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Der 11. September 2001. Die Auswirkungen der Terroranschläge auf die amerikanisch-russischen Beziehungen

Title: Der 11. September 2001. Die Auswirkungen der Terroranschläge auf die amerikanisch-russischen Beziehungen

Term Paper , 2002 , 20 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Benjamin Wozny (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

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Die Beziehungen zwischen Russland und den USA nehmen eine wichtige Rolle in der internationalen Politik ein. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des Kalten Krieges meldeten die Zeitungen der ganzen Welt immer wieder von Spannung und Entspannung im russisch-amerikanischen Verhältnis. Seit dem Weihnachtstag 1991, an dem die Sowjetunion zerfiel und die bipolare Welt aufhörte zu existieren, seit spätestens diesem Tag war der Machtzuwachs der verbliebenen Supermacht USA nicht zu bremsen. Aus Amerika wurde eine Hypermacht, ein Hegemon. Dennoch passierte am 11. September 2001 das scheinbar Unmögliche. Die USA wurden vor den Augen der ganzen Welt von einer beispiellosen Terrorwelle überrollt. Ziele waren die Symbole der amerikanischen Macht: die Millionenstadt New York und die Hauptstadt Washington.

Die folgende Hausarbeit soll den Einfluss des 11. September 2001 auf die Beziehungen zwischen Russland und den USA beleuchten. Im ersten Analyseschritt, beginnend mit dem Amtsantritt George W. Bushs, werden die Differenzen der ehemaligen Kontrahenten des Kalten Krieges skizziert. Im Vordergrund steht dabei der Streitpunkt um das amerikanische Raketenabwehrprogramm NMD (National Missile Defense) und die damit verbundene Kündigung des ABM (Anti Ballistic Missiles)-Vertrages. Außerdem wird auf die Debatte um den russischen Krieg in Tschetschenien eingegangen.

Im zweiten Analyseschritt, unmittelbar nach der Terroranschlägen gegen die USA einsetzend, soll verdeutlicht werden, in welcher Art und Weise sich die Differenzen sowie Beziehungen zwischen Amerika und Russland in Folge dessen verändert haben. Hier wird die Kooperation beider Staaten innerhalb einer Internationalen des Anti-Terrors skizziert. Im Weiteren wird besonders auf die Motivation Moskaus, im Hinblick auf das Interesse der Zusammenarbeit mit den USA, eingegangen. Insgesamt liegt das Augenmerk verstärkt auf Veränderungen der russischen Politik.

Aufgrund der Aktualität des zu bearbeitenden Themas wird sich die Argumentation hauptsächlich auf aktuelle Medien stützen. Besonders die überregionale Tageszeitung „Süddeutsche Zeitung“ sowie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nehmen einen Großteil der Recherchearbeit ein. Im Weiteren, das trifft jedoch erst auf den zweiten Analyseschritt zu, werden einschlägige politische Zeitschriften den Argumentationsgang unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Supermacht USA – Russland auf der Suche nach der Identität

3. Differenzen

3.1 Raketenabwehrprogramm und ABM-Vertrag

3.2 Tschetschenien-Konflikt

4. Amerika und Russland nach dem 11. September 2001

4.1 Russische Unterstützung im Kampf gegen den Terror

4.2 Kündigung des ABM-Vertrages und die Folgen

4.3 Russland: Keine Hilfe ohne Gegenleistung

5. Abschließende Bemerkungen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die Dynamik der amerikanisch-russischen Beziehungen. Ziel ist es zu analysieren, ob und wie das Ereignis die zuvor verhärteten Fronten – insbesondere in Bezug auf das US-Raketenabwehrprogramm und den Tschetschenien-Konflikt – in eine Phase der Kooperation überführte.

  • Die geopolitische Identitätssuche der USA und Russlands nach dem Kalten Krieg.
  • Differenzen in der Rüstungskontrollpolitik (ABM-Vertrag).
  • Die russische Haltung zum Tschetschenien-Konflikt unter dem Aspekt internationaler Anerkennung.
  • Die Neubewertung der Zusammenarbeit im Zuge des „Kampfes gegen den Terror“.
  • Die Motivation Russlands für ein strategisches Entgegenkommen gegenüber den USA.

Auszug aus dem Buch

4. Amerika und Russland nach dem 11. September 2001

Zwischen dem Fall der Berliner Mauer und dem Einsturz des Welthandelszentrums in New York liegen zwölf Jahre. Dabei ist nicht erst seit dem Terrorangriff auf Amerika klar, dass das Epochenjahr 1989 bei weitem nicht gehalten hat, was es zu versprechen schien. Nach der friedlichen Selbstauflösung des Warschauer Paktes hatte die Welt mit dem Ende des Ost-West-Konflikts gerechnet. Doch so einfach sollte es nicht werden.

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon hat Russlands Präsident rasch und überzeugend sein Mitgefühl ausgedrückt. Wortreich schrieb er sich ein in die von Amerika geforderte „Internationale des Anti-Terrors“. Sollten ausgerechnet arabische Terrorflieger vollbracht haben, woran demokratische Politiker gescheitert sind – die Einigung des Westens und Russlands?

Unmöglich ist das nicht. Schon deshalb, weil der Terror jeden amerikanisch-russischen Streit relativiert. Der Konflikt um den ABM-Vertrag von 1972, der Amerikas Raketenabwehrplänen im Wege steht, erscheint in neuem Licht. Nun zeigt sich, dass beide Seiten recht hatten. Die USA mit der Klage, der ABM-Vertrag passe nicht mehr in die völlig veränderte Weltlage. Die Russen mit der Mahnung, die geplante Raketenabwehr biete vor den tatsächlichen Bedrohungen gar keinen Schutz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Dynamik der russisch-amerikanischen Beziehungen ein und stellt die Relevanz des 11. Septembers 2001 für deren Veränderung dar.

2. Supermacht USA – Russland auf der Suche nach der Identität: Dieses Kapitel skizziert die Ausgangslage der beiden Akteure als ungleiche Mächte mit divergenten Interessen nach dem Ende des Kalten Krieges.

3. Differenzen: Es werden die zentralen Streitpunkte wie die US-Raketenabwehrpläne und der Tschetschenien-Konflikt beleuchtet, die das Verhältnis vor den Anschlägen belasteten.

4. Amerika und Russland nach dem 11. September 2001: Der Hauptteil analysiert die durch den Terror ausgelöste strategische Neuausrichtung beider Nationen, inklusive der russischen Kooperation und der neuen Dynamik in der Rüstungspolitik.

5. Abschließende Bemerkungen: Das Fazit fasst zusammen, dass der 11. September eine neue Dialogmöglichkeit schuf, während die langfristige Beständigkeit dieser politischen Annäherung offen blieb.

Schlüsselwörter

USA, Russland, 11. September 2001, Raketenabwehrprogramm, NMD, ABM-Vertrag, Tschetschenien-Konflikt, Anti-Terror-Koalition, Geopolitik, Internationale Politik, Rüstungskontrolle, Wladimir Putin, George W. Bush.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich das Verhältnis zwischen den USA und Russland durch die Zäsur der Terroranschläge vom 11. September 2001 verändert hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die sicherheitspolitischen Beziehungen, der Streit um die nationale Raketenabwehr (NMD) sowie die russische Tschetschenien-Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie der „Kampf gegen den Terror“ bestehende Konfliktlinien entschärfte und Raum für neue, interessengeleitete Kooperationen schuf.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer aktuellen Medienanalyse, wobei insbesondere Tageszeitungen und politische Zeitschriften als Quellen für den politischen Diskurs dienen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Differenzen vor dem 11. September und eine Untersuchung der Kooperationsbereitschaft sowie der russischen Gegenleistungen nach den Anschlägen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geopolitik, ABM-Vertrag, Anti-Terror-Koalition, Rüstungskontrolle und das Machtverhältnis zwischen einer „Hypermacht“ und einem Land auf Identitätssuche.

Warum war der ABM-Vertrag ein so großer Streitpunkt?

Der Vertrag galt als Garant für die nukleare Gleichwertigkeit Russlands. Die USA betrachteten ihn als Relikt des Kalten Krieges, das ihre Verteidigung gegen Schurkenstaaten behinderte.

Inwiefern profitierte Russland von der Annäherung an die USA?

Russland nutzte die Kooperation im Anti-Terror-Kampf, um international Anerkennung für seine Tschetschenien-Politik zu legitimieren und sich als strategischer Partner auf Augenhöhe zu positionieren.

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Details

Title
Der 11. September 2001. Die Auswirkungen der Terroranschläge auf die amerikanisch-russischen Beziehungen
College
LMU Munich  (Geschwister Scholl Institut für Politische Wissenschaft)
Course
Übung: Die amerikanisch-russischen Beziehungen seit dem Ende des Kalten Krieges
Grade
2.0
Author
Benjamin Wozny (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V11047
ISBN (eBook)
9783638173155
Language
German
Tags
September Auswirkungen Terroranschläge Beziehungen Ende Kalten Krieges
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Wozny (Author), 2002, Der 11. September 2001. Die Auswirkungen der Terroranschläge auf die amerikanisch-russischen Beziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/11047
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