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Die Lebenskunst als Zielvorstellung der Sozialen Arbeit

Titel: Die Lebenskunst als Zielvorstellung der Sozialen Arbeit

Akademische Arbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Hauptziel dieser Arbeit ist zu zeigen, wie die Soziale Arbeit Menschen Selbstsorge vermitteln kann und welchen Stellenwert diese Thematik grundlegend in der Sozialen Arbeit hat.

Welche Zielvorstellung leitet die Soziale Arbeit? Erste Gedanken hierzu sind womöglich soziale Gerechtigkeit und die Prävention und Lösung von Bildungs- und Erziehungsproblemen. Aber sollte nicht die Verpflichtung der Sozialen Arbeit, die Gesellschaft zu einem guten Leben zu befähigen, an vorderster Stelle stehen? Eine resilienzfähige, reflektierte Gesellschaft, die bewusst lebt und die sich behauptet kann, das ist meine Zielvorstellung der Sozialen Arbeit.

Die Arbeit mit der Gesellschaft, ihren Herausforderungen und den von der Politik definierten sozialen Problemen erfordert eine spezifische Haltung gegenüber Menschen und dem Leben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Ethische Betrachtung des Guten Lebens

2.1 Subjektive und Objektive Theoriesicht

2.2 Philosophie der Lebenskunst

2.3 Lebenskunst als gesellschaftlicher Auftrag

3. Soziale Arbeit und das gute Leben

3.1 Gegenstand der Beratung

3.2 Berufsethik in der Beratung

4. Lebenskunst als Zielvorstellung in der Beratung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, inwiefern das philosophische Konzept der Lebenskunst als tragfähige Zielvorstellung für die Soziale Arbeit dienen kann, um Menschen bei der bewussten Gestaltung ihres Lebens zu unterstützen. Dabei wird analysiert, wie die Vermittlung von Selbstsorge und die Reflexion über das gute Leben die Beratungspraxis bereichern und ethisch fundieren können.

  • Verbindung von philosophischer Lebenskunst und Beratungspraxis
  • Grundlagen ethischer Theorien zum „guten Leben“
  • Berufsethische Prinzipien der Sozialen Arbeit
  • Methoden der Selbstsorge und Selbstdefinierung im Beratungsprozess
  • Lebenskunst als gesamtgesellschaftlicher Auftrag

Auszug aus dem Buch

2.2 Philosophie der Lebenskunst

Grundzüge der Philosophie der Lebenskunst sind bereits bei Aristoteles und Nitzsche zu finden. Durch Friedrich Nietzsches und Michel Foucaults Theorien wird auf das Lebenswerk von Wilhelm Schmid, einem Philosophen der heutigen Zeit, hingeführt. Friedrich Wilhelm Nietzsche gilt als Wegbereiter postmoderner philosophischer Ansätze und stellte Lebensbejahung in den Mittelpunkt seiner Philosophie. Nach seiner Auffassung entwickeln Menschen durch Schmerz, durch Lebensnot die Frage nach dem Lebenssinn. Die Formung des Subjekts gilt als allgemeine Aufgabe für den Einzelnen, dieser muss sich befreien von der Moral. Seine Kritik der Moral wird meist auf die Kirche und den Staat bezogen. Darunter zu verstehen ist, seinen eigenen Geschmack zu stilisieren hin zu einem individuellen Charakter. „Seinem Charakter Stil geben. Eine große und seltene Kunst.“7 Lebenskunst wurde nicht als Selbstverwirklichung gesehen, sondern als Arbeit an sich Selbst, das Selbst als Kunstwerk. 8

Michel Foucault bezog sich in seinen Arbeiten und Schriften grundlegend auf Friedrich Nitzsche. Michel Foucault gab einen wesentlichen Anstoß für die aktuelle Lebenskunst Debatte. Foucault entfernt sich von der Sollensethik und bringt die Selbstsorge in das Zentrum einer neuen verantwortungsvollen Ethik. Er bezieht die Sorge um das Selbst auf die gesamte Lebensform, als unendliche Aufgabe, als geistige Arbeit an dem Selbst. Ein grundlegendes Ziel ist die „[…]Einwirkung des Subjekts auf sich selbst, durch die man versucht, sich selbst zu bearbeiten, sich selbst zu transformieren und zu einer bestimmten Seinsweise Zugang zu gewinnen […].“9 Zentraler Einfluss für seine Philosophie der Lebenskunst war seine Aufarbeitung der Machtstrukturen und -verhältnisse, wie auch die Wahrheit im Umgang mit sexuellen Lüsten. In seinem Werk „Ästhetik der Existenz“ erklärt er Wünsche und Begierden in ein Gleichgewicht zu bringen und diese Anzuerkennen. Weniger in einem Imperativ, mehr als Aufruf zur Selbstbeobachtung. Selbsttransformation, Selbsterfindung und Selbsterkenntnis bringt den Menschen näher zur Subjektwerdung. Durch Selbstbeobachtung soll es Menschen gelingen eigene Fragen nach dem individuellen, schönen Leben beantworten zu können.10

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz einer Zielvorstellung für die Soziale Arbeit und führt in das Konzept der Lebenskunst als philosophisches Fundament für eine bewusste Lebensführung ein.

2. Ethische Betrachtung des Guten Lebens: Dieses Kapitel unterscheidet zwischen subjektiven und objektiven Theorien des guten Lebens und zeichnet die Entwicklung der Lebenskunst von der Antike bis zu zeitgenössischen Philosophen wie Foucault und Schmid nach.

3. Soziale Arbeit und das gute Leben: Hier wird der Bezug zwischen dem Anspruch an ein gelingendes Leben und der praktischen Sozialen Arbeit hergestellt, wobei insbesondere die Rolle von Beratung und Berufsethik kritisch reflektiert wird.

4. Lebenskunst als Zielvorstellung in der Beratung: Das Kapitel erläutert den praktischen Transfer des Lebenskunst-Konzepts in die Beratungssituation, insbesondere durch die Arbeit an der individuellen Lebensgeschichte und Selbstdefinition der Klienten.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Lebenskunst eine wertvolle Erweiterung der Beratung darstellt und die Soziale Arbeit darin bestärken kann, ihre Rolle als politisch und gesellschaftlich wirksame Kraft wahrzunehmen.

Schlüsselwörter

Lebenskunst, Soziale Arbeit, Philosophie, Wilhelm Schmid, Selbstsorge, Beratung, Ethik, Lebensführung, Subjektwerdung, Selbstmächtigkeit, Berufsethik, Lebensgeschichte, Handlungsfähigkeit, Autonomie, Gesellschaftlicher Auftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Lebenskunst und deren Anwendbarkeit als Zielvorstellung innerhalb der Sozialen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Philosophie der Lebenskunst, die ethischen Grundlagen des „guten Lebens“, die Berufsethik in der Sozialen Arbeit sowie Methoden der lebenskunstorientierten Beratung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Klienten durch das Konzept der Lebenskunst in der Beratung gestärkt werden können, um ihr Leben bewusster zu gestalten und Selbstsorge zu erlernen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse philosophischer Konzepte (insbesondere von Wilhelm Schmid und Michel Foucault) und deren Verknüpfung mit den fachlichen Standards und der Berufsethik der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die philosophische Herleitung des guten Lebens, die Analyse des Beratungssystems in der Sozialen Arbeit sowie die praktische Übertragung des Konzepts der Lebenskunst auf die konkrete Beratungssituation.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Selbstsorge, Lebenskunst, Soziale Arbeit, Ethik, Beratung und Selbstmächtigkeit.

Welche Rolle spielt Wilhelm Schmid in dieser Publikation?

Wilhelm Schmid dient als zentraler Bezugspunkt, da seine „Philosophie der Lebenskunst“ den theoretischen Ursprung für die Argumentation der Arbeit bildet.

Welche acht Themengebiete sind für die Beratung relevant?

Für die Arbeit am Selbst sind unter anderem die Reflexion von Beziehungen, Erfahrungen, Lebenssinn, Wertvorstellungen, Sicherheit und Risiko, Gewohnheiten, Traumata sowie die Orientierung am „Schönen“ entscheidend.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Lebenskunst als Zielvorstellung der Sozialen Arbeit
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Abt. München
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1060127
ISBN (eBook)
9783346472595
ISBN (Buch)
9783346472601
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lebenskunst zielvorstellung sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Lebenskunst als Zielvorstellung der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1060127
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Leseprobe aus  18  Seiten
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