaka und Takeuchi sowie das prozessorientierte Modell der 'Bausteine' von Probst, Raub und Romhardt gelegt wird.

4 BEISPIELE AUS DER PRAXIS: Anhand verschiedener Fallstudien aus mittelständischen Unternehmen wird illustriert, wie Wissensmanagement individuell und pragmatisch umgesetzt werden kann, wobei die Rolle der Unternehmenskultur, IT-Unterstützung und Mitarbeiterakzeptanz im Vordergrund steht.

5 BARRIEREN IN DER PRAXIS: Das Kapitel analysiert häufige Hindernisse, wie das 'Einzelkämpfertum' und restriktive Strukturen, und kritisiert die teils technikzentrierte, naive Herangehensweise bei der Einführung von Wissensmanagement-Systemen.

6 TRENDS IN DER WISSENSMANAGEMENT-PRAXIS: Basierend auf Unternehmensbefragungen werden drei zentrale Herausforderungen identifiziert: die Nutzung ungenutzter Geschäftspotenziale, die Verlagerung auf externe Netzwerke und die nachhaltige Verankerung des Wissensmanagements.

7 ERFOLGSFAKTOREN FÜR WISSENSMANAGEMENT: Dieses Kapitel fasst die fünf kritischen Erfolgsfaktoren zusammen, wobei die Unternehmenskultur als bedeutendster Faktor für eine erfolgreiche Implementierung hervorgehoben wird.

8 FAZIT: Das Fazit resümiert, dass es keine Patentlösung für Wissensmanagement gibt und betont die Notwendigkeit, den Menschen und die Unternehmenskultur in den Mittelpunkt zu stellen, da Wissensmanagement in den Köpfen beginnt und dort auch endet.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensbasis, implizites Wissen, explizites Wissen, Unternehmenskultur, Wissensnetzwerke, Wissensspirale, Wissensidentifikation, Wissenserwerb, Kompetenz, Wissensweitergabe, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Erfahrungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Anwendung von Wissensmanagement in Unternehmen, mit einem Fokus auf die Herausforderungen bei der Umsetzung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Wissen, der Vorstellung gängiger Modelle, der Analyse von Praxisbeispielen, den typischen Barrieren sowie den kritischen Erfolgsfaktoren für die Implementierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Lesern zu vermitteln, dass Wissensmanagement kein rein technisches Problem ist, sondern eine strategische Aufgabe, die maßgeblich von der Unternehmenskultur und dem Engagement der Mitarbeiter abhängt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Praxisstudien und Befragungsergebnissen aus europäischen Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Vorstellung von Modellen wie dem von Probst, Raub und Romhardt, die Untersuchung von Praxisbeispielen sowie die kritische Auseinandersetzung mit Fehlern und Barrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Unternehmenskultur, implizites/explizites Wissen, Wissensbasis, Prozessorientierung und kritische Erfolgsfaktoren sind die prägenden Begriffe.

Warum ist laut der Autorin ein zu hohes Vertrauen in IT-Lösungen oft kontraproduktiv?

Weil IT-Systeme lediglich unterstützende Werkzeuge sind; wenn die organisatorischen Voraussetzungen und die menschliche Bereitschaft zum Wissensaustausch fehlen, scheitert das Konzept, egal wie fortschrittlich die Technik ist.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Einführung von Wissensmanagement?

Sie ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Ohne eine Kultur, die Wissensaustausch belohnt, Ängste vor Wissensverlust abbaut und Fehler toleriert, lässt sich das Potenzial von Wissensmanagement nicht ausschöpfen.

Wie definiert die Autorin den Zusammenhang zwischen Wissen und Macht in Unternehmen?

Viele Mitarbeiter hüten ihr Wissen als 'Machtmonopol' aus Sorge, ihre Relevanz im Unternehmen zu verlieren. Wissensmanagement muss genau diese Haltung durch eine Win-Win-Atmosphäre aufbrechen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissensmanagement - Einblicke in eine neue Suggestion
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
1,3
Autor
Marie-Christine Pfaff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
37
Katalognummer
V111514
ISBN (eBook)
9783640095650
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement Einblicke Suggestion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marie-Christine Pfaff (Autor:in), 2006, Wissensmanagement - Einblicke in eine neue Suggestion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/111514
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  37  Seiten
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