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Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II

Titel: Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II

Essay , 2020 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Selina Schneider (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Baseler Ausschuss erklärte mit seinem Regelwerk zu Basel I die Bedeutung von Eigenkapital bei der Kreditvergabe durch Kreditinstitute. Durch international gültige Regelungen soll das Insolvenzrisiko bei der Vergabe von Krediten reduziert werden. Der Baseler Ausschuss sah sich gezwungen, das Regelwerk mithilfe von Basel II zu überarbeiten. Doch um verstehen zu können, warum eine solche Überarbeitung des Regelwerks notwendig war, ist eine Begriffsbestimmung von Basel I und Basel II sowie die Erläuterung der Zielsetzungen wichtig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II

2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung Basel I

2.2 Begriffsbestimmung und Zielsetzung Basel II

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und den Verlauf der regulatorischen Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II im Kontext der internationalen Bankenaufsicht und der Risikosteuerung von Kreditinstituten.

  • Grundlagen der Bankenaufsicht und ihre Bedeutung für die Finanzmarktstabilität
  • Analyse der Zielsetzungen und Defizite des Basler Akkords (Basel I)
  • Detaillierte Erläuterung der Struktur von Basel II und dessen Drei-Säulen-Modell
  • Bedeutung von Ratingverfahren und Eigenkapitalunterlegung im Finanzsektor
  • Einordnung der Regulierungsentwicklung in den Prozess des Risikomanagements

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung Basel I

„Der Begriff Basel [I] bezeichnet Vorschläge und Rahmenvereinbarungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht über die Regulierung von Kreditinstituten. Dieser Ausschuss besteht heute aus Vertretern der Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden der führenden Industriestaaten und Schwellenländer.“7 Ziel des Baseler Ausschusses ist eine globale Verbesserung der Qualität der Finanzaufsicht durch die Einführung eines international geltenden Regelwerks. Mit der „Veröffentlichung eines Konsultationspapiers im Dezember 1987 wurde im Juli 1988 der erste Basler Akkord (Basel I bzw. Basel Capital Accord) veröffentlicht, der bereits einen risikoorientierten Eigenkapitalansatz verfolgt.“8 Durch Basel I wurden Richtlinien festgesetzt, die den Kreditinstituten ein Portfolio vorgaben, mithilfe dessen kalkuliert wurde welchen Prozentsatz an Eigenkapital sie vorweisen müssen. Bankgeschäftliche Risiken, vor allem im Risikoaktiva, sollten so reduziert werden.9 Denn das Insolvenzrisiko entstand vor allem durch Forderungsverluste, die bei Bankgeschäften durch das Ausbleiben von Rückzahlungen entstehen konnten. „Basel I sieht [hierbei] vor, dass eine Bank für jeden Kredit, …, 8% der Kreditsumme an Eigenkapital zur Deckung von Verlusten … bereithalten muss.“10 Allerdings erwies sich das Regelwerk von Basel I als zu ungenau in der Art und Weise, wie die Risiken bewertet wurden, also in der zu geringen Differenzierung der Risikoaktiva, denn alle privaten Haushalte und Unternehmen flossen unabhängig von ihrer Tätigkeitsgröße mit demselben Bonitätsgewicht in die Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die fundamentale Bedeutung von Eigenkapital für Kreditinstitute und führt in die historische Notwendigkeit der Bankenaufsicht aufgrund von Finanzmarktrisiken ein.

2 Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Reform der Basler Akkorde, definiert die Ziele von Basel I und Basel II und beschreibt die Funktionsweise des Drei-Säulen-Modells.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit präziserer Risikobewertungen zusammen und verdeutlicht, warum die kontinuierliche Anpassung regulatorischer Rahmenbedingungen eine notwendige Reaktion auf Marktentwicklungen bleibt.

Schlüsselwörter

Bankenaufsicht, Baseler Ausschuss, Eigenkapital, Basel I, Basel II, Finanzstabilität, Kreditrisiko, Insolvenzrisiko, Drei-Säulen-Modell, Rating, Eigenkapitalanforderungen, Risikoaktiva, Risikomanagement, Bankgeschäfte, Finanzmärkte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die regulatorische Entwicklung der Bankenaufsicht von Basel I hin zu Basel II und analysiert, warum die Anpassung der Eigenkapitalregeln für Kreditinstitute notwendig wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Risikokapitalunterlegung, der Stabilisierung des Finanzsektors durch internationale Abkommen und der Entwicklung präziserer Risikomessverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Gründe für die Überarbeitung des ersten Basler Akkords zu identifizieren und die Funktionsweise sowie die Auswirkungen des Regelwerks Basel II verständlich darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der regulatorischen Rahmenbedingungen des Baseler Ausschusses.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen und Zielsetzungen beider Regelwerke (Basel I und II) gegenübergestellt und das Drei-Säulen-Modell von Basel II im Detail analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bankenaufsicht, Eigenkapitalanforderungen, Basel I, Basel II, Finanzmarktstabilität, Rating und Kreditrisiko.

Warum erwies sich Basel I im Zeitverlauf als unzureichend?

Basel I war zu ungenau in der Risikobewertung, da es Risikoaktiva kaum differenzierte und alle Kreditnehmer pauschal mit dem gleichen Bonitätsgewicht behandelte.

Welche Bedeutung kommt dem Drei-Säulen-Modell in Basel II zu?

Das Modell führt durch die Kombination von Mindestkapitalanforderungen, bankaufsichtlichem Überprüfungsverfahren und Marktdisziplin zu einer höheren Risikosensitivität und Transparenz im Bankwesen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Selina Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
9
Katalognummer
V1045264
ISBN (eBook)
9783346469007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basel Finanzierung Essay Weiterentwicklung Basel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Selina Schneider (Autor:in), 2020, Weiterentwicklung von Basel I zu Basel II, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1045264
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Leseprobe aus  9  Seiten
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