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Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit

Titel: Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit

Einsendeaufgabe , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Bauer (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Scheinbar selbstverständlich gehen wir im mit dem Begriff "Psychologie" um. Er begegnet uns in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens. Ein Fußballspieler der einen Elfmeter verschießt, ist der Situation "psychisch" nicht gewachsen, oder ein Lehrer meldet Besorgnis an da sein Schüler über einen längeren Zeitraum "psychisch" auffällig geworden ist. Warum fällt es uns so leicht, Situation oder menschliches Verhalten im alltäglichen Leben "psychologisch" zu bewerten, ohne dass wir uns jemals tiefer mit dieser Wissenschaft beschäftigt haben? Dazu werden im Folgenden die Begriffe der Alltags- und der Wissenschaftspsychologie voneinander abgegrenzt.

Die folgenden Punkte geben einen Überblick über die größten Einflussfaktoren auf die Entwicklungsgeschichte der Pädagogik, von der Antike bis ins 19. Jahrhundert, da sich in dieser Zeitspanne die grundlegendsten, geschichtlichen Einflüsse ereigneten.

Würden wir Menschen fragen, was sie unter Bildung verstehen oder wie Bildung entsteht, würde ein Großteil vermutlich antworten, dass Bildung durch das "Lernen" in der Schule entsteht. Diese Annahme ist nicht falsch, mit einem Blick in die Literatur zum Thema Lernen stellen wir jedoch fest, dass der Begriff des "Lernens" weitaus umfassender ist als zunächst angenommen. Ziel dieser Ausarbeitung ist, den Begriff des "Lernens" genauer zu erläutern um anschließend den Unterschied zwischen formalem und informalem Lernen an einem Beispiel zu erörtern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teilaufgabe A1

1.1 Einleitung

1.2 Psychologie im Alltag – ein ständiger Begleiter

1.3 Psychologie als Wissenschaft

1.4 Abgrenzung Alltags- zu Wissenschaftspsychologie

1.5 Empirische Untersuchung eines Alltagsphänomens in der Psychologie am Beispiel des „Bystander-Effekt“

1.5.1 Die fünf Phasen des empirischen Forschungsprozesses am Beispiel des „Bystander-Effekts“

Phase 1: Problemdefinition

Phase 2: Planung und Vorbereitung der Erhebung

Phase 3: Datenerhebung

Phase 4: Datenauswertung und Analyse

Phase 5: Diskussion und Interpretation

Teilaufgabe A2

2.1 Einleitung

2.2 Bildung und Erziehung in der Antike

2.3 Bildung und Erziehung im Mittelalter

2.4 Comenius und Rousseau, zwei große Pädagogen der Neuzeit

2.5 Die Bildungsreform des 18. und 19. Jahrhunderts

Teilaufgabe A3

3.1 Einleitung

3.2 Der Begriff des „Lernens“

3.3 Unterscheidung zwischen formalen und informalem lernen

3.3.1 Formales Lernen

3.3.2 Informelles Lernen

3.4 Unterscheidung des formalen und informellen Lernprozesses anhand eines Beispiels aus der Sozialen Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit grundlegenden humanwissenschaftlichen Aspekten, die für das Studium der Sozialen Arbeit von Bedeutung sind. Das primäre Ziel ist die fundierte theoretische Einordnung von psychologischen und pädagogischen Kernbegriffen sowie deren praktische Anwendung und Abgrenzung im Kontext professioneller sozialer Arbeit.

  • Grundlagen der Psychologie und Abgrenzung zur Alltagspsychologie
  • Methodik des empirischen Forschungsprozesses am Beispiel des Bystander-Effekts
  • Historische Entwicklung von Pädagogik und Bildungssystemen
  • Differenzierung zwischen formalem und informellem Lernen
  • Praktische Relevanz von Lernprozessen in der sozialen Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

3.4 Unterscheidung des formalen und informellen Lernprozesses anhand eines Beispiels aus der Sozialen Arbeit

Um die Unterschiede zwischen formalem und informellem Lernen an einem praktischen Beispiel aus der sozialen Arbeit zu verdeutlichen, möchte ich über meine persönliche Erfahrung aus diesem Bereich berichten. Seit April 2021 arbeite ich in der sozialen Rehabilitation für Menschen mit psychischer Erkrankung und Sucht (Doppeldiagnose) der Herzogsägmühle in Peiting bei Schongau. In dieser Einrichtung melden sich Menschen auf freiwilliger Basis, die an einem gewissen Punkt in Ihrem Leben erkannt haben, dass Sie aufgrund ihrer psychischen Erkrankung und Sucht nicht mehr selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Diese Menschen entscheiden sich bewusst, für Monate oft sogar Jahre aus Ihrem gewohnten Umfeld auszubrechen, um in der Herzogsägmühle zu lernen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Neben den Krankheitsbildern die medikamentös behandelt werden müssen haben unsere Klienten im Laufe ihres Lebens oft verlernt, auf Grund von Suchtdruck an sozialen Missständen, ihrem Alltag eine Struktur zu geben. Einfache Dinge des Alltags wie, Einkaufen, Putzen, Waschen, Sport oder eben Arbeit, sind für sie in den Hintergrund getreten, da psychische Belastung und die Sucht, jeden Tag ihres bisherigen Lebens dominiert haben. Diese Dinge lassen sich nicht in einem formalen Lernprozess vermitteln. Das bedeutet, dass sich unsere Klienten nicht in einen Raum, ähnlich eines Klassenzimmers setzen und sich erklären lassen, wie sie ihre Einkaufsliste oder den Putzplan schreiben sollen. Auch sind jede Art von Lerndruck bei psychischen Erkrankungen nicht förderlicher. Vielmehr müssen unsere Klienten langsam an diese Aufgaben des Alltages herangeführt werden. Dabei bringt jeder unserer Klienten seine eigene, persönliche (Krankheits-) Geschichte mit und benötigt daher auch eine individuelle Betreuung.

Zusammenfassung der Kapitel

Teilaufgabe A1: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Psychologie, grenzt sie von der Alltagspsychologie ab und veranschaulicht den empirischen Forschungsprozess am Beispiel des Bystander-Effekts.

Teilaufgabe A2: Hier wird ein historischer Überblick über die Entwicklung von Bildung und Erziehung von der Antike über das Mittelalter bis hin zur Reformpädagogik des 18. und 19. Jahrhunderts gegeben.

Teilaufgabe A3: Der Fokus liegt auf der Definition des Lernbegriffs und der differenzierten Unterscheidung zwischen formalem und informellem Lernen, illustriert durch ein praktisches Beispiel aus der sozialen Rehabilitation.

Schlüsselwörter

Psychologie, Alltagspsychologie, Empirische Forschung, Bystander-Effekt, Pädagogik, Bildungsgeschichte, Comenius, Rousseau, Bildungsreform, Lernen, Formales Lernen, Informelles Lernen, Soziale Arbeit, Rehabilitation, Strukturierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt wesentliche humanwissenschaftliche Grundlagen, die für das Verständnis des Studiengangs Soziale Arbeit elementar sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit gliedert sich in die Bereiche psychologische Grundlagen, historische Pädagogik sowie Theorien und Praxis des Lernens.

Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?

Ziel ist es, theoretische Konzepte wie den Lernbegriff oder die Abgrenzung von Wissenschaft zu Alltagspsychologie fundiert darzulegen und praxisnah einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung des Bystander-Effekts herangezogen?

Es wird das Modell eines fünfphasigen empirischen Forschungsprozesses angewendet, das von der Problemdefinition bis zur Interpretation reicht.

Was wird im Hauptteil zur Pädagogik behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung des Erziehungsbegriffs und stellt bedeutende Pädagogen sowie Bildungsreformen der Neuzeit vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Psychologie, Empirie, Erziehungsgeschichte, formaler/informeller Lernprozess und Soziale Arbeit geprägt.

Wie unterscheidet sich formales von informellem Lernen im Text?

Formales Lernen findet in strukturierten institutionellen Rahmen statt, während informelles Lernen eher zufällig und unbewusst im Alltag oder durch soziale Interaktion auftritt.

Welches Fallbeispiel wird zur Veranschaulichung der Lernprozesse genutzt?

Der Autor nutzt seine eigene berufliche Tätigkeit in der Einrichtung Herzogsägmühle, um zu zeigen, wie Klienten mit Doppeldiagnosen schrittweise wieder alltägliche Strukturen erlernen.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Andreas Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1043498
ISBN (eBook)
9783346465450
ISBN (Buch)
9783346465467
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Alltagspsychologie Wissenschaftspsychologie empirische Forschung Alltagsphänomene Bystander Effekt Forschungsprozess Bildung Erziehung Antike Pädagogik Neuzeit Bildungsreform Lernen formales Lernen infomales Lernen informelles Lernen Lernprozess Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Bauer (Autor:in), 2021, Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1043498
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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