Die vorliegende Arbeit ist eine Projektarbeit mit Interview eines Schulkindes.
Es wurde der Test Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) von Uwe Schaarschmidt und Andreas W. Fischer durchgeführt. Dieser Test bezieht sich vor allem auf das Arbeits- und Berufsleben der untersuchten Personen und soll Fragen zur Personalentwicklung und zur Arbeitsgestaltung unter Gesundheitsbezug klären. Mit Hilfe des Testes können Aussagen über förderliche und gefährdende Verhaltensmuster hinsichtlich des Arbeitsalltages getroffen werden und somit entsprechende Maßnahmen zur Prävention oder Rehabilitation getroffen werden. Der Test besteht aus 66 Fragen, die sich auf 11 verschiedenen Dimensionen verteilen. Die Ergebnisse dieser Fragen unter Bezugnahme der erwähnten Dimensionen ergeben vier unterschiedliche Verhaltens- und Erlebensmuster: Muster G (Gesundheit), Muster S (Schonung), Risikomuster A (Selbstüberforderung) und Risikomuster B (Resignation).
Inhaltsverzeichnis
1. Personenbeschreibung
2. Ableitung diagnostischer Fragestellungen und Untersuchungshypothesen
3. Hypothetische Wahl diagnostischer Mittel
4. Untersuchungsbericht
4.1 Untersuchungsmethode und Darstellung der Durchführung
4.2 Darstellung der Ergebnisse
4.3 Interpretation der Ergebnisse
5. Förderung
6. Reflexion
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit der pädagogisch-psychologischen Diagnostik eines Schülers, um dessen Lernmotivation und schulische Leistungen im Kontext seiner familiären und schulischen Lebenswelt zu untersuchen, mit dem Ziel, förderliche Ansätze zur Unterstützung seiner Entwicklung abzuleiten.
- Analyse der Lernmotivation im schulischen Kontext
- Einfluss der familiären Resonanz auf schulische Leistungen
- Methodische Anwendung diagnostischer Verfahren (AVEM-Test)
- Reflexion über pädagogische Interventionsmöglichkeiten
- Fallanalyse und Erstellung eines diagnostischen Profils
Auszug aus dem Buch
4.1 Untersuchungsmethode und Darstellung der Durchführung
Es wurde der Test Arbeitsbezogenes Verhaltens – und Erlebensmuster (AVEM) von Uwe Schaarschmidt und Andreas W. Fischer durchgeführt. Dieser Test bezieht sich vor allem auf das Arbeits – und Berufsleben der untersuchten Personen und soll Fragen zur Personalentwicklung und zur Arbeitsgestaltung unter Gesundheitsbezug klären. Mit Hilfe des Testes können Aussagen über förderliche und gefährdende Verhaltensmuster hinsichtlich des Arbeitsalltages getroffen werden und somit entsprechende Maßnahmen zur Prävention oder Rehabilitation getroffen werden. Der Test besteht aus 66 Fragen, die sich auf 11 verschiedenen Dimensionen verteilen. Die Ergebnisse dieser Fragen unter Bezugnahme der erwähnten Dimensionen ergeben vier unterschiedliche Verhaltens- und Erlebensmuster: Muster G (Gesundheit), Muster S (Schonung), Risikomuster A (Selbstüberforderung) und Risikomuster B (Resignation). Muster G beschreibt also ein Verhalten, welches durch hohes Arbeitsengagement, Widerstandsfähigkeit bei Problemen und einem generellen positiven Lebensgefühl charakterisiert wird. Hier ist eine Intervention nicht erforderlich, da das Verhalten als gesundheitsförderlich eingestuft wird. Anders verhält sich das Muster S, hier ist das Arbeitsengagement eher gering ausgeprägt bei einer hohen Distanz zu Problemen im Arbeitsalltag, gleichzeitig besteht aber auch eine hohe Widerstandsfähigkeit und generell eine relative Lebenszufriedenheit. Genauso wie Muster G ist auch Muster S nicht gesundheitsschädigend, es kann aber hinsichtlich des Motivationsaspekts interveniert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Personenbeschreibung: Detaillierte Darstellung des Schülers Lukas, seiner schulischen Situation, häuslichen Umgebung und seiner subjektiven Einstellung zu Lernprozessen.
2. Ableitung diagnostischer Fragestellungen und Untersuchungshypothesen: Formulierung zentraler Annahmen über den Zusammenhang zwischen Motivationskompetenz, familiärer Resonanz und schulischer Leistung basierend auf theoretischen Modellen.
3. Hypothetische Wahl diagnostischer Mittel: Erläuterung notwendiger diagnostischer Schritte, um Lukas' Lernverhalten präziser zu erfassen und passende Förderansätze zu identifizieren.
4. Untersuchungsbericht: Beschreibung der Durchführung des AVEM-Tests, Darstellung der Testergebnisse des Probanden sowie deren psychologische Interpretation.
5. Förderung: Ableitung von Präventionsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen basierend auf den Testergebnissen und der vorherigen Analyse.
6. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit dem Modul, den eigenen Erfahrungen bei der Interviewführung und der Relevanz diagnostischer Arbeit.
Schlüsselwörter
Lernmotivation, Schulleistung, AVEM-Test, Diagnostik, Familienberatung, Motivationskompetenz, Schüler, Realschule, Lernstrategien, pädagogische Psychologie, Schulentwicklung, Selbstreflexion, Förderdiagnostik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der diagnostischen Einordnung eines Schülers und der Analyse seiner Lernmotivation sowie seines Arbeits- und Erlebensmusters mittels wissenschaftlicher Testverfahren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Diagnostik, der Lernmotivation, dem Einfluss familiärer Umstände auf schulische Leistungen sowie der Identifikation möglicher Fördermaßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Ursachen für die Motivationslage des Schülers zu verstehen und auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen für die schulische und familiäre Unterstützung zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Neben einer qualitativen Interviewanalyse wird das standardisierte Testverfahren "Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster" (AVEM) eingesetzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung des Falls, die theoretische Herleitung von Hypothesen, die Durchführung des AVEM-Tests bei einem Probanden sowie die Auswertung und Interpretation der Daten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Lernmotivation, Diagnostik, Förderplanung, Schulleistung und pädagogische Reflexion.
Warum spielt die familiäre Situation eine Rolle?
Die familiäre Situation wird analysiert, um zu prüfen, inwieweit die dort erfahrene Resonanz oder Belastung die schulische Motivation und das Leistungsvermögen des Schülers beeinflusst.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin aus dem AVEM-Test?
Die Autorin stellt fest, dass der Proband überwiegend im Normalbereich agiert, jedoch präventive Maßnahmen wie Entspannungstherapien aufgrund leichter Tendenzen zum Perfektionismus sinnvoll sein könnten.
- Quote paper
- Tina Watzek (Author), 2021, Diagnostik, Förderung und Beratung unter Bezugnahme des AVEM-Tests, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1043505