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Das Luxemburgische. Ein deutscher Dialekt oder eine eigene Einheitssprache?

Titel: Das Luxemburgische. Ein deutscher Dialekt oder eine eigene Einheitssprache?

Hausarbeit , 2018 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Philipp Hebler (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Handelt es sich bei dem Luxemburgischen um eine eigene Einheitssprache oder aber um einen deutschen Dialekt? Welche sprachlichen Einflüsse gibt es und wie ist die luxemburgische Sprachform einzuordnen? Erfüllt das Luxemburgische die Kriterien einer eigenen Sprache?

Das Luxemburgische ist eine Sprachform, die zum größten Teil von den Bürgern und Bürgerinnen des luxemburgischen Staates gesprochen wird, der geografisch hauptsächlich von der Französischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland umgeben wird. Doch was ist das Luxemburgische eigentlich?

Besondere Schwierigkeiten ergeben sich hinsichtlich der präzisen Abgrenzung zwischen Dialekt und Einheitssprache. Bei beiden handelt es sich um strukturell zu komplexe Systeme, um darauf eine abschließende allumfassende Antwort zu finden. Vielmehr gilt es, eine Vielzahl unterschiedlicher Betrachtungen zu berücksichtigen und miteinander in Einklang zu bringen. Gegenstand der Arbeit ist es, diese Argumentation zu führen und auf das Luxemburgische zu übertragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie: Dialekt versus Einheitssprache

3. Letzebuergesch schwätze - das Luxemburgische als Gegenstand der Untersuchung

3.1 Geschichte

3.2 Linguistische Besonderheiten

3.3 Bedingung

4. Praxis: Analyse des Luxemburgischen - Dialekt oder Sprache?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachwissenschaftliche Einordnung des Luxemburgischen und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob es sich dabei um einen deutschen Dialekt oder um eine eigenständige Einheitssprache handelt.

  • Abgrenzung zwischen Dialekt und Einheitssprache
  • Historische Entwicklung des Luxemburgischen
  • Linguistische Merkmale und sprachliche Einflüsse
  • Soziolinguistische Funktion und Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

3.2 Linguistische Besonderheiten

Das Luxemburgische weist einige Besonderheiten auf. So ist es gemessen an der recht bescheidenen geografischen Größe des luxemburgischen Staates in insgesamt vier verschiedene regionale Dialekte (vgl. Gilles 2005, S. 18), beziehungsweise generell in Regiolekte zu unterteilen. Das Luxemburgische wird insgesamt dem moselfränkischen beziehungsweise dem westmoselfränkischen Dialektgebiet zugeordnet. Der größte Anteil nimmt hier also keine deutsche Einheitssprache oder etwas französisches, sondern ein bestimmter deutscher Dialekt. Dies ist für die spätere Beantwortung der Leitfrage hilfreich. So lassen sich die luxemburgischen Dialektregionen in Norden, Osten, Süden und das Zentrum unterteilen. Die Dialektregion des Zentrums überstrahlt am ehesten die anderen dialektalen Regionen, da es auch außersprachlichen Aspekten als das Zentrum des Landes betrachtet wird. Dort befindet sich das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Das Gebiet des Zentrums stellt geografisch das westliche Luxemburg dar. Dort und im Süden ist die Nähe zu Frankreich entscheidend.

Die Gegebenheit der verschiedenen Dialektregionen stellt wegen der kleinen Fläche des Landes eine Besonderheit dar, weil die Kriterien für die Unterscheidung und Abgrenzung der Dialekte sich schon auf so wenigen Kilometern manifestieren. Die überdachende Sprachvarietät, die sich durch den ständigen Kontakt der vier verschiedenen Dialektgebieten zusammensetzt, hat insgesamt eine einfache Struktur gegenüber den einzelnen Dialekten (vgl. Gilles 2005, S. 18) und kann als überregionale Varietät des Luxemburgischen bezeichnet werden. Dies ist allerdings noch nicht gleichzusetzen mit einer eigenen Sprache.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung nach dem Status des Luxemburgischen als Dialekt oder Sprache vor und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theorie: Dialekt versus Einheitssprache: In diesem Kapitel werden grundlegende Kriterien zur theoretischen Abgrenzung von Dialekten und Einheitssprachen erarbeitet.

3. Letzebuergesch schwätze - das Luxemburgische als Gegenstand der Untersuchung: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Hintergründe, die linguistischen Besonderheiten und die soziolinguistischen Rahmenbedingungen in Luxemburg.

3.1 Geschichte: Der Abschnitt skizziert die historische Entwicklung des Luxemburgischen von den Anfängen der Staatsgründung bis hin zur modernen Identitätsbildung.

3.2 Linguistische Besonderheiten: Hier werden die dialektalen Untergliederungen und die strukturellen Merkmale des Luxemburgischen im sprachwissenschaftlichen Kontext analysiert.

3.3 Bedingung: Dieser Teil beschreibt die komplexe sprachliche Realität Luxemburgs und den offiziellen Status des Luxemburgischen als Amtssprache.

4. Praxis: Analyse des Luxemburgischen - Dialekt oder Sprache?: Auf Basis der theoretischen und historischen Erkenntnisse wird hier die argumentative Bewertung des Luxemburgischen als eigenständige Sprache vorgenommen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt das Luxemburgische als autonome Sprache mit eigener Lexik, Morphologie und Syntax.

Schlüsselwörter

Luxemburgisch, Letzebuergesch, Dialekt, Einheitssprache, Sprachwissenschaft, Soziolinguistik, Identitätsbildung, Sprachvariation, Sprachkontakt, Moselfränkisch, Sprachgesetz, Amtssprache, Mehrsprachigkeit, Sprachwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der linguistischen Einordnung des Luxemburgischen und analysiert, ob die Sprache als deutscher Dialekt oder als eigenständige Einheitssprache zu klassifizieren ist.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Unterscheidung von Dialekt und Einheitssprache, die historische Entwicklung Luxemburgs, linguistische Strukturmerkmale und soziokulturelle Funktionen der Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Kriterien das Luxemburgische erfüllt, um als eine eigene, vom Deutschen abgegrenzte Einheitssprache betrachtet zu werden.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es wurde eine theoretisch-argumentative Analyse durchgeführt, die verschiedene sprachwissenschaftliche Konzepte auf das Luxemburgische überträgt und durch Sekundärliteratur belegt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen historischen und linguistischen Abriss sowie eine praktische Analyse, in der die Argumente für den Sprachstatus des Luxemburgischen abgewogen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Luxemburgisch, Sprachvariation, Identitätsbildung, Soziolinguistik und Sprachkontakt charakterisiert.

Welchen Einfluss hat die historische Entwicklung auf den Sprachstatus?

Der historische Prozess der Staatsgründung und die bewusste Abgrenzung gegenüber dem Deutschen spielten eine entscheidende Rolle bei der Etablierung des Luxemburgischen als eigenständige Identitätsmarke.

Wie beeinflusst der Kontakt mit dem Französischen das Luxemburgische?

Das Französische fungiert als prestigeträchtige Sprache, die durch zahlreiche Entlehnungen und den Status als legislative Amtssprache die luxemburgische Sprachentwicklung und Lexik maßgeblich mitgestaltet.

Warum wird das Luxemburgische heute nicht mehr als reiner deutscher Dialekt eingestuft?

Aufgrund seiner eigenständigen grammatikalischen Entwicklungen, der spezifischen soziokulturellen Funktion und der bewussten Abgrenzung als nationale Identität lässt sich das Luxemburgische linguistisch kaum noch auf den Status eines reinen deutschen Dialekts reduzieren.

Welche Rolle spielt die Mehrsprachigkeit für das Luxemburgische?

Die luxemburgische Gesellschaft ist durch eine komplexe Tri- oder Mehrsprachigkeit geprägt, in der das Luxemburgische als verbindendes Element der Identitätsbildung fungiert und neben dem Deutschen und Französischen seinen festen Platz einnimmt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Luxemburgische. Ein deutscher Dialekt oder eine eigene Einheitssprache?
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Seminar, Aufbaumodul - Sprachvariation durch Sprachkontakt
Note
1,7
Autor
Philipp Hebler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V1036054
ISBN (eBook)
9783346449733
ISBN (Buch)
9783346449740
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsch Luxemburgisch Französisch Luxemburg deutscher Dialekt Einheitssprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Hebler (Autor:in), 2018, Das Luxemburgische. Ein deutscher Dialekt oder eine eigene Einheitssprache?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1036054
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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