Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Die Offene Kindergartenarbeit

Wie viel Selbststimmung wird den Kindern in diesem Bildungskonzept zugestanden?

Titel: Die Offene Kindergartenarbeit

Hausarbeit , 2018 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kerstin Kosicek (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sind Kinder in der offenen Kindergartenarbeit wirklich Akteure ihrer Entwicklung und gewährleistet das Bildungskonzept der offenen Kindergartenarbeit, dass den Kindern in allen Bereichen ihres Tuns Selbstbestimmung zugestanden wird?

Der Fokus dieser Arbeit ist darauf angelegt, das pädagogische Konzept der Offenen Arbeit zum Untersuchungsgegenstand zu nehmen. Diese Arbeit soll Aufschluss geben, wie das Konzept der Offenen Arbeit aufgrund von Rahmenbedingungen und theoretischen Grundlagen und die hieraus resultierenden Strukturelemente den Kindern im Kindergartenalltag ihre Entscheidungsfreiräume bieten kann.

Dabei steht im Vordergrund, sich das Kind als Selbstgestalter seiner Entwicklung, die ErzieherIn als SelbstgestalterIn ihrer Pädagogik und die Bedeutung des Raumes genauer anzusehen. Gelingt es der Offenen Arbeit mit diesen Strukturmerkmalen lebensbedeutsame Handlungsfelder zu arrangieren und soziale Prozesse zu fördern? Berücksichtig das Konzept die Lebenssituation von Kindern und ihren Familien? Erhalten Kinder mit besonderen Bedürfnissen besondere Zuwendung und Förderung?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anfänge und Entstehung der offenen Arbeit

3. Erkenntnisse und Orientierung in der offenen Arbeit

3.1 Das Kind als Selbstgestalter seiner Entwicklung

3.2 Die Erzieherin als Selbstgestalterin ihrer Pädagogik

3.3 Die Bedeutung des Raumes als „dritte Erzieherin“

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das pädagogische Konzept der offenen Kindergartenarbeit mit dem Ziel zu klären, inwiefern die gegebenen Rahmenbedingungen den Kindern tatsächliche Selbstbestimmung und Mitsprache bei der Gestaltung ihres Alltags ermöglichen.

  • Historische Entwicklung und Ursprünge der offenen Arbeit
  • Die Rolle des Kindes als aktiver Selbstgestalter seiner Entwicklung
  • Anforderungen an pädagogische Fachkräfte im offenen Konzept
  • Die Funktion der Raumgestaltung als „dritte Erzieherin“
  • Die Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Kind als Selbstgestalter seiner Entwicklung

Das Kind rückt in den Mittelpunkt und wird in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen und angenommen. Dehlfing schreibt dies wie folgt: „Dem Kind werden gleichzeitig alle Chancen der Veränderung eröffnet.“ (Dehlfing 2011, S. 18) Regel verdeutlicht dies 2008 mit:

„Kinder (sind) kompetente kleine Menschen von Anfang an, den Großen gleichwertig und gleichwürdig, mit dem einen Unterschied, dass die großen Menschen schon eine Menge lernen konnten, was die kleinen Menschen noch vor sich haben“. (Regel 2008, S. 176)

Regel benennt 2007 bereits folgende Punkte die unter anderem das kindliche Vorankommen in der Offenen Arbeit positiv beeinflussen: -Zugehörigkeit und Willkommen sein durch Akzeptanz, Nähe und Bindung; -Geborgenheit durch Gruppengefühle; -Verlässlichkeit, Bestätigung, Resonanz und Anerkennung; -Raum für authentische Bedürfnisse und Gefühle; -Unabhängigkeit, Autonomie und Selbsttätigkeit durch Freiräume; -Partizipation im sozialen Gefüge des Kindergartens; -Halt und emotionale Sicherheit durch Zugehörigkeit; -Zutrauen in kindliche Selbstregulierungskräfte; -geduldige und unterstützende Begleitung, die das jeweilige Tempo eines jeden Kindes akzeptiert – vor allem bei Kindern mit Entwicklungsbenachteiligungen; -Sicherheit gebende Raum- und Zeitstrukturen; -Bewegungs- und Aktivitätsmöglichkeiten, um Körperfunktionen und -fähigkeiten kennenzulernen und darin sicher zu werden: -Herausforderungen, Angebote, Lernwerkstätten und Forscherräume innen und außen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der offenen Kindergartenarbeit und formuliert die zentrale Fragestellung nach der Selbstbestimmung des Kindes in diesem Konzept.

2. Anfänge und Entstehung der offenen Arbeit: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der offenen Arbeit nach und zeigt, wie der Wunsch nach mehr Freiheit und kindzentrierten Ansätzen den Wandel in Kitas einleitete.

3. Erkenntnisse und Orientierung in der offenen Arbeit: Hier werden theoretische Grundlagen der Reformpädagogik und Entwicklungspsychologie diskutiert, die das offene Konzept begründen.

3.1 Das Kind als Selbstgestalter seiner Entwicklung: Es wird analysiert, wie Kinder in der offenen Arbeit als kompetente Akteure wahrgenommen werden, die ihren eigenen Lernprozess aktiv steuern.

3.2 Die Erzieherin als Selbstgestalterin ihrer Pädagogik: Dieses Kapitel thematisiert die veränderte Rolle des Erziehers, der vom Anweiser zum Lernbegleiter und Gestalter einer vorbereiteten Umgebung wird.

3.3 Die Bedeutung des Raumes als „dritte Erzieherin“: Es wird dargelegt, wie die physische Umgebung gezielt gestaltet werden muss, um eigenständiges Forschen und Lernen zu ermöglichen.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die offene Arbeit durch Freiräume und gezielte Raumgestaltung die Selbstständigkeit der Kinder maßgeblich fördert, sofern ein diszipliniertes Team diesen Prozess reflektiert begleitet.

Schlüsselwörter

Offene Kindergartenarbeit, Selbstbestimmung, Kindzentrierung, Pädagogische Konzepte, Raumgestaltung, Dritte Erzieherin, Lernbegleitung, Entwicklungspsychologie, Partizipation, Freispiel, Autonomie, Selbstständigkeit, Reformpädagogik, Erzieherrolle, Kindliche Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der offenen Kindergartenarbeit und untersucht, wie viel Selbstbestimmung Kindern innerhalb dieses pädagogischen Modells eingeräumt wird.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Geschichte der offenen Arbeit, die kindliche Entwicklung, die Rolle der pädagogischen Fachkraft sowie die Gestaltung der Lernumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob das offene Konzept tatsächlich gewährleistet, dass Kinder als Akteure ihrer eigenen Entwicklung handeln können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Befunde sowie reformpädagogischer Theorien zur Begründung und Reflexion der offenen Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die spezifische Rolle des Kindes, die veränderten Aufgaben des Personals und die Bedeutung der räumlichen Umgebung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Offene Arbeit, Selbstgestaltung, Lernbegleitung, Raum als „dritte Erzieherin“ und kindliche Autonomie.

Welche Funktion hat die Raumgestaltung konkret?

Der Raum fungiert als „dritte Erzieherin“, indem er durch seine Aufteilung und Ausstattung den Kindern Anregungen bietet und sie zum selbstständigen Forschen einlädt.

Wie verändert sich die Rolle der Erzieherin?

Die Fachkraft agiert nicht mehr als direktiver Anweiser, sondern beobachtet das Kind im Hintergrund, bereitet die Umgebung vor und begleitet Lernprozesse individuell.

Welche Rolle spielt die Teamarbeit für das Gelingen?

Die Arbeit betont, dass eine gute Kommunikation, Reflexionsbereitschaft und gemeinsame Absprachen im Team essenziell sind, damit kein Kind im offenen System verloren geht.

Wie werden die Interessen der Kinder ermittelt?

Durch genaue Beobachtung des kindlichen Spiels und Verhaltens erkennen die Fachkräfte die aktuellen Lernthemen und Bedürfnisse der Kinder.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Offene Kindergartenarbeit
Untertitel
Wie viel Selbststimmung wird den Kindern in diesem Bildungskonzept zugestanden?
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,3
Autor
Kerstin Kosicek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V1045498
ISBN (eBook)
9783346470355
ISBN (Buch)
9783346470362
Sprache
Deutsch
Schlagworte
offene kindergartenarbeit selbststimmung kindern bildungskonzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kerstin Kosicek (Autor:in), 2018, Die Offene Kindergartenarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1045498
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum