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Die Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf die neuromuskulären Funktionen des Rumpfes

Titel: Die Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf die neuromuskulären Funktionen des Rumpfes

Diplomarbeit , 2002 , 147 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Kottkamp (geb. Hoffmann) (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zum Koordinationstraining wurden in der Vergangenheit, im Gegensatz zum Kraft- und Flexibilitätstraining, nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Roth (2001) bestätigt dies mit der Aussage, dass „dem hohen Stellenwert des Koordinationstrainings eine noch weitgehend unterentwickelte theoretische Grundlegung gegenüber steht. Klar ist nur, dass im Koordinationstraining die koordinativen Fähigkeiten verbessert werden sollen. Für die konkreten Inhalte von Koordinationstraining, sowie für die Frage wie viele und welche koordinativen Einzelfähigkeiten zu definieren und voneinander abzugrenzen sind, existiert bereits keine eindeutige, allgemein verbindliche Antwort mehr“ (S.16).

Dies führt dazu, dass Koordinationstraining in der Praxis häufig vernachlässigt wird (vgl. Schnabel et al., 1998, S. 225).

Heitkamp fällt dazu auf, dass Krafttraining in fast allen Sport- und Fitnesstrainingsprogrammen zu finden ist, Koordinationstraining aber nur vorrangig im Techniktraining spezieller Sportarten1 (vgl. Heitkamp, 2000, S.1).

Auch in der Sporttherapie und im gesundheitsorientierten Breitensport2 kommt Koordinationstraining nur eingeschränkt zur Anwendung. Es fehlt hier an wissenschaftlich fundierten Trainingskonzepten sowie an adäquaten Tests zur genauen Erfassung koordinativer Qualitäten und Fähigkeiten die es ermöglichen würden Koordinationstrainingsprogramme gezielter steuern und die Effekte dieser Programme exakter dokumentieren zu können.

Nur über die genaue Erforschung von Trainingseffekten kann Koordinationstraining auch in diesem Bereich eine größere Bedeutung bekommen, da nur über fundierte theoretische Grundlagen Trainer und Trainierende den Sinn von Koordinationstraining verstehen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Themenfindung

2 Theoretische Grundlagen zum Thema Koordination

2.1 Begriffsbestimmungen der Koordination

2.2 Koordinative Leistungsvoraussetzungen

2.3 Koordinationstraining

2.4 Koordinationstests

3 Empirische Untersuchung

3.1 Methodik

4 Ergebnisse

4.1 Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf Rumpfbeweglichkeit, Rumpfmaximalkraft und auxotonische Rumpfkoordination

4.2 Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf Beweglichkeits- und Maximalkraftdysbalancen

4.3 Entwicklung der Haltungskontrolle der Wirbelsäule durch sechswöchiges spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining

4.4 Vergleich der Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining und isometrischem Krafttraining

4.5 Charakteristische zeitliche Trainingseffekte durch spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining und isometrisches rumpfspezifisches Krafttraining auf die Entwicklung der Rumpfbeweglichkeit, der Rumpfmaximalkraft, der auxotonischen Rumpfkoordination und der Haltungskontrolle

4.6 Korrelation von auxotonischem Koordinationsniveau, Beweglichkeit und Maximalkraft

4.7 Ergebnisse der EBF-Item-Auswertung

5 Diskussion

5.1 Rumpfbeweglichkeit

5.2 Beweglichkeitsdysbalancen

5.3 Rumpfmaximalkraft

5.4 Maximalkraftdysbalancen

5.5 Auxotonische Rumpfkoordination

5.6 Haltungskontrolle

5.7 Korrelation von Koordinationsniveau, Beweglichkeit und Maximalkraft

5.8 Erholungs-Belastungs-Fragebogen

5.9 Kritische Betrachtung der Methodik

6 Zusammenfassung und Ausblick

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

8.1 Anthropometrische Daten

8.2 EBF-Fragebogen

8.3 Pegasus 3-D-System©

8.4 Tabellen aller berechneten Ergebnisse

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, ob ein spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining – unter Verzicht auf klassische Kraft- und Flexibilitätsübungen – die Rumpfmuskulatur effektiver stabilisieren, die Haltungskontrolle verbessern und Dysbalancen verringern kann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, ob durch ein solches Training positive Effekte auf neuromuskuläre Funktionen und die Wirbelsäulengesundheit erzielt werden können.

  • Analyse von Koordinationseffekten auf die Rumpfbeweglichkeit und Maximalkraft.
  • Vergleich von koordinativem Training und isometrischem Krafttraining.
  • Einfluss auf die Haltungskontrolle und die Wirbelsäulenform.
  • Untersuchung der Reduktion von muskulären und bewegungsbezogenen Dysbalancen.
  • Objektivierung koordinativer Leistungen mittels Pegasus 3-D-System.

Auszug aus dem Buch

2.2.1.1 Zentrales Nervensystem (ZNS)

Im ZNS finden Lernprozesse statt, die Voraussetzungen für die Verbesserung der Bewegungskoordination sind. Innerhalb dieser Lernprozesse werden aufgenommene Informationen (z.B. bestimmte Bewegungsmuster) verarbeitet, bewertet und gespeichert. Gelernte Prozesse zeichnen sich dadurch aus, dass es zu einer Verlagerung von Regulationsprozessen aus kortikalen Strukturen auf subkortikale Bereiche des Gehirns kommt. Dies lässt sich daran erkennen, dass während eines Lernprozesses andere Hirnbereiche aktiv sind, als bei bereits beherrschten Bewegungen (vgl. Neumaier, 1999, S. 60).

Gelernte Bewegungen können so mit einem wesentlich geringeren muskulären Kraftaufwand bzw. Energieeinsatz durchgeführt werden, was sich positiv auf die Ermüdung auswirkt und eine allgemeine Leistungssteigerung mit sich bringt (vgl. Verdonck et al., 1997, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die mangelnde wissenschaftliche Fundierung des Koordinationstrainings in der Praxis und leitet die Relevanz der Untersuchung für den Präventionssport ab.

2 Theoretische Grundlagen zum Thema Koordination: Definiert den Begriff der Koordination als motorische Grundeigenschaft und erläutert die physiologischen und trainingswissenschaftlichen Grundlagen, inklusive der relevanten Analysatoren.

3 Empirische Untersuchung: Beschreibt das Studiendesign, die Testapparaturen (Pegasus 3-D, MediMouse) sowie die Gruppeneinteilung der Probanden zur Überprüfung der gewählten Hypothesen.

4 Ergebnisse: Präsentiert die statistischen Auswertungen der Trainingseffekte hinsichtlich Beweglichkeit, Maximalkraft, Koordination und Haltungsparametern über den sechswöchigen Untersuchungszeitraum.

5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Kontext der sportwissenschaftlichen Fachliteratur und hinterfragt kritisch die methodische Durchführung der Studie.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Koordinationstrainings und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Koordinationstraining, Rumpfmuskulatur, Wirbelsäulengesundheit, Präventionssport, neuromuskuläre Funktionen, Rumpfkoordination, isometrisches Krafttraining, Beweglichkeitsdysbalancen, Maximalkraft, Haltungskontrolle, Pegasus 3-D-System, MediMouse, Propriozeption, Bewegungsökonomie, Trainingswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines speziellen rumpfspezifischen Koordinationstrainings auf die neuromuskuläre Stabilität und Haltungskontrolle des Rumpfes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die sportwissenschaftliche Theorie der Koordination, Methoden des Koordinationstrainings sowie deren praktische Anwendung in der Prävention von Wirbelsäulenschäden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist zu klären, ob ein bewusst gesteuertes Koordinationstraining – ohne zusätzliche Kraftübungen – die Rumpfmuskulatur ökonomischer stabilisieren und Dysbalancen minimieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Vergleichsstudie mit drei Probandengruppen durchgeführt, wobei Daten mittels Pegasus 3-D-System und MediMouse erhoben und statistisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Beschreibung der empirischen Untersuchung, die Darstellung der Messergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Koordinationstraining, Rumpfkoordination, Wirbelsäulenhaltung, neuromuskuläre Funktionen, Prävention und Leistungsdiagnostik mittels Biofeedback.

Wie genau hilft das Pegasus 3-D-System bei der Untersuchung?

Das System ermöglicht eine präzise, dreidimensionale Analyse von Bewegungsabläufen und Kraftentfaltung der Rumpfmuskulatur unter auxotonischen und isometrischen Bedingungen.

Welche Rolle spielt der EBF-Fragebogen in dieser Arbeit?

Der Fragebogen dient dazu, die psychische und physische Erholungs-Beanspruchungs-Bilanz der Probanden zu erfassen, da diese Faktoren die gemessene Leistung maßgeblich beeinflussen können.

Ende der Leseprobe aus 147 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf die neuromuskulären Funktionen des Rumpfes
Hochschule
Universität Paderborn  (Sportmedizinisches Institut)
Note
1,7
Autor
Sandra Kottkamp (geb. Hoffmann) (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
147
Katalognummer
V10766
ISBN (eBook)
9783638171076
ISBN (Buch)
9783656069300
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Koordination Koordinationstraining Rumpf neuromuskuläre Fuktionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Kottkamp (geb. Hoffmann) (Autor:in), 2002, Die Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf die neuromuskulären Funktionen des Rumpfes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/10766
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