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Sonnenverehrung und der Weg zum Monotheismus. Eine fachwissenschaftliche Grundlegung (Religion, Gymnasium Sek. II)

Titel: Sonnenverehrung und der Weg zum Monotheismus. Eine fachwissenschaftliche Grundlegung (Religion, Gymnasium Sek. II)

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jan-Niklas Brüggemann (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der hier vorliegenden Arbeit wird der historische Ablauf der Sonnenverehrung in der Antike für die Verwendung im Unterricht einer Sekundarstufe II genauer betrachtet. Der Autor dieser Arbeit hat sich hierfür das Inhaltsfeld zwei, „Christliche Antworten auf die Gottesfrage“ , mit dem Schwerpunkt „Die Frage nach der Existenz Gottes“ ausgesucht. In diesem Unterrichtsvorhaben wird ein besonderer Blick auf die historisch, fachwissenschaftliche Entwicklung der Sonnenverehrung geworfen. Die Schülerinnen und Schüler, im Folgenden mit SuS abgekürzt, haben die Aufgabe in Kleingruppen zu je vier Personen eine kurze Zusammenfassung zu ihrem gewählten Thema zu je einer Din A4 Seite herauszusuchen und zusammenzufassen. Die gewonnenen Ergebnisse sollen anschließend der Klasse vorgestellt werden.

Die Themen, die zur Auswahl stehen sind 1. Sol invictus, 2. Sol invictus Elagabal, 3. Sol invictus bei Aurelian, 4. solarer Monotheismus und 5. Sol und das Ende des Heidentums. Nachdem die SuS ihre Ergebnisse der Klasse vorgestellt haben, wird gemeinsam ein Fazit zu dieser Thematik gezogen. Die vorgestellten Themen, die von den SuS bearbeitet werden sollen, werden in dieser Arbeit vorgestellt. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind Ergebnisse, die der Autor dieser Arbeit selbst erarbeitet hat und das notwendige Wissen der zuständigen Lehrperson repräsentieren. Da die Zusammenfassungen der SuS wahrscheinlich nicht so umfangreich und detailliert aus-fallen werden wie die Ergebnisse, die vom Autor erarbeitet wurden, bietet diese Arbeit eine Grundlage, um die noch fehlenden Punkte zu ergänzen.

Diese Ergänzung würde dann mithilfe der Lehrperson stattfinden. Aufgrund des eingeschränkten Rahmens dieser Arbeit wird sich der Autor im Folgenden nur auf die fachwissenschaftliche Grundlegung konzentrieren. Aus diesem Grund kann leider nicht auf die genaue Unterrichtsplanung und Zeitplanung der jeweiligen Unterrichtsstunden eingegangen werden. Anschließend, an diese hier vorgestellte Unterrichtsreihe erfolgt ein Schnitt, nach dem es mit der Thematik der Konstantinischen Wende in einer eigenen Unterrichtsreihe weitergeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sol invictus

3. Sol invictus Elagabal

4. Sol invictus bei Aurelian

5. Solarer Monotheismus

6. Sol und das Ende des Heidentums

7. Schlussbemerkung

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine fachwissenschaftliche Grundlage für eine Unterrichtsreihe in der Sekundarstufe II zum Thema Sonnenverehrung und dem Weg zum Monotheismus in der römischen Antike zu schaffen. Dabei steht die historische Entwicklung des Kultes des „Sol invictus“ und dessen Funktion als Bindeglied zwischen orientalischen Religionseinflüssen, kaiserlicher Herrschaftslegitimation und der Transformation zur christlichen Reichskirche im Zentrum der Untersuchung.

  • Historischer Ablauf der Sonnenverehrung in der römischen Kaiserzeit
  • Entwicklung und politische Bedeutung des Sol invictus unter den Kaisern Elagabal und Aurelian
  • Religionsgeschichtlicher Prozess des solaren Monotheismus als Integrationsmodell
  • Wechselwirkung zwischen orientalischen Kulten, Synkretismus und römischer Staatsreligion
  • Einfluss des Sol-Kultes auf die Entstehung der christlichen Reichskirche

Auszug aus dem Buch

3. Sol invictus Elagabal

In den Jahren 193 – 235 nach Christus war durch die Herrschaft der Severer eine zentrale Hinwendung zur Religion Syriens vorhanden. Am stärksten war diese Hinwendung zum Baal der Stadt Emesa. Septimius Severus, der von 193-211 nach Christus regierte, war Begründer dieser Dynastie und stammte selbst aus Nordafrika. Er setzte Akzente für die Verehrung der dortigen punischen Gottheiten wie etwa der Dea Caelestis. Durch seine einflussreiche Frau, die aus einer Priesterfamilie aus Emesa stammte, wuchs die Wichtigkeit des Gottes ihrer Heimatstadt. Die Stadt Emesa wurde durch Septimius Severus nicht ohne Grund zur Hauptstadt der Provinz Syria Phoenice. Zuvor schon war die Stadt ein Zentrum des Sonnenkultes gewesen und der Gott Elagabal bekam auch weit über die Grenzen Syriens hinaus Anerkennung und Verehrung. Der Priester Marcus Aurelius Antoninus wurde im Jahre 218 nach Christus durch syrische Legionen zum Kaiser ernannt und ließ den Steinkegel, der Elagabal, den Gott von Emesa darstellte, nach Rom bringen. Von da an stand er unter dem Namen Sol invictus Elagabal an der Spitze der römischen Staatsgötter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert das Unterrichtsvorhaben für die Sekundarstufe II und setzt den Fokus auf die fachwissenschaftliche Grundlegung der Sonnenverehrung.

2. Sol invictus: Dieses Kapitel beschreibt die Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen italischen und orientalischen Sonnengöttern und die zunehmende Bedeutung des „unbesiegbaren“ Sol ab dem zweiten Jahrhundert n. Chr.

3. Sol invictus Elagabal: Hier wird der Versuch des Kaisers Heliogabal thematisiert, den Kult des Gottes Elagabal aus Emesa als neuen, zentralen Staatskult in Rom zu etablieren.

4. Sol invictus bei Aurelian: Dieses Kapitel analysiert die erfolgreiche Etablierung des Sol invictus als Staatsgott unter Aurelian als politisches Instrument zur Reichseinigung.

5. Solarer Monotheismus: Hier wird der Prozess beschrieben, wie die Sonnentheologie und der Synkretismus den Boden für ein monotheistisches Verständnis im römischen Kaiserreich bereiteten.

6. Sol und das Ende des Heidentums: Dieses Kapitel befasst sich mit der Ablösung des Sol-Kultes durch das Christentum unter Konstantin und den Einfluss des alten Kultes auf christliche Bräuche.

7. Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die Bedeutung des Sol invictus als Integrationsgottheit und als Transformationsmoment der heidnischen Religion.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Sol invictus, römische Kaiserzeit, Sonnenverehrung, Monotheismus, Synkretismus, Elagabal, Aurelian, Religionspolitik, Staatsgott, Orient, Antike, Konstantin, Transformation, Reichskirche, Himmelsgottheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Sonnenverehrung (Sol invictus) im römischen Reich und deren Einfluss auf die religiöse und politische Landschaft der Antike.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den orientalischen Einflüssen im römischen Reich, den Reformen der Kaiser Elagabal und Aurelian sowie der Transformation heidnischer Religionen hin zum Monotheismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fachwissenschaftliche Aufarbeitung der Thematik, um eine fundierte Grundlage für ein Unterrichtsvorhaben in der Sekundarstufe II zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur sowie antiken Zeugnissen (Münzen, Inschriften) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte von der Entstehung der orientalischen Sonnenkulte über deren politische Instrumentalisierung bis hin zum Übergang zum Christentum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sol invictus, Synkretismus, solarer Monotheismus, Kaiserliche Herrschaftslegitimation und die Umwandlung der römischen Staatsreligion.

Warum scheiterte der Kult des Elagabal im Gegensatz zu dem des Aurelian?

Der Versuch des Heliogabal war zu stark an lokale syrische Riten gebunden und rücksichtslos gegenüber römischen Traditionen, während Aurelian den Kult universeller und staatstragender gestaltete.

Welchen Einfluss hatte der Sol-Kult auf das Weihnachtsfest?

Der Sol-Kult war im römischen Volk tief verwurzelt, weshalb die Kirche das Weihnachtsfest auf das Datum des Geburtstags des Sol (25. Dezember) legte, um das heidnische Fest inhaltlich aufzunehmen.

Inwiefern diente der Sonnengott der kaiserlichen Macht?

Die Identifikation des Kaisers mit der Sonne als „dominus“ legitimierte eine absolutistische Herrschaftsform, indem der Monotheismus im Himmel die Monarchie auf Erden unterstützte.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sonnenverehrung und der Weg zum Monotheismus. Eine fachwissenschaftliche Grundlegung (Religion, Gymnasium Sek. II)
Hochschule
Universität Münster
Note
1,3
Autor
Jan-Niklas Brüggemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V1038951
ISBN (eBook)
9783346452276
ISBN (Buch)
9783346452283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sonnenverehrung monotheismus eine grundlegung religion gymnasium
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan-Niklas Brüggemann (Autor:in), 2019, Sonnenverehrung und der Weg zum Monotheismus. Eine fachwissenschaftliche Grundlegung (Religion, Gymnasium Sek. II), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1038951
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Leseprobe aus  13  Seiten
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