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Digitale Technologien der Musikproduktion im Kontext musikalischer Kreativität

Eine Untersuchung am Beispiel virtueller Synthesizer

Titel: Digitale Technologien der Musikproduktion im Kontext musikalischer Kreativität

Masterarbeit , 2020 , 87 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jakob Baumert (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, wie sich die Nutzung virtueller Synthesizer innerhalb von DAWs auf die musikalische Kreativität auswirkt. Dabei wird ein weiter Bogen gespannt, der unter anderem die Begriffe Kreativität, Technologie, Digitalisierung, Musikinstrumente und virtuelle Synthesizer kritisch beleuchtet und kontextualisiert. Es werden—auch aus historischer Perspektive—Querverbindungen zwischen den diskutierten Begriffen gezogen und die unterschiedlichen Positionen in der Literatur (zum Beispiel bezüglich Presets) herausgearbeitet.

Musikalische Praxis und die Art und Weise, wie Musik komponiert bzw. produziert wird, stand immer in engem Zusammenhang und in Abhängigkeit von den technologischen Möglichkeiten der jeweiligen Zeit. Heutzutage steht der Computer als „dominierende klangliche Technologie“ genreübergreifend im Zentrum der Produktion von Musik und digitale Produktionsmittel3 sind in einem riesigen, nie dagewesenen Umfang verfügbar. Das Gerüst digitaler Produktionssumgebungen bilden dabei 'Digital Audio Workstations' (DAWs), die von der Aufnahme bzw. der Erzeugung von Klangmaterial über seine Bearbeitung und Anordnung bis hin zum Fertigstellen musikalischer Werke alle Schritte einer Musikproduktion umfassen. Zusätzlich zu ihren programm-eigenen Strukturen zeichnen sich DAWs durch einen hohen Grad an möglicher Integration externer Software-Anwendungen ('Plugins') aus, die seit der Einführung des VST-Standards4 im Jahr 1997 universell in die Produktionsumgebungen eingebunden werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung und Fragestellungen

1.2 Methodisches Vorgehen

1.3 Forschungsstand und eigene Position

2. Kreativität im Kontext digitaler Musikproduktion

2.1 Problematik einer Definition

2.2 Kreativität zwischen romantischer und rationaler Sichtweise

2.4 Kreative Spannungen und Diskurse

2.4.1 Sound und Individualität

2.4.2 Die Verwendung vorgefertigter musikalischer Strukturen

2.5 Marshall McLuhan: „The medium is the message“

2.6 Technologische Rahmenbedingungen

2.6.1 Stufen der Instrumentenentwicklung

2.6.2 Digitalisierung

2.6.3 Digitale Transformation

2.6.4 Virtualisierung

2.6.5 Digitale Vernetzung

3. Virtuelle Synthesizer und digitale Produktionsumgebungen

3.1 Funktionsprinzipien und Anwendungsmöglichkeiten

3.1.1 DAWs

3.1.2 DAWs und virtuelle Synthesizer

3.1.3 Virtuelle Synthesizer

3.1.3.1 Elemente

3.1.3.2 Prinzipien der Klangsynthese

3.1.4 Presets

3.2 Interfaces

3.2 Sichtung des aktuellen Markts

3.2.1 Vorkommen, Verbreitung und Nutzung

3.2.2 Präsentation und Werbung

3.3 Exemplarische Vorstellung

3.3.1 Serum

3.3.2 Auswahl weiterer populärer Modelle

3.3.3 Freeware

4. Umfrage „Arbeit mit virtuellen Synthesizern“

4.1 Konzeption und Durchführung

4.2 Die „kreative Person“

4.2.1 Musikalischer Hintergrund, Erfahrung und Kompetenzen

4.2.2 Motivation

4.2.3 Eigene Klangsynthese und die Verwendung von Presets

4.3 Der „kreative Prozess“

4.3.1 Allgemeine Arbeitsweise

4.3.2 Verwendung virtueller Synthesizer

4.3.3 Arbeit mit virtuellen Synthesizern und Presets

4.4 Die „kreative Umgebung“

4.4.1 DAW und Genre

4.4.2 Allgemeine Inspirationsquellen

4.4.3 Inspiration durch virtuelle Synthesizer und Presets

4.5 Vergleich erfahrener und unerfahrener Nutzer

4.6 Interpretation der Ergebnisse

4.7 Kritik an der Umfrage

5. Das „kreative Netzwerk“: Betrachtung unter Verwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie

5.1 Die Akteur-Netzwerk-Theorie

5.2 Methode der Betrachtung

5.3 Das kreative Subjekt

5.4 Die Produktionsmittel

5.5 Interaktion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss digitaler Produktionsmittel, insbesondere virtueller Synthesizer, auf die musikalische Kreativität und hinterfragt das Verhältnis von Mensch und Technik im modernen Musikproduktionsprozess.

  • Rolle virtueller Synthesizer und Presets im kreativen Schaffensprozess.
  • Spannungsfeld zwischen technischer Standardisierung und individueller künstlerischer Freiheit.
  • Empirische Untersuchung der Arbeitsweisen von Musikproduzenten mittels einer Online-Umfrage.
  • Analyse des "kreativen Netzwerks" unter Anwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie.
  • Diskussion historisch gewachsener Diskurse über Musiktechnologie und kreative Autonomie.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Sound und Individualität

Das Ideal der Neuschöpfung zeigt sich am Umgang verschiedener Akteure mit dem Begriff des Sounds. Wie Binas-Preisendörfer festhält, definieren Musiker insbesondere im subkulturellen Bereich ihre kulturellen Praktiken immer auch über das diskursive Verständnis von Sound. Im Bereich elektronischer Tanzmusik wird Sound als die „definierende artistische Signatur“ eines Künstlers gesehen und fungiert häufig als abgrenzendes Element. Ihm kommt so eine wichtige Rolle im Kontext künstlerischer Selbstdefinition zu. Die Bedeutung von Individualität in Bezug auf Sound zeigt sich am Umgang mit der Art und Weise seiner Erzeugung: Das Betreiben eigener Klangsynthese und somit das eigene Erstellen bzw. die individuelle Neukonfiguration von Klängen wird häufig als besonders wertvolle Form kultureller Praxis angesehen.

In der Fokussierung auf die Arbeit am Sound sieht Hugill ein zentrales Merkmal, das die Arbeit eines „digitalen Musikers“ auszeichne, und sie von der eines traditionellen, klanglich weitestgehend festgelegten Musikers abgrenze. Musikschaffende, die Musik mit digitalen Produktionsmitteln erzeugen, hätten so prinzipiell einen anderen Bezug zum Sound. Stefan Goldmann macht im Interview eine interessante Bemerkung: So erkennt er eine Differenz in der Wahrnehmung und der Bedeutung von Sound zwischen Künstler und Rezipienten. Die Arbeit und die psychologische Investition, die in der Arbeit am Sound stecke, sei aus subjektiver künstlerischer Sicht von großer Bedeutung und ein Symbol des eigenen Aufwands, bleibe dem Hörer jedoch in der Regel im Verborgenen. So gebe es „Hunderte von Leuten, die Musik mit Modularsynthesizern machen, aber kaum bedeutende Platten, die damit entstehen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Musikproduktion mit digitalen Mitteln und Darlegung der zentralen Forschungsfragen.

2. Kreativität im Kontext digitaler Musikproduktion: Theoretische Auseinandersetzung mit Kreativitätsbegriffen, der Rolle von Technologie und historischen Perspektiven wie der romantischen vs. rationalen Sichtweise.

3. Virtuelle Synthesizer und digitale Produktionsumgebungen: Überblick über technische Funktionsweisen, die Rolle von Presets und eine Analyse des Marktes für virtuelle Instrumente.

4. Umfrage „Arbeit mit virtuellen Synthesizern“: Detaillierte Auswertung und Interpretation der empirischen Ergebnisse zur Arbeitsweise und Motivation von Musikschaffenden.

5. Das „kreative Netzwerk“: Betrachtung unter Verwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie: Analytische Zusammenführung der Ergebnisse, bei der das Zusammenspiel von Mensch und technischem Akteur im kreativen Netzwerk beleuchtet wird.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Einflüsse auf den kreativen Prozess und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Musikproduktion, Virtuelle Synthesizer, Kreativität, Klangsynthese, Presets, Digitale Transformation, Akteur-Netzwerk-Theorie, Musiktechnologie, DAW, Musikalische Identität, Sounddesign, Elektronische Tanzmusik, Kreativer Prozess, Mensch-Maschine-Interaktion, Musikwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von digitalen Produktionsmitteln, speziell virtuellen Synthesizern, auf die moderne Musikkreation.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Kreativitätsforschung, die technologische Entwicklung von Musikinstrumenten, die Bedeutung von Software-Presets sowie die soziologische Betrachtung des Produktionsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie virtuelle Synthesizer die kreativen Denk- und Handlungsweisen von Musikproduzenten beeinflussen und welche Rolle diese Instrumente im kreativen Prozess spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer empirischen Online-Umfrage unter 134 Musikproduzenten und einer theoretischen Einordnung mittels der Akteur-Netzwerk-Theorie.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einbettung von Kreativität, die technische Funktionsweise virtueller Instrumente sowie die umfangreiche Auswertung der erhobenen Umfragedaten.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Musikproduktion, Kreativität, virtuelle Synthesizer, Presets, digitale Transformation und Akteur-Netzwerk-Theorie.

Wie bewertet der Autor die Verwendung von Presets?

Die Arbeit zeigt, dass Presets sowohl als effizientes Werkzeug zur Beschleunigung des Produktionsprozesses gesehen werden als auch als potenzielle Einschränkung individueller künstlerischer Kreativität diskutiert werden.

Welche Rolle spielt die Akteur-Netzwerk-Theorie?

Sie dient dazu, das kreative Subjekt (den Musiker) und die technischen Produktionsmittel als gleichwertige Akteure in einem Netzwerk zu begreifen, die gemeinsam das Ergebnis der Musikproduktion hervorbringen.

Ende der Leseprobe aus 87 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitale Technologien der Musikproduktion im Kontext musikalischer Kreativität
Untertitel
Eine Untersuchung am Beispiel virtueller Synthesizer
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Jakob Baumert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
87
Katalognummer
V1036504
ISBN (eBook)
9783346452375
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitale Produktionsmittel Virtuelle Synthesizer Kreativität Akteur-Netzwerk-Theorie Umfrage DAW
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jakob Baumert (Autor:in), 2020, Digitale Technologien der Musikproduktion im Kontext musikalischer Kreativität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1036504
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Leseprobe aus  87  Seiten
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