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Das Hannibalbild bei Polybio

Eine Analyse der Unterredung zwischen Hannibal und Scipio Africanus vor der Schlacht von Zama

Title: Das Hannibalbild bei Polybio

Term Paper , 2019 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: John Kirsch (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

In der Arbeit wird Polybios Quelle, welche die Unterredung zwischen Hannibal und Scipio darstellt und in der Forschung differenziert gedeutet wird, analysiert. Hierbei werden unter anderem Werke wie Manz „Roms Aufstieg zur Weltmacht“, Christs „Hannibal“ und Walbanks Kommentar zu Polybios Werk herangezogen.

Zunächst ist es notwendig, Polybios Darstellung einer inneren Quellenkritik zu unterziehen, was im ersten Teil der Arbeit geschehen wird. Diese beginnt mit einer kurzen Einführung in den historischen Kontext und in des Geschichtsschreibers Leben und Werk. Im letzten Teil der Quellenkritik wird die Frage der Glaubwürdigkeit der Quelle behandelt. Anschließend wird das Bild, welches der griechische Historiker seinen Lesern von dem karthagischen Feldherrn Hannibal in der Quelle darbietet, analysiert, was mit einer Aufführung der möglichen Gründe seines Vorgehens beendet wird.

„Was ist also das Ergebnis unserer Unterredung? Dass ihr entweder uns die freie Entscheidung über das Schicksal von euch und eurer Vaterstadt überlasst oder in der Schlacht den Sieg davontragt“. Mit diesen Worten soll Publius Cornelius Scipio folgende Unterredung beendet haben, welche kurz vor der Entscheidungsschlacht bei Zama im Jahre 202 v. Chr. zwischen ihm und dem karthagischen Feldherrn Hannibal Barkas stattfand. Der bekannte griechische Historiograph Polybios stellte jenes Ereignis, das nicht nur damals, sondern auch in der gegenwärtigen Geschichtsforschung noch immer diskutiert wird, in seinem Geschichtswerk dar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Umstände der Entstehung der Quelle

2.1. Historischer Kontext der Entstehung

2.2. Polybios und sein Geschichtswerk

2.3. Anlass und Adressatenkreis

2.4. Glaubwürdigkeit der Quelle

3. Das Hannibalbild in der Quelle

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Darstellung der Unterredung zwischen Hannibal und Scipio Africanus vor der Schlacht von Zama im 15. Buch des Geschichtswerks von Polybios, um das darin vermittelte Hannibalbild sowie die Intention des Historikers kritisch zu untersuchen.

  • Historischer Kontext des 2. Punischen Krieges
  • Quellenkritische Einordnung des Werkes von Polybios
  • Analyse der rhetorischen und inhaltlichen Darstellung Hannibals
  • Gegenüberstellung von Hannibal und Scipio Africanus

Auszug aus dem Buch

Das Hannibalbild in der Quelle

In der Geschichtsforschung des 2. Punischen Krieges wurde seit jeher immer wieder auch das Bild Hannibals untersucht. Bei der Betrachtung des polybianischen Hannibalbildes, sind die persönlichen Akzente des griechischen Historikers eindeutig zu erkennen, welche trotz seines römischen Standpunktes als unabhängig des persönlichen Urteils beschrieben werden. Im Gegensatz zu anderen Historikern wie Livius oder Cassius Dio, die den weltbekannten Feldherrn meist in dem gleichen Licht beschrieben, stellt Polybios den Karthager auf verschiedenen Ebenen dar. Zunächst tritt Hannibal bei Polybios lediglich als „Erbe von Hamilkars Haß und als Mitgeschworener gegen Rom auf“, woraufhin er später zum einen als „der zum Kriege entschlossene, dynamische junge Mann“ und zum anderen als „der militärisch hochbegabte, vorausschauende Feldherr“ beschrieben wird. Dennoch muss gesagt werden, dass Polybios Hannibal bewunderte und z.B. seine Feldherrnkunst als eine „hohe geistige Leistung“ achtete.

In Polybios‘ Darstellung zu der Unterredung zwischen den beiden Feldherrn ist Hannibal derjenige, der das Gespräch beginnt. Es ist für einen Verlierer zu Zeiten des Krieges üblich, den Sieger um Friedensverhandlungen zu bitten. Dies kann auch hier vermutet werden, obgleich Polybios darauf verweist, dass es Scipios Großherzigkeit und Kühnheit waren, die Hannibal beeindruckten und die ihn dazu brachten, ihn persönlich zu sprechen. Doch scheint es, dass der Karthager, wie aus der Quelle ersichtlich wird, primär eine militärische Auseinandersetzung vermeiden wollte und sofort um Frieden bittet, da er Scipio weder für seine Großzügigkeit dankt, noch ihm seine Anerkennung entgegenbringt. Aufgrund dessen wurde Hannibal gleich zu Beginn der Unterredung als derjenige dargestellt, der um die Beendigung des Konfliktes bat, was demnach impliziert, dass er bereits als der Verlierer galt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Unterredung vor der Schlacht von Zama ein und erläutert die methodische Herangehensweise sowie die Zielsetzung der quellenkritischen Analyse.

2. Umstände der Entstehung der Quelle: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Rahmen, die Person Polybios, seinen Adressatenkreis sowie die Glaubwürdigkeit und Arbeitsweise des Historikers bei der Erstellung seines Werkes.

3. Das Hannibalbild in der Quelle: Hier wird detailliert untersucht, wie Polybios den karthagischen Feldherrn Hannibal charakterisiert und welche Nuancen in der Schilderung des diplomatischen Treffens zwischen ihm und Scipio zum Ausdruck kommen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der polybianischen Darstellung als historisches Dokument trotz der ungeklärten Fragen zur Historizität.

Schlüsselwörter

Polybios, Hannibal Barkas, Scipio Africanus, 2. Punischer Krieg, Zama, Geschichtsschreibung, Quellenkritik, Historizität, Karthago, Rom, Diplomatie, Antike, Feldherr, Machtpolitik, Unterredung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung einer spezifischen historischen Unterredung zwischen den Feldherren Hannibal und Scipio vor der Schlacht von Zama im Jahr 202 v. Chr. durch den Historiker Polybios.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die quellenkritische Analyse des Werkes von Polybios, den historischen Kontext des 2. Punischen Krieges sowie die psychologische und diplomatische Charakterzeichnung der beteiligten Feldherren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, herauszuarbeiten, welches Hannibalbild Polybios in seinem Geschichtswerk vermittelt und welche Intentionen den Historiker dabei geleitet haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische und komparative Analyse durchgeführt, die sich auf einschlägige Fachliteratur stützt, um die historische Darstellung des Ereignisses einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Entstehungsumstände der Quelle sowie eine detaillierte Analyse der Darstellung Hannibals im Verlauf des Gesprächs mit Scipio.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Polybios, Hannibal, Scipio Africanus, 2. Punischer Krieg und Quellenkritik charakterisiert.

Wie bewertet Polybios die Rolle Hannibals in der Unterredung?

Polybios zeichnet Hannibal als einen erfahrenen, aber durch die Kriegslage in die Defensive gedrängten Diplomaten, der trotz seiner Autorität hilflos gegenüber der Übermacht Roms erscheint.

Welche Bedeutung kommt der Person des Scipio in dieser Darstellung zu?

Scipio wird als gütiger, hochherziger und scharfsinniger Gegenpart dargestellt, dessen Überlegenheit in der Schärfe seiner Argumentation deutlich wird.

Ist das Treffen zwischen Hannibal und Scipio historisch gesichert?

Die Historizität des Treffens wird in der Forschung unterschiedlich diskutiert, wobei die Mehrheit der Experten davon ausgeht, dass die Unterredung tatsächlich stattgefunden hat.

Warum spielt die Rolle der Dolmetscher eine Rolle in der Analyse?

Die Erwähnung von Dolmetschern dient als Indiz für die Quellenkritik, da die Frage aufgeworfen wird, wie die Inhalte einer Unterredung unter solchen Bedingungen authentisch überliefert werden konnten.

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Details

Title
Das Hannibalbild bei Polybio
Subtitle
Eine Analyse der Unterredung zwischen Hannibal und Scipio Africanus vor der Schlacht von Zama
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,3
Author
John Kirsch (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V1060143
ISBN (eBook)
9783346472656
ISBN (Book)
9783346472663
Language
German
Tags
hannibalbild polybio eine analyse unterredung hannibal scipio africanus schlacht zama
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
John Kirsch (Author), 2019, Das Hannibalbild bei Polybio, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1060143
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