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Der Deserteur in der Kriegsliteratur 1919 bis 1930. Eine Stichprobe

Titel: Der Deserteur in der Kriegsliteratur 1919 bis 1930. Eine Stichprobe

Hausarbeit , 2019 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Hans Schulze (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Deserteur als Romanfigur eröffnet hier mögliche neue Perspektiven, die im Rahmen dieser Arbeit ergründet werden sollen.
Konkret soll es dabei um die Fragen gehen, wie der Deserteur in deutschen Kriegsromanen von 1918 bis ca. 1930 dargestellt wurde und welche Erkenntnisse die Geschichtswissenschaft aus diesen Werken gewinnen kann, die ihr bisher weitestgehend verschlossen blieben.

Im Einzelnen wird dabei in einem ersten Schritt bearbeitet, inwieweit der Kriegsroman überhaupt als historische Quelle verwendbar ist und welche Probleme auftreten können. Das folgende Kapitel soll dann den Deserteur in der Literatur beleuchten. Dabei soll zuerst dargestellt werden, wie Soldaten und auch Deserteure Momente der Flucht selbst erlebten. Danach thematisiert diese Arbeit die Zuschreibungen und Emotionen, die die Protagonisten der Romane in diesen Momenten zum Ausdruck bringen. Darauffolgend werden die Motive, wie sie die Deserteure in den Handlungen zumeist in privaten Gesprächen äußern, dargelegt und mit dem aktuellen Stand der Forschung verglichen. Abschließend sollen kurz der Ausgang und die bekannten Konsequenzen aus den Augen der Protagonisten betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kriegsromane als historische Quelle

3. Der Deserteur im Kriegsroman

3.1 Erleben von Desertion aus soldatischer Perspektive

3.1.1 Direktes Miterleben des Fluchtmomentes

3.1.2 Berichte über das Desertieren

3.2. Der Deserteur im Auge des Soldaten

3.3. Die Motive der Deserteure

3.3.1. Probleme bei der bisherigen Analyse der Motive

3.3.2 Die Motive im Kriegsroman

3.4. Der weitere Verlauf der Fahnenflucht und ihre Konsequenzen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Deserteuren in deutschen Kriegsromanen aus dem Zeitraum 1918 bis ca. 1930. Das primäre Ziel besteht darin, durch die literarische Analyse Erkenntnisse über Motive und Wahrnehmungen der Desertion zu gewinnen, die über die begrenzte Quellenlage offizieller militärischer Dokumente hinausgehen.

  • Analyse des Kriegsromans als historische Quelle.
  • Untersuchung der soldatischen Perspektive auf Fluchtmomente.
  • Gegenüberstellung von literarischen Motiven und behördlichen Verhördaten.
  • Einordnung des Deserteur-Bildes im Kontext der zeitgenössischen Gesellschaft.
  • Betrachtung der Konsequenzen und des weiteren Verlaufs der Fahnenflucht.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Direktes Miterleben des Fluchtmomentes

Um über die Wahrnehmung von Fahnenflüchtigen reden zu können, müssen diese in den Romanen ihre Flucht zunächst durchführen. Für die Protagonisten der Romane ist das ‚Abhauen‘ der Kameraden nicht immer wahrnehmbar. Dennoch gibt es einige Fallbeispiele, wo eine Flucht oder ein Fluchtversuch direkt beschrieben wurde. Für diese war besonders das Überlaufen direkt an der Front und im Gefecht die spürbarste aller Variante. Nirgendwo sonst war der Wunsch dem Kämpfen zu entfliehen so groß und die reale Möglichkeit so schwierig zu vollziehen. Eine Flucht im Graben und direkt an der Front setzte voraus, dass die eigene Risikobereitschaft die Furcht vor dem Erschossen werden, überstieg. Um ein erfolgreiches Überlaufen zum Feind sicherzustellen, war es notwendig, dass alle verbündeten, wie feindlichen Soldaten in Schusslinie die Intention des Überlaufenden verstanden und hinnahmen, ohne auf ihn zu schießen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der literarischen Aufarbeitung von Desertion ein und erläutert die Auswahl der untersuchten Kriegsromane als ergänzende Quellen zur historischen Forschung.

2. Kriegsromane als historische Quelle: In diesem Kapitel wird diskutiert, inwiefern literarische Werke trotz fiktionaler Elemente und unterschiedlicher Intentionen der Autoren als wertvolle historische Zeugnisse zur Lebenswelt einfacher Soldaten dienen können.

3. Der Deserteur im Kriegsroman: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die verschiedenen Aspekte des Desertierens, von der konkreten Fluchtsituation über die Wahrnehmung durch andere Soldaten bis hin zur individuellen Motivlage.

3.1 Erleben von Desertion aus soldatischer Perspektive: Hier wird fokussiert, wie Momente des Überlaufens oder Entfernens von der Truppe innerhalb der Erzählungen direkt oder indirekt thematisiert werden.

3.1.1 Direktes Miterleben des Fluchtmomentes: Dieser Abschnitt befasst sich mit der unmittelbaren Schilderung von Fluchtversuchen aus dem aktiven Fronteinsatz heraus.

3.1.2 Berichte über das Desertieren: Dieses Unterkapitel beleuchtet, wie Soldaten von der Abwesenheit oder Flucht ihrer Kameraden erfahren, ohne notwendigerweise beim Fluchtakt selbst anwesend gewesen zu sein.

3.2. Der Deserteur im Auge des Soldaten: Hier steht die unterschiedliche Bewertung von Deserteuren im Fokus, abhängig von Dienstgrad und militärischem Weltbild der Protagonisten.

3.3. Die Motive der Deserteure: In diesem Kapitel werden die Beweggründe für die Fahnenflucht im Kontext der Romane untersucht.

3.3.1. Probleme bei der bisherigen Analyse der Motive: Dieser Teil hinterfragt die Aussagekraft historischer Verhörprotokolle im Vergleich zur literarischen Darstellung.

3.3.2 Die Motive im Kriegsroman: Hier wird analysiert, wie in fiktionalen Werken persönliche und individuelle Motive der Deserteure zum Ausdruck kommen.

3.4. Der weitere Verlauf der Fahnenflucht und ihre Konsequenzen: Dieser Abschnitt behandelt den Umgang mit gefassten Deserteuren und die Konsequenzen, die das Militär sowie die Soldaten selbst in diesen Fällen erwarteten.

4. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und hebt das Potential der untersuchten Romane hervor, um ein tieferes Verständnis für die individuelle Gefühlswelt und die realen Motive von Deserteuren im Ersten Weltkrieg zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, Kriegsroman, Desertion, Fahnenflucht, Soldat, Literaturgeschichte, Militärgeschichte, Motivforschung, Überläufer, Kriegsalltag, historische Quelle, Weimarer Republik, Westfront, Soldatische Perspektive, Fluchtversuch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literarischen Darstellung von Deserteuren in deutschen Kriegsromanen, die zwischen 1918 und 1930 erschienen sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Verwendung von Kriegsromanen als historische Quelle, die soldatische Sicht auf Desertionsvorgänge sowie die Motive hinter der Fahnenflucht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ermitteln, welche Erkenntnisse über Desertion und die Gefühlswelt von Soldaten aus der Belletristik gewonnen werden können, die in offiziellen militärischen Akten meist verschlossen bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Analyse einer Stichprobe von zehn ausgewählten Kriegsromanen durchgeführt und diese mit dem Forschungsstand sowie historischen Dokumenten verglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Wahrnehmung von Desertion aus soldatischer Sicht, die Untersuchung der Motive und die Darstellung der Konsequenzen von Fahnenflucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Desertion, Kriegsroman, Erster Weltkrieg, Motivforschung und historische Quelle charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich die literarische Darstellung von den Verhörprotokollen?

Während offizielle Protokolle oft von dienstlichen Gründen geprägt sind, offenbaren die Romane komplexere, individuelle und oft emotionale Beweggründe wie Heimweh oder Liebeskummer.

Welche Rolle spielt die soziale Herkunft der Soldaten bei den Motiven?

Die Analyse zeigt, dass insbesondere Landwirte durch die Sorge um ihre Betriebe und Familien bei gleichzeitigem Fronteinsatz unter einem spezifischen Druck standen, der Fluchtgedanken begünstigte.

Wie bewerten die Soldaten selbst die Fahnenflucht ihrer Kameraden?

Die Einschätzung variiert stark: Während niedrigere Dienstgrade häufiger Sympathie oder Verständnis zeigten, werteten höhere Ränge das Desertieren oft als Feigheit oder psychische Schwäche.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Deserteur in der Kriegsliteratur 1919 bis 1930. Eine Stichprobe
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Männer und Frauen im ersten Weltkrieg
Note
1,7
Autor
Hans Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V1038962
ISBN (eBook)
9783346451910
ISBN (Buch)
9783346451927
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deserteure 1.Weltkrieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hans Schulze (Autor:in), 2019, Der Deserteur in der Kriegsliteratur 1919 bis 1930. Eine Stichprobe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1038962
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Leseprobe aus  25  Seiten
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