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Stationen der Porträtkunst. Selbstbildnis an Lorenzo Ghiberts "Porta del Paradiso" und Peter Vischers "Sebaldusgrab"

Titel: Stationen der Porträtkunst. Selbstbildnis an Lorenzo Ghiberts "Porta del Paradiso" und Peter Vischers "Sebaldusgrab"

Seminararbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 2,00

Autor:in: Anna Gallmetzer (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit geht es um die Selbstbildnisse der zwei Künstler Lorenzo Ghiberti (an der "Porta del Paradiso") und Peter Vischer d.Ä. (am "Sebaldusgrab").

In Hinsicht auf die Thematik des Seminares "Stationen der Porträtkunst" wird hier zusätzlich auch allgemein auf Selbstbildnisse des Mittalters und der Renaissance eingegangen, sowie auf die Technik des Bronzegießens, mit welcher die beiden Selbstbildnisse entstanden sind.

Das Selbstbildnis von Lorenzo Ghiberti an der Paradiespforte am Baptisterium S. Giovanni in Florenz und das Bildnis von Peter Vischer dem Älteren am Sebaldusgrab in der St. Sebald-Kirche in Nürnberg sind zwei perfekt Beispiele für Künstlerbildnisse des Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Künstlerbildnis im Mittealter und der Renaissance

3. Lorenzo Ghiberti und sein Selbstbildnis an der Porta del Paradiso in Florenz

3.1. Das Leben von Lorenzo Ghiberti

3.2. Die Paradiestür

3.3. Das Selbstbildnis von Lorenzo Ghiberti an der Paradiestür

3.4. Der Aemulatio mit Lorenzo Ghibertis Selbstbildnis

4. Peter Vischer und sein Bildnis am Sebaldusgrab in Nürnberg

4.1. Das Leben von Peter Vischer des Älteren

4.2. Der Heilige Sebald

4.3. Das Sebaldusgrab

4.4. Das Bildnis von Peter Vischer am Sebaldusgrab

4.5. Das Selbstbildnis im Vergleich mit der Statuette des Heiligen Sebald

5. Der Kunstguss aus Bronze

5.1. Die Geschichte des Bronzegießens

5.2. Das Verfahren des Bronzegießens

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Funktion des Künstlerbildnisses im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance anhand zweier prominenter Fallbeispiele: des Selbstbildnisses von Lorenzo Ghiberti an der florentinischen Paradiestür und des Bildnisses von Peter Vischer dem Älteren am Sebaldusgrab in Nürnberg. Dabei wird analysiert, wie sich das Selbstverständnis des Künstlers vom handwerklichen Schöpfer zum individuellen Akteur im Medium des Bronzegusses widerspiegelt.

  • Künstlerbildnisse im Wandel vom Mittelalter zur Renaissance
  • Lorenzo Ghiberti und die ikonographische Bedeutung der Paradiestür
  • Peter Vischer d.Ä. und die Repräsentation im Sebaldusgrab
  • Die kunsthistorische Rezeption und der Aemulatio-Gedanke
  • Technologische Grundlagen des Bronzegusses und Wachsausschmelzverfahrens

Auszug aus dem Buch

3.3. Das Selbstbildnis von Lorenzo Ghiberti an der Paradiestür

Lorenzo Ghiberti hat sich als Büsten-Selbstporträt (Abb. 4) in das Programm der Paradiespforte integriert. Es befindet sich am linken Türflügel auf dem rechten Reliefband an dritter Stelle von unten nach oben. Genau gegenüber am linken Reliefband des rechten Türflügels befindet sich das Bildnis seines Sohnes Vittorio Ghiberti.

Er stellt sich selbst als kahlköpfigen Mann in fortgeschrittenem Alter dar, wahrscheinlich als 45-Jährigen. Die Augen sind zwar nicht ausgefüllt, aber der Blick scheint gerade aus gerichtet zu sein. Sein Porträt und auch das seines Sohnes stechen aus den übrigen Köpfen hervor „[…] weil außer ihnen keine von den vierundzwanzig Büsten mit der Physiognomie und Gewandung eines hier und jetzt lebenden Individuums ausgestattet sind.“

Im übertragenen Sinn könnte man sagen, dass die beiden Büsten, wie die Eigentümer des Hauses wirken und dem Beobachter vom piano nobile aus grüßen und so ihr geistiges Besitztum deklarieren.

Auch wenn Ghiberti mit der Inschrift auf die mittelalterliche Tradition der Erzgießer anknüpft, benutzt er bewusst die antike Porträtform imago clipeata. Diese Porträtform wurde in der Antike nur für Götter und Kaiser verwendet. Mit ihr wendet er sich ferner vom religiösen Programm ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Einführung in die Thematik der Künstlerbildnisse als Paradebeispiele für den Wandel vom Mittelalter zur frühen Neuzeit.

2. Das Künstlerbildnis im Mittealter und der Renaissance: Theoretische Einordnung der Gattung Künstlerbildnis und Erläuterung der soziokulturellen Entwicklung von der anonymen Werkstattarbeit hin zum individuell signierten Kunstwerk.

3. Lorenzo Ghiberti und sein Selbstbildnis an der Porta del Paradiso in Florenz: Detaillierte Betrachtung von Ghibertis Biografie, dem ikonographischen Programm seiner Paradiestür sowie der Bedeutung seines Selbstbildnisses als Aemulatio-Motiv.

4. Peter Vischer und sein Bildnis am Sebaldusgrab in Nürnberg: Analyse der Gießhütte der Vischers, der Entstehungsgeschichte des Sebaldusgrabes und der Bedeutung der Porträtstatuette für die Wahrnehmung des Künstlers als stolzer Handwerker.

5. Der Kunstguss aus Bronze: Überblick über die historische Entwicklung und das technische Verfahren des Wachsausschmelzverfahrens, das für die genannten Meisterwerke grundlegend war.

6. Schlusswort: Resümee über die Differenzen der Bildnisse und die zeitversetzte Ankunft der Renaissance in Deutschland im Vergleich zu Italien.

Schlüsselwörter

Künstlerbildnis, Lorenzo Ghiberti, Peter Vischer, Paradiestür, Sebaldusgrab, Renaissance, Spätmittelalter, Bronzeguss, Wachsausschmelzverfahren, Selbstdarstellung, Aemulatio, Bildnisstatuette, Kunstgeschichte, Handwerk, Ikonographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Funktion und Gestaltung von Künstlerbildnissen in der Zeit des Übergangs vom Spätmittelalter zur Renaissance anhand von zwei bedeutenden Beispielen aus der Bronzekunst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Selbstdarstellung von Künstlern, die kunsthistorische Entwicklung der Porträtgattung und die technische Ausführung durch den Bronzeguss.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Wandel des Status des Künstlers – vom mittelalterlichen Handwerker zum modernen Akteur – durch den Vergleich des Selbstbildnisses von Ghiberti mit dem Bildnis von Vischer sichtbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische Analyse, die biografische Fakten, ikonographische Programme und stilistische Vergleiche der Kunstwerke kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ghibertis Werken in Florenz, Vischers Wirken in Nürnberg sowie eine technische Erläuterung des Bronzegussverfahrens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Künstlerbildnis, Bronze, Renaissance, Ghiberti, Vischer und Selbstdarstellung.

Wie unterscheidet sich Ghibertis Selbstverständnis von dem Vischers?

Ghiberti inszeniert sich in Anlehnung an die antike Tradition (imago clipeata) fast herrscherlich, während Vischer eher als stolzer, in seiner Arbeitskleidung dargestellter Handwerker erscheint.

Welche Rolle spielt die Technik für das Kunstwerk?

Das Bronzegussverfahren (Wachsausschmelzverfahren) ermöglichte die detailgetreue und dauerhafte Umsetzung der bildnerischen Konzeption, die den künstlerischen Ruhm erst ermöglichte.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stationen der Porträtkunst. Selbstbildnis an Lorenzo Ghiberts "Porta del Paradiso" und Peter Vischers "Sebaldusgrab"
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
2,00
Autor
Anna Gallmetzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V1042882
ISBN (eBook)
9783346466129
ISBN (Buch)
9783346466136
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stationen porträtkunst selbstbildnis lorenzo ghiberts porta paradiso peter vischers sebaldusgrab
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Gallmetzer (Autor:in), 2018, Stationen der Porträtkunst. Selbstbildnis an Lorenzo Ghiberts "Porta del Paradiso" und Peter Vischers "Sebaldusgrab", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1042882
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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