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Orientierungspraktikum in einem Förderzentrum an der Grundschule. Erziehung- und Bildungssysteme

Title: Orientierungspraktikum in einem Förderzentrum an der Grundschule. Erziehung- und Bildungssysteme

Internship Report (Pre-University) , 2019 , 17 Pages

Autor:in: Finya Brock (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership

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Summary Excerpt Details

Dieser Praktikumsbericht entspricht einem Portfolio, dass während eines Orientierungspraktikums in einem Förderzentrum an einer Grundschule verfasst wurde.

Während des ersten Orientierungspraktikums war die eindrucksvollste Erfahrung, dass das Unterrichten einer zweiten Klasse eines Förderzentrums um Einiges mehr erfordert, als das bloße Unterrichten. Es war zwar bewusst, dass Erziehung eine wichtige Rolle spielt, allerdings wurde nicht erwartet, dass der erzieherische Aufgabenbereich solch einen großen Platz im Schulalltag einnimmt, wie es bisher erlebt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inklusion oder Förderzentrum?

2.1. Situationsbeschreibung

2.2. Literaturbezug

3. Erlernen von Assoziationen durch die klassische Konditionierung

3.1. Situationsbeschreibung

3.2. Literaturbezug

4. Unterrichtsplanung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die Reflexion von Erfahrungen aus dem Orientierungspraktikum an einem Förderzentrum, wobei insbesondere der Vergleich zwischen Inklusion und Förderschulsystem sowie die Anwendung lerntheoretischer Prinzipien im Unterricht analysiert werden. Die Verfasserin reflektiert dabei ihre eigene berufliche Identitätsentwicklung im Hinblick auf den Lehrerberuf.

  • Kritische Auseinandersetzung mit Inklusion im Förderschulkontext
  • Anwendung klassischer Konditionierung zur Unterrichtsstrukturierung
  • Planung und Reflexion von Unterrichtseinheiten zu emotionalen Kompetenzen
  • Erfassung der pädagogischen Interaktion und Gruppenführung
  • Berufliche Selbstevaluation der Verfasserin

Auszug aus dem Buch

3.1. Situationsbeschreibung

Meine Mentorin verwendet in ihrer Klasse für die zeitliche Orientierung der Schüler eine visualisierende Uhr (Bild s. Anhang Abb. 1). An dieser kann man die noch verbleibende Zeit (z.B. 10 Minuten Restzeit, bis die Frühstückspause vorbei ist) einstellen. Sobald die Zeit abgelaufen ist ertönt ein Signal. Als beeindruckend empfand ich, dass sich bisher ausnahmslos alle Kinder an diese Uhr gehalten haben. Sobald der Ton zu hören ist, fangen die Schüler an, ihren Platz aufzuräumen bzw. zum Arbeiten an den Tisch zu kommen. Einige Schüler geraten regelrecht in Hektik, sobald sie den Signalton hören, was ich an ihrem Verhalten erkennen kann. Sie sehen im ersten Moment erschrocken aus und beschleunigen darauf hin ihre gesamte Bewegung. Eine weitere Beobachtung, die ich gemacht habe, ist, dass manche Schüler sogar gegen Ende der Zeit gespannt darauf warten, dass endlich der Ton erklingt. Sie fixieren die Uhr mit ihrem Blick und sagen, dass gleich die Zeit rum sei und es „piept“. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Uhr ist, dass man die Schüler – mit dem Hinweisen auf die verbleibende Zeit – dazu veranlassen kann, schneller oder konzentrierter zu arbeiten. Trödelt beispielsweise ein Schüler bei der Bearbeitung einer Aufgabe, so konnte ich es beobachten, fing dieser nach dem Hinweis auf die Uhr an, wieder in einem angemessenen Tempo weiterzuarbeiten.

Aufgrund dieser Erfahrungen während des Unterrichts stellte sich mir die Frage, inwieweit die Verhaltensweisen der Schüler erklärbar sind und ob diese Vorgehensweise prinzipiell auf andere Situationen übertragbar ist?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Erfahrungen der Verfasserin im ersten Orientierungspraktikum, beschreibt ihre professionelle Entwicklung und erläutert die Zielsetzung für den zweiten Praktikumsteil, insbesondere den Fokus auf Elternarbeit.

2. Inklusion oder Förderzentrum?: In diesem Kapitel wird ein Fallbeispiel zur Beschulung eines Schülers mit Förderbedarf analysiert und die theoretische Debatte um inklusive versus exklusive Bildungssettings kritisch beleuchtet.

3. Erlernen von Assoziationen durch die klassische Konditionierung: Die Verfasserin beobachtet den Einsatz einer Zeituhr im Unterricht und verknüpft dieses Phänomen mit lerntheoretischen Grundlagen des Signallernens nach Pawlow.

4. Unterrichtsplanung: Dieses Kapitel detailliert die Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema Gefühle, beschreibt die Lerngruppe und begründet die methodischen Entscheidungen der Verfasserin.

5. Fazit: Das Fazit fasst die beruflichen Erkenntnisse der Verfasserin zusammen und zieht ein kritisches Resümee hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunftspläne und der praktischen Erfahrungen im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Inklusion, Förderzentrum, klassische Konditionierung, Signallernen, Unterrichtsplanung, Gefühle, Sonderpädagogik, Praktikum, berufliche Identität, soziale Interaktion, geistige Entwicklung, Reflexion, Lernpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit stellt ein Portfolio zum Orientierungspraktikum II dar, das pädagogische Beobachtungen an einem Förderzentrum mit theoretischen Reflexionen verknüpft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Inklusionsdebatte, die Anwendung lerntheoretischer Prinzipien (Klassische Konditionierung) im Unterrichtsalltag sowie die didaktische Unterrichtsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns im Praktikum sowie die Überprüfung der beruflichen Eignung und Interessen der Verfasserin.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die teilnehmende Beobachtung und kombiniert diese mit Literaturrecherchen zu sonderpädagogischen und lernpsychologischen Ansätzen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse einer Inklusionssituation, der theoretischen Herleitung von Signallernen durch Uhren sowie der konkreten Planung und Reflexion einer Unterrichtseinheit zu Emotionen.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Inklusion, Sonderpädagogik, Klassische Konditionierung, Unterrichtsplanung und berufliche Identitätsentwicklung.

Warum hinterfragt die Autorin das Ideal der Inklusion?

Auf Basis ihrer Beobachtungen am Förderzentrum kommt sie zu dem Schluss, dass inklusive Beschulung nicht für jedes Kind mit Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung das pädagogisch sinnvollste Konzept darstellt.

Wie lässt sich der Einsatz der "visualisierenden Uhr" theoretisch erklären?

Die Verfasserin erklärt das Verhalten der Schüler durch das Prinzip der klassischen Konditionierung, bei dem der neutrale Signalton der Uhr mit der Anforderung zum Aufräumen gekoppelt wurde.

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Details

Title
Orientierungspraktikum in einem Förderzentrum an der Grundschule. Erziehung- und Bildungssysteme
Author
Finya Brock (Author)
Publication Year
2019
Pages
17
Catalog Number
V1039909
ISBN (eBook)
9783346468253
ISBN (Book)
9783346468260
Language
German
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Finya Brock (Author), 2019, Orientierungspraktikum in einem Förderzentrum an der Grundschule. Erziehung- und Bildungssysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1039909
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