Welche Rolle hatte die damalige westdeutsche Regierung auf den amerikanischen Partner und wie konnte dadurch die Stabilität innerhalb Europas zu einem neuen Höhepunkt gebracht werden? In der Arbeit sollen sowohl die persönlichen Beziehungen der beiden Regierungsoberhäupter betrachtet werden, als auch ihr jeweiliges politisches Engagement in Bezug auf die Annäherung an den Osten. Um dies genau nachvollziehen zu können, wird im Laufe dieser Arbeit ein klarer historischer Rahmen gesetzt.
Beginnend müssen die beiden Protagonisten vorgestellt und ihre jeweilige politische Situation bei Amtsantritt erklärt werden. Darauffolgend werden die jeweiligen Ansätze in puncto Außenpolitik geklärt, woraufhin die unterschiedlichen Auswirkungen auf die immer wieder wechselnden Beziehungen diskutiert werden können. Ein abschließendes Fazit sollte einen guten Überblick über die Thematik geben und das Ergebnis präsentieren.
Das endgültige Ziel dieser Arbeit soll die Darstellung des beziehungstechnischen Zeitraums von 1969 – 1974 sein, immer unter dem Aspekt, wer hat wen manipuliert und wie war das Verhältnis zueinander?
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
DIE AUßENPOLITIK DES WESTENS IN DEN SPÄTEN 1960ER JAHREN
DIE VORGESCHICHTE DER FÜHRUNGSPERSON WILLY BRANDT
DIE AUßENPOLITIK DER USA UNTER LYNDON B. JOHNSON UND DER ÜBERGANG IN DIE AMTSZEIT RICHARD NIXONS
DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN USA UND DER BRD
DIE GLOBALPOLITIK DES RICHARD NIXON
DIE AUßENPOLITIK DER BUNDESREPUBLIK UNTER WILLY BRANDT
DIE AUSWIRKUNGEN UNTERSCHIEDLICHER ANSÄTZE AUF DIE AMERIKANISCH – DEUTSCHEN BEZIEHUNGEN
FAZIT UND ROLLE DER EREIGNISSE MIT ZUKUNFTSBEZUG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die politischen Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von 1969 bis 1974 unter Berücksichtigung der individuellen politischen Ansätze von Präsident Richard M. Nixon und Bundeskanzler Willy Brandt sowie deren Einfluss auf die europäische Stabilität.
- Analyse der außenpolitischen Strategien von Nixon und Brandt
- Untersuchung der persönlichen und politischen Dynamik zwischen den Regierungsoberhäuptern
- Bedeutung der Ostpolitik im Kontext der amerikanisch-deutschen Beziehungen
- Einfluss der globalpolitischen Supermächte auf die deutsche Wiederannäherung
- Rolle der Berliner Verträge für die Entspannungspolitik
Auszug aus dem Buch
Die Außenpolitik der USA unter Lyndon B. Johnson und der Übergang in die Amtszeit Richard Nixons
Wie bereits erwähnt wurde, waren die späteren 1960er Jahre von einem bestimmten Ereignis geprägt. Dem militärischen Eintritt der USA in die Auseinandersetzung des gespaltenen vietnamesischen Landes. Natürlich sollte diese Arbeit nicht ihren eigentlichen historischen Ansatz verkennen, dennoch, da dieser Konflikt in jener Zeit allumfassende Auswirkungen hatte, muss, zum besseren Verständnis, eine kurze Darstellung eben jenem geboten werden. Natürlich war der Vietnamkrieg keineswegs ein Brennpunkt, welcher sich erst unter Präsident Johnson etablierte. Bereits Eisenhower und Kennedy mussten politisch damit umgehen. Allerdings traten die USA in dieser Zeit nur als beratene Rolle zur Seite. Militärische Aktionen, wie flächendeckende Bombardements, der Einsatz von amerikanischen Soldaten oder „Agent Orange“ wurden erst auf Anweisung Johnsons ausgeführt. Auslöser für Ersteres war der heute umstrittene Tonkin – Zwischenfall, bei welchem am 2. und 4. August 1964 zwei amerikanische Kriegsschiffe beschossen worden sein sollen. 1965 landeten dann die ersten US – amerikanischen Truppen in Vietnam, welche in den Jahren danach immer wieder aufgestockt wurden. Dieser Konflikt hatte jedoch etwas Neuartiges an sich. Im Land hatte sich eine moderne Medienkultur etabliert, was dazu führte, dass die Bevölkerung genau über den schlechten Verlauf und die miserablen Bedingungen des Krieges informiert wurden. Nach etwaigen Militäroffensiven, wie beispielsweise der Tet – Offensive (1968), wurde die Friedensbewegung in der Bevölkerung immer größer. Die Bombardierung wurde 1968 schließlich eingestellt und Nixon wurde zum neuen Präsidenten gewählt.
Zusammenfassung der Kapitel
EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt die ideologische Blockbildung nach dem Zweiten Weltkrieg und definiert das Ziel der Arbeit, die Beziehungen zwischen den USA und der BRD im Kontext von Nixon und Brandt zu analysieren.
DIE AUßENPOLITIK DES WESTENS IN DEN SPÄTEN 1960ER JAHREN: Dieses Kapitel behandelt die biographischen und politischen Hintergründe Willy Brandts sowie die schwierige außenpolitische Ausgangslage der USA unter Lyndon B. Johnson vor dem Machtantritt Nixons.
DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN USA UND DER BRD: Im Hauptteil werden Nixons globalpolitische Strategien, Brandts Ostpolitik sowie die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Ansätze auf das beiderseitige diplomatische Verhältnis untersucht.
FAZIT UND ROLLE DER EREIGNISSE MIT ZUKUNFTSBEZUG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die politische Stabilität sowie die zwischenmenschliche Dynamik zwischen Nixon und Brandt im historischen Rückblick.
Schlüsselwörter
Richard M. Nixon, Willy Brandt, Außenpolitik, Ostpolitik, USA, Bundesrepublik Deutschland, Vietnamkrieg, Entspannungspolitik, Kalter Krieg, Berlin-Abkommen, Henry Kissinger, Geopolitik, Diplomatie, Machtverhältnisse, Stabilität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die politischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten im Zeitraum von 1969 bis 1974.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die Ostpolitik Willy Brandts, die globalpolitische Ausrichtung unter Richard M. Nixon und deren Wechselwirkungen auf das deutsch-amerikanische Verhältnis.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Regierungen von Brandt und Nixon agierten, wer wen politisch beeinflusste und wie dies zur Stabilität in Europa beitrug.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf der Auswertung von Literatur, Memoiren, Regierungsberichten und diplomatischen Dokumenten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Außenpolitik der USA, die Entwicklung der Bundespolitik unter Brandt sowie die spezifischen Auswirkungen der jeweiligen Ansätze auf die zwischenstaatliche Diplomatie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Außenpolitik, Ostpolitik, Entspannungspolitik, Kalter Krieg, diplomatische Beziehungen und die Akteure Nixon, Brandt und Kissinger.
Welche Rolle spielte Henry Kissinger in den Beziehungen?
Kissinger fungierte als Sicherheitsberater Nixons und war maßgeblich an den Analysen und der Umsetzung der US-Außenpolitik gegenüber Deutschland und den Ostblockstaaten beteiligt.
Wie bewertet der Autor das Verhältnis zwischen Nixon und Brandt?
Das Verhältnis wird als von einer "abgekühlten Distanz" geprägt beschrieben, wobei Brandt gegenüber dem Präsidenten eine respektvolle Haltung bewahrte, während Nixon eine eher rationale bis skeptische Distanz hielt.
- Quote paper
- Alexander Eisele (Author), 2021, USA und BRD. Die Beziehung von Richard Nixon und Willy Brandt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1060093