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Die Auswirkungen der internen und externen Prüferrotation sowie von Joint Audits auf die Prüfungsqualität

Titel: Die Auswirkungen der internen und externen Prüferrotation sowie von Joint Audits auf die Prüfungsqualität

Bachelorarbeit , 2021 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: A. König (Autor:in)

BWL - Revision, Prüfungswesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst den aktuellen empirischen Forschungsstand zu den Auswirkungen der genannten Maßnahmen interne Rotation, externe Rotation und Joint Audits auf das Konstrukt der Prüfungsqualität zu erarbeiten und auf dieser Grundlage die Frage zu beantworten, ob diese Maßnahmen, wie von den Regulatoren angenommen, tatsächlich dazu geeignet sind, die Prüfungsqualität zu erhöhen.

Im Rahmen von Wirtschaftsprüfungen gehören gesetzliche Jahresabschlussprüfungen zu den sogenannten Assurance-Leistungen, deren Aufgabe unter anderem darin besteht, durch einen objektiven und unabhängigen Abgleich des Jahresabschlusses eines Unternehmens mit den gesetzlichen Normen die Zuverlässigkeit von Jahresabschlussinformationen zu steigern. Eine positive und vertrauenswürdige Wahrnehmung der Qualität und Zuverlässigkeit von Jahresabschlussinformationen ist essenziell für das effiziente Funktionieren von Kapitalmärkten, da das Vertrauen in die Qualität von Prüfungsergebnissen über die Konsum- und Investitionsbereitschaft der Akteure auf Kapitalmärkten entscheidet. In der Vergangenheit erschütterten Unternehmensskandale, wie z.B. jener um die Bank of Credit and Commerce International im Jahr 1991 oder der Enron-Skandal im Jahr 2001, das Vertrauen in eine funktionierende Wirtschaftsprüfung. In beiden Fällen führten Bilanzmanipulationen zu einem Nichtaufdecken von betrügerischen Aktivitäten und gefälschten Jahresabschlüssen.

Auch der aktuelle Unternehmensskandal um die Wirecard AG basiert auf jahrelang nicht aufgedeckten Falschangaben in der Bilanz des DAX-Unternehmens. Nachdem im Jahr 2020 offenkundig wurde, dass in der Bilanz des Unternehmens 1,9 Milliarden Euro fehlten, verweigerte die zuständige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft dem Zahlungsdienstleister im Juni das Testat. Kurz darauf meldete Wirecard Insolvenz an, die Aktie sank von über 100 Euro auf weniger als zwei Euro. Der Schaden für die Aktionäre ist immens und das Vertrauen der Verbraucher und Anleger in qualitativ hochwertige Finanzinformationen und eine entsprechende Prüfungsqualität erschüttert. Seitens der Gesetzgeber wurden in Folge vergangener Unternehmensskandale verschiedene regulatorische Maßnahmen ergriffen, um das verlorengegangene Vertrauen der Öffentlichkeit durch eine Stärkung der Unabhängigkeit der Abschlussprüfer und folglich durch eine Verbesserung der Prüfungsqualität wiederzugewinnen. Zu diesen Maßnahmen zählen u. a. die interne und externe Prüferrotation sowie Joint Audits.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konzeptionelle Grundlagen

2 1. Prüfungsqualität

2 2. Interne Prüferrotation

2 3. Externe Prüferrotation

2 4. Joint Audits

3 Darstellung des empirischen Forschungsstandes

3 1. Auswirkungen der internen Prüferrotation

3 2. Auswirkungen der externen Prüferrotation

3 3. Auswirkungen von Joint Audits

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen empirischen Forschungsstand zu regulatorischen Maßnahmen der Wirtschaftsprüfung, um die Forschungsfrage zu beantworten, ob interne Prüferrotation, externe Prüferrotation und Joint Audits tatsächlich zu einer Steigerung der Prüfungsqualität beitragen können.

  • Konzeptionelle Grundlagen der Prüfungsqualität
  • Regulatorische Anforderungen an die Prüferrotation
  • Empirische Evidenz zur internen Prüferrotation
  • Empirische Evidenz zur externen Prüferrotation
  • Analyse der Auswirkungen von Joint Audits

Auszug aus dem Buch

3 1. Auswirkungen der internen Prüferrotation

Ob eine interne Rotation – wie von Regulatoren behauptet – tatsächlich zu einer Erhöhung der Prüfungsqualität führt, ist Gegenstand diverser Forschungen. Ein Auszug dieser wird im Folgenden näher betrachtet, um ein möglichst umfassendes Bild der Auswirkungen einer internen Rotation auf die Prüfungsqualität zu erhalten.

Eine grundlegende Studie zu den möglichen Auswirkungen der internen Rotation auf die Prüfungsqualität führten Carey/ Simnett (2006) in Australien durch. Die Autoren untersuchen die Auswirkungen der Mandatsdauer auf die tatsächliche Prüfungsqualität auf der Basis von 1.021 Beobachtungen an Unternehmen, die im Jahr 1995 an der australischen Wertpapierbörse „Australien Securities Exchange“ (ASX) gelistet waren. In Australien wurde eine verpflichtende interne Rotation im Jahr 2001 eingeführt. Von 2001 bis 2006 betrug die maximale Prüfungsdauer des hauptverantwortlichen Prüfers sieben und seitdem fünf Jahre. Australien eignet sich für Forschungen zum Thema der internen Rotation besonders gut, da der Name des hauptverantwortlichen Prüfers dort verpflichtend im Jahresabschluss zu nennen ist und Prüferwechsel somit eindeutig nachvollziehbar sind.

Zur Messung der tatsächlichen Prüfungsqualität nutzen Carey/ Simnett (2006) drei verschiedene Proxies. Der geschätzte Bestand an „abnormal accruals“ und das Ausmaß, in dem „benchmarks“ getroffen werden, nutzen sie als Indikatoren für betriebene Bilanzpolitik. Darüber hinaus soll die Neigung des Prüfers, eine „going-concern-opinion“ im Bestätigungsvermerk für finanziell instabile Unternehmen zu erteilen, Rückschlüsse auf die Höhe der Prüfungsqualität erlauben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass zwischen dem Bestand an „abnormal accruals“ und einer langen Mandatsdauer, die von den Autoren auf mehr als sieben Jahren festgesetzt wurde, kein Zusammenhang besteht. Hingegen kann festgestellt werden, dass zwischen einer langen Mandatsdauer und dem Erreichen von „benchmarks“ ein negativer Zusammenhang besteht. Die Ergebnisse der Studie zeigen außerdem, dass die Neigung des Prüfers, finanziell instabilen Unternehmen im Bestätigungsvermerk eine „going-concern-opinion“ zu erteilen, bei einer langen Mandatsdauer sinkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Prüfungsqualität für Kapitalmärkte und stellt die regulatorischen Maßnahmen wie Prüferrotation und Joint Audits vor, die als Reaktion auf Unternehmensskandale eingeführt wurden.

2 Konzeptionelle Grundlagen: In diesem Kapitel werden zentrale Begriffe wie Prüfungsqualität, interne/externe Rotation und Joint Audits theoretisch definiert und in den Kontext der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers gestellt.

3 Darstellung des empirischen Forschungsstandes: Das Kapitel bietet eine detaillierte Auswertung internationaler Studien, welche die Auswirkungen von interner Rotation, externer Rotation und Joint Audits auf die tatsächliche Prüfungsqualität untersuchen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die uneinheitlichen Ergebnisse der Forschung zusammen und konstatiert, dass keine der untersuchten Maßnahmen eine uneingeschränkt positive Wirkung auf die Prüfungsqualität zeigt.

Schlüsselwörter

Prüfungsqualität, interne Prüferrotation, externe Prüferrotation, Joint Audits, Abschlussprüfung, Mandatsdauer, Unabhängigkeit, Bilanzpolitik, abnormal accruals, going-concern-opinion, Finanzberichterstattung, Wirtschaftsprüfung, regulatorische Maßnahmen, Kapitalmarkt, Unternehmensskandale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob regulatorische Maßnahmen wie die Rotation von Prüfern und Gemeinschaftsprüfungen (Joint Audits) die Qualität von Jahresabschlussprüfungen effektiv steigern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Prüfungsqualität, die Mechanismen der internen und externen Prüferrotation sowie die Praxis von Joint Audits im europäischen und internationalen Vergleich.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den empirischen Forschungsstand kritisch zu würdigen und zu prüfen, ob die Annahmen der Regulatoren über die Wirksamkeit der genannten Maßnahmen durch wissenschaftliche Daten gestützt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die verschiedene internationale empirische Studien zum Einfluss von Mandatsdauer und Prüfungsart auf die Prüfungsqualität auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen und die anschließende Darstellung des empirischen Forschungsstandes, unterteilt in die Wirkungsweisen von interner Rotation, externer Rotation und Joint Audits.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Prüfungsqualität, Prüferrotation, Joint Audits, Mandatsdauer und Unabhängigkeit des Abschlussprüfers charakterisiert.

Was ist das zentrale Ergebnis zu Joint Audits?

Die Analyse zeigt, dass Joint Audits oft mit höheren Kosten verbunden sind, ohne dass ein signifikanter Nachweis für eine daraus resultierende höhere Prüfungsqualität in der Mehrheit der Studien erbracht werden kann.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Rotation?

Bei der internen Rotation wechselt der verantwortliche Prüfer innerhalb derselben Gesellschaft, während bei der externen Rotation die gesamte Prüfungsgesellschaft nach einer bestimmten Mandatsdauer ausgewechselt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen der internen und externen Prüferrotation sowie von Joint Audits auf die Prüfungsqualität
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Autor
A. König (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
36
Katalognummer
V1038280
ISBN (eBook)
9783346449993
ISBN (Buch)
9783346450005
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen prüferrotation joint audits prüfungsqualität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. König (Autor:in), 2021, Die Auswirkungen der internen und externen Prüferrotation sowie von Joint Audits auf die Prüfungsqualität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1038280
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Leseprobe aus  36  Seiten
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